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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 17.05.2019, 13:27
von delfinstern
Wenns zu doll wird, unterbreche ich das Stillen. Der Große brüllt dann zwar erst recht, ist dann aber meistens ganz kuschelig und will "ein Sluck"(*Dauemen zeig* 1Schluck noch!*ganz lieb guck*) der lässt sich dann meistens drauf ein, dass er n Kuscheltier im Arm hält. Der Kleine lernt gerade, was "aufhören oder Milch ist weg" heißt. Er fummelt dann 30s später zwar wieder, aber versucht Alternativen zu finden (bestimmter Beißring, Inhaliergerät

, mullwindel..)
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 17.05.2019, 16:32
von Callisto
ShinyCheetah hat geschrieben: 16.05.2019, 20:32
F knibbelt seit einer Weile schon gerne an meinen BW (autsch

). Ich nehme kommentarlos einfach immer seine Hände weg und lass ihn stattdessen an meinen Fingern rumpiddeln. Leider macht er es trotzdem immer wieder, vor allem nachts, wenn er fertig ist mit Stillen und eigentlich schläft. Als das Geknibbele losging, hab ich darum immer sofort nach dem Stillen die Brust wieder eingepackt, obwohl ich sonst auch gerne mal beim Stillen wieder eingeschlafen bin. Aber weil er im Moment ja nachts ca alle 30 min kommt, lohnt sich Einpacken kaum und jede Minute Schlaf ist wertvoll.
Kennt jemand das Problem? Kann ich noch irgendwas anderes machen? Ist es nur eine Phase (*hoff*)?
Nachts habe ich lange immer eine gefaltete Mullwindel zwischen „unbenutzte“ Brust und Shirt geklemmt, G. hat sonst auch durch die Kleidung geknibbelt.
Tagsüber hat nur die Zeit geholfen, da hat sie auch an der gerade bestillten Seite geknibbelt und gezogen, nach einem halben Jahr war es vorbei. Meine Versuche mit Kuscheltieren, Tüchern und einer Stillkette sind alle gescheitert.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.05.2019, 22:38
von Lämpchen
Ich muss doch auch mal wieder kurz was zum Stillen fragen. Meine Tochter hatte letzte Nacht deutlich Fieber (Impfreaktion), und seit 2 Wochen stillen wir normalerweise noch so 6x, manchmal auch nur 5x in 24 Stunden, nachts mit ganz angenehmen Pausen von ca. 5-7 Stunden, wenn nicht irgendwas ist wie Zähne oder so. Wegen dem Fieber wollte sie letzte Nacht aber ungefähr stündlich stillen, was meine Brust eigentlich überhaupt nicht (mehr) gewohnt ist. Und ich hatte den Eindruck, dass da dann tatsächlich nicht mehr viel Milch da war. Jedenfalls hat sie sehr viel trocken genuckelt. Jetzt weiß ich nicht, ob sie absichtlich nur nuckeln wollte, oder ob wirklich nichts kam, denke aber eher Letzteres, denn normalerweise stillt sie nie ganz ohne richtig zu trinken. Ich saß irgendwann im Bett und hab ihr etwas Wasser mit dem Löffel eingeflößt, weil ich Angst hatte, dass sie bei dem Fieber zu wenig Flüssigkeit bekommt (normal trinkt sie gut aus dem Becher, aber mitten in der Nacht hat sie nicht kapiert, was ich mit dem Becher von ihr wollte).
Also meine Fragen:
1. Ist das so, dass die Brust bei normalerweise großen nächtlichen Stillpausen schon weniger Milch bildet und demnach zu wenig hergibt für einen plötzlich erhöhten Flüssigkeitsbedarf wie z. B. bei Fieber?,
2. Hätte sie aber nicht mehr von dem Wasser getrunken, wenn sie es wirklich nötig gehabt hätte?
Danke!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.05.2019, 23:03
von Reh
Ich bin kein Profi, schätze aber beides ja.
Zu 1. Kann ich beitragen, dass unsere Pekip-Leiterin mehrfach betont hat, wie wichtig es sei, zu festen Zeiten und vor dem stillen Brei zu füttern, "damit die Brust merkt, dass zu dieser festen Uhrzeit weniger Bedarf besteht". Da das ja im Sinne des Abstill- ... ähm, im Sinne des Breifahrplans funktioniert, dürfte es ja bei natürlichen Stillpausen durch gutes schlafen ebenso sein. Deine Brust hat halt nicht damit gerechnet, dass sie nachts so viel braucht und war gestern Nacht sozusagen überrascht.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.05.2019, 23:19
von delfinstern
Bei mir kommt dann trotzdem was, klar nicht plötzlich die 5fache Tagesmenge, aber für Krankheitsphasen geht das echt fix. Gefühlt ist 0 Milch da, alles komplett weich, aber mein ex-Spuckkind hat dann trotzdem immer noch gespuckt, also kam was. Er musste nur n bisschen mehr tun. Aber nuckeln wollte er krank auch wahnsinnig viel. Und 10 kl Schlucke sind auch 5 große Schlucke. Auf die Dauer gesehen kommt da wahnsinnig viel bei rum.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.05.2019, 10:10
von bluestar
Lampenschirm wir hatten GENAU die gleiche Situation Freitag auf Samstag nach dem impfen. Plötzlich Fieber und es wurde genuckelt was das Zeug hält. Ich hab ihr ein Zäpfchen gegeben und sie etwas leichter angezogen und nuckeln lassen - ich denke solange sie sich nicht beschwert kommt genug. Mein Kind hatte bis jetzt selten Fieber aber wenn hat sie so gebrüllt dass nur die Brust beruhigen konnte auch wenn gerade eben erst gestillt wurde und da vielleicht spontan nicht viel kam.
OT: das ist ja krass wie lang deine Kleine nachts schläft! Wir stillen immer noch alle 2 Stunden nachts
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.05.2019, 18:25
von Lämpchen
Danke für eure Antworten.
Tja, was würde man im Fall des Falles also tun - wirklich nachts Wasser anbieten und darauf vertrauen, dass das Kind sich schon nimmt, was es braucht, wenn man nicht genug Milch hat? Bleibt ja nichts anderes übrig wohl. Das war ja jetzt nur eine Fiebernacht, aber falls mal was Größeres wäre und das Kind eigentlich nächtliches Wassertrinken noch nicht kennt. Also wenn sie trotz Fieber schläft, würde ich sie nicht zum Trinken wecken, aber wenn sie halt ständig weinend aufwacht und stillen will und nichts kommt, mach ich mir so meine Gedanken ...
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.05.2019, 18:31
von Leominor
Ich habe beim Tigermädchen als sie echt schlimm krank war (Grippe und Kehlkopfentzündung) nachts tatsächlich auch Wasser angeboten, weil sie manchmal nicht stillen wollte, aber vor Fieber geglüht hat. Das wurde zumindest eine Nacht lang auch angenommen. Milch wäre im Übrigen ausreichend da gewesen, da sie zu dem Zeitpunkt noch überschaubar viel gegessen hat. Ich würde es, wenn das Kind wach ist einfach mal anbieten.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.05.2019, 18:38
von Lämpchen
Leominor, ja, klingt auf jeden Fall sinnvoll, ich würde da ja auch Wasser trinken wollen.
bluestar hat geschrieben: 19.05.2019, 10:10
Lampenschirm wir hatten GENAU die gleiche Situation Freitag auf Samstag nach dem impfen. Plötzlich Fieber und es wurde genuckelt was das Zeug hält. Ich hab ihr ein Zäpfchen gegeben und sie etwas leichter angezogen und nuckeln lassen - ich denke solange sie sich nicht beschwert kommt genug. Mein Kind hatte bis jetzt selten Fieber aber wenn hat sie so gebrüllt dass nur die Brust beruhigen konnte auch wenn gerade eben erst gestillt wurde und da vielleicht spontan nicht viel kam.
OT: das ist ja krass wie lang deine Kleine nachts schläft! Wir stillen immer noch alle 2 Stunden nachts
Verrückt, dieselbe Nacht

Auch 6fach-Impfung?
Und ja, sie hatte eigentlich immer schon relativ lange Schlafintervalle, bin sehr froh drum. Vor dem 6. Monat waren die tendenziell sogar länger als jetzt

Wobei 7 Stunden auch die Ausnahme sind, meist so 5. Außer es ist halt irgendwas Besonderes. Neulich war mal ein paar Wochen lang auch alle 2-3 Std. Stillen nachts angesagt, da dachte ich ja dann schon, es läge inzwischen am zu wenigen Essen tagsüber (was aber sicher auch widerlegt werden kann, vermutlich war es Schub und Zähne).
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.05.2019, 18:48
von Reh
Lampenschirm hat geschrieben: 19.05.2019, 18:25
Danke für eure Antworten.
Tja, was würde man im Fall des Falles also tun - wirklich nachts Wasser anbieten und darauf vertrauen, dass das Kind sich schon nimmt, was es braucht, wenn man nicht genug Milch hat? Bleibt ja nichts anderes übrig wohl. Das war ja jetzt nur eine Fiebernacht, aber falls mal was Größeres wäre und das Kind eigentlich nächtliches Wassertrinken noch nicht kennt. Also wenn sie trotz Fieber schläft, würde ich sie nicht zum Trinken wecken, aber wenn sie halt ständig weinend aufwacht und stillen will und nichts kommt, mach ich mir so meine Gedanken ...
Wenn es länger dauert als nur eine Nacht, passt sich deine Milchproduktion ja auch an...