Schlangengurke, für solche Hotspots, die man vor sich herschiebt, kann ich den 5-Schritte-Plan von aslobcomesclean wärmstens empfehlen. Grob gesagt sieht der so aus:
Du brauchst:
- eine Mülltüte
- einen Behälter für Sachen, die wegkönnen (Donation Box)
- deine Füße
Schritt 1:
„Do the easy stuff first“
Das einfachste vom einfachsten ist Müll. Eigentlich in jeden Krusch-Stapel ist Müll versteckt. Den wegschmeißen.
Außerdem einfach sind Dinge, die schon woanders einen festen Platz haben. Dort hinbringen. (Keine Unterstapel bilden! Sondern direkt wegbringen.)
Jetzt sieht es meistens schon besser aus.
Schritt zwei:
„Duh-Clutter“
Alles, wo du dich fragst „Warum in alles in der Welt habe ich das bisher aufbewahrt?“ (Leere Kulis, Sachen, dir keinen Wert mehr für dich haben etc.) Wegschmeißen oder in die Spendenbox.
Schritt drei:
„First Decluttering Question“
-> Wenn ich nach diesem Ding suchen würde - wo würde ich als erstes danach gucken?“
Nicht lange überlegen. Dem Bauchgefühl vertrauen und das Ding dorthin bringen. Jetzt. (Falls dort Chaos ist, egal. Das kümmert dich jetzt nicht.)
Schritt vier:
„Second Decluttering Question“
-> Wenn ich so ein Ding mal brauchen würde - würde es mir einfallen, dass ich es schon besitze?“
Wenn ja: Siehe Schritt drei, hinbringen.
Wenn nein: Weg damit.
Hört sich komplizierter an, als es ist. Ein Beispiel: Ich finde Polsterreiniger unter der Spüle. Das ist dort, wo ich auch suchen würde. Aber: Wenn ich ein schmutziges Polster habe, würde ich im DM eine neue Dose kaufen, weil ich nicht mehr wüsste, dass ich noch eine angefangene habe. Ich würde also Geld ausgeben UND hätte zu viel Kram unter der Spüle. Dann lieber weg mit dem Zeug, das ich eh nicht benutzen würde, weil ich es vergessen habe.
(Macht Sinn bei Leuten mir sehr viel Zeug. Mir persönlich passiert das eher selten.)
Schritt 5:
„Make it fit“
Alles, was jetzt noch dort steht, ordentlich hinstellen. Falls es nicht alles hinpasst, muss solange was weggegeben werden, bis es passt.
„The container is the limit“ —> Man kann nur den Platz nutzen, der vorhanden ist. Diese Grenze muss man respektieren.
Ok, so kurz war es jetzt doch nicht, sorry.
Ist jetzt auch nichts für 2 Minuten komplett, aber so kann man es nach und nach abarbeiten.