Definitiv. Ich versuche den Zustrom echt zu begrenzen. Aber vor allem der eine Opa kauft wie blöd. In Massen. Statt in Maßen was gescheites. Wir haben echt nen Koffer für den ganzen Kram nur von ihm heim geflogen. Aber egal was ich sag, es interessiert ihn nicht.Mondenkind hat geschrieben: 01.02.2021, 21:34 Linnunrata, ich finde gedankenloses Kaufen auch zunehmend schlechter und möchte das auch nicht mehr. Aber über die Jahre hat sich hier zu viel angesammelt, zu vieles hat keinen Platz. Es soll deutlich weniger rein, aber es muss auch deutlich was raus, damit das, was ich hab, mir Freude bereiten kann und einen Platz hat. Und mich nicht mental erschlägt.
Aber eine der Lehren, die ich hieraus ziehe, ist echt weniger anzuschaffen.
gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
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Serafin
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
Ach, wie nervig. Bei Kosmetik ist es dann auch so ein belastender Konflikt, ob man das Produkt ausprobieren soll - also öffnen - oder lieber direkt weiterschenken. Meine Familie ist zum Glück total Kosmetik-affin. Ich selber nämlich so gar nicht, bin da eher minimalistisch veranlagt. Meine Schwägerin arbeitet im Reformhaus und beglückt uns gelegentlich mit exotischen Sachen. Irgendwelche Körperöle oder so was.Cocolin hat geschrieben: 02.02.2021, 09:08 Ich muss auch fürchte ich mehr wegschmeißen. Ich mags eigentlich nicht, aber bei manchen Sachen weiß ich grad einfach nicht, wie ich sie loswerden soll. Zb Kosmetik die meine Schwiegerfamilie mir jedes Jahr schenkt obwohl sie eigentlich wissen, dass ich das meiste davon nicht benutze. Schwiemu fühlt sich schlecht wenn man keinen riesenstapel Geschenke bekommt. Dabei wäre mir wenig aber dafür was passendes so viel lieber!
Ich hoffe ich habe nicht anschuldigend geklungen. Wir merken gerade selber, wie viele Säcke wir raus schaffen können, obwohl wir seit Jahren sehr bewusst einkaufen. Aber bei einem westlichen Lebensstil sammelt sich trotzdem so viel Zeug an.Mondenkind hat geschrieben: 01.02.2021, 21:34 Linnunrata, ich finde gedankenloses Kaufen auch zunehmend schlechter und möchte das auch nicht mehr. Aber über die Jahre hat sich hier zu viel angesammelt, zu vieles hat keinen Platz. Es soll deutlich weniger rein, aber es muss auch deutlich was raus, damit das, was ich hab, mir Freude bereiten kann und einen Platz hat. Und mich nicht mental erschlägt.
Aber eine der Lehren, die ich hieraus ziehe, ist echt weniger anzuschaffen.
Letztes Jahr habe ich mich vermehrt mit der Zero Waste Philosophie beschäftigt und nehme seither z.B. keine Gratiszeitungen und Pröbchen mehr mit. Gestern habe ich ein ganzes Badezimmer-Tür-Hänge-Dings entfernen können, was bis auf Ersatzzahnbürste und Rundhaarbürste (seltenst gebraucht) praktisch nur alte, vergessene Pröbchen enthielt.
Also dieses Hänge-Regal-Ikea-Ding darf gerne weg, das staubt nur zu. Andererseits habe ich jetzt mehrere Plastikboxen und Pappschachteln bestellt, um unseren Kleinkram und Spielzeug sinnvoll verstauen zu können. Ich freu mich, wenn wir endlich eine Dose für kleine Spielzeuge haben. Ich bin nämlich innerlich über jedes Ü-Ei-Figürchen genervt. Dabei ist es ja nicht Gs Schuld, wenn das rumliegt. Weil es keinen richtigen Platz hat. Also ich hoffe, dass ich in der Hinsicht jetzt etwas entspannter werde.
Ein weiterer Fortschritt: Ich habe vier Bücher in ein Paket gepackt und bekomme dafür dann vermutlich knappe 20 Euro. Yey! War überraschend schnell und einfach. Jetzt muss ich den Rest noch loswerden, der nicht oder nur bei einem anderen Shop zu verkaufen war. Übrigens, ausgerechnet so peinliche, alte Esoterikbücher bringen nennenswert Geld. Wtf? Überhaupt nicht vorhersehbar. Game of Thrones haben mein Mann und ich beide in den Haushalt eingebracht, das ist unverkäuflich...
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
Klingt nach einem Nachkriegstrauma? Sich endlich was leisten zu können?Serafin hat geschrieben: 02.02.2021, 13:11Definitiv. Ich versuche den Zustrom echt zu begrenzen. Aber vor allem der eine Opa kauft wie blöd. In Massen. Statt in Maßen was gescheites. Wir haben echt nen Koffer für den ganzen Kram nur von ihm heim geflogen. Aber egal was ich sag, es interessiert ihn nicht.Mondenkind hat geschrieben: 01.02.2021, 21:34 Linnunrata, ich finde gedankenloses Kaufen auch zunehmend schlechter und möchte das auch nicht mehr. Aber über die Jahre hat sich hier zu viel angesammelt, zu vieles hat keinen Platz. Es soll deutlich weniger rein, aber es muss auch deutlich was raus, damit das, was ich hab, mir Freude bereiten kann und einen Platz hat. Und mich nicht mental erschlägt.
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
Es war kaum Mist. Nur viel zu viel. Und Ostern jault er wieder, was er schenken soll und ich soll was sagen. Und dazu kauFr er noch mehr. Wie Eltern können eigentlich nie irgendwas schenken. Denn sonst ertrinken wi r in Zeug. Ich würde auch fern ma l was für Nein Kind aussuchen.Linnunrata hat geschrieben: 07.02.2021, 20:47Klingt nach einem Nachkriegstrauma? Sich endlich was leisten zu können?Serafin hat geschrieben: 02.02.2021, 13:11Definitiv. Ich versuche den Zustrom echt zu begrenzen. Aber vor allem der eine Opa kauft wie blöd. In Massen. Statt in Maßen was gescheites. Wir haben echt nen Koffer für den ganzen Kram nur von ihm heim geflogen. Aber egal was ich sag, es interessiert ihn nicht.Mondenkind hat geschrieben: 01.02.2021, 21:34 Linnunrata, ich finde gedankenloses Kaufen auch zunehmend schlechter und möchte das auch nicht mehr. Aber über die Jahre hat sich hier zu viel angesammelt, zu vieles hat keinen Platz. Es soll deutlich weniger rein, aber es muss auch deutlich was raus, damit das, was ich hab, mir Freude bereiten kann und einen Platz hat. Und mich nicht mental erschlägt.
Aber eine der Lehren, die ich hieraus ziehe, ist echt weniger anzuschaffen.Schwierig, so familiäre Situationen. Wie gehen denn die Kinder damit um? Ich schaffe es bei Geschenken, die total sinnlos, ungeeignet oder nicht altersgerecht sind, emotional überhaupt nicht, die meinem Kind direkt vorzuenthalten. Nur bei Süßigkeiten hat das bisher gut geklappt, sie unbemerkt verschwinden zu lassen. Da hab ich emotional irgendwie eine andere Hemmschwelle.
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
So ist das hier leider auch. Wir geben auch immer erst die Wünsche an die Großeltern weiter, damit die was schenken können. Und wenn was übrig bleibt, dann dürfen wir auch mal was aussuchen.
Ich würde auch gerne mal.
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
Und die Bitte, doch lieber zu guter Regenkleidung was zu zu zahlen hat meine Tante (sehr sinnvolle Schenkerin, also maßvoll und gut ausgewählt) dankbar angenommen. Mein Vater geflissentlich übergangen. Da steht man ja nicht toll da. Und wird von den Kindern bewundert.
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
Wir schenken bisher gar nichts zu den Festen, außer die Geschenke der Verwandtschaft kommen erst später an. Wenn wir zwischendurch etwas haben wollen, kaufen wir das nach einer gewissen Bedenkzeit einfach. Wenn ich merke, dass der Junge jetzt an einer Sache besonderes Interesse hat, finde ich es unsinnig, das ein halbes Jahr aufzuschieben.
Wir werden an den Festen aber auch nicht mit Geschenken überschwemmt.
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Mondenkind
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
Ich bin jetzt mit den Putzmitteln durch. Und heute Morgen hatte ich ein richtig befreites GEfühl, und das, obwohl hier Kisten stehen mit Sachen, die wir aus der Wohnung meiner verstorbenen Schwiegermutter geholt haben. Die können erst in Kürze in den Keller. Trotzdem merke ich was im Großen und Ganzen! Voll cool.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
... ich konnte hier nicht weiter machen, da wegen Schnee letzte Woche die Müllabfuhr ausgefallen ist, wird auch nicht nachgeholt. Die Tonne war vom letzten rümpeln schon gefüllt, zum Glück erst halb... nunja jetzt staut es sich etwas.
den HWR hab ich aber zum glück von unnötigem befreit, jetzt müssen nur die Sachen, die nicht dort bleiben sollen noch an ihren eigentlichen Platz.
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Apis
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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo
Ich bin zwar so gar nicht nach Plan dabei.
Aber den Hausanschlussraum (unseren „Keller“raum, da unser Haus ohne Keller ist) haben mein Mann und ich vergangenes Wochenende komplett durschgeschaut, kräftig ausgemistet und er wirkt nun so riesig
. Ein tolles Gefühl! Sperrmüll ging Montag weg, gestern war mein Mann beim Wertstoffhof für (fast den ganzen) Rest. Nun müssen wir nochmal aufs Schadstoffmobil warten und ich hoffe die noch gut nutzbareren, jedoch von uns nicht mehr benötigten Dingen, bekomme ich gut verkauft/verschenkt. Davon ist die Hälfte schon eingestellt
.
Außerdem sind die Kinder gerade auch motiviert Spielsachen und Bücher auszusortieren. Sie bekommen nun einen Teil des Geldes, den ihre Spielsachen „einbringen“ und dürfen sich davon neues kaufen. Wahnsinn, was sie diese Taktik motiviert!
Ich hoffe damit nicht etwas losgetreten zu haben, was ich noch bereue
, aber gerade freue ich mich an dem Platz der entsteht
und erlaube mir das „jetzt“ zu genießen - fällt in diesen Zeit ja öfter schwer
.
Aber den Hausanschlussraum (unseren „Keller“raum, da unser Haus ohne Keller ist) haben mein Mann und ich vergangenes Wochenende komplett durschgeschaut, kräftig ausgemistet und er wirkt nun so riesig
Außerdem sind die Kinder gerade auch motiviert Spielsachen und Bücher auszusortieren. Sie bekommen nun einen Teil des Geldes, den ihre Spielsachen „einbringen“ und dürfen sich davon neues kaufen. Wahnsinn, was sie diese Taktik motiviert!
Ich hoffe damit nicht etwas losgetreten zu haben, was ich noch bereue
Liebe Grüße von Apis
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
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