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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2019, 09:26
von Teazer
Haasi23 hat geschrieben: 29.03.2019, 08:24 Ich hatte dann den Tag über fast 40 Fieber und musste mich einmal übergeben. Ab Dienstag war ich fieberfrei aber die Brust tat noch etwas weh und oberhalb der Brustwarze war es gerötet. Unter der Dusche konnte ich dann ausstreichen. Aus den anderen Öffnungen spritzte dünne weiße Milch und oben lief es dickflüssig weiß gelb heraus. Jetzt war ich zwei Tage symptomfrei und heute morgen war da wieder eine gelbe "Blase" aufpieksen funktioniert nicht wirklich weil es zwar wie eine Blase aussieht aber das Gewebe eher so "bröckelt". Warum verstopft dieser Kanal immer wieder? Was kann ich noch tun? Ich habe auch mal ein Bild gemacht, was ich per PN verschicken könnte.
Es kann sein, dass der Gang verlegt ist oder Du einfach zu Milchstau in diesem Bereich neigst. Lecithin als Nahrungsergänzung und das Weglassen von gesättigten Fettsäuren in der Nahrung hilft vielen Frauen.

Warst Du beim Arzt? Deine Symptome klingen heftig. Eine Brustentzündung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2019, 11:45
von Haasi23
Teazer hat geschrieben: 29.03.2019, 09:26 Es kann sein, dass der Gang verlegt ist oder Du einfach zu Milchstau in diesem Bereich neigst. Lecithin als Nahrungsergänzung und das Weglassen von gesättigten Fettsäuren in der Nahrung hilft vielen Frauen.

Warst Du beim Arzt? Deine Symptome klingen heftig. Eine Brustentzündung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Da ich nach 24h wieder fieberfrei war, bin ich erstmal nicht zum Arzt. Ich war mir auch nicht sicher, ob das wirklich jetzt nur die Brust ist oder sich ein Infekt draufgelegt hat. Ich habe es Mittwoch der Hebamme beim Delfi gezeigt und die hatte ähnliche Tipps mit wärmen und kühlen und verschiedene Stillpositionen. Ich soll auch mal versuchen zu pumpen. Bis auf das pumpen habe ich bisher alles probiert aber der weiße Punkt ist immer noch da.
Was kann man denn machen, wenn der Gang "verlegt" ist?
In der Stillzeit mit meiner Tochter (etwas mehr als 3 Jahre) hatte ich immer eine Neigung zu Stauungen und musste sehr auf Druckstellen achten aber verstopfte Gänge kenne ich noch nicht.
Lecithin werde ich mir besorgen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2019, 15:07
von Teazer
Haasi23 hat geschrieben: 29.03.2019, 11:45 Was kann man denn machen, wenn der Gang "verlegt" ist?
In verschiedenen Positionen anlegen und die Brust regelmäßig "leeren".

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2019, 21:10
von erdbeerbrot
Würdet ihr, wenn die Nachsorgehebamme bis ET+6 im Urlaub ist, empfehlen eine Babywaage zuhause zu haben, um ggf selbst zu wiegen?
Das ist bei einer Freundin von mir so und ich frage mich, ob ich ihr das ans Herz legen sollte. Oder meint ihr, das führt eher zu Problemen als dass es hilft?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2019, 21:14
von OrangerStier
Ich denke mal es kommt auf deine Freundin an. Eine Freundin von mir wurde an ET+3 entlassen und wollte ihre Hebamme aufgrund von Feiertagen und so erst an ET+6 sehen und das obwohl sie abpumpen und zufüttern mit Sonde über den Finger gemacht hat. Und ich Habe meine Hebamme ET+3 entlassen am nächsten Tag gehabt. Bei mir war es das erste Kind bei ihr das Zweite.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2019, 21:19
von delfinstern
Meine Nachsorgehebamme war vom 10.-13.12. nicht da, Geburt war am 6.12., sie hatte da eine Vertretung, die in der Zeit täglich kam. Hat diene Freundin das nicht? Also Vertretung...

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2019, 07:10
von ShinyCheetah
Ich hatte gar keine Nachsorgehebamme, weil ich zu spät gesucht habe. Wir sind dann am 7. Tag ins KKH zum Wiegen gefahren. Außerdem hatte F schon wieder leicht zugenommen am Entlassungstag 3. Tag). Wenn bei ihr nicht wegen einer entsprechenden Vorgeschichte mit Stillproblemen zu rechnen ist, würde ich ihr keine Panik machen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2019, 11:22
von Sabbermäuschen
erdbeerbrot hat geschrieben: 29.03.2019, 21:10 Würdet ihr, wenn die Nachsorgehebamme bis ET+6 im Urlaub ist, empfehlen eine Babywaage zuhause zu haben, um ggf selbst zu wiegen?
Das ist bei einer Freundin von mir so und ich frage mich, ob ich ihr das ans Herz legen sollte. Oder meint ihr, das führt eher zu Problemen als dass es hilft?
Bei meinem ersten Kind hätte mir nur die Waage nicht viel gebracht. Da waren einfach noch viel zu viele Unsicherheiten bei uns im Umgang mit einem Neugeborenen, plus Hormonumstellung. Da wär ich noch viel unsicherer geworden ob ich das jetzt auch noch richtig mache.
Was sagt denn ihre Hebamme dazu? Sie haben bestimmt auch irgendwelche Absprachen getroffen?!
Vertretung fände ich gerade beim ersten Kind sinnvoll, alleine um Stress zu vermeiden.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2019, 13:14
von Rinrin
Meine nachsorgehebamme hat auch Urlaub während meinem frühwochenbett. Dann macht ihre Kollegin aus der Praxis Vertretung. Vllt hat sie ja auch jemanden? Sonst würde ich mal beim KiA fragen oder ins KH.
Eigene Waage wäre mir zu viel Druck wen das Krümel mal ein paar Tage nicht so wächst.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2019, 14:06
von Yelma
Haasi23 hat geschrieben: 29.03.2019, 11:45
Teazer hat geschrieben: 29.03.2019, 09:26 Es kann sein, dass der Gang verlegt ist oder Du einfach zu Milchstau in diesem Bereich neigst. Lecithin als Nahrungsergänzung und das Weglassen von gesättigten Fettsäuren in der Nahrung hilft vielen Frauen.

Warst Du beim Arzt? Deine Symptome klingen heftig. Eine Brustentzündung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Da ich nach 24h wieder fieberfrei war, bin ich erstmal nicht zum Arzt. Ich war mir auch nicht sicher, ob das wirklich jetzt nur die Brust ist oder sich ein Infekt draufgelegt hat. Ich habe es Mittwoch der Hebamme beim Delfi gezeigt und die hatte ähnliche Tipps mit wärmen und kühlen und verschiedene Stillpositionen. Ich soll auch mal versuchen zu pumpen. Bis auf das pumpen habe ich bisher alles probiert aber der weiße Punkt ist immer noch da.
Was kann man denn machen, wenn der Gang "verlegt" ist?
In der Stillzeit mit meiner Tochter (etwas mehr als 3 Jahre) hatte ich immer eine Neigung zu Stauungen und musste sehr auf Druckstellen achten aber verstopfte Gänge kenne ich noch nicht.
Lecithin werde ich mir besorgen.
Ich hab auch einen Milchgang, der immer mal mehr, mal weniger doll verstopft. Da ist nie ein Bläschen drauf, sondern immer so Krümelkram drin.
Was hilft: wenn er zu ist, feucht halten, pumpen (das ist mehr Zug), lang das Kind nuckeln lassen (der Sabber scheint besser zu sein, als feuchte Kompressen)
Damit er nicht verstopft: fettig cremen, oft. Und generell die Haut nicht trocken werden lassen, Ernährung macht kein merklichen Unterschied.
Zum rauspodeln, wenn man was sieht hab ich ne Kanüle genommen, war aber erst zwei mal möglich, grad wenns nicht arg ist, sieht man nix.