bienenmeister hat geschrieben:Sternenfaengerin hat geschrieben:dass es ja erstmal um die herstellungsweise geht.
Genau deswegen kaufe ich im Bioladen Rohrohrzucker, Gefahr gebannt...
in der vollwertkost nach bruker ist das eben nicht so. da zucker industriell verarbeitet wird, auch der rohrohrzucker, gilt es als ebenso "abnormal" (im sinne von lebensmitteln) zuzuführen. einzig der bleichprozeß bleibt diesem erspart. gleiches gilt im übrigen auch für apfel-, birnen-, agavendicksaft, fruchtzucker, da all dies denaturiert wird. bruker nennt dies alles industriezucker!
bienenmeister hat geschrieben:Sternenfaengerin hat geschrieben:
der fruchtzucker in der frucht, nicht der herausgelöste und als solcher verarbeitete

hängt ja im zusammenspiel, d.h. wenn du ein stück obst hast, dann hat das etliche vitamine, spurenelemente, mineralien, eiweiß, kohlenhydrate, etc. - die verarbeitung vom körper erfolgt so unterstützend, also das eine setzt das andere voraus damit im endeffekt das "beste" für den körper rausgeholt werden kann. ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich von der formulierung her? ansonsten kann man auch das super bei bruker nachlesen

Ich denke, du hast das ganz gut erklärt. Nur was ich völlig irreführend finde, ist, dass gesagt wird: OHNE ZUCKER LEBEN.
Man kann nicht ohne Zucker leben. Das ist eine Lüge.
das kommt darauf an, wie du zucker definierst. sicherlich könnte man diesen thread auch in "ohne industriezucker" leben. zucker heisst für mich, dass es etwas denaturiertes ist - honig oder aber früchte sind in ihrer ursprünglichen form und begleiten einander bei der verarbeitung für den körper.
Das was in der Frucht drin ist, ist Zucker. Kohlenhydrate ist der Fachbegriff für Zucker. Das weiße Zeug in der Tüte war mal in einer Pflanze drin. Man kann sich über die Herstellungsweise streiten, aber der Markt bietet eine Vielfalt an Produkten, und jedem sei es ungenommen ungebleichten Zucker zu kaufen.
nein, kohlenhydrat ist nicht der fachbegriff für zucker. kohlenhydrate können AUCH zucker sein, aber es bezeichnet nicht den zucker alleine.
Wenn ich einen Jogurt mit Früchten esse, ist da Zucker drin, in der Frucht. Die Lactose im Jogurt ist übrigens auch Zucker. Im Verdauungstrakt fällt am Ende Glucose, der kleine Baustein des Zuckers, der vom Körper verarbeitet werden kann, raus. Wie die Glucose reingekommen ist, ob als Weißmehl (Stärke, die im Zuge der Verdauung in Glucoseeinheiten zerlegt wird), Kristallzucker oder einem süßen Stück Melone - am Ende kommt Glucose raus. Natürlich ist eine ausgewogene Ernährung, mit vielen Vitaminen und Mineralien und pi pa po gesünder, als McDonalds und Milka. Ohne Frage.
ganz klar - wobei ich z.b. auch mittlerweile keinen joghurt mehr esse (mochte ich aber noch nie, hab den immer gegessen, weil ich "dachte", er sei gesund.... - auch wieder ein produkt, das vielfach verarbeitet wird.
Ich finde es nur sehr sehr traurig, womit heute Geld gemacht wird. Offenbar mittlweile auch mit der Lüge, man könne ohne Zucker leben und das sei auch noch gut. Versteht mich bitte nicht falsch:
warum wird geld damit gemacht naturbelassene lebensmittel zu essen? das verstehe ich nicht so ganz. man KANN ohne (Industrie-)zucker leben und das ist sicherlich gesünder für den Körper, als Zucker zuzuführen, der auch noch Vitamin-B entzieht
Ich selbst esse auch nur ungesüßten Jogurt und habe noch nie Tee / Kaffee / Kakao mit Zucker getrunken (von Kindheit an, hat meine Mutter drauf geachtet). Im Ökoladen wage ich zu behaupten ist es schwer, einen Senf mit Zuckerzusatz zu finden, genauso Aufschnitt / Aufstriche und so weiter. Die Konfitüre ist ohne Zuckerzusatz, sondern mit Agavensaft. Selbst bei meinen Katzen achte ich darauf, dass kein Zuckerzusatz im Futter ist. So denke ich, dass wir den gleichen Ansatz verfolgen, Zusatz von Industriezucker in Nahrungsmitteln zu vermeiden.
Ich würde mich dennoch nicht hinstellen und sagen, ich würde OHNE Zucker leben (es ist ja auch schlichtweg falsch).
nein, das ist meines erachtens definitionssache - wenn ich keine fertig verarbeiteten lebensmittel kaufe, hab ich auch keinerlei industriezucker drinnen
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Und was Bruker angeht - der Mann war soweit ich mich belesen habe, Arzt. Und sein Anliegen war die Vollwertkost, die auf den Punkt bringt, dass ein ÜBERMAß an Nährstoffen (=Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette zur gleichen Zeit) ungesund sei und die sogenannten Zivilisationskrankheiten verursacht. Wie soll es also weitergehen? Ein leben ohne Eiweiße und Fette?
vollwertkost ist ja keine diätkost.... daher kann ich da nicht zustimmen, generell hat er auch meines wissens mit trennkost nichts am hut (kann es sein, dass du etwas verwirfst oder das ich vielleicht nicht richtig informiert bin?), es geht eher darum diese eben genannten denaturierten lebensmittel wegzulassen und so natürlich wie möglich zu essen.. rohkost ist ein großes thema. falls es dich interessiert, kann ich dir das buch "unsere nahrung - unser schicksal" empfehlen, ist wirklich super zu lesen!
eiweiß wird im übrigen durch getreide komplett abgedeckt und gesunde fettsäuren sind vom körper ja auch super verwertbar...
so, jetzt haben wir den thread aber genug vollwertkost-mässig off-topict

- wenn du gerne noch infos magst, schreib mich doch gerne per pn an, ansonsten gibt es hier auch noch den vollwert-thread - da ist eh nix los momentan, kannst auch gerne da schreiben, dann können wir ihn ja vielleicht wieder zum leben erwecken
p.s.: ich habe auch meine sünden - gerade gestern war ich den ganzen tag auf ner einschulung und hatte vergessen im stress zu frühstücken... ich hab auch viel fertigzeugs gegessen und auch kucken mit zucker... dennoch steh ich momentan sehr hinter der vollwertkost, da ich die nötigen hintergrundinfos für mich habe.. ist übrigens eine gängige lektüre bei ernährungsberatern!