Danke für deine Rückmeldung!
Nein, eine Zeitvorgabe gab es nicht. Aber ausgehend von mir und meinem Mann (sowohl als Babys und Kinder als auch jetzt) würde es mich doch sehr wundern, wenn er die 50er nochmal erreicht. Vor allem bei seinem Bewegungsdrang


Aber ich lass mich gerne überraschen.
klecksauge hat geschrieben: 08.04.2025, 22:14
Und das er sich für den Reflux nicht interessiert hat, das macht mich echt sprachlos!
Das ist das einzige, was prinzipiell tatsächlich in Ordnung war für uns. Das Spucken ist mittlerweile nämlich zur Randnotiz geworden. Sowohl Menge als auch Frequenz haben sich drastisch reduziert (obwohl er seit einigen Tagen sogar auf dem Bäuchlein durch die ganze Wohnung robbt) und wir haben nicht das Gefühl, dass der Krümel sich daran noch stört. Im Gegenteil, man kann mit dem soeben Ausgespuckten ja wunderbar rummatschen



Wenn nicht die Verstopfungsneigung dazu gekommen wäre, hätten wir ernsthaft überlegt, den Termin abzusagen. Aber bevor wir weiter eigenmächtig Macrogol geben, wollten wir wenigstens einmal grob die zwar unwahrscheinlichen, aber dennoch möglichen organischen Sachen abgeklärt haben.
Ich fand es nur ärgerlich, dass Verschlucken beim Essen so dramatisch dargestellt und das Refluxverschlucken, obwohl wir es erwähnt haben, einfach völlig ignoriert wurde. Das hat den Eindruck hinterlassen, als ginge es gar nicht um unser Kind, sondern darum, Fingerfood mies zu machen und Brei zu glorifizieren.
Das Gewicht vom Kleinen macht es mir auch einfach schwer, mich von diversen Empfehlungen von außen abzugrenzen. Sei es der Arzt, der meint es müsste viel mehr Brei sein und zwar Karotte, Kürbis, Kartoffel und ganz wichtig: Fleisch(!) oder die Schwiegermama, die so gerne Schokobrei und Kuchen füttern würde. Denn das würde er sicher gerne essen und es wären Kalorien dran. Da wird schon auf den 09.08.25 gegeiert, denn dann darf er ja eeeeerndlich Zucker essen. Bei mir kommt immer unterschwellig an, dass ich dem Kleinen absichtlich etwas vorenthalte. Sei es Zucker (ja ok, da ist es auch Absicht

), Fleisch oder Gemüsebrei in ausreichenden Mengen. Dass er etwas nicht mag (zB eben Gemüsebrei oder Kartoffeln) oder man auch im zweiten Lebensjahr nichts Zuckerhaltiges füttern will, wird irgendwie als abstrus und sonderbar abgetan. ("Bestimmt schmecken die Kartoffeln bei der Oma." Spoiler: Haben sie nicht.) Und natürlich sind um mich herum nur Babys, die problemlos nach Breifahrplan gefüttert werden, während mein halbes Hemd auf dem Schoß rumzappelt und dabei an einer Gurke oder einer Hirsestange nagt

Bei einem speckigen Buddha-Baby könnte ich wenigstens sagen, dass es ja offenbar an nichts mangelt. So, rant Ende


Da tut es gut, zu hören, dass es doch ganz in Ordnung ist, was wir da so machen. Vorgestern hab es zusätzlich zum GOB einige Streifen Omelett, in dem zerdrückte Erbsen, Zwiebeln, die heißgeliebten Tomaten und ein wenig Käse eingebacken waren. Es war kaum etwas auf dem Boden, was immer heißt, dass es gut geschmeckt hat

So darf es von mir aus weiter gehen. Und das mit der Abgrenzung bekomme ich auch noch hin
