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Dann hat dich die negative Bedeutung des Wortes Indio erst entwickelt? Bei uns oder drüben? Ich dachte die Bedeutung war immer negativ! ?
Ich denke eher das Bewusstsein dafür hat sich entwickelt. Der Begriff wurde früher leider mit einer anderen Selbstverständlichkeit verwendet. Weißt du wie ich das meine? Daher würde ich dem Statement von DD widersprechen. Danke fürs posten.
Ach so Frieda. Da hatte ich das falsch verstanden und mich gewundert. [emoji846]
Ich würde so weit gehen und sagen, dass das Wort in Deutschland nur eine Bezeichnung einer Bevölkerungsgruppe ist bzw es zumindest 1972 noch war. Erika Hoffmann ist kein Vorwurf zu machen. Dass es bereits zu diesem Zeitpunkt in Lateinamerika als Schimpfwort verwendet wurde, konnte Erika Hoffmann einfach nicht wissen. Und wenn es tatsächlich hier in Deutschland nur als Schimpfwort gängig wäre , hätte es denke ich längst jemand bei Didymos gemeldet. Der Duden listet übrigens keine negative Bedeutung für das Wort auf.
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
Ich denk auch, niemand der auch nur etwas logisch denken kann, meint daß Erika Hoffmann ernsthaft bewusst nen diskriminierenden Begriff ausgesucht hat. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, sicher. Trotzdem finde ich so heftige Reaktionen nicht angebracht. (Vielleicht weil es mich nicht betrifft, wer weiß. )
Ich denke ich habe verstanden das man das Wort "indio" nicht verwenden soll.
Aber wie bezeichne ich dann in folgendem Fall korrekt: ich War im Septembermit den kindern bei einem strassenfest. Da War dann ein spontaner stand-also nicht im Plan verzeichnet- 3 Männer machten Musik mit Panflöte und Verstärker und keine Ahnung noch was. Das aussehen der Männer War so wie ich halt Mittel und Südamerika zuordnen würde. Vom teint und der Körper Größe und der Bekleidung. Einer trug auch ein Farben prächtiges Kostüm mit vielen federn und perlen. Sie machten Musik wie "el condor paso"und verkauften cd's und Armbänder. Und Shirts Indianer Bildern drauf.
So. Wie benenne ich richtig im vorübergehen? Den genauen Stamm kann ich nicht erkennen. Wie denn auch. Kein Schild und kein Hinweis. Und ich kann noch dazu Gesichter nicht besonders gut zuordnen.
Bis jetzt hieß es: das sind indios. Keine Ahnung welche. Aber die Musik mag ich. dann folgte Vielleicht noch ein Gespräch mit den Kindern darüber das die im Museum gezeigten Kopf Schmuck Teile eigentlich nicht und gehören sondern eigentlich dem jeweiligen Stamm.
Aber wenn ich das korrekt benennen soll- da steh ich Grade an.
Über die deutschen Schaum küsse muss ich immer schmunzeln. Bei uns heißen die Dinger schwedenbomben.
Feuerdrache das ist eine Sehr gute Frage die gar nicht so leicht beantwortet werden kann. Manche sagen "orígenes" also Ureinwohner Amerikas. aber ein freund meines Mann ZB sagte er möchte auch so nicht genannt werden. Die Straßenmusiker die du gesehen hast. Es ist eben auch die Frage wie viel das wirklich mit der ursprünglichen Kultur zu tun hat. Das ist ja eher eine Art des Tourismus die uns gebracht wird. Was ja ok ist aber es hat mit der eigentlich Kultur nur bedingt zu tun. Das Thema ist sehr komplex und weitläufig. Und eine richtige Antwort kann ich dir nicht geben. Du müsstest also wohl wirklich fragen müssen [emoji3] für mich sind es evtl Amerikaner die du da gesehen hast. Dazu kommt ja auch, dass die Bevölkerung Lateinamerikas eine stark durchmischte Bevölkerung hat. Die Definition warum wer jetzt was ist, empfinde ich als eine sehr spannende. Aber das sprengt nun eindeutig das Thema [emoji3]
Ach so vielleicht habe ich die Frage falsch verstanden? [emoji848] ich dachte sie fragte nach einer generellen Benennung da es straßenmusiker waren die unterschwellig oder explizit auf ihre indigenen Wurzeln und Kultur hinweisen. (So kenne ich jedenfalls straßenmusiker aus Lateinamerika/zentralamerika. Die mit dem bunten Klamotten und den Ponchos). Aber natürlich habe ich auch straßenmusiker aus Lateinamerika gesehen die nicht diese spezielle Assoziation herstellen. ZB einfach ein Gitarrist in normaler Kleidung der auf spanisch singt.
Spannend, wusste ich auch nicht. Hätte aber auch niemand so genannt, für mich war es ein Muster und kein Volk. Die Leute kenne ich eher unter dem Begriff: Latinas /Latinas oder Leute aus Mittelamerika. Hab da aber auch noch nie nachgedacht weil für mich dies nie negativ wäre. Sehe aber auch andere Begriffe nicht Negativ, vielleicht weil ich nichts schlechtes damit verbinde und es nicht so einsetzen würde?
Ich finde es inzwischen ganz schwierig sich immer politisch korrekt auszudrücken, gerade auch bei Leuten mit dunkler Haut. Als Kind war das ein schwarzer, darf man ja nicht mehr sagen, ein Freund von mir ist aber richtig dunkel und hier auf gewachsen, er empfindet es auch als beleidigedlnd wenn man findet: der Afrikaner oder Afro*
Ich finde es ein schöner und unter diesen Umständen wichtiger und richtiger Zug, in einer sehr komplizierten Welt.
Und ich habe was gelernt hier. Vielen Dank romina, darf ich fragen wo ihr wohnt? Hört sich spannend an, was du erzählst
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!
N 06/2009 , N 03/2013 , N 11/2016
Ne Schneekugel kein spezielles volk. Weil es das eben nicht gibt. Es sind viele verschiedene Ursprünge und jeder Lateinamerika trägt auch indigene Wurzeln in sich.
Wir leben in Deutschland aber mein Mann kommt aus Lateinamerika und ist in der Gegend des Landes aufgewachsen in der die höchste Population Mapuches lebt. Übrigens auch die ärmste Gegend des Landes. Ich selber habe vor den Kindern dort gelebt und mich auch etwas mit dem Thema auseinander gesetzt. Durch meinen Alltag und auch weil ich es spannend fand. Die ehemaligen deutschen Kolonien zu sehen hat mich verändert genau wie Menschen kennen zu lernen die auf Land leben welches sie als ihres sehen aber es offiziell der Regierung und den Großgrundbesitzern gehört.
Schneekugel mir geht es auch so, dass ich das ich es manchmal gar nicht leicht finde mich politisch korrekt auszudrücken. Ich finde es am besten einfach mit den Menschen zu reden und zu fragen. Wenn es jemand weiß dann doch man selbst. Ich war in Lateinamerika auch oft die "Gringa" zugegeben fand ich das auch nicht so toll.