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Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 01.09.2016, 12:05
von auri82
Liebe ledana, ich lese hier die ganze Zeit schon mit und drücke dir still die Daumen... Das muss alles so belastend sein und ich bewundere dich für dein Durchhaltevermögen und deinen Mut!
Ich hoffe, dass sich bald ein Ergebnis abzeichnet und natürlich dass du bald nach Hause darfst.

Liebe Grüße von Auri mit Schnuff 6/15 und Bauchkrümel 04/17

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 01.09.2016, 21:17
von ledana
Hallo Auri,
hm, ich fühle mich gar nicht bewundernswert, ich habe auch nicht das Gefühl besonders viel Mut oder Durchhaltevermögen zu haben, ich habe einfach nicht wirklich eine Wahl. Ich sitze hier immer wieder und heule und fühle mich dann schlecht , weil es den anderen Patient hier ja schlechter geht. Ich kann jeden Tag rausgehen und mein Kind sehen, die Krebspatienten hier, die gerade eine Chemo bekommen können teilweise nicht raus und es geht ihnen wirklich schlecht. Da kriege ich dann schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich so herumjammere.

Aber ich habe das Gefühl, dass sich jetzt etwas tut. Ich fühle mich besser und kräftiger, keine Ahnung ob ich mir das nur einbilde.

Zum Stillen noch eine Frage, ich bin durch recht viel Trubel hier zwei Tage nicht zum Pumpen gekommen und trotzdem sind meine Brüste jetzt am späten Nachmittag, wenn mein Mann mit dem Kleinen kommt richtig prall, den Rest des Tages aber nicht. Haben die sich jetzt wirklich so auf den aktuellen Bedarf eingestellt? Ich bin total fasziniert.

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 01.09.2016, 22:07
von RocketWallaby
ledana hat geschrieben:Hallo Auri,
hm, ich fühle mich gar nicht bewundernswert, ich habe auch nicht das Gefühl besonders viel Mut oder Durchhaltevermögen zu haben, ich habe einfach nicht wirklich eine Wahl. Ich sitze hier immer wieder und heule und fühle mich dann schlecht , weil es den anderen Patient hier ja schlechter geht. Ich kann jeden Tag rausgehen und mein Kind sehen, die Krebspatienten hier, die gerade eine Chemo bekommen können teilweise nicht raus und es geht ihnen wirklich schlecht. Da kriege ich dann schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich so herumjammere.

Aber ich habe das Gefühl, dass sich jetzt etwas tut. Ich fühle mich besser und kräftiger, keine Ahnung ob ich mir das nur einbilde.

Zum Stillen noch eine Frage, ich bin durch recht viel Trubel hier zwei Tage nicht zum Pumpen gekommen und trotzdem sind meine Brüste jetzt am späten Nachmittag, wenn mein Mann mit dem Kleinen kommt richtig prall, den Rest des Tages aber nicht. Haben die sich jetzt wirklich so auf den aktuellen Bedarf eingestellt? Ich bin total fasziniert.
Dass es anderen viel schlimmer geht bessert doch deine Situation nicht. Das Vergleichen bringt nichts und hilft auch keinem, dem es schlechter geht. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass dir zum Weinen ist.

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 01.09.2016, 22:22
von auri82
Das sehe ich auch so. Ich finde allein schon im KH zu liegen einfach schrecklich auch wenns einem nicht soooo schlecht geht wie anderen.
Aber du hättest schon alternativ einfach aufhören können zu stillen und dich nicht gegen das halbe KH auf die Hinterbeine stellen um weiter stillen zu können! Das ist schon sehr mutig finde ich, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es sich für dich grade gar nicht so anfühlt.
Ich hoffe der Aufwärtstrend geht weiter! (( ))

Liebe Grüße von Auri mit Schnuff 6/15 und Bauchkrümel 04/17

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 01.09.2016, 22:30
von ledana
Ihr seid so lieb, danke!

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 02.09.2016, 22:08
von ledana
Ein kurzes Update: Hb ist immer noch bei 5,4, aber die Ärzte meinen auch, dass man 2-3 Tage auf eine Besserung warten muss, also warte ich. ich fühle mich aber im Moment abends sehr gut und das gibt mir Auftrieb. Heute hatte ich viel Besuch und war deshalb abgelenkt, das hat mir auch gut getan. Jetzt esse ich noch den restlichen mitgebrachten Kuchen, SuTe etwas und lege mich dann schafen.

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 02.09.2016, 22:15
von Mondenkind
Der Hb braucht auch nach Transfusionen ein bisschen bis er steigt, wegen Flüssigkeitsvolumen, das im Körper von hier nach da verschoben wird und so weiter...

5,x ist doch schon was, wenn das dann so bleibt. Ich hab schon viele Leute damit aufrecht gehen gesehen. Ich drück die Daumen, dass es weiter aufwärts geht!

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 03.09.2016, 10:34
von ledana
Hb heute morgen 5,9 drückt mir die Daumen, dass es das jetzt ist und weiter aufwärts geht. Übers Wochenende bekomme uch jetzt nur noch 80mg Prednisolon, Folsäure (die mir am Anfang als Eisen verkauft wurde) und Pantoprazol. Und der Hb wird morgens gecheckt. Es passiert also nicht so viel.
Wenn der Hb jetzt morgen und Montag weiter steigt, dann will ich am Montag heim, auch wenn ich noch nicht bei 8 bin.

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 03.09.2016, 10:40
von Emilia
Das klingt doch schon mal super! Es geht in die richtige Richtung! Ich drücke dir die Daumen, dass der Hb weiter steigt und du bald nach Hause kannst!

Re: Stillen bei Autoimmunhämolytischer Anämie

Verfasst: 03.09.2016, 11:10
von suttine
ledana hat geschrieben:Folsäure (die mir am Anfang als Eisen verkauft wurde)
Saftladen.
Weiterhin gute Besserung!