Re: Freie Schule Charlottenburg
Verfasst: 07.04.2015, 18:04
Danke!
Puh, es sind nur noch knapp 5 Monate, dann müssen wir sie anmelden.
Sandküste, ich schreibe mal kurz, was bei den beiden Familien der Grund ist, dass sie so unzufrieden sind.
Unsere Nachbarn fallen halt genau in die Kategorie, denen es extrem schwer fällt, dass die Kinder eben evtl. in der zweiten Klasse nicht wirklich gut lesen und schreiben können.
Sie sind sehr leistungsorientiert und schieben totale Panik, dass es die Kinder nicht auf´s Gymnasium schaffen.
Da sie sich auch in anderen Dingen, vor allem was das Leben mit Kindern betrifft, sehr von uns unterscheiden, sind sie mit ihrer Meinung aber auch nicht wirklich der Maßstab für uns.
Die zweite Familie kenne ich schon lange, meine Tochter war mit dem mittleren Sohn gemeinsam in der Krabbelgruppe.
Der große Sohn war auf der Reinfelder, aber es hat überhaupt nicht funktioniert.
Er ist ein Integrationskind, aufgrund psycho-emotionaler Entwicklungsverzögerung gepaart mit Wahrnehmungsstörung. Und dazu mit Adhs-Diagnose.
Die Eltern sind sehr nette, unglaublich entspannte Menschen, die einen tollen Umgang mit ihren Kindern haben.
Der große Sohn ist wirklich schon ne Hausnummer, ohne Frage ein tolles Kind, aber auch wirklich unglaublich laut und unglaublich körperlich präsent.
Die ersten Male, war ich zugegebener Maße selber irgendwie geschockt über so eine lautes, und dazu wahnsinniges "wildes" (körperlich) Kind.
Sie haben sich sehr bewusst für die Reinfelder entschieden, aber es gab von Anfang an nur Probleme.
ständig wurden sie in die Schule beordert, dauernde Gespräche über die massiven Probleme mit ihrem Kind ect....
Nach dem zweiten Jahr wurde den Eltern dann direkt gesagt, dass ihr Sohn nicht tragbar für eine Montessori-Schulform wäre, das es nicht möglich ist mit ihm zu arbeiten und es wurde ihnen dringend nahe gelegt, die Schule zu verlassen.
Da sie selber schon total genervt und auch enttäuscht waren, haben sie diesen Wechsel dann auch vollzogen und sind seit dem total happy auf der Nehring Schule.
Und dieser Fall gibt mir halt sehr zu denken, unser großes Februarmädchen ist ja auch "verhaltensauffällig", wir sind ja auch im SPZ. Befinden uns teilweise noch im Diagnose-Prozess.
Fest steht bereits, dass sie hochbegabt und damit einhergehend auch hochsensibel ist. Ich mag hier aber darüber jetzt auch nicht so viel schreiben.
Das SPZ findet das nicht unbedingt ausschlaggebend für die Schulwahl, die Psychologin meint, dass das alles entscheidende die Beziehung von Lehrer und Kind ist.
Gibt es eine enge, emphatische und authentische Beziehung ist die Schulform völlig sekundär.
Und eine solche´nicht funktionierende Beziehung kann an der tollsten Schule zum Scheitern führen.
Hach je, soooooooo schwierig alles!
Puh, es sind nur noch knapp 5 Monate, dann müssen wir sie anmelden.
Sandküste, ich schreibe mal kurz, was bei den beiden Familien der Grund ist, dass sie so unzufrieden sind.
Unsere Nachbarn fallen halt genau in die Kategorie, denen es extrem schwer fällt, dass die Kinder eben evtl. in der zweiten Klasse nicht wirklich gut lesen und schreiben können.
Sie sind sehr leistungsorientiert und schieben totale Panik, dass es die Kinder nicht auf´s Gymnasium schaffen.
Da sie sich auch in anderen Dingen, vor allem was das Leben mit Kindern betrifft, sehr von uns unterscheiden, sind sie mit ihrer Meinung aber auch nicht wirklich der Maßstab für uns.
Die zweite Familie kenne ich schon lange, meine Tochter war mit dem mittleren Sohn gemeinsam in der Krabbelgruppe.
Der große Sohn war auf der Reinfelder, aber es hat überhaupt nicht funktioniert.
Er ist ein Integrationskind, aufgrund psycho-emotionaler Entwicklungsverzögerung gepaart mit Wahrnehmungsstörung. Und dazu mit Adhs-Diagnose.
Die Eltern sind sehr nette, unglaublich entspannte Menschen, die einen tollen Umgang mit ihren Kindern haben.
Der große Sohn ist wirklich schon ne Hausnummer, ohne Frage ein tolles Kind, aber auch wirklich unglaublich laut und unglaublich körperlich präsent.
Die ersten Male, war ich zugegebener Maße selber irgendwie geschockt über so eine lautes, und dazu wahnsinniges "wildes" (körperlich) Kind.
Sie haben sich sehr bewusst für die Reinfelder entschieden, aber es gab von Anfang an nur Probleme.
ständig wurden sie in die Schule beordert, dauernde Gespräche über die massiven Probleme mit ihrem Kind ect....
Nach dem zweiten Jahr wurde den Eltern dann direkt gesagt, dass ihr Sohn nicht tragbar für eine Montessori-Schulform wäre, das es nicht möglich ist mit ihm zu arbeiten und es wurde ihnen dringend nahe gelegt, die Schule zu verlassen.
Da sie selber schon total genervt und auch enttäuscht waren, haben sie diesen Wechsel dann auch vollzogen und sind seit dem total happy auf der Nehring Schule.
Und dieser Fall gibt mir halt sehr zu denken, unser großes Februarmädchen ist ja auch "verhaltensauffällig", wir sind ja auch im SPZ. Befinden uns teilweise noch im Diagnose-Prozess.
Fest steht bereits, dass sie hochbegabt und damit einhergehend auch hochsensibel ist. Ich mag hier aber darüber jetzt auch nicht so viel schreiben.
Das SPZ findet das nicht unbedingt ausschlaggebend für die Schulwahl, die Psychologin meint, dass das alles entscheidende die Beziehung von Lehrer und Kind ist.
Gibt es eine enge, emphatische und authentische Beziehung ist die Schulform völlig sekundär.
Und eine solche´nicht funktionierende Beziehung kann an der tollsten Schule zum Scheitern führen.
Hach je, soooooooo schwierig alles!