Paniclady hat geschrieben:Dein Kind ist aber zu klein, um deiner Reaktion zu entnehmen: "Oh, sicherlich muss ich hier eigentlich gar keine Angst haben, aber Mama nimmt mich trotzdem ernst, wie schön."
DAS wiederum glaube ich gar nicht. Vielmehr versuche ich eben das eigentlich immer zu vermitteln und auch zu erklären. Und ich bin auch fest davon überzeugt, daß die Kleinen das kapieren; auch in Momenten, wo sie selbst noch nicht so gut sprechen und sich artikulieren können. Das finde ich manchmal wirklich heftig, was die Maus jetzt, wo sie super sprechen kann, so von "früher" erzählt

(Und wie Sabsi schreibt, hat Leni sich ja auch zurückerinnert - obwohl die von ihr befürchtete Situation ja gar nicht stattgefunden hat im Endeffekt)
Aber das ist sicher Einstellungssache

Mein Kind ist jetzt 1 Jahr älter und erinnert sich noch an seine U 7 - und hat seitdem Angst vor Ärzten
Und wie Baba es beschreibt - bei einem panischen Kind ist erstmal nix mehr mit Erklären, nur Beruhigen - oder halt eben raus aus der Situation.
Baba, ich habe mir mittlerweile auch überlegt, solche Dinge dann echt abzubrechen. Es hat einfach keinen Sinn.
Baba, ich fand den Dr. B. so einstellungsmäßig und so auch ganz gut. Und er hat auch einigermaßen Zeit gelassen. Ich fand ihn besser aufs Kind eingehend als unseren alten KiA - prima war die alte KiÄ, dort in der Praxis, die bekam jetzt aber das zweite Kind und war dann in Elternzeit und zuvor halt schon nur 1-2 Tage pro Woche da. Wobei, wenn ich überlege, wie oft ich mit meinem Kind außer der Reihe (also außerhalb der Us) beim KiA war, reicht im Grunde auch ein Arbeitstag pro Monat vom KiA
Aber bei uns war es ähnlich wie Du es beschreibst bei der U7. Die Sprechstundenhilfe hat das im Grunde schon "versaut". Wiegen war irgendwie noch ok, aber messen ging gar nicht. (Und eigentlich, ist es wirklich so wichtig, ob das Kind 2 cm größer oder kleiner ist?) Und dann war es eigentlich auch schon rum...
Ich hab damals noch gedacht, wir müßten irgendwie durch diese Untersuchung durch, aber eigentlich... und dachte auch, wie Du schreibst, sie nehmen sich schon Zeit und mehr Zeit haben sie halt nicht...
Aber da bin ich echt nachhaltig beeindruckt worden von unserer "Zahnarzt-U" diese Woche... wir waren fast eine Stunde bei der Ärztin drin und effektiv hat eigentlich nicht wirklich eine U stattgefunden.... sie durfte mal ganz kurz einen Blick in den offenen Mund werfen - aber ohne Spiegel bitte
Aber die Ärztin hat sich immer direkt zurückgezogen bei jeder Kontra-Haltung meiner Tochter, hat auch gesehen, wie ängstlich sie erstmal war, zuallererst hat sie sie dann mit der Sprechstundenhilfe spielen lassen von meinem Arm aus und hat derweil mit mir gesprochen, und Töchterchen taute immer mehr auf (denn wie auch bei Euch kommt ja grundsätzlicher Vorbehalt erstmal gegenüber Fremden noch dazu). Sie meinte auch, es sei viel wichtiger, erstmal das Vertrauen zu fördern und alles nach und nach aufzubauen.
Von der "Frau Dotto" meinte Töchterchen auch hinterher, sie sei nett
Mit mir zum Arzt geht meine Tochter übrigens gerne (z.B. zur Schwangerenvorsorge war sie 1,2x mit). Sie fragte dann auch gleich, "für mich zum Dotto oder für Dich?" und erst auf die Antwort "heute für Dich" meinte sie, daß sie nicht wolle.