Maikäferchen19 hat geschrieben: 04.08.2020, 13:57
lunchen78 hat geschrieben: 03.08.2020, 10:20
Und noch eins aus Viskosejersey. Allerdings hab ich den Ausschnitt 4cm tiefer geschnitten, das gefällt mir besser.
Die Shirts sehen beide richtig gut aus! Ich näh das auch gerne und mach den Ausschnitt dabei etwas enger und tiefer. Sind beides schöne Stoffe! Ich tu mich oft schwer bei gemusterten Stoffen für mich. Häufig gefällt mir das Ergebnis nicht so gut wie ich es vom Stoff her erwartet hätte.
Wenn die Farben tatsächlich zu dir passen, liegt es vielleicht an der "Kleinteiligkeit" des Musters?
Bei Kindern kann man ja sehr kleine Muster haben (und muss ja auch kleine Wiederholungen haben, sonst passt es nicht aufs Kind), wenn es flächiger wird, müssen die Muster größer werden. Auch "laute" Farben können einen in mehr Fläche plötzlich erschlagen, was bei Kindern eigentlich nur ein netter Farbtupfer war. Da kommt man als kleine zierliche Frau ("ich hab angefangen mit Nähen, weil ich sonst nur alles in Kindergrößen kaufen konnte") mit mehr durch als in "Übergrößen" und dazwischen ist es fließend.
Teilungen können zum Beispiel helfen, um eigentlich zu kleine/aufgeregte Prints nutzen zu können. Falls der Print mehrfarbig ist vielleicht mit einer dir sicher gut stehenden Farbe aus dem Motiv nah bei Gesicht und drunter dann (vielleicht nur auf einer Seite?) die vielen Farben, die dir zwar gut gefallen, aber vielleicht nicht alle ideal direkt am Gesicht gewesen wären.
Andersrum werden zierliche Menschen von zu großen Prints erschlagen/übermannt. Da hilft kleiner schneiden, bis man das Motiv nicht mehr sieht, schon auch irgendwie, aber ist vielleicht nicht ganz ideal

Da dann lieber gleich andere Motive wählen.
Wenn ein Print eigentlich zu dunkel ist, die hellste Farbe für Bündchen/Ärmel/Einfassstreifen/Details aufgreifen und wenn er eigentlich zu hell ist die dunkelste oder gleich auf Kontrastfarbe gehen macht auch schon wahnsinnig viel aus, wie es dann am Menschen wirkt.
Nur mal so ein paar Ansätze
Was auch immer sein kann, dass du einfach nicht gewohnt bist, dich in Muster zu sehen, und es eigentlich großartig aussieht, aber eben nicht so "wie immer". Da hilft, es immer wieder rauszuziehen und zu tragen, entweder kurz oder für den Tag Zuhause. Das gilt übrigens auch für alles andere, was man (bislang) nicht als seinen Stil ansieht, aber aus welchen Gründen auch immer tragen will/muss, um sich dann nicht verkleidet zu fühlen, wenn man damit unter Menschen geht.