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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 14.01.2019, 20:29
von Himbeerchen
Raya hat geschrieben: 14.01.2019, 09:43
Himbeerchen hat geschrieben: 13.01.2019, 14:22 Huhu, ist hier noch eine Stillmama mit der Kyleena?
Sie wurde mir ca 5 Monate nach Entbindung gelegt glaube ich und seitdem habe ich keinen normalen Zyklus entwickelt (Maus ist jetzt 19 Mo alt) und eigentlich Dauerschmierblutungen mit kurzen Unterbrechungen.
Meine Gyn sagt es läge an der "Stillerei", aber beim Großen hatte ich nach etwa 8 Monaten wieder einen normalen Zyklus und keinerlei Bechwerden. Gut, die Kleine stillt noch echt viel, aber trotzdem...
Hat hier noch jemand das Problem?
Ich nochmal, lies Dir doch mal die Packungsbeilage der Kyleena durch (kann man online runter laden), da stehen die ganzen Nebenwirkungen drin. Schmierblutungen sogar als eine sehr häufige NW, die mindestens eine von zehn Frauen betrifft.
Dem Gyn würde ich die ausgedruckte Packungsbeilage vorlegen und fragen, wie er dazu kommt zu behaupten, das könne nicht von der Spirale kommen...
Vielen lieben dank für die ausführlichen Antworten liebe Raya :-)
Das hilft mir schon!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 14.01.2019, 21:19
von Lösche Benutzer 22277
Gern geschehen :)

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 15.01.2019, 09:05
von Sisqi
LariZZa hat geschrieben: 14.01.2019, 09:30 Ich hab ne Frage zum Stillstart:

Im KH bei Kind 1 war die Vorgabe ungefähr so:
Stillen nach Bedarf, spätestens nach 4h wecken und stillen. Immer beide Seiten jeweils 15 Minuten. Versuchen, dass das Baby dabei wachbleibt. Wenn es zwischendrin einschläft, wickeln und die Seite wechseln. Ab wieder erreichen des Geburtsgewichts stillen nach Bedarf.

Ich hab das damals nicht groß hinterfragt, wir haben das erste Mal kurz nach der Geburt gestillt und hatten auch sonst keine Probleme. Diesmal will ich ambulant nach Hause gehen. Ist das so sinnvoll oder reicht rein Stillen nach Bedarf? Kind 1 war recht genügsam, den musste ich schon einige Male wecken um auf alle 4h zu kommen.
Meine Hebammen haben auch noch gesagt, dass sie am ersten Tag, nach dem schonmal angelegt wurde, auch 8 Std. am Stück schlafen dürfen, danach bitte wieder öfter stillen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 15.01.2019, 14:41
von bluestar
Himbeerchen hat geschrieben: 14.01.2019, 20:29
Raya hat geschrieben: 14.01.2019, 09:43
Himbeerchen hat geschrieben: 13.01.2019, 14:22 Huhu, ist hier noch eine Stillmama mit der Kyleena?
Sie wurde mir ca 5 Monate nach Entbindung gelegt glaube ich und seitdem habe ich keinen normalen Zyklus entwickelt (Maus ist jetzt 19 Mo alt) und eigentlich Dauerschmierblutungen mit kurzen Unterbrechungen.
Meine Gyn sagt es läge an der "Stillerei", aber beim Großen hatte ich nach etwa 8 Monaten wieder einen normalen Zyklus und keinerlei Bechwerden. Gut, die Kleine stillt noch echt viel, aber trotzdem...
Hat hier noch jemand das Problem?
Ich nochmal, lies Dir doch mal die Packungsbeilage der Kyleena durch (kann man online runter laden), da stehen die ganzen Nebenwirkungen drin. Schmierblutungen sogar als eine sehr häufige NW, die mindestens eine von zehn Frauen betrifft.
Dem Gyn würde ich die ausgedruckte Packungsbeilage vorlegen und fragen, wie er dazu kommt zu behaupten, das könne nicht von der Spirale kommen...
Vielen lieben dank für die ausführlichen Antworten liebe Raya :-)
Das hilft mir schon!
Ich würde das auch absolut unterschreiben, habe die gleichen Erfahrungen mit einer Minipille gemacht (auch gestagenbasiert, wie diese IUPs). Häufig wird das als Plus verkauft denn bei vielen bleibt die Periode ganz aus, ich hatte aber wie Du ständige Schmierblutungen. Bei mir kamen noch andere Nebenwirkungen hinzu, wie eine leichte depressive Verstimmung und verminderte Libido, das hab ich erst nach dem Absetzen gemerkt. Das fiese ist, dass sich das bei der Spirale natürlich nicht so einfach ausprobieren lässt wie bei der Pille.
Wenn man ein bisschen googlet findet man zu dem Thema einiges, es scheinen mehr und mehr Nebenwirkungen hormoneller Verhütungsmittel bekannt und bewusst zu werden im Moment...
Halte Dir die Daumen dass Du eine für Dich gute Lösung findest und ich rege mich auch über den Gyn auf der es natürlich sofort aufs Stillen schiebt :roll:

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 15.01.2019, 14:55
von 08u11
Ich bin gerade dabei, ein bisschen Vormilch abzupumpen.
Ich habe Diabetes. Der Bauchzwerg wird zur Zeit eher zart geschätzt (letzte Woche 43. Perzentile), aber bei Typ1 Diabetes bekommt man halt doch nie einen Zuckerspiegel hin, wie eine gesunde Frau (ich zumindest nicht), auch wenn der Durchschnitt passt und ich möchte gerne vermeiden, dass Fremdmilch zugefüttert werden muss.

Die Frage ist jetzt: wie gehe ich praktisch weiter vor. Bislang habe ich Milch abgepumpt und in 10ml Spritzen eingefroren. Wie viel davon werde ich wohl brauchen?
Zufüttern lieber gleich vorsorglich oder nur nach Bedarf? Und wie lange? Nur die ersten paar Stunden oder bis zum Milcheinschuss? Und wie verfüttere ich das ganze? Ist mit Spritze und Finger okay? Muss ich die vorher warm machen oder reicht Zimmertemperatur?

Ziel der Sache wäre: a) keine Fremdmilch b) einen stabilen Blutzucker beim Baby und so schnell wie möglich wieder raus aus dem KH.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 15.01.2019, 15:16
von Lösche Benutzer 18954
Auf m*ilchwiese mit dem üblichen davor und dahinter gibt's so Spritzen mit Sondenschlauch dran. Ich, als absoluter Laie, würde das wohl verwenden, weil das dann neben dem normalen Stillen laufen kann bzw. mir ist das mit dem fingerfeeding irgendwie nicht sympathisch. Bestimmt meldet sich noch ein Mod dazu.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 15.01.2019, 15:28
von delfinstern
Ich würde die paar Milliliter direkt aus der Spritze oder vom Löffel füttern. Auf einen Schlauch würde ich erst mal verzichten, da ist am Ende mehr Milch im Schlauch als im Baby. Wir haben beim Zwerg mit dem Löffel gefüttert

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 15.01.2019, 16:17
von 08u11
Danke schon mal.
Ich glaube auch: direkt Verfüttern ist realistischer. Es geht ja echt nur um wenige Schlücke. Ich persönlich würde jetzt vermuten: Löffel ist stillfreundlicher und Spritze unkomplizierter (geht weniger verloren) oder?
Vermutlich ist auch das häufige Anlegen noch wichtiger als das Zufüttern. Da habe ich halt auch Sorgen, ob ich das bei einem ganz Kleinen so gleich erkenne, was jetzt gerade dran ist.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 16.01.2019, 05:40
von Regenbogen82
Ich würde auch direkt verfüttern. Für den Löffel muss das Kind relativ wach sein. Kleine Schlückchen mit der Spritze in die wangentasche, möglichst ohne Nuckeln an der Spritze, stelle ich mir da einfacher vor. Oder sonst so ein Muttermilchbecher für unter einem Euro? Alles Gute!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 16.01.2019, 07:50
von 08u11
Danke. Ich denke wir probieren einfach mal ob Spritze besser geht oder Löffel.
Muttermilchbecher: meinst Du die zum Aufbewahren der Muttermilch? Ich habe gerade mal nachgeschaut: das sind ja richtige Becher (180ml). Da sehe ich halt auch die Gefahr, dass die Milch drin 'hängenbleibt'. Zumindest habe ich das Problem jetzt schon in der Pumpe - die Vormilch ist ja so verdammt wenig. Da tut es mir jetzt schon in der Seele weh, wenn ich es dann gar nicht schaffe, alles in die Spritze zu ziehen :( .
Bleibt immer noch die Frage, ob lieber vorsorglich zufüttern oder erst bei Bedarf?
Der Milcheinschuss kommt vermutlich besser, wenn ich so wenig wie möglich eingreife. Andererseits: wenn wir mit vorsorglich Zufüttern gleich einen stabilen Blutzucker hinbekommen und schnell nach Hause können, kann die Minimaus dem kleinen Geschwisterchen beim Milchproduzieren helfen.