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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 09.01.2019, 03:28
von Brombeere153
Nikola hat geschrieben: 08.01.2019, 22:46
Brombeere153 hat geschrieben: 08.01.2019, 21:20
Ja zugelassen ist es nicht, ich hab es auch da.
Mich hat die Frage ebenso ungetrieben wie Dich.
Nach ein paar englischsprachigen Artikeln habe ich mich gegen Melatonin beim gestellten Säugling entschieden. Bei einem nachts nicht stillenden Kind wäre es mir egal.
Es gibt aber andere Schlafmittel die in der Stillzeit gehen.
Ich danke dir , kannst du mir kurz erläutern was du rausgefunden hast ? Die kleine stillt Nachts noch relativ viel.
Ich schlafe seit 1 1/2 Wochen nur noch 2-4 std die Nacht. Ich kann einfach nicht einschlafen unabhängig davon wie müde ich bin. Es kam ganz plötzlich normalerweise habe ich keine Probleme.
Ich habe mir heute Blut nehmen lassen um die Schilddrüse zu checken.
Ich brauche dringend eine Lösung , deshalb habe ich die Tabletten von meinem Hausarzt bekommen.
Das ist wenig Schlaf. Ich kenne das leider zu gut.
Wirklich genaue Informationen habe ich nicht. Es ist nicht wirklich gut erforscht, geht aber in die Muttermilch über als Hormon.
Also ich habe wenig vernünftige Informationen gefunden - gerade zu Stillzeit und Schwangerschaft - dabei empfinde ich Melatonin auch als harmlosere Lösung als ZB Antidepressiva.
Nur ganz ohne Datenlage war es mir dann doch zu heikel.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 01:42
von huetchen
((Nikola))
Ich habe auch eine Frage:
Bis auf ein bisschen Lutschen an der Banane stillt mein 6 Monate altes Baby noch voll.
Meine Endokrinologin rät mir ab, aktuell Jod (weiter) zu substituieren und rät, es dem Baby direkt zu verabreichen.
Wie mache ich das? Gibt es da bestimmte Produkte? Tropfen vielleicht?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 11:40
von Kurai
Gibt es eine generelle Empfehlung, bei eher leichten Babys direkt zuzufüttern?
Wir haben gestern nochmal den Kreißsaal und die Wöchnerinnenstation des KH besichtigt in dem wir bevorzugt entbinden möchten. Die Geburt wäre dort ab der vollendeten 36. Ssw. möglich.
Wir müssen im Moment damit rechnen, dass unser Bauchbaby deutlich früher kommt als unsere Tochter, Gewicht und Größe lt. US-Messung ist aber bisher vergleichbar. Falls das Kind direkt zum Beginn der 37. Ssw kommt, rechne ich damit, dass es die 2500g-Grenze gerade so knackt - wenn überhaupt.
Nun wurde uns dort gesagt, dass es trotzdem kein Problem sei das Kind dort zu entbinden, bei sehr leichten Kindern würde man aber von Beginn an zu füttern, damit sie möglichst nicht den Gewichtsverlust erleiden der sonst nach der Geburt als normal angesehen wird.
Falls alles glatt läuft, planen wir eine ambulante Geburt (für den anderen Fall nehme ich wohl das BES mit?), sollten wir uns zu Hause auch darauf einstellen, dass wir bei diesem Kind voraussichtlich unbedingt anfangs zufüttern müssen?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 11:44
von Tschichen
Wie die Empfehlung ist, weiß ich nicht. Meine mittlere wog 2500g zum Termin und hat von allen drei Kids am besten getrunken, wenig abgenommen und schnell wieder zu. Ich glaube, es kommt schon ziemlich auf die Gesamtsituation an.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 11:57
von pqr
Ich vermute, es hängt auch von den jeweiligen Standardvorgehensweisen der Kliniken ab.
Eine gute Freundin von mir hat in einem stillfreundlichen Krankenhaus ein 2400 g Baby bekommen, es wurde dort nicht zugefüttert, da es normal zunahm.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 14:13
von Nikola
Kurai hat geschrieben: 10.01.2019, 11:40
Gibt es eine generelle Empfehlung, bei eher leichten Babys direkt zuzufüttern?
Wir haben gestern nochmal den Kreißsaal und die Wöchnerinnenstation des KH besichtigt in dem wir bevorzugt entbinden möchten. Die Geburt wäre dort ab der vollendeten 36. Ssw. möglich.
Wir müssen im Moment damit rechnen, dass unser Bauchbaby deutlich früher kommt als unsere Tochter, Gewicht und Größe lt. US-Messung ist aber bisher vergleichbar. Falls das Kind direkt zum Beginn der 37. Ssw kommt, rechne ich damit, dass es die 2500g-Grenze gerade so knackt - wenn überhaupt.
Nun wurde uns dort gesagt, dass es trotzdem kein Problem sei das Kind dort zu entbinden, bei sehr leichten Kindern würde man aber von Beginn an zu füttern, damit sie möglichst nicht den Gewichtsverlust erleiden der sonst nach der Geburt als normal angesehen wird.
Falls alles glatt läuft, planen wir eine ambulante Geburt (für den anderen Fall nehme ich wohl das BES mit?), sollten wir uns zu Hause auch darauf einstellen, dass wir bei diesem Kind voraussichtlich unbedingt anfangs zufüttern müssen?
Ich habe mich virl mit dem Thema beschäftigt da unsere maus mit 2 kilo geschätzt war.
Zu füttern ist nicht die regel , wird aber in manchen Häusern gemacht. In fen Häusern in denen ich mich erkundigt habe war das aber erst unter 2,2 kilo relevant.
Mit Bes wirst du im Krankenhaus aus Hygienischen Gründen nicht stillen können / dürfen.
Wenn es nötig ist dann versuche zu bechern. Ich hatte kolostrum ausgestrichen insgesamt ca 20 ml und habe das die Tage nach der Geburt mit der Spritze verabreicht.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 14:17
von Nikola
Nikola hat geschrieben: 10.01.2019, 14:13
Kurai hat geschrieben: 10.01.2019, 11:40
Gibt es eine generelle Empfehlung, bei eher leichten Babys direkt zuzufüttern?
Wir haben gestern nochmal den Kreißsaal und die Wöchnerinnenstation des KH besichtigt in dem wir bevorzugt entbinden möchten. Die Geburt wäre dort ab der vollendeten 36. Ssw. möglich.
Wir müssen im Moment damit rechnen, dass unser Bauchbaby deutlich früher kommt als unsere Tochter, Gewicht und Größe lt. US-Messung ist aber bisher vergleichbar. Falls das Kind direkt zum Beginn der 37. Ssw kommt, rechne ich damit, dass es die 2500g-Grenze gerade so knackt - wenn überhaupt.
Nun wurde uns dort gesagt, dass es trotzdem kein Problem sei das Kind dort zu entbinden, bei sehr leichten Kindern würde man aber von Beginn an zu füttern, damit sie möglichst nicht den Gewichtsverlust erleiden der sonst nach der Geburt als normal angesehen wird.
Falls alles glatt läuft, planen wir eine ambulante Geburt (für den anderen Fall nehme ich wohl das BES mit?), sollten wir uns zu Hause auch darauf einstellen, dass wir bei diesem Kind voraussichtlich unbedingt anfangs zufüttern müssen?
Ich habe mich virl mit dem Thema beschäftigt da unsere maus mit 2 kilo geschätzt war.
Zu füttern ist nicht die regel , wird aber in manchen Häusern gemacht. In fen Häusern in denen ich mich erkundigt habe war das aber erst unter 2,2 kilo relevant.
Mit Bes wirst du im Krankenhaus aus Hygienischen Gründen nicht stillen können / dürfen.
Wenn es nötig ist dann versuche zu bechern. Ich hatte kolostrum ausgestrichen insgesamt ca 20 ml und habe das die Tage nach der Geburt mit der Spritze verabreicht.
Es kommz naturlich darauf an wie fit das Kind ist , mein 37+0 Baby war deutlich schlapper wie mein 39+ 4 baby und sie hatten ein ähnliches Geburtsgewicht.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 19:39
von Brombeere153
Meine kam bei 37+1 mit 2460g.
Das plus ein angeblicher Schwangerschaftsdiabetes haben auch hier zur Anweisung zuzufüttern geführt.
Ich hatte nur ein Ziel, nach Hause! Die ambulante Entbindung ging nicht und der Kinderarzt bestand auf sichtbare Gewichtszulage.
Ich hab von Anfang an gesagt das ich stillfreundlich zufüttern möchte (Spritze bzw Becher), die U2 mitnehme und dann gehe sofern es dem Kind zugeht
Offiziell habe ich zugefüttert und den Kinderarzt so besänftigt das wir mit konstantem Gewicht gehen konnten.
Real habe ich es halbherzig angeboten und nur vor Publikum

)
Am ersten Tag hat sie ein wenig genommen, danach alles ausgespuckt (braves Kind).
Aber ich war die brave, kooperierende Mutter.
In sofern rate ich das ganze Thema auf dich zukommen zu lassen und evtl zweigleisig zu fahren. Wer hat im Wochenbett schon Lust auf Diskussionen??!!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 20:26
von Lucccy
Kurai hat geschrieben: 10.01.2019, 11:40
Gibt es eine generelle Empfehlung, bei eher leichten Babys direkt zuzufüttern?
Hallo,
Hier im Kh wurde nach der Geburt mehrfach der Blutzucker des Babys kontrolliert. Wären die Werte nicht ok gewesen, hätte man mit mir über Zufütterung gesprochen.
Gruß Lucccy
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 10.01.2019, 21:06
von Kurai
Vielen Dank für eure Erfahrungen!
Ich hatte den Oberarzt bei der Führung explizit darauf angesprochen, ob ein BES in der Klinik für den Bedarfsfall zur Verfügung steht. Er kannte das gar nicht. Nachdem ich ihm erklärt habe wie es funktioniert, meinte er dann zu mir, dass ich es in die Kliniktasche einpacken und mitbringen soll.
Das würde mich ärgern wenn ich es dann nicht benutzen darf...
Bei meiner Tochter wurde damals auch der Blutzucker kontrolliert (in der Schwangerschaft hatte ich einen miesen Schwangerschaftsdiabetes), war aber immer unauffällig, daher mussten wir im KH noch nicht zufüttern.
Ich hoffe eigentlich diesmal komplett Drumherum zu kommen - die Brüste haben ja schon Übung und Dank stillenden Kleinkind läuft mir jetzt schon wieder die Brust über
