Masernausbruch in Berlin
Moderator: Marla84
- bienenmeister
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Re: Masernausbruch in Berlin
Das ist ja jetzt höchst subjektiv. Meine Schwester lebt in Berlin und drei Menschen aus ihrem näheren Umfeld sind an Masern erkrankt, davon ein Kleinkind.
Sie selbst hat ein Baby von fünf Monaten und eine ungeimpfte Schwiegerfamilie. Sie bleibt zu Hause resp. meidet die öffentliche Plätze und empfängt keinen ungeimpften Besuch.
Ich kann die Formulierung mit dem Spiel der Angst nicht nachvollziehen, denn Furchtlosigkeit schützt (und nützt) ja auch nicht.
Wenn die Impf Müdigkeit weiterhin anhält und die Fallzahlen weiterhin steigen, wie darf ich dann das Spiel mit der Angst interpretieren? Zumeist beruht die Entscheidung gegen die Impfung darauf, dass ein Impfschaden als wahrscheinlicher angesehen wird als eine Maserninfektion. Da ohne Herdenschutz die Zahl der Maserinfektionen steigt, dürften einige (mal abgesehen von denen, die meinen, man "müsse" solche Krankheiten durchmachen) ihre Entscheidung zugunsten der Impfung ändern. Am Ende dürften dann doch wieder der Schluss zählen, dass die Impfung mehr nützt als schadet und wir hätten uns als Gesellschaft die aktuellen Masern Fälle sparen können.
Sie selbst hat ein Baby von fünf Monaten und eine ungeimpfte Schwiegerfamilie. Sie bleibt zu Hause resp. meidet die öffentliche Plätze und empfängt keinen ungeimpften Besuch.
Ich kann die Formulierung mit dem Spiel der Angst nicht nachvollziehen, denn Furchtlosigkeit schützt (und nützt) ja auch nicht.
Wenn die Impf Müdigkeit weiterhin anhält und die Fallzahlen weiterhin steigen, wie darf ich dann das Spiel mit der Angst interpretieren? Zumeist beruht die Entscheidung gegen die Impfung darauf, dass ein Impfschaden als wahrscheinlicher angesehen wird als eine Maserninfektion. Da ohne Herdenschutz die Zahl der Maserinfektionen steigt, dürften einige (mal abgesehen von denen, die meinen, man "müsse" solche Krankheiten durchmachen) ihre Entscheidung zugunsten der Impfung ändern. Am Ende dürften dann doch wieder der Schluss zählen, dass die Impfung mehr nützt als schadet und wir hätten uns als Gesellschaft die aktuellen Masern Fälle sparen können.
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
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- Seerose
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Re: Masernausbruch in Berlin
Aber die Presse spielt doch tatsächlich mit den Ängsten der Menschen..bienenmeister hat geschrieben: Ich kann die Formulierung mit dem Spiel der Angst nicht nachvollziehen, denn Furchtlosigkeit schützt (und nützt) ja auch nicht. .
Der BILD war das Thema Masern wohl zu ausgelutscht mittlerweile, so daß sie eine neue Panik schürt. Und zwar mit der WIndpockenepidemie und den dramatischen Folgen.
Und nein, Furchtlosigkeit schützt nicht, aber die kann man sich ja eh nicht kaufen. Entweder man ist furchtlos oder eben nicht. Nur Dinge die in der Presse stehen, haben eben auch Einfluß auf diese Furchtlosigkeit bzw. eben die Ängste die ich schon erwähnte. Und Erfahrungen..
Hier schrieb jemand daß er mit Kindern arbeite (ich hoffe ich hab das richtig in Erinnerung) die einen anerkannten Impfschaden haben. So etwas beeinflußt selbstverständlich. Genauso wie ein Krankenhausarzt alleine durch seinen Job beeinflußt ist, denn er sieht womöglich sehr viele der sog. seltenen Fälle, die dann lebensbedrohlich bzw. tödlich sind.
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Re: Masernausbruch in Berlin
Ja, aber, eben: es ist eine individuelle Abwägung. In unserem Bezirk sind die Fallzahlen niedriger, die Impfquote (soweit ich weiß - die Info stammt aus einem Zeitungsbericht) relativ hoch. In der Kita sind tatsächlich alle Kinder geimpft - es ist eine eher kleine Einrichtung, die alte Leitung hat sich die Impfpässe vorzeigen lassen. Ich kenne niemanden, der sein Kind nicht gegen Masern geimpft hat. Öffis benutze ich aus anderen Gründen eh nicht und Menschenansammlungen aller Art sind mir auch dann 1 Graus, wenn alle dieser Menschen kerngesund ist. Unser individuelles Risiko schätze ich daher eher als gering ein.jali hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass es da angemessen /unangemessen gibt. Das ist eine Risikoabwägung, die jeder für sich selbst treffen muss. Wenn ich weiter machen würde wie bisher und mein Baby steckt sich in den Öffentlichen an, dann würde ich mir das nicht verzeihen. Ich nehme da lieber Einschränkungen in Kauf. Beim letzten Ausbruch hatte ich fünf Fälle im nahen Umfeld, diesmal kenne ich bisher nur welche vom Hörensagen, aber für ungeimpfte ist die Ansteckung mit Masern nicht ein völlig unwahrscheinliches Ereignis. In die 8 von 100.000 musst du auch mit einbeziehen, dass ein Großteil der Bevölkerung ja zum Glück immun ist. Mein Baby aber nicht. Ich finde allerdings auch niemanden verantwortungslos, der mit Baby weiter macht wie bisher.Miffi hat geschrieben:Hm. Ich habe ja nun aktuell kein nicht-geimpftes Kind zuhause und Öffis habe ich noch nie gern benutzt (zu voll, zu unpünktlich, zu teuer), vielleicht sehe ich die Dinge deswegen etwas anders. Aber: Im von den Masern am Schlimmsten betroffenen Bezirk (Reinickendorf) gab es letzte Woche 20 Masernfälle, das sind 8 pro Hunderttausend Einwohner. Acht. Auf hunderttausend.
Ich würde einen großen Bogen um die Kita machen, wenn dort Masernfälle aufgetreten sind und vielleicht würde ich auch die Menschen, die meinem Kind regelmäßig nahekommen, fragen, ob sie geimpft sind. Im Moment kenne ich aber wirklich Leute, die a) Berlin mit Kindern verlassen (gen Schwiegereltern in Süddeutschland) oder b) nur noch mit ihrem Kind zuhause sind und weder Supermärkte betreten, noch Spielplätze, noch öffentliche Einrichtungen aller Art. Und ich muss sagen, dass ich das angesichts der Fallzahlen nicht für angemessen halte, obwohl ich die Sorge vor Masern verstehen kann.
In einem stark von Masern betroffenen Bezirk, mit großem Geschwisterkind in Kita oder Schule, wo viele ungeimpfte Kinder sind, sähe das vielleicht anders aus. Dann mag es sinniger sein, nicht in den Pekip-Kurs zu sein, weil da viele babies mit ungeimpften Geschwistern sind. Aber die Stadt muss man auch dann nicht verlassen, meiner Meinung nach. Im Zweifelsfall wochen- oder monatelang in eine andere Stadt ziehen, wegen 0,3% Masernerkrankten, das finde ich ehrlich gesagt schon eher in Richtung Panik.
- Giraeffchen
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Re: Masernausbruch in Berlin
Ich glaube, dass die allerwenigsten Menschen Impfgegner sind, die meinen, man müsse solche Krankheiten durchmachen.bienenmeister hat geschrieben:Da ohne Herdenschutz die Zahl der Maserinfektionen steigt, dürften einige (mal abgesehen von denen, die meinen, man "müsse" solche Krankheiten durchmachen) ihre Entscheidung zugunsten der Impfung ändern.
Natürlich gibt es die auch.
Es gibt aber auch viele Menschen mit Ängsten, berechtigt oder unberechtigt (wer entscheidet das?), vielleicht, weil sie ein Kind mit Impfschaden kennen und nun selber nicht zu einer Impfentscheidung finden aus Angst, das auch zu erleben.
Es gibt auch Menschen, die Kinder mit Vorerkrankungen oder Unverträglichkeiten haben, die eine Impfung zumindest erschweren würden oder nur unter klinischen Bedingungen möglichen machen würden und die mehr Angst vor Folgeschäden durch Impfung haben bzw. deren derzeitige Risikoabwägung ergibt, dass das eigene Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Impfung Schaden nehmen würde (ob akut oder dauerhaft) und die sich deshalb aktuell dagegen entscheiden und damit im Falle einer Infektion zum potentiellen Risiko für andere, ungeschützte Kinder werden.
Und die meisten dieser Menschen machen sich ihre Entscheidung nicht leicht!
Ich möchte das nur noch mal so deutlich betonen, weil es nicht so schwarz- weiß ist, wie es in den Medien gerne dargestellt wird. Die 'guten Eltern', die nach Stiko impfen, ihre Verantwortung für das eigene Kind UND die Allgemeinheit wahrnehmen und die 'bösen Eltern', die Hardcoreanthros, die glauben, mit einem erfahrenen Arzt an ihrer Seite machten ihren Kindern die Masern nichts aus und dass sie, wenn sie sie nicht durchmachen, eine wichtige Entwicklungsphase unwiderruflich nicht durchmachen können.
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jali
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Re: Masernausbruch in Berlin
Wegen der Risikominimierung würde ich auch nicht in eine andere Stadt gehen, aber hätte ich die Möglichkeit hier gut ein paar Wochen rauszukommen würde ich das machen, einfach weil ich es zur Zeit wenig spaßig finde, jeden Kontakt mit der Öffentlichkeit einer Risikoabwägung zu unterwerfen. Mir macht es hier echt gerade wenig Spaß, insofern kann ich sogar die Stadtflucht nachvollziehen.
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- bienenmeister
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Re: Masernausbruch in Berlin
Die BILD spielt nicht mit meinen Ängsten, die lasse ich da nicht mitreden 
Grundsätzlich sprechen wir doch zumeist von einer informierten Impfentscheidung. Also gerade die, die sich gegen STIKO entscheiden, haben sich doch was dabei gedacht und über die Bild hinausgelesen.
Nur des Verstehens wegen: Weil Sandkuste niemanden persönlich kennt, hat sie weniger Angst vor einer Ansteckung als meine Schwester?
Vielleicht bin ich zu blöd das zu kapieren, denn fur mich ist das einfach nicht nachvollziehbar. Am Ehesten kann ich eben die Impfer oder die ganz extremen nicht impfer (natürliche Auslese) nachvollziehen, denn das beruht ja auf Überzeugungen, nicht auf dem Zufallsprodukt welche Fälle ich persönlich kenne, beruhen.
Ich kenne weder Maserngeschadigte, noch Familien, die durch einen Autounfall zerstört wurden - aber für mich ist ganz klar, ersteres ist durch ein niedrigschwelliges, sehr gut verträgliches Mittel für mich auszuschließen. Zweiteres beschert mir jeden Tag Kopfschmerzen, obwohl ich begeisterte Autofahrerin bin. Erfahrungen habe ich auf beiden Gebieten keine.
Grundsätzlich sprechen wir doch zumeist von einer informierten Impfentscheidung. Also gerade die, die sich gegen STIKO entscheiden, haben sich doch was dabei gedacht und über die Bild hinausgelesen.
Nur des Verstehens wegen: Weil Sandkuste niemanden persönlich kennt, hat sie weniger Angst vor einer Ansteckung als meine Schwester?
Vielleicht bin ich zu blöd das zu kapieren, denn fur mich ist das einfach nicht nachvollziehbar. Am Ehesten kann ich eben die Impfer oder die ganz extremen nicht impfer (natürliche Auslese) nachvollziehen, denn das beruht ja auf Überzeugungen, nicht auf dem Zufallsprodukt welche Fälle ich persönlich kenne, beruhen.
Ich kenne weder Maserngeschadigte, noch Familien, die durch einen Autounfall zerstört wurden - aber für mich ist ganz klar, ersteres ist durch ein niedrigschwelliges, sehr gut verträgliches Mittel für mich auszuschließen. Zweiteres beschert mir jeden Tag Kopfschmerzen, obwohl ich begeisterte Autofahrerin bin. Erfahrungen habe ich auf beiden Gebieten keine.
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- bienenmeister
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Re: Masernausbruch in Berlin
Giraeffchen, es war nicht meine Absicht jemandem Leichtfertigkeit zu unterstellen.
Wie du selbst geschrieben hast, dürften die Hardcore anthros eine kleinere Gruppe darstellen.
Zu den Impfschaeden: in Japan besteht hoher Herdenschutz, die Gesellschaft ist durchgeimpft. Das hat den angenehmen Vorteil, dass Babys bedenkenlos später als in D geimpft werden können und dann auch noch mit weniger Dosen (Bsp. Pneumokokken einmal im Alter meines Sohnes, im Gegensatz zu wie oft in D? Viermal im ersten LJ). Ich persönlich finde das eine elegante Lösung, da ich da einen wirklichen Ansatz sehe, die Zahl der Geschädigten durch Infektion UND Impfung gleichermaßen zu senken.
Das ist nur mit einer hohen Durchimpfungsrate realisierbar (dazu gehören ja eben nicht nur die Kinder, sondern sämtliche impfbare Personengruppen) und ich finde es schade, dass sich Deutschland diese Chance vergibt.
Und solange jeder sein eigenes Süppchen kocht, wird sich nichts zugunsten der Bedürfnisse vieler verändern [emoji21]
Wie du selbst geschrieben hast, dürften die Hardcore anthros eine kleinere Gruppe darstellen.
Zu den Impfschaeden: in Japan besteht hoher Herdenschutz, die Gesellschaft ist durchgeimpft. Das hat den angenehmen Vorteil, dass Babys bedenkenlos später als in D geimpft werden können und dann auch noch mit weniger Dosen (Bsp. Pneumokokken einmal im Alter meines Sohnes, im Gegensatz zu wie oft in D? Viermal im ersten LJ). Ich persönlich finde das eine elegante Lösung, da ich da einen wirklichen Ansatz sehe, die Zahl der Geschädigten durch Infektion UND Impfung gleichermaßen zu senken.
Das ist nur mit einer hohen Durchimpfungsrate realisierbar (dazu gehören ja eben nicht nur die Kinder, sondern sämtliche impfbare Personengruppen) und ich finde es schade, dass sich Deutschland diese Chance vergibt.
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- Giraeffchen
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Re: Masernausbruch in Berlin
Leider ist das Mittel eben NICHT für alle Kinder sehr gut verträglich. Allergiker können durch eine Impfung einen anaphylaktischen Schock erleiden, was zwar selten ist, aber durchaus vorkommt. Und lebensbedrohlich werden kann. Nicht muss.bienenmeister hat geschrieben: Ich kenne weder Maserngeschadigte, noch Familien, die durch einen Autounfall zerstört wurden - aber für mich ist ganz klar, ersteres ist durch ein niedrigschwelliges, sehr gut verträgliches Mittel für mich auszuschließen. Zweiteres beschert mir jeden Tag Kopfschmerzen, obwohl ich begeisterte Autofahrerin bin. Erfahrungen habe ich auf beiden Gebieten keine.
Während SSPE immer tödlich verläuft. Und andere Komplikationen der Masern wie Hirnhautentzündung zumindest auch lebensgefährlich werden können.
Ist es da nicht richtiger, heftige Reaktionen auf eine Impfung auch bei einem Allkergiker in Kauf zu nehmen? Zugunsten der Herde und auch des eigenen Kindes, wenn alles gut geht?
Das ist es, was ich meine. Es ist nicht schwarz- weiß und die Entscheidung nicht einfach und keinesfalls unumstößlich, sondern individuell immer wieder neu zu treffen. Du schreibst selber, du hast keine Erfahrung auf diesem Gebiet. Was gut ist, denn das heißt, du kannst deine Kinder unbesorgt und problemlos impfen lassen.
Menschen mit Erfahrung auf diesem Gebiet sind natürlich durch ihr persönliches Erleben geprägt und entscheiden womöglich anders, weniger theoretisch.
Würdest du deine Kinder mit der gleichen Unbesorgtheit impfen lassen, wenn du wüsstest, sie reagieren allergisch auf Stoffe des sehr gut verträglichen Mittels? Wenn du schon erlebt hättest, wie sie nach Allergenkontakt nach Luft schnappend und am ganzen Körper von Nesselsucht befallen und verschwollen wie ein Preisboxer in kürzerster Zeit sehr krank werden?
Das ist wohl mehr eine rethorische Frage, denn ohne das erlebt zu haben, nicht wissend, ob und wann die Medikamente anschlagen, kann man das nicht beantworten.
Ich bin Pro- Masernimpfung übrigens, nur um das dazuzuschreiben.
Aber ich verstehe gut, dass es Menschen gibt, denen eine Entscheidung schwerer fällt als anderen. Oft eben aufgrund ihrer eigenen Erfahrung.
- lala
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Re: Masernausbruch in Berlin
Bienenmeister, nicht jede trifft Entscheidungen auf Basis von rationellen und objektiven Kriterien. Das ist für die jeweils anderen Gruppe vermutlich in kleinster Weise nachzuvollziehen, zu verschieden sind die Rangehensweisen.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
- Seerose
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Re: Masernausbruch in Berlin
Hach, danke Giraeffchen, Du schreibst mir aus der Seele.
Vorallem, wenn es so einfach wäre, so schwarz-weiß wie Du schriebst, würden dann nicht alle mit Begeisterung bereits in den ersten Lebenswochen zum Kinderarzt stürmen und die ich-weiß-nicht-wievielfach-Impfung verlangen?
Wir lieben alle unsere Kinder und wollen sie so gut wie möglich schützen. Vor allen Dingen, die ihnen schaden können.
Vorallem, wenn es so einfach wäre, so schwarz-weiß wie Du schriebst, würden dann nicht alle mit Begeisterung bereits in den ersten Lebenswochen zum Kinderarzt stürmen und die ich-weiß-nicht-wievielfach-Impfung verlangen?
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