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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 13.12.2018, 22:20
von delfinstern
Mondenkind hat geschrieben: 09.12.2018, 02:07
delfinstern hat geschrieben: 09.12.2018, 01:59 Passend zum Thema: ab wann sind schwangerschafts empfindliche Brustwarzen nicht mehr empfindlich? Milcheinschuss ist da... Tut aber noch genau so weh. :( bei beiden Jungs.
Glückwunsch! Meist lässt es kurz nach dem Milcheinschuss nach, wenn korrekt angelegt wird.
Es wird besser :) . Junior durfte heute rechts trinken und es ist ok. Jetzt muss ich nur noch am Knirps arbeiten, dass der richtig trinkt (schmatz, schnalz, kau, kneif...) und sinnvoll andockt. Vermutlich liegts aber mal wieder am starken MSR, da schieße ich ihn quasi ab. Der Zwerg kommt damit gut klar, aber fürn Knirps ist es noch viel zu viel Milch auf einmal.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 14.12.2018, 14:12
von MamaSunshine
Mein Baby ist knapp 4 Wochen und kommt mit meinem sprudelnden msr so halbwegs klar.

Sie hat aber ohnehin große Probleme, einzuschlafen (zu aufmerksam) und schreit nachts viel. Nun Stille ich sie da und ab einem gewissen Punkt ist sie an der Brust nur noch wütend, sucht aber gleichzeitig weiterhin danach, wenn wir sie dann stattdessen tragen...

Kann ich zum schlafen einen Schnuller anbieten, wenn sie nicht mehr Stillen will, oder verhindere ich damit etwas, bspw. Die Anpassung der Milchmenge bzw des msr oder das erlernen des non-nutritiven stillens?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 14.12.2018, 20:41
von newmanekineko
Ich als Laie:
Dann besteht die Gefahr einer Saugverwirrung, also das Verlernen der korrekten Stilltechnik. Je jünger das Kind, desto größer ist diese Gefahr.
Das Trockennuckeln (also keinen MSR auslösen) müssen die Kleinen tatsächlich auch erst lernen, also üben. Das können viele ab ca. 3 Monaten.

Nimmt es vielleicht den kleinen Finger zum Nuckeln? Das ist eine stillfreundliche Alternative zum Schnuller.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 14.12.2018, 22:19
von Lämpchen
Ich hab auch mal wieder zwei kurze Fragen zwischenrein:

1. Braucht ein ca. 7 Monate altes Baby, das aber noch keine Beikost isst, eigentlich trotz Vollstillen so langsam etwas weniger Milch? Kann eigentlich nicht sein, müsste ja dann ohne Beikost eigentlich eher mehr Milch brauchen? Jedenfalls trinkt meine Kleine in letzter Zeit oft nur eine Brust und pennt dann oder will nicht mehr, wo sie sonst immer ordentlich beide Seiten nacheinander getrunken hat ... Manchmal hab ich jetzt das Gefühl, etwas Milchüberschuss zu haben ...?

2. An meinen Brüsten fallen mir in letzter Zeit oft größere rötliche Stellen auf, immer an der Unterseite. Ist nicht hart und tut nicht weh, kein Stau offenbar. Aber allein von der Farbe her könnte man an Entzündungen denken. Ist das normal, vielleicht einfach von der Dehnung mit der Zeit? Ich meine, das sah nicht von Anfang an so aus.

Dankeschön!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 15.12.2018, 21:51
von Springerle
Ich habe auch eine kurze Frage, eigentlich ähnlich zu Lampenschirms.
Mein Sohn mit auch 7 Monaten isst aber fleißig und mit Freude Beikost (BLW) und verweigert mir tagsüber aber bis auf 1-2 Mal die Brust. Auch so hat er tagsüber meist nur nach dem Aufwachen gestillt aber im Moment nicht mal dann.

Ist das normal, dass das Stillen so schnell so stark abnimmt?
Nachts trinkt er noch öfters, trotzdem habe ich Angst davor, dass er sich tagsüber komplett abstillt. Habe abends auch richtig volle Brüste, bis er die dann nachts wieder leert. Oder ist da in dem Alter keine Gefahr wenn er nur noch morgens, mittags und abends trinkt?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 16.12.2018, 19:38
von tryxy
Bei einem Magen-Darm-Virus so oft stillen wie baby will, oder? Hab immer Angst dadurch das Erbrechen auszulösen, aber Flüssigkeit muss ja rein ins Kind .. :-/

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 16.12.2018, 19:44
von Mondenkind
So oft stillen wie möglich, ja. Kleine Portionen verbessern auch die Aufnahme und Verträglichkeit.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 17.12.2018, 13:30
von FräuleinPfoetchen
EllaOlfaktoria hat geschrieben: 13.12.2018, 21:29 Hallo,

seit dem Ende des Wochenbettes hatte ich Nachts extreme Rückenschmerzen, aber nicht dieses Typische "Rücken haben" sondern die Muskeln im unterem Rücken waren total verspannt. Ich habe alles gemacht umd schmerzfrei zu werden aber nix hat geholfen. Nun habe ich letzte Woche das 1. x meine Mens wieder bekommen und die Schmerzen sind weg wie von Zauberhand :shock:
Kann das an den Hormonen gelegen haben? Wenn mann Stillt hat man ja Östrogenmangel, können diese verkrampften Muskeln daher gekommen sein und jetzt wird wieder Östrogen produziert und es geht mir wieder gut?

LG
Ella
Ob das was mit Östrogen zu tun hat, kann ich dir nicht sagen.
Aber eine meiner ersten Perioden nach der Geburt hatte ich sogar einen Hexenschuss und allgemein spüre ich seitdem den unteren Rücken viel mehr in Zusammenhang mit der Periode. Auch der Wehenschmerz bei der Geburt war damals vor allem dort zu spüren. Davor hatte ich das so nicht. Also irgendwas ist seitdem anders bei mir.

Zu meinem Hexenschuss damals kam allerdings auch dazu, dass ich allgemein "Rücken" hatte, durch eine schlechte Sitzhaltung auf einer langen Autofahrt. Also pass gut auf, dass du deinen Rücken gut behandelst, rechtzeitig Wärme drauf gibst und im Alltag beim Heben vom Kind immer an "aus den Beinen, nicht aus dem Rücken" heben denkst! Nicht, dass es dich am Ende auch so schlimm erwischt. Es spielen definitiv mehrere Faktoren mit rein und einer ist die Alltagsbelastung.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 17.12.2018, 14:39
von ShinyCheetah
Ellies hat geschrieben: 15.12.2018, 21:51 Ich habe auch eine kurze Frage, eigentlich ähnlich zu Lampenschirms.
Mein Sohn mit auch 7 Monaten isst aber fleißig und mit Freude Beikost (BLW) und verweigert mir tagsüber aber bis auf 1-2 Mal die Brust. Auch so hat er tagsüber meist nur nach dem Aufwachen gestillt aber im Moment nicht mal dann.
Nicht hilfreich, aber aus Neugier, weil ich selbst BLW sehr spannend finde (mein Sohn ist aber gerade erst knapp 3 Monate alt :) ): Was genau isst dein Kind? Hätte erwartet, dass BLW-Kinder viel länger auf Milch als Hauptnahrungsquelle angewiesen sind, bis das Essen so richtig rund läuft. Wenn ich überlege, welche Breimengen mein Patenkind in dem Alter verschlungen hat - ich kann mir kaum vorstellen, wie ein so kleines Baby so viel selbstständig essen kann :roll:

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 17.12.2018, 15:50
von delfinstern
Blw heißt ja nicht breifrei, aber eben sorgfältig füttern/essen lassen und nicht "Menge x muss ins Kind"(übertrieben gesagt). Ich kenn einige Kinder, die mit 7-8 Monaten schon viel essen konnten, wenn sie wollten. Kann sich natürlich auch wieder ändern.