Grashüpfer hat geschrieben: 04.11.2019, 18:34
Meine Beiden hatten auch nie einen Schnuller. In der Puppenkiste ist der, den es bei Kind 2 im Krankenhaus gab. Vor ein paar Wochen hat das große Kind den entdeckt und ein paarmal abends zum Einschlafen benuckelt
Da besteht aber sicher kein Saugbedürfnis mehr, hoffe ich zumindest.
Ich würde einem fast dreijährigen Kind keinem mehr geben.
Uns wurde mal von der Kinderzahnärztin geraten mit 1(!) noch einen Schnuller einzuführen, da er da noch sehr viel am Daumen hing. Der wäre dann leichter abzugewöhnen. Habe ich aber natürlich nicht gemacht. Meinen eigenen Eltern mussten meinen letzten Schnuller mit bald 4 aus dem Autofenster schmeißen, damit ich ihn endlich los wurde.
Milena: Das ist schade, aber es gibt auch immer recht beikostafine Kinder, die eben früh viel essen. Wenn ein Kind nur noch abends stillt, ist eben auch abends was da, vielleicht nicht als Alleinnahrung in so jungem Alter. Persönlich würde ich in dem Alter nicht mehr groß mit Flaschen hantieren. Sie kann ja richtig mit euch Abendsbrot essen und wenns sein muss, nochmal was kurz vorm ins Bett gehen oder nachts. Wenn man die Zähne gut putzt und es ist was zahnfreundliches wie z.B. Käse, ist das ja nicht schlimm. Hatten wir auch zum Teil. Milch aus dem Sauger dagegen greift die Zähne an.
Grashüpfer hat geschrieben: 04.11.2019, 18:34
Meine Beiden hatten auch nie einen Schnuller. In der Puppenkiste ist der, den es bei Kind 2 im Krankenhaus gab. Vor ein paar Wochen hat das große Kind den entdeckt und ein paarmal abends zum Einschlafen benuckelt
Da besteht aber sicher kein Saugbedürfnis mehr, hoffe ich zumindest.
Ich würde einem fast dreijährigen Kind keinem mehr geben.
Naja, wieso nicht? Das natürliche Abstillalter liegt doch erst zwischen 2,5-6, da kann doch durchaus noch ein Saugbedürfnis da sein?
Meine fast 3-Jährige ist jedenfalls sehr "oral", seit das Stillen am Abend wegfällt. Den Schnuller hat sie schon wieder vergessen und ja auch nicht dran genuckelt, sondern drauf rumgebissen. Aber sie trinkt jetzt ganz gern Wasser aus einer Babyflasche und sowas, ich sehe aktuell gar keinen Grund, ihr das zu verweigern. Sie spielt eh gern Rollenspiele, aber seit sie nicht mehr stillt, macht sie das ziemlich exzessiv.
Bin jedenfalls froh, dass wir so komplikationslos abgestillt haben.
Milena87 hat geschrieben: 07.11.2019, 21:56
Huhu!
Bei uns scheint das Stillen jetzt wohl auch zu Ende zu sein Aber sie will die Brust nicht mehr. Seit dem sie vor ein paar Wochen nachts nicht mehr satt (weil sie Tags nicht mehr stillen wollte) wurde von meiner Milch haben wir angefangen zu zufüttern,weil sie sonst vor Hunger nicht eingeschlafen ist. Dann wollte sie schnell vor dem Einschlafen nicht mehr an die Brust und mittlerweile auch nachts nicht mehr. Ich bin sehr traurig Aber es ist ihre Entscheidung. Ich mag ihr die Brust auch nicht auf drängen. Im Oktober ist sie ein Jahr geworden, vielleicht war es einfach Zeit,wer weiß...
Hast du denn schon komplett abgestillt oder gibt es noch Zeiten am Tag, wo sie doch noch trinkt? Vielleicht ist es ja nur ein Stillstreik und geht vorüber.
Ich habe jetzt die nächtliche Stillmahlzeit abgeschafft, die mich am meisten nervt: Morgens um 5. Die dauert nämlich im gegensatz zu den mitternächtlichen Stillmomenten ewig und sie schläft danach auch nicht mehr gut ein. Wir hatten jetzt zwei Tage großes Theater deswegen, aber heute hat sie durchgeschlafen bis 7.
@ Traeumi: Wir haben auch komplikationslos abgestillt, bei beiden. Nur ist das beim Großen schon 2 1/2 Jahre her, und in dieser Zeit bestand nie irgendein Interesse an Ersatznuckeln. Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass der Schnuller einfach witzig war und kein Bedürfnis.
Aber ich habe den Eindruck, dass meine Kinder extrem unkompliziert sind, was das Abstillen angeht, deswegen habe ich, was Schnuller, Flaschen usw. angeht, auch leicht reden. Mir ist klar, dass das bei anderen Kindern durchaus anders sein kann.
Larala hat geschrieben: 10.11.2019, 16:49
Ich habe jetzt die nächtliche Stillmahlzeit abgeschafft, die mich am meisten nervt: Morgens um 5. Die dauert nämlich im gegensatz zu den mitternächtlichen Stillmomenten ewig und sie schläft danach auch nicht mehr gut ein. Wir hatten jetzt zwei Tage großes Theater deswegen, aber heute hat sie durchgeschlafen bis 7.
Genau das ist auch meine unliebste Stillmahlzeit. Ich bin ab da nämlich meist wach und kann nicht mehr schlafen, während das Kind (häufig eher nuckelnd) weiter schläft.
Ich hab bisher die Befürchtung, dass sie da aber schon ausgeruht genug ist, dass sie dann komplett wach wird und bleibt, wenn ich da was zu ändern versuche, was für mich natürlich noch weniger erholsam wäre, als die anderthalb Stunden zumindest zu liegen und zu dösen, bis der Wecker klingelt.
Wie war das in der Hinsicht bei euch?
In der ersten Nacht hat sie ungefähr eine Dreiviertelstunde gequengelt, um sich getreten, ist auf mich drauf und wieder runter gekrabbelt, hat sich die Decke geschnappt und wieder weggestrampelt etc. Als sie dann endlich nochmal eingeschlafen ist, haben wir noch ca. 1,5 Stunden bis acht Uhr geschlafen. (Normale Aufwachzeit ist 7). Am zweiten Tag haben wir uns vielleicht 20 Minuten herumgewälzt, bis wir beide aufs Klo mussten, da war nix mehr mit schlafen und wir sind gegen 6 Uhr aufgestanden. Die drite Nacht hat sie bis 7 Uhr durchgeschlafen. Ich bin gespannt, wie es heute nacht wird.
Milena87 hat geschrieben: 07.11.2019, 21:56
Huhu!
Bei uns scheint das Stillen jetzt wohl auch zu Ende zu sein Aber sie will die Brust nicht mehr. Seit dem sie vor ein paar Wochen nachts nicht mehr satt (weil sie Tags nicht mehr stillen wollte) wurde von meiner Milch haben wir angefangen zu zufüttern,weil sie sonst vor Hunger nicht eingeschlafen ist. Dann wollte sie schnell vor dem Einschlafen nicht mehr an die Brust und mittlerweile auch nachts nicht mehr. Ich bin sehr traurig Aber es ist ihre Entscheidung. Ich mag ihr die Brust auch nicht auf drängen. Im Oktober ist sie ein Jahr geworden, vielleicht war es einfach Zeit,wer weiß...
Hast du denn schon komplett abgestillt oder gibt es noch Zeiten am Tag, wo sie doch noch trinkt? Vielleicht ist es ja nur ein Stillstreik und geht vorüber.
Ich habe jetzt die nächtliche Stillmahlzeit abgeschafft, die mich am meisten nervt: Morgens um 5. Die dauert nämlich im gegensatz zu den mitternächtlichen Stillmomenten ewig und sie schläft danach auch nicht mehr gut ein. Wir hatten jetzt zwei Tage großes Theater deswegen, aber heute hat sie durchgeschlafen bis 7.
Naja wir haben glaube ich das letzte Mal vor einer Woche gestillt. Glaube nicht das da noch großartig Milch kommt. Hab ihr die letzte Zeit auch eher im Halbschlaf die Brust gegeben. Meistens ist sie kurz eingeschlafen und brauchte dann aber die Flasche um satt zu werden. Sie isst zurzeit abends auch sehr schlecht. Vorhin hat sie 400ml Milch getrunken, also ohne Flasche geht hier nix. Freitag Nacht hatte ich ihr nochmal die Brust untergemogelt aber da guckte sie ganz irritiert. Also ich glaube das war's. Meine Hoffnung war das sie vielleicht wieder stillen will wenn sie in die Krippe geht, Eingewöhnung ist nächste Woche. Aber ob mein Körper bis dahin überhaupt noch Milch produziert ist fraglich.
Larala hat geschrieben: 10.11.2019, 16:49
Ich habe jetzt die nächtliche Stillmahlzeit abgeschafft, die mich am meisten nervt: Morgens um 5. Die dauert nämlich im gegensatz zu den mitternächtlichen Stillmomenten ewig und sie schläft danach auch nicht mehr gut ein. Wir hatten jetzt zwei Tage großes Theater deswegen, aber heute hat sie durchgeschlafen bis 7.
Genau das ist auch meine unliebste Stillmahlzeit. Ich bin ab da nämlich meist wach und kann nicht mehr schlafen, während das Kind (häufig eher nuckelnd) weiter schläft.
Ich hab bisher die Befürchtung, dass sie da aber schon ausgeruht genug ist, dass sie dann komplett wach wird und bleibt, wenn ich da was zu ändern versuche, was für mich natürlich noch weniger erholsam wäre, als die anderthalb Stunden zumindest zu liegen und zu dösen, bis der Wecker klingelt.
Wie war das in der Hinsicht bei euch?
Das interessiert mich auch. Ich würde zwar weiter schlafen, muss aber leider aufstehen und habe dann schon mal das Problem, dass das eben nicht klappt, weil Kind an der Brust hängt und wütend und vor allem wach wird, wenn ich aufstehe. Somit komme ich ab und an erst später ins Büro, was bei Gleitzeit nicht schlimm ist, aber hinten raus manchmal eng wird.
Larala, stillst du dann zum aufwachen noch mal oder gar nicht mehr morgens?
...mit großem Bruder 08/2017 und kleiner Schwester 3/2021
Larala hat geschrieben: 10.11.2019, 21:24
In der ersten Nacht hat sie ungefähr eine Dreiviertelstunde gequengelt, um sich getreten, ist auf mich drauf und wieder runter gekrabbelt, hat sich die Decke geschnappt und wieder weggestrampelt etc. Als sie dann endlich nochmal eingeschlafen ist, haben wir noch ca. 1,5 Stunden bis acht Uhr geschlafen. (Normale Aufwachzeit ist 7). Am zweiten Tag haben wir uns vielleicht 20 Minuten herumgewälzt, bis wir beide aufs Klo mussten, da war nix mehr mit schlafen und wir sind gegen 6 Uhr aufgestanden. Die drite Nacht hat sie bis 7 Uhr durchgeschlafen. Ich bin gespannt, wie es heute nacht wird.
Danke für die Antwort! Berichte gerne weiter, wie es läuft, dann kann ich überlegen, ob ich es auch mal probiere und einige Tage um fünf aufstehen in Kauf nehmen würde, um danach hoffentlich länger zu schlafen.
Frinchen hat geschrieben: 10.11.2019, 21:53
Larala, stillst du dann zum aufwachen noch mal oder gar nicht mehr morgens?
Ich glaube, ihr ist das Aufwachstillen nicht so wichtig. Wenn sie wach ist, will sie direkt aufstehen. Und ich will morgens nur stillen, wenn ich zu müde zum Aufstehen bin. Also im Moment denke ich, dass das Aufwachstillen nicht zur Routine wird.