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Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 29.12.2020, 14:18
von Dorkas
Das habe ich mich auch gefragt. :-D Bei mir sind die Hängemappen auch Endstation, da bleiben die Sachen drin, bis ich sie nicht mehr brauche.

Und ich merke gerade, dass ich kleidungsmäßig echt minimalistisch bin. :shock: Ich besitze exakt zwei Jeans (nein, 3, aber die dritte passt gerade nicht...), 3 Jogginghosen, eine Stoffhose, bzw. Hosenanzug, 8-10 Röcke maximal, 10-15 Oberteile. Kleider gar keine.
Kleidung wäre also tatsächlich etwas, was ich streng nach Kondo machen könnte. Der Stapel wäre überschaubar. 😅 Vielleicht mache ich das wirklich mal.

Mondenkind, ja, das stimmt. Es sind zwei komplett unterschiedliche Organisationssysteme. Überspitzt gesagt, ist Kondo etwas für Leute, die a) selber schon sehr organisiert sind und b) keine störenden Kinder haben, und „mein“ Link ist etwas für Chaoten mit zu viel Krempelecken und Familie. ;-) Sie richtet sich auch explizit an Leute, denen das Chaos zuhause über den Kopf gewachsen ist. „Diese Leute“ können über Kondo-Methoden nur müde lächeln.
Es ist ja ein Unterschied, ob man zu viel Krempel hat, es aber trotzdem ordentlich aussieht, oder ob man zu viel Krempel hat und man in jeder Ecke Chaos sieht.

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 29.12.2020, 16:00
von LariZZa
Ich hab zwei Hängeregisterkisten: Ne kleine für alles aktuelle, die steht im Wohnzimmer. Und ne große, die steht im Schrank ganz hinten. Wenn die Steuer durch ist, nehm ich die Mappe und verfrachte sie in den Schrank. Weg. Oder ich hab ne Mappe „langfristig archivieren“ im Wohnzimmer. Da kommt alles rein, was langfristig aufgehoben werden soll. Und einmal im Jahr oder so sortier ich die thematisch und zieh sie in den Schrank um. Da ist zB ne Mappe „Zeugnisse und Bescheinigungen“, da kommen dann alle neu dazugekommen rein. Sogar das geht alles deutlich schneller als abheften...

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 29.12.2020, 16:03
von akira
Hmm, ich nutze die Hängemappen als mittelfristige Ablage und hefte die Dinge, die ich länger als ein Jahr aufbewahren will, irgendwann (ja, das schlimme Wort, wie Frau Kondo so nett darauf hinweist) ab. Ich mag es, Dinge, die ich nicht oft brauche, aus dem Weg zu haben. Und da ist der Aktenschrank im Büro im Keller eine gute Möglichkeit dazu. Aber ja, ich muss das Ganze mal noch in Ruhe überdenken. Bisher gibt es nur dringendere Themen und Krempelecken. Abgelegte Kindersachen und Bastelzeug und so. Komono halt... Hier finde ich die Methode leider nur wenig hilfreich, weil ich einfach den Überblick über all den Krempel verliere. Da gehe ich dann auch eher nach Ecken vor.

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 29.12.2020, 17:31
von Jadzia
Ich bin durch mit dem Schrank.

Pullis, Tshirts, Wolljacken, unterwäsche , kleider Röcke Hosen.

Das schlimmste kommt noch : Mützen, Schals, Hüte.



Ich kann also vermelden, dass Konmari wirklich funktioniert. Das war jetzt richtig einfach.
Die Kammer des Schreckens ist mein Sekretär. Ganz ganz schlimm. Da will ich gar nicht hinsehen

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 29.12.2020, 20:46
von Samsoli
Danke Dorkas für den Link, im Prinzip mache ich das im Ansatz schon ähnlich. Auf dem Speicher ist ein Platz fest reserviert für Kartons, die ans Sozialkaufhaus gehen, inzwischen gibt es ein Regalfach für Dinge, die ich auf Kleinanzeigen oder so verkaufen will. Und beim Müll werde ich besser, das schaffe ich meistens, gleich in die Tonne zu kippen. Leider bin ich inkonsequent und es bleiben trotzdem noch viele Dinge, die (noch) keinen Platz haben. Aber ich bin schon ein bisschen zufrieden, wenn ich aus drei Krusch-Schachteln eine mache...

Gestern bin ich spontan in der Küche alle Schubladen und Schränkchen durchgegangen und hab ein paar Sachen aussortiert. War in der Masse wenig, sieht aber gleich viel besser aus.

Außerdem hab ich mir für die Ferien vorgenommen, jeden Tag in einem anderen Zimmer was zu machen. Entweder mal wieder staubige Ecken saubermachen, Regale entstauben oder ganz schlimme Ecken aufzuräumen. Und wenn ich das Zeug nur auf den Speicher räume! Ich entscheide täglich spontan, welchen Raum ich machen will und was ich da drin dann mache. Wenn die Motivation gering und/oder die Zeit knapp ist, mach ich nen "einfachen" Raum oder ein einfaches "Thema" (also zB in einem bestimmten Zimmer Fenster putzen). Ist alles besser als nichts...

Ich hab noch eine kurze Frage zur Kategorie "Digitales", weil ich das dringend in Angriff nehmen muss - vor allem Fotos. Die sind ein hoffnungsloses Chaos bei mir :oops: Gibts da irgendwo nen extra Thread dazu mit Softwaretipps und Ähnlichem?

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 30.12.2020, 09:42
von Luzia
Letztes Jahr kurz vorm Lockdown war ich erstmals auf einer Kleidertauschparty gewesen. Eintritt: mindestens ein Kleidungsstück. Ich habe einiges dort gelassen und 2 neue Lieblingsteile mitgenommen.
Ich hatte bewusst noch ein paar schöne, aussortiert Teile behalten - für die nächste Kleidertauschparty. :?

Im Homeoffice bin ich dann sparsam geworden. Das T-Shirt? Nicht mehr für draußen, aber am heimischen Schreibtisch geht's noch. :lol: Da muss ich jetzt aber nochmals drübersortieren, denn einige Baumwollshirts riechen trotz regelmäßiger Kochwäsche mittlerweile nach 1h Tragen wie nach 1 Tag Hochleistungssport.

Kinderkleidung geht mittlerweile direkt an Kollegen. :D Das ist superpraktisch. Ab und zu ist man doch vor Ort und kann ihnen eine Tasche voll hinstellen.

Insgesamt fällt mir das Aussortieren von Mal zu Mal leichter.
Dummerweise habe ich bei der letzten Leerung vergessen, die Papiertonne rauszustellen. Das hemmt mich gerade, denn alles aussrtierte Papier stapelt sich nun eben im Karton.

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 30.12.2020, 09:59
von Maxmama
Ich melde mich heuer auch wieder dazu!
Bin mittlerweile umgezogen, und war beim Auspacken der Umzugskisten echt streng und hab schon viel weggeworfen. Insgesamt ist es aber noch immer zuviel Zeug. 2 Umzugskisten hab ich noch.

Bis Anfang März pausiere ich noch, da ich mich auf eine Prüfung vorbereite (ich hoffe, die Kiga-Eingewöhnen klappt!), aber dann hab ich viel Zeit, weil ich noch bis Ende Juni in Karenz bin. Da will ich einmal durch die Wohnung durch. Kleidung hab ich gewichtsbedingt nicht mehr viel. Die zu klein gewordenen schönen Sachen lagern noch bis Ende des Jahres in Kartons bei meinen Eltern im Keller, dann kommen sie weg.
Aber Schals und Hauben hab ich zuviel...

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 30.12.2020, 10:26
von LadyLü
An den Thread habe ich die Tage noch gedacht.
Ich bin auch Anfang des Jahres gestartet und habs dann gesundheitlich einfach nicht mehr gepackt. Da war ich schon froh, wenn ich den Haushalt mit täglich ein paar Minuten einigermaßen im Griff hatte (was aber trotzdem oftmals nicht so der Fall war).
Ein paar Kleinigkeiten habe ich in 2020 dennoch geändert und in meinen Alltag übernommen. Seit dem Herbst läuft auch der Haushalt wieder rund und ich möchte mich wieder ans Ausmisten machen.
Mit der Küche habe ich diese Woche schon angefangen. Ich möchte mir hier in dieser Wohnung keine neue Küche leisten und überarbeite daher die aktuelle ein wenig. Da passt eine Entrümpelaktion natürlich gut dazu.

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 30.12.2020, 18:11
von Mondenkind
Hat schon mal jemand bei Platzschaffenmitherz mitgemacht und kann sagen, welche Organisationen da unterstützt werden?

Und ist es ok, die Heilsarmee zu unterstützen? Die haben bei uns in der Stadt einen Container zum Abgeben, wäre eine einfache Methode, jetzt wo Oxfam zu hat.

Re: gemeinsames SUT-Entrümpeln in ~ 6 Monaten, angelehnt an Kondo

Verfasst: 30.12.2020, 19:10
von Luzia
Noch nicht, aber ich habe schon über "Platz schaffen mit Herz" gelesen, zufällig auf der Seite von AMPO.
https://www.ampo-intl.org/spendenportale.html
Ich hoffe, der Link ist okay. Mich hat das Buch der Gründerin Katrin Rohde "Mama Tenga" sehr beeindruckt.
Unter dem Link findet man wiederum einen Link zu Infos von O*t*t*o.