Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Sommermama2017
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Sommermama2017 »

Antifee86 hat geschrieben: 19.05.2021, 20:38 Die bauchlage ist ja ein Risikofaktor für SIDS. Oder wird von der bauchlage „nur“ wegen der Erstickungsgefahr abgeraten?
So hatte ich es zumindest jetzt im Kopf. Rauchen geht ja auch in die Richtung, durch schlechtere Luft droht Gefahr.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
Kobold
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Kobold »

LinaJaSi hat geschrieben: 19.05.2021, 21:39 Ist er denn schon richtig müde, wenn ihr ihn abends schlafen legt? Es liest sich eher so, als würde er die Zeit als spätes Nachmittagsschläfchen nutzen.
Definitiv. Er schläft beim Abendessen schon immer fast ein und das Einschlafen geht auch ruckzuck. Wir haben auch nichts an unserer Routine geändert.

Er hat jetzt beim Papa bitterlichst schluchzend geweint, sodass ich ihn wieder zu mir geholt habe. Eineinhalb Stunden Tobestillkampf mit quasi dauerhaftem Augenreiben später schläft er nun wieder. Er wollte die ganze Zeit auf dem Bauch liegen, aber gleichzeitig stillen, was nicht funktioniert. Ohjeeee. 🙄
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Lösche Benutzer 27440 »

Kobold hat geschrieben: 19.05.2021, 22:48
LinaJaSi hat geschrieben: 19.05.2021, 21:39 Ist er denn schon richtig müde, wenn ihr ihn abends schlafen legt? Es liest sich eher so, als würde er die Zeit als spätes Nachmittagsschläfchen nutzen.
Definitiv. Er schläft beim Abendessen schon immer fast ein und das Einschlafen geht auch ruckzuck. Wir haben auch nichts an unserer Routine geändert.

Er hat jetzt beim Papa bitterlichst schluchzend geweint, sodass ich ihn wieder zu mir geholt habe. Eineinhalb Stunden Tobestillkampf mit quasi dauerhaftem Augenreiben später schläft er nun wieder. Er wollte die ganze Zeit auf dem Bauch liegen, aber gleichzeitig stillen, was nicht funktioniert. Ohjeeee. 🙄
Oh, der Arme... aber es klingt niedlich. 😅
Ihr habt an eurer Routine nichts geändert, aber vielleicht hat sich sein Schlafbedarf verändert?
Ich würd mal schauen ob man den/die Schläfchen über Tag schieben kann, dass er abends gar nicht erst in die Situation kommen kann nur kurz zu schlafen. Sowas in der Art würde bei meinen Kindern zumindest funktionieren.

Würde er richtig fit am Abend sein nach der Stunde Schlaf, würde ich es wahrscheinlich eher aussitzen und ihm die Möglichkeit geben sich allein zu beschäftigen. Also ohne Programm... aber er scheint ja schlecht drauf zu sein. Dann ist er ja eher müde...
(Mein mittlerer ist auch erst vor 5 Minuten eingeschlafen... davor hat er allein im spielzimmer gesessen und Bücher angeschaut. Der hat auch einen seltsamen Schlafrhytmus im Moment 🤷🏼‍♀️)
Reh
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Reh »

Kobold hat geschrieben: 19.05.2021, 22:48
LinaJaSi hat geschrieben: 19.05.2021, 21:39 Ist er denn schon richtig müde, wenn ihr ihn abends schlafen legt? Es liest sich eher so, als würde er die Zeit als spätes Nachmittagsschläfchen nutzen.
Definitiv. Er schläft beim Abendessen schon immer fast ein und das Einschlafen geht auch ruckzuck. Wir haben auch nichts an unserer Routine geändert.

Er hat jetzt beim Papa bitterlichst schluchzend geweint, sodass ich ihn wieder zu mir geholt habe. Eineinhalb Stunden Tobestillkampf mit quasi dauerhaftem Augenreiben später schläft er nun wieder. Er wollte die ganze Zeit auf dem Bauch liegen, aber gleichzeitig stillen, was nicht funktioniert. Ohjeeee. 🙄
Beim Rehkitz fängt diese Phase auch so langsam an, nur mit Buggy-Spaziergang statt Federwiege.
Beim Rehlein hatten wir diese Phase auch. Insgesamt hat sie sehr lange gedauert, aber sie war immer mal wieder stärker und mal schwächer ausgeprägt. Ich fand, es wurde leichter, als das Kind mich besser verstehen konnte.
Wir hatten aber beim großen den "Vorteil", dass der eh erst zwischen 23 und 24 Uhr mit uns eingeschlafen ist. Phasenweise haben wir uns halt ins Bett gelegt und schlafend gestellt bzw mein Mann ist dabei eingeschlafen und macht es noch heute so. Gestern kam er z.B. wieder runter und sagte mir, er wäre ja ein paar mal eingeschlafen, aber Stupsi habe ihn immer wieder geweckt.
Unser Ablauf war, bevor das Rehkitz kam, meist, dass wir gemeinsam ins Bett sind, dann gestillt, dann die Ansage, ein letztes Mal stillen!, dann ganz viel rum geturne und geklettere. Manchmal ist das Rehlein dabei ganz spontan eingeschlafen, manchmal habe ich mich nach ner Stunde dann zu einem allerletzten stillen bereit erklärt, bei dem dann auch eingeschlafen wurde.
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23

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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Minky »

Ich hätte nicht gedacht, dass Mäuseken der Grund sein wird, dass ich hier schreibe.
Sie ist/war so ein guter Schläfer und auch Einschläfer. Bereits seit 1,5 Jahren schläft sie eigentlich in ihren Bett. Ins Bett bringen lief entspannt, Kind rein, Decke drüber, Musik an, Kussi und raus aus dem Zimmer.
Doch seit einigen Tagen ist sie wie ausgewechselt. Sie verweigert ihr Bett, eines Nachts hat die Einschlafbegleitung 5h gedauert und im Ergebnis schlief sie auf dem Boden auf der Ikea Matte. Seit 3 Nächten haben wir den Spieß umgedreht und nun schläft Hasi in ihrem Bett und ich bring sie bei uns im Bett zu schlafen. Das heute allerdings auch fast 3h gedauert, nur ist man wenigstens selbst im Bett und es ist nicht ganz so anstrengend.
Meine Frage ist, ist es vielleicht verkehrt, dass wir es jeden Abend aufs Neue probieren, sie in ihr Bett zu legen (sie schreit sofort "nein" und krallt sich an einem fest), oder sollten wir es erstmal für paar Tage lassen und sie gleich in unser Bett bringen? Nicht, dass es zum Ritual wird. Wir sind leider so gar nicht geschaffen, für ein Familienbett, sie muss unbedingt wieder in ihrem Bett schlafen :cry:

PS: Mittags ist es auch so ein Theater, gestern fiel der Mittagsschlaf deswegen komplett flach, abends hatte das keinerlei Auswirkung.

PPS: oje, so kurz war das gar nicht, aber iwie auch keinen eigenen Thread wert :(
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Reh »

Kobold hat geschrieben: 19.05.2021, 20:53 Das Baby, 10 Monate alt, hat nun seit ein paar Tagen die Angewohnheit, abends 30-60min nachdem er eingeschlafen ist, wieder hellwach durchs Bett zu turnen. Er krabbelt, schmeißt sich, klettert über mich drüber, ist dann völlig außer Atem. Ich bin jedes Mal unsicher: Aussitzen (wer weiß wie lange?) oder Baby zum Papa ins Wohnzimmer und möglichst ruhig halten, ohne Animation? Auf der einen Seite möchte ich, dass er lernt Bett = Schlafenszeit und, dass er ja nicht schlafen muss, aber dass ICH müde bin und deswegen keine Action mehr stattfindet, auf der anderen Seite kann ich ihn ja nicht ans Bett fesseln. Bislang haben wir die "Papalösung" gewählt, aber da dauert es dann auch teils 2-3 Stunden bis er wieder in der Federwiege schläft.

Wie handhabt ihr das bzw. habt es gehandhabt?
Wenn das Rehkitz nach kurzem Stillchill-Schlaf wieder hellwach ist, geht es wieder ins Wohnzimmer zu meinem Mann. Der animiert, glaub ich, auch eher wenig, sondern lässt das Baby sich müde spielen. Je nach Ausgangslage bringt er es mir dann zum stillen wieder oder geht mit dem Buggy los.
Das Lernen, dass das Kind nicht schlafen muss, die Mama aber schon müde ist und schlafen will... kommt irgendwann. Ich glaub jetzt, mit gut über 3 hat das Rehlein das so langsam raus (aber noch nicht so ganz, wie ich ja eben über das Wecken meines Mannes schrieb).
Mit etwa anderthalb/ zwei Jahren gab es abends oft großes Geschrei "ich will nicht schlafen!!!!!" Ja. Musst du auch nicht. WIR wollen aber schlafen. "Neeeeeein! Ihr sollt auch wach bleiben". Das beibringen zu wollen, ist wohl u1 zu viel verlangt, fürchte ich. Wenn da das Baby will, dass ein Elternteil wach ist, dann weckt es denjenigen... :roll:
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Thesan »

@Minky
Ich würde erklären, wieso sie nicht in eurem Bett schlafen kann (Mama und Papa müssen sich ausruhen und brauchen dafür Platz, dann haben sie am nächsten Tag wieder Kraft zum Spielen etc.) und sie fragen, was sie braucht, damit sie wieder sicher in ihrem Bett schlafen kann (soll Mama oder Papa sitzen bleiben und die Hand halten, bis du sicher eingeschlafen bist? Oder einen getragenen Pulli zum kuscheln anbieten etc). Vielleicht gab es ja ein Ereignis, dass das Bett "gruslig" gemacht hat (Alptraum)?

Ich würde zumindest versuchen klare Grenzen bei der Dauer zu ziehen (das Buch wird jetzt noch genau einmal vorgelesen, dann ist es Zeit zum schlafen oder ich bleibe jetzt noch bis das Hörbuch fertig ist und dann gehe ich auch ins Bett etc.) damit der Wechsel nicht so abrupt ist
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von ShinyCheetah »

Minky hat geschrieben: 19.05.2021, 23:10 Ich hätte nicht gedacht, dass Mäuseken der Grund sein wird, dass ich hier schreibe.
Sie ist/war so ein guter Schläfer und auch Einschläfer. Bereits seit 1,5 Jahren schläft sie eigentlich in ihren Bett. Ins Bett bringen lief entspannt, Kind rein, Decke drüber, Musik an, Kussi und raus aus dem Zimmer.
Doch seit einigen Tagen ist sie wie ausgewechselt. Sie verweigert ihr Bett, eines Nachts hat die Einschlafbegleitung 5h gedauert und im Ergebnis schlief sie auf dem Boden auf der Ikea Matte. Seit 3 Nächten haben wir den Spieß umgedreht und nun schläft Hasi in ihrem Bett und ich bring sie bei uns im Bett zu schlafen. Das heute allerdings auch fast 3h gedauert, nur ist man wenigstens selbst im Bett und es ist nicht ganz so anstrengend.
Meine Frage ist, ist es vielleicht verkehrt, dass wir es jeden Abend aufs Neue probieren, sie in ihr Bett zu legen (sie schreit sofort "nein" und krallt sich an einem fest), oder sollten wir es erstmal für paar Tage lassen und sie gleich in unser Bett bringen? Nicht, dass es zum Ritual wird. Wir sind leider so gar nicht geschaffen, für ein Familienbett, sie muss unbedingt wieder in ihrem Bett schlafen :cry:

PS: Mittags ist es auch so ein Theater, gestern fiel der Mittagsschlaf deswegen komplett flach, abends hatte das keinerlei Auswirkung.

PPS: oje, so kurz war das gar nicht, aber iwie auch keinen eigenen Thread wert :(
Was ist denn ihr Bett für ein Bett? Es klingt ja so, als ob ihr da nicht mit reinkönnt. Vielleicht wäre das ein Ansatzpunkt? F liebt sein Ikea-Kura-Hochbett mit Treppe über alles und wir passen komfortabel mit rein. Mein Mann hat auch schon aus Versehen die halbe Nacht da verbracht ;) Und falls das Bett das Problem ist, löst ihr das gleich mit.

Davon abgesehen würde ich beim Schlafen möglichst wenig Druck machen, weil das Thema so sensibel ist. Braucht sie aktuell eure Nähe? Wäre eine Matratze im Elternschlafzimmer eine akzeptable Zwischenlösung?
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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ShinyCheetah
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von ShinyCheetah »

Das kam jetzt irgendwie nicht raus: Ich würde auf keinen Fall versuchen, ein Kind schreiend in sein Bett zu legen, wenn offenbar das Bett das Problem ist. Dann halt die Matratze daneben, warum denn nicht? Schreien =Stress, da ist es kein Wunder, wenn die Einschlafbegleitung ewig dauert ;)
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Serafin »

Ich würde versuchen, das Elternbezt so anzupassen, dass das Kind und ihr dort drin gut schlafen könnt. Ihr Bett daran anstellen. Irgend so was halt.
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kleiner Schildkröterich 05/19
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