Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Moderator: britje
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muh
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RegenbogenSchweinchen
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Selber schon gemacht, war kein ProblemKitsune hat geschrieben: 09.09.2024, 11:30 Kann ich vorbereitete Lasagne u.ä. etwa 20h im Kühlschrank stehen lassen oder ggf. mehrere Tage einfrieren bevor ich sie backe?
Eingefroren habe ich sie aber nur im bereits gegarrten zustand
Lieben Gruß vom RegenbogenSchweinchen
Mit Große Hexe (2016), Mittleren Räuber (03/2019) und kleinem Pirat (09/2021)
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Kitsune
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Valencia
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Ich bin auf der Suche nach DEM Trick, mit dem sich ein Strudelteig gut ausziehen lässt
Aus Nostalgiegründen habe ich mir zu Weihnachten ein Strudeltuch gewünscht - und bekommen. Ich habe Kindheitserinnerungen an meine Oma, die den Strudelteig über den ganzen Küchentisch augezogen hat (die Teigränder hingen sogar über die Tischkante) und ich dann beim Belgen und Füllen helfen und natürlich kosten durfte
Nun habe ich glaub ich schon 5x versucht einen Strudel zu machen, jedoch reißt er mir immer und und ich schaffe es nie, ihn so weit auszuziehen. Das Rezept ist aus dem Kochbuch der Oma, Mehl, Salz, Öl, ein Spritzer Essig. ca. 15 Minuten fest kneten, 30 Minuten ruhen.
In der Schule hatte ich eigentlich mal gelernt, wie man den Teig über dem Handrücken auszieht. Trotzdem klappt es nicht.
Kann das jemand von euch? Braucht es einfach ganz viel Übung?
Aus Nostalgiegründen habe ich mir zu Weihnachten ein Strudeltuch gewünscht - und bekommen. Ich habe Kindheitserinnerungen an meine Oma, die den Strudelteig über den ganzen Küchentisch augezogen hat (die Teigränder hingen sogar über die Tischkante) und ich dann beim Belgen und Füllen helfen und natürlich kosten durfte
Nun habe ich glaub ich schon 5x versucht einen Strudel zu machen, jedoch reißt er mir immer und und ich schaffe es nie, ihn so weit auszuziehen. Das Rezept ist aus dem Kochbuch der Oma, Mehl, Salz, Öl, ein Spritzer Essig. ca. 15 Minuten fest kneten, 30 Minuten ruhen.
In der Schule hatte ich eigentlich mal gelernt, wie man den Teig über dem Handrücken auszieht. Trotzdem klappt es nicht.
Kann das jemand von euch? Braucht es einfach ganz viel Übung?
Valencia mit Tochter (11/18), Sohn (03/21) und Tochter (03/24)
- rueckenwind
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Ich erziele ganz gute Ergebnisse, indem ich den Teig sehr dünn mit Öl einstreiche und so verhindere, dass er irgendwo austrocknet.
Außerdem mache ich immer wieder kleine Pausen, damit sich der Teig entspannt.
Mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis obwohl sicherlich noch nicht so beeindruckend wie bei deiner Oma
Außerdem mache ich immer wieder kleine Pausen, damit sich der Teig entspannt.
Mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis obwohl sicherlich noch nicht so beeindruckend wie bei deiner Oma
T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)
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feuerdrache
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Fehlerquellen warum der Teig reisst-
Mehl- je heller (Weizenmehl Typ 405 glatt) und feiner gemahlen umso leichter lässt er sich ziehen
vor allem billiges Mehl hat meiner Erfahrung nach hier oft Probleme mit dem ziehen. Dinkel oder VK Mehl macht echt Probleme und lässt sich nicht so dünn ziehen. Bei mir zumindest
Teig
zu wenig Wasser eingeknetet, hängt auch vom verwendeten Mehl ab
zu kurz geknetet (mit der Hand leicht der Fall)
zu lang geknetet (mit der Maschine)
ich knete mit der Maschine bis der Teig nicht mehr klebt, seidig glänzt und sich "zum Fenster" ziehen lässt
Wartezeit
es macht nichts, wenn der Teig länger rastet, auch 2h rasten schaden ihm nicht- so meine Erfahrung, die Glutenbrücken bilden sich da anscheinend gut aus beim rasten
verhindern dass er austrocknet- entweder mit Öl einpinseln oder in eine Tupperschüssel
Studeltuch
ich bügle es vorher damit es ohne Kanten und Bug liegt, arbeite dann ausreichend Mehl ins Tuch ein
Teig kommt dann auf die mitte -immer genug Mehl unter dem Teig- wird ausgewalkt. Bis er so dünn ist, dass ich über den Handrücken ziehen kann
Und immer darauf auchten, dass das Tuch an allen Stellen gut bemehlt ist
Immer wieder den Teig entspannen lassen
Es zeigt sich, dass er dann oft an einigen Stellen schnell dünn wird, dort dann nicht mehr ziehen.
Mittlerweile ist es mir zu anstrengend da lange gebückt über dem großen Tisch zu stehen.
Ich teile den Teig auf 4-5 Teile
Ziehe jedes Teil so groß, dass ich damit eine Länge am Backblech machen kann
Dann liegen halt 4-5 Längen nebeneinander und ich spare mir auch diese riesengroße Schnecke aufs Backblech zu "werfen", weil da muss man echt geschickt sein so einen Riesenstrudel ohne Schaden vom Tisch aufs Blech zu bekommen.
Mehl- je heller (Weizenmehl Typ 405 glatt) und feiner gemahlen umso leichter lässt er sich ziehen
vor allem billiges Mehl hat meiner Erfahrung nach hier oft Probleme mit dem ziehen. Dinkel oder VK Mehl macht echt Probleme und lässt sich nicht so dünn ziehen. Bei mir zumindest
Teig
zu wenig Wasser eingeknetet, hängt auch vom verwendeten Mehl ab
zu kurz geknetet (mit der Hand leicht der Fall)
zu lang geknetet (mit der Maschine)
ich knete mit der Maschine bis der Teig nicht mehr klebt, seidig glänzt und sich "zum Fenster" ziehen lässt
Wartezeit
es macht nichts, wenn der Teig länger rastet, auch 2h rasten schaden ihm nicht- so meine Erfahrung, die Glutenbrücken bilden sich da anscheinend gut aus beim rasten
verhindern dass er austrocknet- entweder mit Öl einpinseln oder in eine Tupperschüssel
Studeltuch
ich bügle es vorher damit es ohne Kanten und Bug liegt, arbeite dann ausreichend Mehl ins Tuch ein
Teig kommt dann auf die mitte -immer genug Mehl unter dem Teig- wird ausgewalkt. Bis er so dünn ist, dass ich über den Handrücken ziehen kann
Und immer darauf auchten, dass das Tuch an allen Stellen gut bemehlt ist
Immer wieder den Teig entspannen lassen
Es zeigt sich, dass er dann oft an einigen Stellen schnell dünn wird, dort dann nicht mehr ziehen.
Mittlerweile ist es mir zu anstrengend da lange gebückt über dem großen Tisch zu stehen.
Ich teile den Teig auf 4-5 Teile
Ziehe jedes Teil so groß, dass ich damit eine Länge am Backblech machen kann
Dann liegen halt 4-5 Längen nebeneinander und ich spare mir auch diese riesengroße Schnecke aufs Backblech zu "werfen", weil da muss man echt geschickt sein so einen Riesenstrudel ohne Schaden vom Tisch aufs Blech zu bekommen.
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Valencia
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Danke, rueckenwindrueckenwind hat geschrieben: 13.01.2025, 10:37 Ich erziele ganz gute Ergebnisse, indem ich den Teig sehr dünn mit Öl einstreiche und so verhindere, dass er irgendwo austrocknet.
Außerdem mache ich immer wieder kleine Pausen, damit sich der Teig entspannt.
Mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis obwohl sicherlich noch nicht so beeindruckend wie bei deiner Oma![]()
Danke auch dir, feuerdrache!
Wieviel Gramm Mehl nimmst du denn dann, dass sich 4-5 Teile ausgehen? Ist prinzipiell auch eine Idee, denn ja - es ist nicht so leicht, denn dann umzulagern. Ich werde nochmal auf alle Punkte achten.
Aber eine Frage habe ich noch: Den Teig über den Handrücken ausziehen - macht man das nur ganz am Anfang? Bis er in der Mitte ausreichend dünn ist? Und dann legt man ihn aufs Tuch und zieht ihn quasie nur noch so weit wie möglich mit den Fingern am Tisch aus?
Valencia mit Tochter (11/18), Sohn (03/21) und Tochter (03/24)
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Labello86
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
In der Mitte wird der Teig ja recht schnell dünn. Ich ziehe dann nur mehr am Rand, wo immer dicker Teig übrig ist, so lässt sich ohne Löcher noch viel Fläche generieren.
Was genau ist denn ein Strudeltuch? Ich ziehe den Strudelteig auf einem großen BW Geschirrtuch aus.
Das Teigrezept meiner Oma hat 250g Mehl und den dicken Tand schneidet man weg. Das wird ein U-förmiger Strudel über ein großes Blech. Oder man teilt während des Füllen, dann bekommt man zwei Strudel, die gerade aufs Blech passen
Was genau ist denn ein Strudeltuch? Ich ziehe den Strudelteig auf einem großen BW Geschirrtuch aus.
Das Teigrezept meiner Oma hat 250g Mehl und den dicken Tand schneidet man weg. Das wird ein U-förmiger Strudel über ein großes Blech. Oder man teilt während des Füllen, dann bekommt man zwei Strudel, die gerade aufs Blech passen
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
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feuerdrache
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Die ganz große Kaffee Tasse meines Mannes alles was drauf passt. Und ein wenig unter den Rand dann Wasser. Ich wiege das nie. Jedes Mehl ist anders. Manches braucht mehr Wasser. Manches Mal ist es auch keine Ahnung Mond phase Luftfeuchtigkeit oder Husten von Schmetterlingen die das ändern... es ist leichter Mehl nach zu geben als Wasser. Geht auch ist aber mühsam.
Und ich ziehe immer über den Hand Rücken. Nur ganz am Schluss dann über die Finger. Sonst würden meine Hände nicht mit machen
Und ich ziehe immer über den Hand Rücken. Nur ganz am Schluss dann über die Finger. Sonst würden meine Hände nicht mit machen
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muh
- alter SuT-Hase
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Re: Kochen und Backen - kurze Frage, kurze Antwort
Es wurde ja schon ganz viel gesagt, Feuerdrache hat es auch erwähn: die Qualität des Mehls ist ganz wichtig. Das muss einen hohen Glutenanteil haben.
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