Seite 715 von 1419
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 02.09.2018, 20:41
von Ineken
Hallo ,
ich habe mal eine kurze Frage . Mein kleiner ist am 21.05. geboren . Sogesehen ist er dann doch jetzt im 4. Lebensmonat , oder ?
Was müsste er jetzt wöchentlich an Mindestzunahme haben ?
Zählt das dann wie die WHO sagt 2-4 Monat 110-330 g
oder zählt das 4-6 Monate 70 - 150 ? g ?
Ich selber muss mir keine Gedanken machen , mein Bröckchen wiegt fast 8 kg .
Ich habe aber eine Freundin, dessen Mädchen am 23.05. geboren ist und sie muss einmal die Woche wiegen . Nun hat die kleine aber seit 2 Wochen im Schnitt nur 120 Gramm zugenommen und sie macht sich Sorgen .
LG Ineken
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 02.09.2018, 21:06
von Bumbine
Ineken hat geschrieben: 02.09.2018, 20:41
Hallo ,
ich habe mal eine kurze Frage . Mein kleiner ist am 21.05. geboren . Sogesehen ist er dann doch jetzt im 4. Lebensmonat , oder ?
Was müsste er jetzt wöchentlich an Mindestzunahme haben ?
Zählt das dann wie die WHO sagt 2-4 Monat 110-330 g
oder zählt das 4-6 Monate 70 - 150 ? g ?
Ich selber muss mir keine Gedanken machen , mein Bröckchen wiegt fast 8 kg .
Ich habe aber eine Freundin, dessen Mädchen am 23.05. geboren ist und sie muss einmal die Woche wiegen . Nun hat die kleine aber seit 2 Wochen im Schnitt nur 120 Gramm zugenommen und sie macht sich Sorgen .
LG Ineken
Aber 120g liegt doch im Normalbereich laut WHO? Ist ja 10g mehr als 110?
Ich habe jetzt eine wirre, hoffentlich kurze, Frage. Ich habe mehrmals hier und da im Forum gelesen, dass es manchen Frauen beim Abstillen psychisch nicht so gut geht. Also Richtung depressive Verstimmung.
Meine kleine stillt eigentlich nur noch zum Ein- und Weiterschlafen. D.h. Mittags und Abends/Nachts. Selten mal dazwischen. Vor zwei Wochen fing die Eingewöhnung bei der TaMu an und seit einer guten Woche schläft sie dort. Das stillen mittags fällt also weg, seit dem wird Nachts quasi dauergestillt *gähn*
Mir ging es zunächst echt gut, im Laufe der Tage habe ich aber festgestellt, dass ich tatsächlich, je später es am Nachmittag wurde, sie ganz schrecklich vermisse. Und zwar so sehr, dass mir manchmal zum heulen zumute ist (habe sonst nicht so nah am Wasser gebaut).
Ich bin jetzt total hin- und hergerissen und weiß nicht, ob ich sie noch ein bisschen zuhause lasse oder ab Ende September doch anfange zu studieren. Geplant war eigentlich Elternzeit bis Januar.
Also zur Frage: denkt ihr, es könnte tatsächlich hormonell bedingt sein oder eher ein Lebensabschnitt-vorbei-Trauer sein? Hatte noch jemand ähnliche Gefühle/Gedanken als das Stillen abrupt weniger wurde?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 03.09.2018, 21:58
von deidamaus
Ineken hat geschrieben: 02.09.2018, 20:41
Hallo ,
ich habe mal eine kurze Frage . Mein kleiner ist am 21.05. geboren . Sogesehen ist er dann doch jetzt im 4. Lebensmonat , oder ?
Was müsste er jetzt wöchentlich an Mindestzunahme haben ?
Zählt das dann wie die WHO sagt 2-4 Monat 110-330 g
oder zählt das 4-6 Monate 70 - 150 ? g ?
Ich selber muss mir keine Gedanken machen , mein Bröckchen wiegt fast 8 kg .
Ich habe aber eine Freundin, dessen Mädchen am 23.05. geboren ist und sie muss einmal die Woche wiegen . Nun hat die kleine aber seit 2 Wochen im Schnitt nur 120 Gramm zugenommen und sie macht sich Sorgen .
LG Ineken
Die normale durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme liegt für gesunde Stillkinder
in den Monaten 0-2 im Bereich 170-330 g,
in den Monaten 2-4 im Bereich 110-330 g,
in den Monaten 4-6 im Bereich 70-140 g,
in den Monaten 6-12 im Bereich 40-110 g.
Diese Angaben basieren auf den WHO-Daten
Näheres hier:
Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle
Das Baby deiner Freundin iat im vierten Lebensmonat, sollte also im Durchschnitt 110-330g die Woche zunehmen. Genaueres kann man aber nur sagen, wenn man sich alle Gewichtswerte anschaut.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 03.09.2018, 22:20
von Lösche Benutzer 25726
Bumbine, ob das hormonell ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten. Als der Große 10 Monate alt war, hab ich ein Praktikum angefangen und war da den ganzen Tag weg. Ich hab mein Kind da auch ganz furchtbar vermisst und manchmal schon auf der Hinfahrt geheult. Ich hab das aber weniger auf das weniger-Stillen geschoben, als auf die Trennung vom Kind. Abgestillt haben wir zu dem Zeitpunkt aber auch noch lange nicht. Das kam dann erst viel später und ging völlig von ihm aus. Aber auch da, und obwohl es vorher nur noch 1x täglich war, war ich traurig.
Ich denke, eine gewisse Trauer ist in der Situation doch völlig normal. Es ist ja auch ein Eingeständnis, dass unsere Kinder größer werden und uns nicht mehr so sehr brauchen, wie als kleine Säuglinge, dass sie ohne uns zufrieden sind, Dinge erleben, einschlafen können. Ein weiterer kleiner Abschied von der Babyzeit. Ich finde, darum zu trauern ist normal.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 06.09.2018, 13:33
von Bärin
Hallo liebe Stillmods,
ich habe heute bei der U4 angesprochen das mein Sohn sich so schwer tut mit dem großen Geschäft. Er drückt immer lange und hat sichtlich Mühe bis mal was kommt. Das war von Anfang an so, ist aber auch schon ein bisschen besser geworden. Er wird vollgestillt.
So, nun war die Empfehlung in 3 Wochen mit Birnenbrei anzufangen und ihm Wasser und Tee zu geben. Er ist jetzt 13 Wochen alt und ich halte ihn absolut noch nicht für beikostreif. In mir schreit also alles nein, ich wollte mit Blw anfangen wenn er soweit ist bzw. mit einem halben Jahr.
Nach allem was ich hier gelernt habe würde ich jetzt nicht mit Beikost starten. Kann ich meiner Einschätzung da vertrauen?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 06.09.2018, 14:08
von Brombeere153
Bärin hat geschrieben: 06.09.2018, 13:33
Hallo liebe Stillmods,
ich habe heute bei der U4 angesprochen das mein Sohn sich so schwer tut mit dem großen Geschäft. Er drückt immer lange und hat sichtlich Mühe bis mal was kommt. Das war von Anfang an so, ist aber auch schon ein bisschen besser geworden. Er wird vollgestillt.
So, nun war die Empfehlung in 3 Wochen mit Birnenbrei anzufangen und ihm Wasser und Tee zu geben. Er ist jetzt 13 Wochen alt und ich halte ihn absolut noch nicht für beikostreif. In mir schreit also alles nein, ich wollte mit Blw anfangen wenn er soweit ist bzw. mit einem halben Jahr.
Nach allem was ich hier gelernt habe würde ich jetzt nicht mit Beikost starten. Kann ich meiner Einschätzung da vertrauen?
Du das ist bei meiner kleinen auch so.
Sie tut mir immer leid. Sie hat Ich oft sehr festen, cremigen Stuhl. Ist das bei Euch auch so?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 06.09.2018, 14:09
von Yelma
hier das selbe, ich habs gelassen, irgendwann kam es dann doch raus.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 06.09.2018, 14:14
von Bärin
Ja cremig, nicht sonderlich fest, aber immer sehr mühsam bis es mal draußen ist.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 06.09.2018, 20:08
von Katinka5
Kann nicht-nutritives Stillen einen Milchstau verschlimmern?
Brust ist hart, mit Knubbeln, BW wund und tut unglaublich weh beim Stillen, Kind schafft es kaum den MSR auszulösen, weil er schlecht trinkt, sondern nur beißt und nervös nuckelt.
Brust ist voll, Windeln leer...
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 06.09.2018, 20:12
von pqr
Bärin
Ich würde es auch so machen, wie Du es geplant hast und mich an den Beikostreifezeichen orientieren.
16 Wochen wäre ja sehr früh, und ich persönlich finde nicht, dass etwas Schwierigkeiten beim Stuhlgang einen verfrühten Beikoststart rechtfertigen. Erst recht, wenn der Stuhlgang selbst gar nicht so fest ist.