Natürlich gab es Abende, an denen sie bei uns schlafen wollte.
Und da waren wir konsequent... das gibt es hier nicht
.
OT, aber meine Frage ist, warum? Hat Familienbett bei Euch nicht geklappt oder bist Du nach dem Kleinstkindalter generell dagegen?
Doch es klappte, Hannah schlief die 18 Monate bei uns.
Aber wir möchten das sie weiß das ihr Bett drüben ist. Wir liegen bei ihr bis sie schläft.
Ich bin nicht dagegen, kann aber mit diesem RIESENKind nicht wirklich entspannt schlafen und mein Nacken und RÜcken ist mir heilig.
Wenn Hannah krank ist und fiebert oder sich sonst doof fühlt, kann sie hier liegen, aber mittlerweile ist es auch wegen Helene eher so,
das mein mann dann zu Hannah rüber geht. Sie hat ein großes Bett in dem wir mit drin liegen dann
Yvi mit Teeny *06/05 und Sandwich *10/08 und kleinem Bär *02/15
Gluehsternchen hat geschrieben:[quote="... aber mittlerweile ist es auch wegen Helene eher so,
das mein mann dann zu Hannah rüber geht. Sie hat ein großes Bett in dem wir mit drin liegen dann
So ist es bei uns auch. wenn Avi schwierige Zeiten hat, z.B. als er in den KiLa kam, ist er oft nachts aufgewacht und einer von uns hat bei ihm im Bett weitergeschlafen. NAch zwei drei Wochen schlief er dann wieder von allein. Damit können wir sehr gut leben.
Ich befürchte, die Diskussion um die Richtigkeit von diversen Ideologien hilft Nina jetzt nicht weiter. Sie will und muss halt jetzt etwas am status quo ändern, um nicht in Kürze unterzugehen, hat aber auch nur noch begrenzt Kraft für eine solche Umstellung. Ist doch völlig egal, ob FB nun toll ist oder nicht. Nina und ihre Kinder drei kommen schon eine Weile nicht mehr gut damit zurecht, und es droht dieser Familie der Kollaps.
Es sind einfach Lösungsideen gefragt, die dazu verhelfen, dass es diesen dreien - und weil Nina nunmal der Leitwolf ist, ihr zuallererst - bald besser geht. Punkt.
Wer könnte sie dabei unterstützen?
Ihre Eltern würde Emily drei Tage lang zu sich nehmen. Gut. Was ginge da noch? Wohnen sie weit weg? Oder bei dir um die Ecke, so dass sie vielleicht auch Jonathan tagsüber stundenweise mit übernehmen könnten, damit du dich für die Nacht fitschlafen und Nerven aufbauen kannst? Oder würde es dir helfen, mit beiden Kindern ein paar Tage zu ihnen zu fahren, um etwas auszuspannen und in Ruhe mal alles durchdenken zu können? Nina, du brauchst erstmal wieder etwas Kraft, damit du nicht bei den ersten härteren Schwierigkeiten wieder umkippst. Und Ruhe, um deinen Entschluss und die entsprechende Umsetzungsstrategie auch richtig in dir reifen zu lassen. Sonst geht dir einfach zu schnell die Luft aus.
Wie sieht es mit Familienhilfe aus? Oder dem Vater der Kinder???
Ich habe so das unbestimmte Gefühl, dass es nicht in erster Linie die Nächte sind, die dich so herunter ziehen. Sehe ich das richtig, dass dein Lebensinhalt rund um die Uhr "nur" deine Kinder sind? Es scheint mir nicht der bruchstückhafte Schlaf zu sein, der dich entkräftet, sondern die fehlenden anderen Kraftquellen - Freundschaften, Hobby, oder einfach der Luxus des Alleinseins, des Nichtstuns, der freien Zeit, über deren Verwendung nur du allein entscheiden kannst. Ich kenne sowas nur zu gut. Den ganzen Tag im Einsatz - immer für die Kinder oder zumindest mit ihnen im Schlepptau. Nie allein. Als eigenständiger Mensch mit dem Bedürfnis nach Abgrenzung und eigenen Interessen nicht mehr existent. Nur noch Mutter. Und wer da vom Vollzeitjob des Mutterdaseins redet, hat meist keine Ahnung, was Vollzeit in echt bedeuten kann. Denn andere können von ihrem Job nach Hause gehen, wenn die Stunden herum sind. Aber für dich hört das ganze am Abend einfach nicht auf. Kein Feierabend. Und das sieben Tage die Woche, dreizig Tage im Monat ... Wenigstens gut schlafen kann dir zwar die physische Energie liefern, aber die ist ja nur der halbe Treibstoff.
Hast du denn irgendwelche Möglichkeiten, dir Inseln in deinem Alltag zu schaffen, damit du die immensen Anstrengungen auch auf Dauer besser bewältigen könntest. So Exklusivzeiten für dich - und am besten auch gleich noch für jedes deiner Kinder? Kindergarten oder Patenoma für Emily? Auch Zeiten, wo du allein mit Jonathan bist, können für euch beide Exklusivcharakter haben. Ich liiiiiiiebe es, wenn die Zwillis im KiGa sind mit meinem Möpschen durch das Bett zu rollen, lauthals mit ihm zu lachen, wenn er mir in den Bauchnabel pustet, mit ihm zu kuscheln und zu brabbeln - ohne das ich ein schlechtes Gewissen haben müsste, dass in dieser Zeit die Großen ja zurückstecken müssten oder eifersüchtig sein könnten, wenn sie dabei wären. Andersherum gehe ich auch gern mit beiden Großen aber ohne Baby den Wocheneinkauf im Supermarkt machen, weil sie das einfach lieben und es toll finden, dass Mama den Kleinen für diesen gemeinsamen Spaß ihnen zuliebe auch gern mal daheim beim Papa lässt. Das sind so die Momente, die ich persönlich besonders liebe: wenn ich mich als Mutter bei allen Anstrengungen, die Haushalt und Alltag mit Kindern mit sich bringen, mal nicht zwischen den Kindern hin- und hergezerrt fühle, sondern mich ihnen so intensiv, wie ich es gern möchte, widmen und jeden für sich in mich aufsaugen kann.
Mutter-Kind-Kur finde ich so langsam doch eine wirklich gute Idee für euch. Reinhardsquelle hat auch speziell für Alleinerziehende Angebote mit zudem recht gut anmutendem "Kinderprogramm".
Und perspektivisch ins Auge gefasst: Emily - sie könnte und sollte wirklich in den Prozess mit einbezogen werden. Ausgehend von meinen beiden 3jährigen kann ich sagen, dass Kids dieses Alters sehr empfänglich für ehrliche Statesments sind, sich erstaunlich kooperativ verhalten können und dabei ohne Schaden ein gutes Stück wachsen. Bei uns hat meine Aussage "Ich möchte, dass ihr die nächsten Nächte nicht bei uns sondern in euren Betten schlaft, weil ich in letzter Zeit so schlecht geschlafen habe, da es so eng im Bett ist, und deshalb am Tage oft so schlecht gelaunt und ungeduldig war/bin, was für uns alle nicht schön war. Ich möchte mich gern wieder nachts besser ausruhen können, um am Tage besser mit euch spielen und zusammen sein zu können. Ich habe euch so lieb und möchte viel lieber mehr schöne Zeit mit euch verbringen als so oft zu schimpfen. Ich bin froh, dass ihr schon so groß seid und in euren eigenen Betten schlafen könnt. Das Baby schafft das noch nicht, weil es so oft trinken muss. Das ist sehr anstrengend für mich. Aber wenn ihr in euren eigenen Betten schlaft, kann ich das dann besser aushalten und bin morgens dann fit für einen schönen gemeinsamen Tag mit euch allen." Sprach es, blickte in hoffnungsvolle Augen und konnte die beide ohne große Diskussionen in ihre Betten bringen. Den Zusammenhang zwischen meinen unruhigen Nächten und den angespannten Tagen hatten sie verstanden.
Was für ein Roman. Sorry. Deine Situation lässt mich irgendwie nicht los.