Hallo acma, tatsächlich war es bei uns fast so, wie bei dir, nur dass ich in VZ wieder eingestiegen bin. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich dir etwas von meinen Erfahrungen und Gefühlen mitteile. Sonst ignoriere mich einfach.
Mir ging es emotional wie dir. Ich hätte nie gedacht, dass es mir so schwer fallen würde, den Mups beim Papa zu lassen. Ich habe in einer Wohngruppe gearbeitet und es war sehr schwer die Stillpausen in den Alltag zu integrieren. Der Mups wollte auch meist nicht, weil alles im Zimmer interessanter war. Das hat eine Weile gedauert, bis sich das eingespielt hatte und war auch nicht immer gleichbleibend.
Der Papa hat zuhause Brei gekocht und gefüttert und auch alles mögliche andere angeboten. Auch hier gab es gute und schlechte Phasen und wir haben uns bei unserem „Schmalhans“ immer etwas gesorgt, ob er wohl genug bekommt. Die Nächte waren anstrengend, weil er da „nachgestillt“ hat, aber das konnte ich dank Stillhormonen (vermute ich) gut verknusen.
Insgesamt würde ich es so nicht nochmal machen, sondern eher wie du mit viel weniger Stunden wieder einsteigen, um mich langsam an die Situation zu gewöhnen. Der Mups aber hat es ganz wunderbar verkraftet. Die beiden hatten viel Spaß miteinander und haben mir regelmäßig Fotos und Videos von ihren Spielen und Ausflügen geschickt. Ich glaube ganz fest, dass es für den Mups sogar besser war, weil ich zwar gern mit ihm kuschle und für ihn da bin, aber bei Weitem nicht so kreativ und aktiv bin, wie der Papa. Gestillt haben wir auch, bis er zwei war und manchmal erinnert er sich noch daran
Ich finde die Idee mit dem BES richtig crazy und toll. Wenn die Co-Mama sich das vorstellen kann, ist es ja sogar ein kleiner „Vorteil“, den ihr nutzen könntet, dass sie auch Brüste hat

Ansonsten kann ich aus meiner Erfahrung sagen, wir haben uns unglaublich viele Gedanken ums Essen gemacht und ob er genug bekommt. Jetzt haben wir hier einen munteren fast Dreijährigen sitzen, der absolut nicht den Eindruck macht, als hätte ihm irgendwas geschadet und die Gedanken von damals haben sich absolut relativiert.
Ich wünsche euch ganz viel schöne Erfahrungen miteinander und dass du deinen Weg durch die emotionale Achterbahn gut findest! Liebe Grüße!