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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 09.12.2020, 17:10
von amaryllis
Kami hat geschrieben: 09.12.2020, 13:13
@amaryllis Inwiefern hat sich die Milchmenge nach der Einnahme von Domperidon erhöht. Konntest du danach vollstillen? Wie lange hast du's eingenommen? Würdest du die Einnahme empfehlen. Morgen habe ich einen Frauenarzt Besuch und da werde ich's erwähnen.
Da ich eben Besuch hatte, konnte ich nicht auf alles eingehen. Ich nehme das Domperidon seit meine Tochter 6 Wochen alt ist. Da meine Milchproduktion beim Absetzen des Medikaments sehr deutlich abnimmt und das Gewicht meines Babys stagniert, nehme ich es noch immer. Die Wirkung setzte bei mir nach etwa 3 Tagen ein. Es war so ähnlich wie der Milcheinschuss nach der Geburt. Hattest du denn einen spürbaren Milcheinschuss? Meine Brüste waren also (wieder) deutlich voller und meine Tochter schluckte länger und wirkte nach den meisten Stillmahlzeiten satt und zufrieden. Sie ließ die Brust von da an auch selbstständig los, was vorher selten vorkam. Die subjektive Zufriedenheit spiegelte sich dann auch im Gewicht wieder. Sie nahm von da an kontinuierlich zu. Vorher hatte sie 3 Wochen lang kaum zugenommen. Ob und wie gut das Medikament anschlägt, ist aber wohl bei jeder Frau anders. Hoffentlich kennt deine Frauenärztin sich mit Domperidon zur Steigerung der Milchproduktion aus. Viele Ärzte sind da nicht so bewandert und scheuen sich davor, es zu diesem Zweck zu verschreiben.
Wie gesagt, empfehlen möchte ich es explizit nicht, da unsere Lösung nicht unbedingt auch eure Lösung ist. Sich diesbezüglich zu informieren und professionell beraten zu lassen, schadet aber sicherlich nicht. Vielleicht ist es ja auch für euch eine Option. Das kann ich nicht beurteilen.
Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 09.12.2020, 18:41
von Kami
ShinyCheetah hat geschrieben: 09.12.2020, 16:13
Zum Thema Schlaffheit der Brüste: Meine sind leider klein geblieben, nachdem sich das Stillen quasi zu 100% eingespielt hatte. Sehr frustrierend - vor der Schwangerschaft hatte ich B, bei Milcheinschuss Lara-Craft-Brüste mit C - D - jetzt habe ich A

Aber: Gerade werden meine Brüste wieder straffer und größer - dank 2. Schwangerschaft

Es gibt also Möglichkeiten
Herzlichen Glückwunsch zum 2. Kind

Ich lasse mir noch ein bisschen Zeit bin ja noch frische Mama.
Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 09.12.2020, 18:47
von Kami
amaryllis hat geschrieben: 09.12.2020, 17:10
Da ich eben Besuch hatte, konnte ich nicht auf alles eingehen. Ich nehme das Domperidon seit meine Tochter 6 Wochen alt ist. Da meine Milchproduktion beim Absetzen des Medikaments sehr deutlich abnimmt und das Gewicht meines Babys stagniert, nehme ich es noch immer. Die Wirkung setzte bei mir nach etwa 3 Tagen ein. Es war so ähnlich wie der Milcheinschuss nach der Geburt. Hattest du denn einen spürbaren Milcheinschuss?
Vielen Dank, dass du mir von deiner Erfahrung berichtest. Das macht mir wirklich Hoffnung. Ich werde meine Frauenärztin darauf ansprechen.
Nein den Milcheinschuss hatte ich nicht gespürt auch den MSR spüre ich nicht.
Ich wünsche mir das wirklich sehr, dass meine Tochter zufrieden und satt die Brust lässt. Darauf warte ich seit 11 Wochen

Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 09.12.2020, 19:21
von amaryllis
Ich kann verstehen, dass dich mein Bericht hoffen lässt, aber bitte versteif dich jetzt nicht darauf, denn es ist, wie du schon sagst, nur ein einzelner Erfahrungsbericht. Das bedeutet nicht, dass es bei dir genauso wirkt und es bedeutet auch nicht, dass es überhaupt in eurem individuellen Fall geeignet ist. Lass dich diesbezüglich auf jeden Fall von Mondenkind und deiner Frauenärztin beraten, denn es ist und bleibt ein Medikament mit potentiell unerwünschten Nebenwirkungen und sollte nur als allerletzte Möglichkeit in Frage kommen. Domperidon ist keine "Wunderlösung", die bei allen Frauen wirkt. Du hast ja auch gerade erst deine Reduktion gestartet, vielleicht braucht ihr es überhaupt nicht.
Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 10.12.2020, 14:24
von Kami
Ich war heute beim Frauenarzt und habe mich über das Medikament beraten lassen.Die Nebenwirkungen sind zu groß und für mein Frauenarzt zu riskant, sodass wir eine Einnahme ausgeschlossen haben. Mein Arzt hat mich sehr beruhigt und mir dringend geraten mich zu entspannen und auf die schöne Zeit mit meiner Tochter zu konzentrieren. Ich gebe zu, dass ich mich sehr in diewo Sache hineingesteigert habe und nicht einsehen konnte wieso die Milch nicht kommt. Ab jetzt bleibe ich gelassen und lasse auch die ganze Wiegerei. Ich werde mit der angepumpen Milch von meiner Freundin erstmal weitermachen und schauen wie sich das entwickelt. Ich melde mich wieder, wenn ich soweit bin.
Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 11.12.2020, 11:48
von Mondenkind
Ist in Ordnung, mach das.
Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 11.12.2020, 18:15
von Kami
Ich habe da noch einige Fragen vllt. kann mir jemand diese beantworten. Seit heute habe ich meine Regelblutung, war das nicht so, dass man mind. 6 Monate keine Regelblutung hat solange mal stillt. Das zeigt doch, dass der Prolaktinspiegel gesunken ist oder irre ich mich da. Meine Tochter ist gerade 11 Wochen alt und ich stille sie ja noch.
Ich habe gemerkt, dass während der Regelblutung die Milch deutlich weniger geworden ist. Ist das normal?
Ich frage mich wie es ist, wenn man stillt und schwanger wird kommt da nach der Geburt das Kolostrum? Wie ist es dann für das erste Kind, die ja die reife Milch trinkt ??
Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 11.12.2020, 19:30
von ShinyCheetah
Also ich habe meine Periode (leider) schon nach ca. 8 Wochen bekommen, trotz vollstillen. Das haben hier im Forum auch andere so erlebt. Zum Rest kann ich noch nichts aus eigener Erfahrung sagen, habe aber es hier so mitbekommen, dass idR während einer zweiten Schwangerschaft irgendwann die Milch wegbleibt - meine fließt noch - und nach der Geburt dann wieder Kolostrum kommt. Kinder, die gerne stillen, lassen sich wohl weder vom Ausbleiben der Milch noch vom komischen Geschmack vom Kolostrum vom Stillen abhalten

Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 11.12.2020, 19:34
von Sommermama2017
Nein, dass man 6 Monate keine Regelblutung bekommt, stimmt nicht (für alle). Viele hier hatten zwar noch länger keine Blutung, aber manche trotz Vollstillen schon nach wenigen Wochen, das ist von Frau zu Frau unterschiedlich.
Die Milchmenge beeinflusst es wohl eher weniger, aber den MSR kann es beeinflussen, so dass es einem weniger vorkommt. Das kann sich aber auch nach ein paar Tagen weiter im.Zyklus wieder normalisieren.
Stillend schwanger: die Milch wird wohl immer dem jüngeren Kind angepasst, aber da wissen andere mehr bzw. haben Erfahrungen.
(Übrigens woher du dir das mit den 6 Monaten gemerkt haben könntest: WENN man in den ersten 6 Monaten keine Blutung hat und min. alle paar Stunden stillt (gibt noch genauere Angaben ^^) und keinen Schnuller gibt, DANN ist das eine Verhütungsmethode. Die trifft bei dir jetzt eben nicht mehr zu, weil du jetzt schon eine Blutung hattest.)
Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu
Verfasst: 05.01.2021, 02:00
von Kami
Hallo, ich melde mich wieder bei euch
Ich habe folgendes Problem, was eigentlich auf die wenige Milchmenge zurückzuführen ist.
Ich hatte ja erwähnt, dass ich die Muttermilch meiner Freundin zufüttere und auch selber stille. Die Milch von meiner Freundin reicht leider nicht mehr aus, da meine kleine mehr trinken möchte. Also habe ich mir eine elektrische Pumpe gekauft und ab da fing unsere Pumpgeschichte wieder an. Ich pumpe alle 3 Stunden beide Seiten 2x ( auch in der nach 01:00 Uhr , 04:00 ) und mache von 23:00- 00:00 Uhr Powerpumping. Zusätzlich stille ich nach Bedarf allerdings muss ich sagen, dass ich weniger stille durch das pumpen. Ich komme leider nicht öfter dazu.
Die größte Menge war bei 335ml an einem Tag
An Tagen an dem die Milch von meiner Freundin leer ist muss ich leider Pre zufüttern. Das hat dazu geführt, dass die Verdauung meiner kleinen träge wurde und sie jeden Abend unter Bauchweh leidet und sehr viel weint. Sie presst extrem viel wird knallrot und kann trotzdem kein Kaka machen. Ich fürchte das liegt an dem Mischmasch ( meine Milch, Muttermilch von meiner Freundin und Pre Nahrung). Davor hatte sie zwar Bauchweh aber nicht so extrem wie diesmal. Sie ist jetzt genau 15 Wochen alt.
Ich benutze die Pre Nahrung von Bambinchen auf Ziegenmilch Basis. Dadurch hat sie ab und an Verstopfung bekommen.
Als Linderung benutze ich Kümmelzäpfchen und bereite den Tee mit Fencheltee. Gelegentlich gebe ich 1 Teelöffel Milchzucker hinzu.
Gestern war das so schlimm, dass ich dachte ich muss einfach mehr Milch haben damit das ganze Problem gelöst ist. Das ist für mich die einzige Lösung ( ohne Pre-Nahrung und Muttermilch von meiner Freundin). Ich muss noch erwähnen dass die Muttermilch von meiner Freundin wirklich extrem fettig ist. Meine Milch ist weiß und ihre ist wirklich gelb wie Butter. Im Kühlschrank setzt sich eine Fettschicht ab die ist wirklich unglaublich groß. Ihr Kind wiegt mit 5 Monaten über 10kg und das nur mit Muttermilch. Ich gehe davon aus,dass meine kleine mit dieser Milch nicht wirklich klarkommt und schwer verdauen kann. Denn immer wenn ich Ihre Milch gebe, bekommt sie Bauchweh und presst viel.
Lange Rede kurzer Sinn ich bin dann gestern zum Hausarzt gegangen und habe mir Domperidon verschreiben lassen. Denn die einzige Lösung für mich, wie schon gesagt, ist die Steigerung der Milchmenge. Heute Abend bekomme ich die Tabellen geliefert und werde es ab morgen einnehmen. Ich wollte mit 2x2 Tabletten beginnen. Was sagt ihr dazu?
Meine kleine wiegt jetzt 5350g
Ich hoffe nur, dass dieses Medikament wirkt und ich endlich vollstillen kann.