Da klingt viel nach Muck raus....
Mein Kind ist so unemphatisch
- mrsmurphy
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Ich muss mich hier noch durchharken. Aber warum finde ich den Thread jetzt erst? 
Da klingt viel nach Muck raus....
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Cecily
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Ich lass euch mal die Eindrücke der 1. Schulwoche da:
In der Klasse selbst läuft es nach meinen mageren Infos gut. Immerhin hat sich der Klassenlehrer noch nicht bei mir gemeldet.
Er hält sich strikt an die festen Regeln und steht auf das Belohnungssystem. (Noch?) scheint es ihn auch nicht zu stören, dass sie nur 1 Buchstaben / Woche machen etc. Er bekommt allerdings - habe ich in der OGTS-Mappe gesehen - wohl Zusatzblätter, blöderweise dann mehrere aus demselben Bereich. Außerdem habe ich festgestellt, dass er die Arbeitsblätter für seinen Sitznachbarn ausfüllt. Das habe ich mal verboten, ihm aber mitgeteilt, dass Hilfe in Form von erklären (anstatt selbst machen) super wäre.
Die Klasse soll laut Klassenlehrer sehr harmonisch zusammenpassen, es wäre schon dort zu unterrichten.
Und dann wieder die typischen Aktionen. Beispiel: Er geht mit unserem Nachbarskind alleine zur Schule. Der Nachbarsjunge ist eher schüchtern und ängstlich, Maxi nicht. Anstatt den Kumpel an die Hand zu nehmen, geht er dann einfach vor, damit er nicht zu spät kommt. Oder: da ich ihn angewiesen habe, sofort nach Schulschluss nach hause zu kommen, lässt er den Nachbarsjungen stehen, damit er sich an meine Anweisung halten kann.
Ganz klassisch: Letzten Freitag ist er nach Unterrichtsende brav nach hause gekommen, statt in die OGTS zu gehen. Ich hab ihn total angemotzt, weil der Nachbarsjunge heulend in der OGTS saß. Nachher hat Maxi auch geheult, weil ich ja gesagt habe, er soll nach der Schule (!) sofort nach hause kommen. Das war echt mein Fehler, aber alle anderen Kinder sind geblieben.
Ich muss also alles ganz genau erklären.
Zu hause läuft es viel viel besser seit ich diesen Thread gestartet habe. Ich habe hier einiges mitgenommen, also vielen, vielen Dank! Ich habe das mehr unterbewusst umgesetzt, habe ich das Gefühl.
Gerade läuft es also (habe auf Holz geklopft).
Ein ganz strenger Rahmen (was mit eigentlich widerstrebt), alles genau erklären, Gefühle erklären (er wartet inzwischen auch auf seinen Kumpel) und immer wieder erklären, warum sich jemand anderes jetzt so und so fühlt und was man dagegen tun kann, hat geholfen. Vorerst. Und er fährt total auf "Belohnungen" ab, egal, ob das wie in der Schule Sternchen sind oder bei uns Smilies (es gibt nur Lächelsmilies). Er muss ein konkretes Ziel haben, auf dass er hinarbeiten kann. Und viel Lob, wenn er was tolles gemacht hat.
Ich hab sowas eigentlich nicht gewollt, diese Belohnungsschiene.
In der Klasse selbst läuft es nach meinen mageren Infos gut. Immerhin hat sich der Klassenlehrer noch nicht bei mir gemeldet.
Er hält sich strikt an die festen Regeln und steht auf das Belohnungssystem. (Noch?) scheint es ihn auch nicht zu stören, dass sie nur 1 Buchstaben / Woche machen etc. Er bekommt allerdings - habe ich in der OGTS-Mappe gesehen - wohl Zusatzblätter, blöderweise dann mehrere aus demselben Bereich. Außerdem habe ich festgestellt, dass er die Arbeitsblätter für seinen Sitznachbarn ausfüllt. Das habe ich mal verboten, ihm aber mitgeteilt, dass Hilfe in Form von erklären (anstatt selbst machen) super wäre.
Die Klasse soll laut Klassenlehrer sehr harmonisch zusammenpassen, es wäre schon dort zu unterrichten.
Und dann wieder die typischen Aktionen. Beispiel: Er geht mit unserem Nachbarskind alleine zur Schule. Der Nachbarsjunge ist eher schüchtern und ängstlich, Maxi nicht. Anstatt den Kumpel an die Hand zu nehmen, geht er dann einfach vor, damit er nicht zu spät kommt. Oder: da ich ihn angewiesen habe, sofort nach Schulschluss nach hause zu kommen, lässt er den Nachbarsjungen stehen, damit er sich an meine Anweisung halten kann.
Ganz klassisch: Letzten Freitag ist er nach Unterrichtsende brav nach hause gekommen, statt in die OGTS zu gehen. Ich hab ihn total angemotzt, weil der Nachbarsjunge heulend in der OGTS saß. Nachher hat Maxi auch geheult, weil ich ja gesagt habe, er soll nach der Schule (!) sofort nach hause kommen. Das war echt mein Fehler, aber alle anderen Kinder sind geblieben.
Ich muss also alles ganz genau erklären.
Zu hause läuft es viel viel besser seit ich diesen Thread gestartet habe. Ich habe hier einiges mitgenommen, also vielen, vielen Dank! Ich habe das mehr unterbewusst umgesetzt, habe ich das Gefühl.
Gerade läuft es also (habe auf Holz geklopft).
Ein ganz strenger Rahmen (was mit eigentlich widerstrebt), alles genau erklären, Gefühle erklären (er wartet inzwischen auch auf seinen Kumpel) und immer wieder erklären, warum sich jemand anderes jetzt so und so fühlt und was man dagegen tun kann, hat geholfen. Vorerst. Und er fährt total auf "Belohnungen" ab, egal, ob das wie in der Schule Sternchen sind oder bei uns Smilies (es gibt nur Lächelsmilies). Er muss ein konkretes Ziel haben, auf dass er hinarbeiten kann. Und viel Lob, wenn er was tolles gemacht hat.
Ich hab sowas eigentlich nicht gewollt, diese Belohnungsschiene.
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Leila
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Hey, warte mal... Ganz ruhig. Es läuft gut! Und Fehler passieren am Anfang. Ihr müsst euch erst einfinden, gebt euch Zeit.
was mir auffällt, vielleicht habe ich es auch falsch gelesen: du wünschst dir von deinem Kind, dass es an der Ampel auf andere wartet, und sie an die Hand nimmt? Und dass er etwas anderes macht, als du ihm gesagt hast (er hatte verstanden, dass er nach der Schule nach Hause kommen soll), weil ein anderes Kind heult?
der Zwerg hat gerade so viel mit sich zu tun. Ich kenne kein einziges Kind, was die Verantwortung für andere übernimmt. Was anderes ist warten und an die Hand nehmen nämlich nicht. Und das hat auch nix mit Empathie zu tun. Dein Sohn ist viel zu jung, das können viele Erwachsene nicht.
lass ihn ankommen. Neue Wege und Routinen finden. Meine Kleine ist in der Schule auch top. Kommt gut zurecht. Und: es ist nicht deine Aufgabe, Hausaufgabenangelegenheiten in der OGS zu klären. Dafür sind die Betreuer zuständig. Und an sich ist es doch toll, dass er dem anderen Kind geholfen hat? Und wenn er Aufgabenblätter aus dem gleichen Bereich bekommt, so what? Solange er sich nicht beschwert...

was mir auffällt, vielleicht habe ich es auch falsch gelesen: du wünschst dir von deinem Kind, dass es an der Ampel auf andere wartet, und sie an die Hand nimmt? Und dass er etwas anderes macht, als du ihm gesagt hast (er hatte verstanden, dass er nach der Schule nach Hause kommen soll), weil ein anderes Kind heult?
der Zwerg hat gerade so viel mit sich zu tun. Ich kenne kein einziges Kind, was die Verantwortung für andere übernimmt. Was anderes ist warten und an die Hand nehmen nämlich nicht. Und das hat auch nix mit Empathie zu tun. Dein Sohn ist viel zu jung, das können viele Erwachsene nicht.
lass ihn ankommen. Neue Wege und Routinen finden. Meine Kleine ist in der Schule auch top. Kommt gut zurecht. Und: es ist nicht deine Aufgabe, Hausaufgabenangelegenheiten in der OGS zu klären. Dafür sind die Betreuer zuständig. Und an sich ist es doch toll, dass er dem anderen Kind geholfen hat? Und wenn er Aufgabenblätter aus dem gleichen Bereich bekommt, so what? Solange er sich nicht beschwert...
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010
"Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben." Kohelet
"God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
courage to change the things I can,
and wisdom to know the difference." Reinhold Niebuhr
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Cecily
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Nein, an der Ampel sollte er nicht warten. Er holt seinen Nachbarsjungen jeden Morgen an der Haustür ab und dann gehen sie (eigentlich) zusammen zur Schule. Nur hat der Nachbarsjunge Angst und da hätte ich gedacht, Maxi bleibt bei ihm und nimmt ihn mit zur Schule. Stattdessen hat er den Jungen dann halt vor der Haustür stehen gelassen und ist alleine zur Schule gegangen. Und ja, ich hatte gedacht, er bleibt in der OGTS bei seinem Kumpel. Aber das hatte ich auch blöd erklärt.Leila hat geschrieben: 21.08.2020, 13:17 Hey, warte mal... Ganz ruhig. Es läuft gut! Und Fehler passieren am Anfang. Ihr müsst euch erst einfinden, gebt euch Zeit.
was mir auffällt, vielleicht habe ich es auch falsch gelesen: du wünschst dir von deinem Kind, dass es an der Ampel auf andere wartet, und sie an die Hand nimmt? Und dass er etwas anderes macht, als du ihm gesagt hast (er hatte verstanden, dass er nach der Schule nach Hause kommen soll), weil ein anderes Kind heult?
der Zwerg hat gerade so viel mit sich zu tun. Ich kenne kein einziges Kind, was die Verantwortung für andere übernimmt. Was anderes ist warten und an die Hand nehmen nämlich nicht. Und das hat auch nix mit Empathie zu tun. Dein Sohn ist viel zu jung, das können viele Erwachsene nicht.
lass ihn ankommen. Neue Wege und Routinen finden. Meine Kleine ist in der Schule auch top. Kommt gut zurecht. Und: es ist nicht deine Aufgabe, Hausaufgabenangelegenheiten in der OGS zu klären. Dafür sind die Betreuer zuständig. Und an sich ist es doch toll, dass er dem anderen Kind geholfen hat? Und wenn er Aufgabenblätter aus dem gleichen Bereich bekommt, so what? Solange er sich nicht beschwert...
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Ja, klar ist das toll. Ich hab ihm eben erklärt, dass jeder seine Zettel selber machen muss, er aber gerne beim ausfüllen helfen kann.
Aber wahrscheinlich bin ich verblendet z.B. durch meine Patenkinder, deren Sozialkompetenz so 1 a ist.
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Leila
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Das sehe ich aber nicht als mangelnde Sozialkompetenz.das sind Kinder... Und was in der Schule passiert, bleibt in der Schule, ausser es geht deinem Kind nicht gut damit oder man spricht dich drauf an.
du scheinst recht genaue Vorstellungen zu haben, wie du dir das Verhalten deines Kindes anderen gegenüber wünschst. Das ist ein ziemlich hoher Anspruch an dein Kind. Schau mal, ob er das überhaupt erfüllen kann...

du scheinst recht genaue Vorstellungen zu haben, wie du dir das Verhalten deines Kindes anderen gegenüber wünschst. Das ist ein ziemlich hoher Anspruch an dein Kind. Schau mal, ob er das überhaupt erfüllen kann...
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Bitte nicht falsch verstehen, das ist nicht böse gemeint..

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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Und deine Patenkinder, sind das auch Jungs? 
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Hach ja, es is eben eine Zusammenschau der letzten Jahre.
Und ICH finde mein Kind sowieso super! Er eckt halt an, egal, ob zu hause oder woanders.
Meine Patenkinder sind Junge - Mädchen - Junge, wobei der Jüngste mit 3 in Verbindung mit meinem Flo alle Chaostage in den Schatten stellt
.
Ich kenne gar nicht so viele Kinder näher. Meine Neffen / Nichten, meine Patenkinder, meine Nachbarskinder, die besten Freunde.
Heute hatten wir jedenfalls einen sehr schönen Tag bis er die Wände mit Stempelfarbe gefärbt hat. Jetzt streicht mein Mann morgen (er steht aber drauf).
Und ICH finde mein Kind sowieso super! Er eckt halt an, egal, ob zu hause oder woanders.
Meine Patenkinder sind Junge - Mädchen - Junge, wobei der Jüngste mit 3 in Verbindung mit meinem Flo alle Chaostage in den Schatten stellt
Ich kenne gar nicht so viele Kinder näher. Meine Neffen / Nichten, meine Patenkinder, meine Nachbarskinder, die besten Freunde.
Heute hatten wir jedenfalls einen sehr schönen Tag bis er die Wände mit Stempelfarbe gefärbt hat. Jetzt streicht mein Mann morgen (er steht aber drauf).
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Serafin
- Miss SuTiversum
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Wir gehören wohl auch hierher. Alte Bekannte (hi Soda) hab ich auch schon gelesen.
Erstaunlicherweise ist das Kind im Kindergarten und bei anderen völlig anders. Ein klares Problem ist Aufmerksamkeit. Wir können aber nicht den ganzen Tag genau das so spielen wie er will. Und wir wollen das auch nicht. Und anziehen. Es ist eine halbe Stunde Geheule, bis die Socken an sind. Er triezt uns in manchen Situationen bewusst und so arg, bis wir ihn dann eher unsanft wegtun (ich will nicht gehauen werden von ihm, ich will ihn nicht ständig an meinem Bein hochklettern haben, wenn ich sein Frühstück mache).
Oder raus gehen. Ich Versuche es eh, nach einer Tätigkeit zu machen, dass ich ihn nicht rausreißen muss. Aber Zähneputzen, schreiend und gackernd weglaufen und sich ins Bett schmeißen, bis geheult wird, weil wir ihn nach mehrmaliger klarer knapper Ansage raus ziehen und halt einfach putzen. Geheule. Oder gleiches mit Schuhe anziehen. Gleiches mit Sonnencreme. Jeden verdammten Tag. Ich habe da auch keine Empathie mehr, wenn er heult sondern sage nur noch, bist selbst schuld, ist doch jeden Tag das gleiche. Es war genau so im Lockdown, als kein Kindergarten war und mein Mann zwei Monate Elternzeit hatte. Obwohl, nee, schlimmer. Auch, wenn wir was machen, was er toll findet.
Im Kindergarten ist er schôn in der Gruppe integriert, weder der Anführer, noch Außenseiter. Spielt mit vielen Kindern, ist nicht bei den langsamen beim Anziehen und eincremen kein Problem.
Erstaunlicherweise ist das Kind im Kindergarten und bei anderen völlig anders. Ein klares Problem ist Aufmerksamkeit. Wir können aber nicht den ganzen Tag genau das so spielen wie er will. Und wir wollen das auch nicht. Und anziehen. Es ist eine halbe Stunde Geheule, bis die Socken an sind. Er triezt uns in manchen Situationen bewusst und so arg, bis wir ihn dann eher unsanft wegtun (ich will nicht gehauen werden von ihm, ich will ihn nicht ständig an meinem Bein hochklettern haben, wenn ich sein Frühstück mache).
Oder raus gehen. Ich Versuche es eh, nach einer Tätigkeit zu machen, dass ich ihn nicht rausreißen muss. Aber Zähneputzen, schreiend und gackernd weglaufen und sich ins Bett schmeißen, bis geheult wird, weil wir ihn nach mehrmaliger klarer knapper Ansage raus ziehen und halt einfach putzen. Geheule. Oder gleiches mit Schuhe anziehen. Gleiches mit Sonnencreme. Jeden verdammten Tag. Ich habe da auch keine Empathie mehr, wenn er heult sondern sage nur noch, bist selbst schuld, ist doch jeden Tag das gleiche. Es war genau so im Lockdown, als kein Kindergarten war und mein Mann zwei Monate Elternzeit hatte. Obwohl, nee, schlimmer. Auch, wenn wir was machen, was er toll findet.
Im Kindergarten ist er schôn in der Gruppe integriert, weder der Anführer, noch Außenseiter. Spielt mit vielen Kindern, ist nicht bei den langsamen beim Anziehen und eincremen kein Problem.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Serafin
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Re: Mein Kind ist so unemphatisch
Was noch in ist zur Zeit, ist, vor allem abends, laut lalalala zu brüllen in nerviger Tonhöhe. Sobald wir Eltern ein Wort miteinander wechseln. Oder den kleinen Bruder triezen. Also festhalten, einsperren etc. Egal,ob er viel oder wenig Aufmerksamkeit hätte.
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