Seite 8 von 10

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 25.03.2020, 10:20
von Tamtam31
klecksauge hat geschrieben: 25.03.2020, 09:59 Hattest du gestern die Pumpe genutzt um einmal "leer" zu pumpen?
Möchtest du es nochmal mit Blockstillen probieren? Du hattest es schon mal versucht, richtig?
Nee, habe ich noch nicht gemacht. Wollte nicht zusätzlich anregen, da der Stau weg war.

Sollte ich denn „leer“ pumpen?

Blockstillen habe ich versucht und hatte den Eindruck, dass die Brüste nun nicht mehr gar so voll sind. Aber v.a. links trinkt er nur sehr kurzund da fühlt sich die Brust regelmäßig noch ungeteert an. Weiß aber auch nicht so richtig, ob ich - wenn er nach 30 Minuten wieder Hunger hat - nochmal an der gleichen Seite anlegen und beten sollte, dass der MSR auch mit wenig Milch auslöst.
Der MSR löst tagsüber schlecht aus, nachts klappt es hervorragend wie ich heute festgestellt habe. Kann das an der Milchmenge liegen?
Ich wecke ihn derzeit jedoch zum Trinken weil ich Sorge vor zu langer Pause habe.
(Und würde am liebsten Nachts beide Seiten geben,... würde er wohl auch trinken, aber er schläft auch nach einer selig weiter.)
Hach, was freue ich mich, wenn ich endlich mal wieder länger schlafen darf...

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 25.03.2020, 20:24
von Glyzinie
Ich habe immer die Seite genommen, wo ich aufgehört habe.
Eine sehr volle Brust hilft schon beim MSR, aber im Gesamten hat es eben doch mit der Psyche zu tun. Umso länger man stillt, umso weniger speichern die Brüste auch ein. Ab Beikost werden die Mengen ja langsam weniger. Kann man sich also nicht dran halten.
Ich hatte auch teils 14 Tage lang nachts Probleme mit dem MSR. Nichts half, das ist wirklich blöd. Unklar war, ob es an mir oder dem Bub lag.
Vielleicht liegt hier auch die Ursache deiner Staus? Und nicht zu viel Milch etc.

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 26.03.2020, 09:20
von Tamtam31
Glyzinie hat geschrieben: 25.03.2020, 20:24 Ich habe immer die Seite genommen, wo ich aufgehört habe.
Eine sehr volle Brust hilft schon beim MSR, aber im Gesamten hat es eben doch mit der Psyche zu tun. Umso länger man stillt, umso weniger speichern die Brüste auch ein. Ab Beikost werden die Mengen ja langsam weniger. Kann man sich also nicht dran halten.
Ich hatte auch teils 14 Tage lang nachts Probleme mit dem MSR. Nichts half, das ist wirklich blöd. Unklar war, ob es an mir oder dem Bub lag.
Vielleicht liegt hier auch die Ursache deiner Staus? Und nicht zu viel Milch etc.
Kann alles sein... die Psyche kann bestimmt auch nur eine Seite lahmlegen :mrgreen: langsamer MSR betrifft zwar beide, ist links aber nochmal deutlich (!) schlechter.
Puh, da bin ich froh, dass er nachts echt gut ‚funktioniert‘. Ich stille jetzt konsequent im Liegen, auch wenn wir das noch nicht sooo gut beherrschen - aber ständiges hinsetzen, Kissen umschnallen, Decke drunterstopfen, Baby raufwuchten (diese Wuchtbrumme! :mrgreen: ) und hoffen, dass er bei der Umlagerung zurück aufs Bett nicht aufwacht...ich kann nimmer...

Zwergi ist ja jetzt etwas über 5 Monate und,...hat letzte Nacht statt 3-4,5 Stunden Abstände schön
immer alle 2 Stunden getrunken :shock: ohne aufwecken! mir war’s recht :mrgreen:
Mal schauen wie das sich mit Beikost so entwickelt...

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 26.03.2020, 09:31
von Glyzinie
Es gibt meist eine schwache und eine starke Seite. Ich bilde mir ein, dass ich links gegen Ende schon monatelang keine Milch mehr hatte und rechts kam noch 4 Wochen nach Feierabend was beim Drücken.

Bei mir war's umgekehrt, tags gut, nachts Probleme aber beidseitig. Im Liegen habe ich nie hinbekommen.
War auch mit 4 Monaten. Vielleicht haben sie das da einfach? Habe schon öfter davon gelesen hier.
In dem Alter pendelt sich die Milch aber auch meist ein und das Pralle verschwindet. Vielleicht hilft das ja auch in deinem Fall.

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 26.03.2020, 09:46
von AnnaKatharina
Sorry, ich meinet ANTIBIOTIKUM würde ich eher bei Mastitiden in Betracht ziehen als bei Stau

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 26.03.2020, 17:40
von Tamtam31
Glyzinie hat geschrieben: 26.03.2020, 09:31 Es gibt meist eine schwache und eine starke Seite. Ich bilde mir ein, dass ich links gegen Ende schon monatelang keine Milch mehr hatte und rechts kam noch 4 Wochen nach Feierabend was beim Drücken.

Bei mir war's umgekehrt, tags gut, nachts Probleme aber beidseitig. Im Liegen habe ich nie hinbekommen.
War auch mit 4 Monaten. Vielleicht haben sie das da einfach? Habe schon öfter davon gelesen hier.
In dem Alter pendelt sich die Milch aber auch meist ein und das Pralle verschwindet. Vielleicht hilft das ja auch in deinem Fall.
Ja, dass der Zwerg jetzt so unkonzentriert und sehr kurz stillt wundert mich nicht ... ist ja alles furchtbar spannend um ihn herum.
AnnaKatharina hat geschrieben: 26.03.2020, 09:46 Sorry, ich meinet ANTIBIOTIKUM würde ich eher bei Mastitiden in Betracht ziehen als bei Stau
:wink:
Ich hatte halt überlegt, ob das eine verschleppte Mastitis sein könnte ...


Hat jemand von euch Fachwissen zum Thema Milchbläschen? Ich hatte ja nun bei den letzten 2 Staus am Ende eins und ich frage mich, ob so ein ursächliches Bläschen erst am Ende kommen kann oder ob das bereits am Stauanfang sichtbar sein müsste?

Und: ich weiß, dass man auf tierische Fette und gesättigte Fettsäuren (ist nicht das gleiche, oder? :oops: ) verzichten sollte. Ich ess morgens mein Müsli mit Kuhmilch, esse Käse, Quark/Joghurt und Eier - that‘s all. Kann das echt so eine Wirkung haben? :shock:
Ich weiß gar nicht, wie so ein Bläschen entsteht und kann daher schlecht abschätzen, wie gravierend man auf diese ‚Ernührungsform‘ achten müsste.

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 26.03.2020, 18:51
von Glyzinie
Doch, tierische Fette sind immer gesättigt (mit teils ungesättigten Anteilen). Pflanzliche meist nicht. Ich würde dir eher die 1/3-Regel empfehlen: 1/3 gesättigt, also v.a. tierisch, 1/3 einfach ungesättigt und 1/3 mehrfach ungesättigt.

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 26.03.2020, 22:50
von Natra
Zum Thema Bläschen kann ich nix sagen.

Zu den Fetten: würde mich da nicht verrückt machen. Keine Milchprodukte mehr ist ja unrealistisch, und die Tage sind schon anstrengend genug, ohne dass man sich darüber einen riesen Kopf macht. Drauf achten gern, nur nicht gleich alles weglassen und ersetzen. Kannst ja ab und zu statt Käse was anderes nehmen, Veggiebrotaufstrich, Fisch, zB? Wo es dir nicht so weh tut und wenig Arbeit macht.

Was ich noch da lassen wollte: meine Dame hat lange immer nur eine Seite getrunken. Das war bzgl Stau schlecht, die Seite war ja bis zum nächste Stillen ganz voll gelaufen, und ich wusste nie genau, wann sie trinken wollte. Hab eines Tages dann nach einem Stau mutwillig eingegriffen. Sobald sie nicht mehr 100% konzentriert getrunken hat, sie abgedockt, und an die andere Seite angelegt. Nachts mach ich es sogar nach der Uhr, nach einigen Minuten ist Seitenwechsel, ich habe mittlerweile raus, wie lange sie trinkt, bevor sie wegpennt. Das hat geholfen, die Sache etwas zu entspannen, bzw die Brüste.

Weiter viel Erfolg beim Stillen im Liegen, das wird bestimmt immer einfacher, und ist so viel angenehmer nachts! 🙂

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 27.03.2020, 08:30
von Tamtam31
Kurze Info für euch: ich hab hier vor Ort nochmal rumtelefoniert und mir weiteren fachlichen Rat eingeholt. Ich mache nun konsequent einen Mittagschlaf ( :mrgreen: Luxus, ich weiß!), stille nur noch im Liegen (und schlaf dadurch tatsächlich besser), nehme Vitamin C, fahre das Magnesium runter und nehme weiterhin Lecithin, außerdem gründliches Entleeren (wenn Baby das nicht schafft mit der Milchpumpe helfen, sobald allerallererste Anzeichen da sind oder sich die Brust nach mehrmaligem Anlegen immer noch voll anfühlt).
Wenn der Stau wiederkommt, sollte ich wohl mal auf die Anlegetechnik schauen lassen... evtl.stimmt da was nicht (mehr), sodass das Entleeren schwierig ist.
Fühlt sich gut und konkret an!

Evtl. es ist auch einfach eine Disposition, aber das hoffe ich mal nicht...

Re: Hilfe bei Milchstau(s)

Verfasst: 27.03.2020, 08:33
von Tamtam31
Glyzinie hat geschrieben: 26.03.2020, 18:51 Doch, tierische Fette sind immer gesättigt (mit teils ungesättigten Anteilen). Pflanzliche meist nicht. Ich würde dir eher die 1/3-Regel empfehlen: 1/3 gesättigt, also v.a. tierisch, 1/3 einfach ungesättigt und 1/3 mehrfach ungesättigt.
Danke für die Info!
Natra hat geschrieben: 26.03.2020, 22:50 Zum Thema Bläschen kann ich nix sagen.

Zu den Fetten: würde mich da nicht verrückt machen. Keine Milchprodukte mehr ist ja unrealistisch, und die Tage sind schon anstrengend genug, ohne dass man sich darüber einen riesen Kopf macht. Drauf achten gern, nur nicht gleich alles weglassen und ersetzen. Kannst ja ab und zu statt Käse was anderes nehmen, Veggiebrotaufstrich, Fisch, zB? Wo es dir nicht so weh tut und wenig Arbeit macht.

Was ich noch da lassen wollte: meine Dame hat lange immer nur eine Seite getrunken. Das war bzgl Stau schlecht, die Seite war ja bis zum nächste Stillen ganz voll gelaufen, und ich wusste nie genau, wann sie trinken wollte. Hab eines Tages dann nach einem Stau mutwillig eingegriffen. Sobald sie nicht mehr 100% konzentriert getrunken hat, sie abgedockt, und an die andere Seite angelegt. Nachts mach ich es sogar nach der Uhr, nach einigen Minuten ist Seitenwechsel, ich habe mittlerweile raus, wie lange sie trinkt, bevor sie wegpennt. Das hat geholfen, die Sache etwas zu entspannen, bzw die Brüste.

Weiter viel Erfolg beim Stillen im Liegen, das wird bestimmt immer einfacher, und ist so viel angenehmer nachts! 🙂
Das mit dem Wechsel mache ich zur Not auch.
Finde ich auch hilfreich! Und manchmal muss man eben eingreifen...