Seite 8 von 9

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 24.02.2016, 22:44
von deidamaus
PinkLady123 hat geschrieben:Hallo deidamaus,

es ist so ärgerlich, ich kann das Thema nicht abhaken und muss diesen thread nochmal hochholen. Würdest du mich bitte nochmal beraten? :oops:
Klar, mache ich.
Meine kleine ist mal wieder krank, jetzt leider erstmals heftiger. Sie hat eine obstruktive Bronchitis und dazu noch Schnupfen mit verstopfter Nase. :( seit gestern trinkt sie weniger als üblich.
Dann hoffe ich, dass es ihr bald wieder gut geht. Es ist nicht schön, wenn die Kleinen schon so krank sind.
Ich fürchte, sie hat zusätzlich noch Bauchweh, denn sobald sie die Milch runterschluckt, rumort und rumpelt es in ihrem Bäuchlein und sie fängt fürchterlich an zu schreien und ist nicht mehr an die Brust zu bekommen. Das fing in der Nacht von Sonntag auf Montag an - und Sonntag habe ich begonnen, ihr symbioflor 2 Tropfen zu geben (da ich in den letzten Wochen 2 mal AB nehmen musste, wollte ich ihrer darmflora etwas gutes tun; insbesondere auch, da ich während der Geburt ja auch schon AB bekommen habe und sie ja bereits anfangs selteneren stuhlgang hatte und ihre Pupse ganz furchtbar riechen).
Das beste Mittel zum Darmaufbau deiner Tochter ist deine Milch. Selbst wenn sie ein Antibiotikum bekommen hätte, bräuchte dein Baby nur Muttermilch. Tue deiner Darmflora etwas Gutes, dein Baby bekommt schon das Beste. Wenn du im Moment eh zu viel Milch hast, kannst du deine eigene Milch trinken :D

Leider waren ihre Windeln heute deutlich trockener als üblich. Es sind zwar 4 gewesen, aber sie waren viel leichter. Dies führt mich zur ersten Frage: wie ist "nass" zu definieren? Gibt es eine durchschnittliche Menge (also zB das Gewicht der vollen Windel), an dem ich mich orientieren kann?
Spürbar nass bedeutet, dass du einen deutlichen Gewichtsunterschied spüren kannst zu einer trockenen Windel. Sind es weniger, kann es sein, dass dein Baby zu wenig Flüssigkeit bekommt.
Sonstige Austrocknungsanzeichen hat sie zum Glück nicht, ich werde allerdings dennoch morgen früh mit ihr zum Arzt, sollte sie heute Nacht nicht besser trinken.
Wenn du dich nicht wohl fühlst damit, dann gehe ruhig zum Arzt.
Das zweite Problem sind meine vollen Brüste, durch das seltenere trinken. Ich hab jetzt zwischendrin abgepumpt, wenn der Druck zu groß wurde. Ist das ausreichend oder sollte ich besser häufiger Pumpen, um die milchmenge aufrecht zu erhalten?
Pumpe so viel ab, dass es deiner Brust gut geht. Dein Baby kurbelt die Milchmenge problemlos wieder hoch, wenn es ihr besser geht. Meist ist das ja nur eine Phase von wenigen Tagen.
Hast du einen Tipp, wie ich, trotz etwaigem Bauchweh, doch noch etwas mehr Milch ins Kind bekommen kann? Seit dem Wochenende nuckelt sie nämlich wieder oft an meinem Finger, durch das jetzige weniger stillen auch wieder seeeehr lange und ausgiebig. Meinst du, es würde vielleicht blockstillen Sinn machen (das bewirkt doch, dass die Milch insgesamt langsamer fließt, oder?), damit sie nicht noch zusätzlich mit geschluckter Luft zu tun hat?
Ich würde dir im Moment eher empfehlen dein Baby häufig anzulegen und vor dem Stillen etwas Milch auszustreichen bzw. Abzupumpen, damit die Milch nicht so "sprudelt". Wenn das nicht ausreicht, damit sie gut trinkt (im Halbschlaf stillen hilft auch meist), dann kannst du z.B. durch Kühlen die Milchmenge reduzieren. Blockstillen würde ich in der jetzigen Situation nicht probieren.

Bekommt dein Baby im Moment Ibuprofen? Das kann Bauchweh und Übelkeit verursachen.
Ein aktuelles Gewicht habe ich noch nicht ermittelt, ich könnte aber morgen Abend wiegen, wenn du es notwendig findest.
Wiegen ist nicht nötig, dein Baby ist krank und wird deswegen sehr wahrscheinlich nicht zunehmen oder sogar abnehmen. Sobald es wieder gesund ist, wird das Gewicht wieder steigen.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Srillberatung

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 25.02.2016, 05:48
von PinkLady123
Hallo deidamaus,

Danke für die genesungswünsche. Nachdem sie seit 1 1/2 Stunden vor Husten nicht wieder einschlafen konnte, habe ich gerade mit ihr inhaliert und nun schläft sie gerade auf meinem bauch halb aufrecht liegend ein. Die arme Maus. :(
deidamaus hat geschrieben: Das beste Mittel zum Darmaufbau deiner Tochter ist deine Milch. Selbst wenn sie ein Antibiotikum bekommen hätte, bräuchte dein Baby nur Muttermilch. Tue deiner Darmflora etwas Gutes, dein Baby bekommt schon das Beste. Wenn du im Moment eh zu viel Milch hast, kannst du deine eigene Milch trinken :D
Ha, das habe ich gestern Abend noch meinem Mann vorgeschlagen, der momentan auch das zweite mal AB nimmt, aber er hat abgelehnt. ;) oh, das freut mich zu hören, dass du meinst, MuMi reicht für eine gute darmflora. Meine Hebamme hatte gleich nach der Geburt zu bigaia geraten (hat nichts geändert), der osteopath zu mutaflor (oder so ähnlich) und überhaupt, was tue ich der kleinen nur an, dass ich unter AB-Einnahme weiterstille... :roll:
Spürbar nass bedeutet, dass du einen deutlichen Gewichtsunterschied spüren kannst zu einer trockenen Windel. Sind es weniger, kann es sein, dass dein Baby zu wenig Flüssigkeit bekommt.
Okay, danke. Dann werde ich definitiv nachher zum Arzt gehen. Es war zwar ein Unterschied zu spüren, aber nur ein kleiner. Heute Nacht hat sie zwar getrunken, aber nicht gut. :(
Ich würde dir im Moment eher empfehlen dein Baby häufig anzulegen und vor dem Stillen etwas Milch auszustreichen bzw. Abzupumpen, damit die Milch nicht so "sprudelt". Wenn das nicht ausreicht, damit sie gut trinkt (im Halbschlaf stillen hilft auch meist), dann kannst du z.B. durch Kühlen die Milchmenge reduzieren. Blockstillen würde ich in der jetzigen Situation nicht probieren.
Weißt du, genau das ist ja das Problem - ich kriegt sie nicht häufiger an die Brust. :( ich habe die halbe Nacht wach gelegen und mir den Kopf zerbrochen, warum das stillen bei der kleinen von Anfang an so problematisch ist. Beim großen habe ich aufgrund von Unwissenheit und schlechter Beratung (mindestabstände, Schnuller, Flasche) Probleme gehabt, konnte dann aber anschließend erfolgreich voll- und dann teilstillen, bis er sich kurz vor seinem zweiten Geburtstag selbst abgestillt hat. Warum ist es dann dieses mal so schwierig? :( von Anfang an hat sie die Brustwarze oft losgelassen, deswegen habe ich ja diesen thread gestartet (wohl wissend, dass wir im Vergleich zu vielen anderen hier ein eher kleines Problem haben) oder hat das Nuckeln am Finger vorgezogen. Immer dieses hektische und schnelle trinken mit an- und abdocken und weinen. Wenn ich sehe, wie entspannt das stillen bei den anderen Mama-baby-Paaren bei der rübi ist, werde ich ganz wehmütig. Zwischenzeitlich wurde es etwas besser, da hatten wir aufgrund des einschlafstillens einige ruhige und entspannte Mahlzeiten dabei, dass ist jetzt aber wieder völlig undenkbar. Und jedes mal wenn ich mir vornehme, die nuckelei an Finger komplett abzugewöhnen, weint sie so untröstlich, dass ich es nicht durchhalte. :(

Meine Brustwarzen sind recht flach. Ist es möglich, dass ihr die Stimulation nicht ausreicht? Wären Hütchen eine Option? Wenn allerdings dies das Problem wäre - warum ging es dann bei meinem Sohn ohne? Ich habe heute Nacht entschieden, dass ich ihr heute ein Fläschchen mit MuMi geben werde. Mir ist klar, dass davon abgeraten wird, aber ich möchte sehen, ob sie daraus trinkt (sofern sie sie überhaupt annimmt), weil dir Stimulation deutlich stärker ist und ob ihr bauch dabei auch so rumort - wenn nicht, muss ich wohl am stillmanagement irgendwas drehen. Und ich habe Angst, dass sie dehydriert.
Bekommt dein Baby im Moment Ibuprofen? Das kann Bauchweh und Übelkeit verursachen.
Nein, sie bekommt aktuell salbu bronch Tropfen und bis gestern symbioflor 2. ich habe ja tatsächlich letzteres im Verdacht, da die bauchprobleme in der Nacht zu Montag anfingen und sie die Tropfen Sonntag erstmals bekommen hat.

Bitte entschuldige den langen Text (und auch die fehlerhafte groß- und Kleinschreibung, ich bin meist einhändig mit dem Handy online), aber ich bin arg traurig. :( in einer Stunde müssen wir aufstehen, ich versuche noch ein bisschen zu schlafen. Wünsche dir einen schönen Tag.

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 25.02.2016, 06:50
von deidamaus
Hallo PinkLady,

Danke für die genesungswünsche. Nachdem sie seit 1 1/2 Stunden vor Husten nicht wieder einschlafen konnte, habe ich gerade mit ihr inhaliert und nun schläft sie gerade auf meinem bauch halb aufrecht liegend ein. Die arme Maus. :(
gut, dass sie jetzt schläft.
deidamaus hat geschrieben: Das beste Mittel zum Darmaufbau deiner Tochter ist deine Milch. Selbst wenn sie ein Antibiotikum bekommen hätte, bräuchte dein Baby nur Muttermilch. Tue deiner Darmflora etwas Gutes, dein Baby bekommt schon das Beste. Wenn du im Moment eh zu viel Milch hast, kannst du deine eigene Milch trinken :D
Ha, das habe ich gestern Abend noch meinem Mann vorgeschlagen, der momentan auch das zweite mal AB nimmt, aber er hat abgelehnt. ;) oh, das freut mich zu hören, dass du meinst, MuMi reicht für eine gute darmflora. Meine Hebamme hatte gleich nach der Geburt zu bigaia geraten (hat nichts geändert), der osteopath zu mutaflor (oder so ähnlich) und überhaupt, was tue ich der kleinen nur an, dass ich unter AB-Einnahme weiterstille... :roll:
Muttermilch ist besser als jedes Darmaufbaupräparat und weiterstillen und Antibiose der Mutter tausendmal besser als abstillen oder in der Zeit Formula geben.


Weißt du, genau das ist ja das Problem - ich kriegt sie nicht häufiger an die Brust. :(
Okay, dann gib ihr die abgepumpte Milch mit dem Löffel oder Becher. Sehr häufig sehr kleine Mengen, d.h. so alle 5-10 min ein paar Milliliter. Vielleicht nimmt sie das besser an. Und bitte: Lass die Flasche weg. Sie kann dazu führen, dass dein Baby garnicht mehr an der Brust trinkt.
ich habe die halbe Nacht wach gelegen und mir den Kopf zerbrochen, warum das stillen bei der kleinen von Anfang an so problematisch ist. Beim großen habe ich aufgrund von Unwissenheit und schlechter Beratung (mindestabstände, Schnuller, Flasche) Probleme gehabt, konnte dann aber anschließend erfolgreich voll- und dann teilstillen, bis er sich kurz vor seinem zweiten Geburtstag selbst abgestillt hat. Warum ist es dann dieses mal so schwierig? :(
Zum Stillen gehören immer zwei und jedes Baby ist anders. Bei euch vermute ich den zu häufigem Einsatz des kleinen Fingers als Problem. Ihn zu reduzieren ist aber u.U. genauso schwierig, wie einen Beruhigungssauger abzugewöhnen.

Im Moment ist es aber vorrangig wichtig, dass dein Baby genug Milch bekommt. Wenn sie an der Brust nicht gut trinkt,dann gebe ihr kleine Mengen per Löffel oder Becher oder gebe ihr die Muttermilch mit einer Spritze direkt in den Mund. Tropfenweise, so dass sie sich nicht verschlucken kann.
von Anfang an hat sie die Brustwarze oft losgelassen, deswegen habe ich ja diesen thread gestartet (wohl wissend, dass wir im Vergleich zu vielen anderen hier ein eher kleines Problem haben)
Für euch ist es kein kleines Problem.
oder hat das Nuckeln am Finger vorgezogen. Immer dieses hektische und schnelle trinken mit an- und abdocken und weinen.
Hat sie vielleicht ein Ausscheidungsbedürfnis dabei oder du viel zu viel Milch bzw. einen starken MSR?
Wenn ich sehe, wie entspannt das stillen bei den anderen Mama-baby-Paaren bei der rübi ist, werde ich ganz wehmütig.
Sehe es von der anderen Seite: Andere Paaren mit ähnlichen Problemen siehst du nicht stillen, da sie schon längst auf Flasche umgestiegen sind. Du machst das super, du kämpfst für das Stillen. Super!
Zwischenzeitlich wurde es etwas besser, da hatten wir aufgrund des einschlafstillens einige ruhige und entspannte Mahlzeiten dabei, dass ist jetzt aber wieder völlig undenkbar. Und jedes mal wenn ich mir vornehme, die nuckelei an Finger komplett abzugewöhnen, weint sie so untröstlich, dass ich es nicht durchhalte. :(
Jetzt muss deine Maus erstmal wieder gesund werden und dann startet du einen neuen Versuch.
Meine Brustwarzen sind recht flach. Ist es möglich, dass ihr die Stimulation nicht ausreicht?
Nein, denn dein Baby zieht deine Brustwarze mit teilen des Vorhofs in den Mund. Eine hervorstehende Brustwarze macht es leichter, die richtige Stelle zum Saugen zu finden, ist aber für das erfolgreiche Stillen nicht nötig.
Wären Hütchen eine Option?
Davon würde ich dir abraten. Probiere im Moment mehr Milch per Löffel, Becher oder Spritze in dein Baby zu bekommen und stille ansonsten ganz normal. Keine Hütchen verwenden.
Wenn allerdings dies das Problem wäre - warum ging es dann bei meinem Sohn ohne? Ich habe heute Nacht entschieden, dass ich ihr heute ein Fläschchen mit MuMi geben werde.
Ich kann dir wirklich nur davon abraten. Sehr wahrscheinlich kann sie damit eh nichts anfangen und ihr habt hinterher noch mehr Probleme wie vorher.
Mir ist klar, dass davon abgeraten wird, aber ich möchte sehen, ob sie daraus trinkt (sofern sie sie überhaupt annimmt), weil dir Stimulation deutlich stärker ist und ob ihr bauch dabei auch so rumort -
Sehr wahrscheinlich bekommt sie davon noch mehr Bauchweh, da sie nicht gut an der Flasche trinken kann und damit Luft schluckt.
wenn nicht, muss ich wohl am stillmanagement irgendwas drehen. Und ich habe Angst, dass sie dehydriert.
Das kann ich verstehen: Deswegen füttere ihr die abgepumpte Milch in kleinen Mengen stillfreundlich zu, so bekommst du hoffentlich mehr Milch in dein Baby.

Nein, sie bekommt aktuell salbu bronch Tropfen und bis gestern symbioflor 2. ich habe ja tatsächlich letzteres im Verdacht, da die bauchprobleme in der Nacht zu Montag anfingen und sie die Tropfen Sonntag erstmals bekommen hat.
Vielleicht sind die Symbioflor-Tropfen wirklich die Ursache gewesen.
Bitte entschuldige den langen Text (und auch die fehlerhafte groß- und Kleinschreibung, ich bin meist einhändig mit dem Handy online),
Ich auch :wink:
aber ich bin arg traurig. :( in einer Stunde müssen wir aufstehen, ich versuche noch ein bisschen zu schlafen. Wünsche dir einen schönen Tag.
Ich dir trotz allem auch.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 25.02.2016, 19:46
von PinkLady123
Hallo deidamaus,

Danke für deine rasche und ausführliche Antwort und deine tröstenden Worte.
Okay, dann gib ihr die abgepumpte Milch mit dem Löffel oder Becher. Sehr häufig sehr kleine Mengen, d.h. so alle 5-10 min ein paar Milliliter. Vielleicht nimmt sie das besser an. Und bitte: Lass die Flasche weg. Sie kann dazu führen, dass dein Baby garnicht mehr an der Brust trinkt.
Im Moment ist es aber vorrangig wichtig, dass dein Baby genug Milch bekommt. Wenn sie an der Brust nicht gut trinkt,dann gebe ihr kleine Mengen per Löffel oder Becher oder gebe ihr die Muttermilch mit einer Spritze direkt in den Mund. Tropfenweise, so dass sie sich nicht verschlucken kann.
Ich kann dir wirklich nur davon abraten. Sehr wahrscheinlich kann sie damit eh nichts anfangen und ihr habt hinterher noch mehr Probleme wie vorher.
Du hast natürlich vollkommen recht. Ich war heute Nacht so ratlos und ängstlich, dass ich nicht weiter logisch gedacht habe. Ich habe also keine Flasche gegeben, allerdings auch noch nicht anderweitig zugefüttert, da sie heute wieder besser getrunken hat als gestern und die Windeln etwas voller waren. Zwar nicht so voll wie gewöhnlich, aber heute konnte man sie wirklich als nass bezeichnen. Morgen werde ich neu entscheiden und ggf MuMi mit dem Löffel geben. Der KIA heute sag übrigens zum Glück keinen Grund zur Beunruhigung, da sie, abgesehen von den gestrigen Windeln, keinerlei dehydrierungsanzeichen zeigt.
Hat sie vielleicht ein Ausscheidungsbedürfnis dabei oder du viel zu viel Milch bzw. einen starken MSR?
Wenn sie so hektisch wird, habe ich abhalten und erneut anlegen versucht, das hat keinen merklichen Unterschied gemacht. Während des Stillens habe ich noch nicht abgehalten, da weiß ich gar nicht so recht, wie ich sie halten soll. Sie untenrum nackig zu lassen beim stillen ändert allerdings auch nichts.

Zum MSR: anfangs hatte ich die Vermutung, dass dieser vielleicht sehr stark sein könnte und habe die tips aus dem Link "Unruhe an der Brust" versucht - alle bis auf blockstillen. Effektiv war nur das vorherige ausstreichen bzw abpumpen, allerdings hat auch das nur eine minimale Veränderung gebracht. Dann war die gewichtsentwicklung ja auffällig und ich hatte eher die Befürchtung, sie ist unruhig weil zu wenig Milch kommt. Aber nun mit normaler Zunahme ist das Verhalten auch nicht anders. Ich kann ja eigentlich als Anhaltspunkt ja nur das Pumpen nehmen: da bekomme ich in ca 5 Minuten aus der rechten Brust 60-120 ml, je nachdem, wie lange das letzte stillen her ist und die Milch fließt schnell in ca 6 verschiedenen strahlen. Links ist ungefähr die hälfte und da fließt die Milch auch nicht ganz so schnell. Da die kleine sich an beiden Seiten gleich verhält, schließe ich daraus, dass sie mit einem evtl auf der rechten Seite zu starken MSR klar kommt. Oder was meinst du? Darf ich dir morgen mal ein Video von so einem hektischen an- und abdocken schicken?
Vielleicht sind die Symbioflor-Tropfen wirklich die Ursache gewesen.
Hat der Arzt heute früh auch vermutet.
Bitte entschuldige den langen Text (und auch die fehlerhafte groß- und Kleinschreibung, ich bin meist einhändig mit dem Handy online),
Ich auch :wink: [/quote]

Wow, Respekt! Und dass bei so vielen ausführlichen Antworten in diversen Threads. Und ich brauche ewig für einen Post, der dann dank Auto"Korrektur" trotzdem voller Fehler ist. :oops:

Herzliche Grüße!

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 25.02.2016, 19:56
von deidamaus
PinkLady123 hat geschrieben: Du hast natürlich vollkommen recht. Ich war heute Nacht so ratlos und ängstlich, dass ich nicht weiter logisch gedacht habe.
Absolut verständlich. In so Situationen war ich auch schon.
Ich habe also keine Flasche gegeben, allerdings auch noch nicht anderweitig zugefüttert, da sie heute wieder besser getrunken hat als gestern und die Windeln etwas voller waren. Zwar nicht so voll wie gewöhnlich, aber heute konnte man sie wirklich als nass bezeichnen. Morgen werde ich neu entscheiden und ggf MuMi mit dem Löffel geben. Der KIA heute sag übrigens zum Glück keinen Grund zur Beunruhigung, da sie, abgesehen von den gestrigen Windeln, keinerlei dehydrierungsanzeichen zeigt.
Das ist doch gut. Dann stille einfach weiter wie gewohnt, dann werden die Windeln auch wieder voller.
Wenn sie so hektisch wird, habe ich abhalten und erneut anlegen versucht, das hat keinen merklichen Unterschied gemacht. Während des Stillens habe ich noch nicht abgehalten, da weiß ich gar nicht so recht, wie ich sie halten soll. Sie untenrum nackig zu lassen beim stillen ändert allerdings auch nichts.

Zum MSR: anfangs hatte ich die Vermutung, dass dieser vielleicht sehr stark sein könnte und habe die tips aus dem Link "Unruhe an der Brust" versucht - alle bis auf blockstillen. Effektiv war nur das vorherige ausstreichen bzw abpumpen, allerdings hat auch das nur eine minimale Veränderung gebracht. Dann war die gewichtsentwicklung ja auffällig und ich hatte eher die Befürchtung, sie ist unruhig weil zu wenig Milch kommt. Aber nun mit normaler Zunahme ist das Verhalten auch nicht anders. Ich kann ja eigentlich als Anhaltspunkt ja nur das Pumpen nehmen: da bekomme ich in ca 5 Minuten aus der rechten Brust 60-120 ml, je nachdem, wie lange das letzte stillen her ist und die Milch fließt schnell in ca 6 verschiedenen strahlen. Links ist ungefähr die hälfte und da fließt die Milch auch nicht ganz so schnell. Da die kleine sich an beiden Seiten gleich verhält, schließe ich daraus, dass sie mit einem evtl auf der rechten Seite zu starken MSR klar kommt. Oder was meinst du? Darf ich dir morgen mal ein Video von so einem hektischen an- und abdocken schicken?
Ja, klar, kannst du gerne machen. Wenn es nicht per PN geht, dann kann ich dir auch mein email-Adresse geben.
Bitte entschuldige den langen Text (und auch die fehlerhafte groß- und Kleinschreibung, ich bin meist einhändig mit dem Handy online),
Ich auch :wink:

Wow, Respekt! Und dass bei so vielen ausführlichen Antworten in diversen Threads. Und ich brauche ewig für einen Post, der dann dank Auto"Korrektur" trotzdem voller Fehler ist. :oops:
Und jetzt mal ganz schnell vom PC. :D

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 28.02.2016, 11:03
von PinkLady123
Hallo deidamaus,

Ich habe das Video nicht vergessen, allerdings hat die kleine gestern und vorgestern das hektische an- und abdocken einfach mal nicht gemacht, sodass ich entsprechend nicht filmen konnte... :shock: Ansonsten sind die Windeln auch wieder schön nass. :)

Wünsche dir einen sonnigen Sonntag.

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 28.02.2016, 11:05
von deidamaus
Hallo PinkLady,

ein klassischer Fall von Forumsmagie :mrgreen:

Dann brauche ich auch kein Video. Super, dass es wieder so gut läuft.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 28.02.2016, 11:26
von PinkLady123
Oh, du bist ja schnell mit Antworten. ;)

Dann bedanke ich mich herzlich bei dir und hoffe, den thread jetzt wirklich nicht mehr hervor holen zu müssen... :oops: wohin kann ich schoki und Blumen senden? :)

sollte das an- und abdocken nochmal vermehrt auftreten, darf ich dir dennoch ein Video davon schicken?

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 28.02.2016, 18:35
von deidamaus
Hallo PinkLady,

das war Zufall. Ich hatte gerade kurz geschaut, wer so geschrieben hatte und da bei dir eine kurze Antwort gereicht hatte, hast du sie auch gleich bekommen.

Du bekommst noch eine PN von mir.

Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung

Re: 10 Tage altem Baby rutscht die Brustwarze aus dem Mund

Verfasst: 01.03.2016, 19:25
von PinkLady123
Hallo deidamaus,

Danke für deine Mail, endlich finde ich zeit zum Antworten.

Dass sie keinen Hunger hat, habe ich auch anfangs vermutet, da sie sich aber im Moment bei jeder Mahlzeit so verhält, fällt dieser Punkt als Ursache eher raus, oder? Wenn die stillmahlzeit schon etwas länger zurück liegt, fängt sie das an- und andocken später an, trinkt also etwas länger ruhig zuvor. Was auf dem Video nicht zu sehen war: sie hat vorher etwa 1 Minute getrunken. Wenn ich sie abdocke ist sie weiterhin unruhig, was hilft ist meist TT oder am Finger nuckeln.

Schmerzen könnten sein, dass war insbesondere letzte Woche so, als ihr bauch so gerumpelt hat und sie viel pupsen und drücken musste. Aber dieses an- und abdocken ist da leider nicht erstmals aufgetreten. Und sie wird ja nicht seit Wochen jedes mal schmerzen haben, hoffe ich...? :shock: aktuell zahnt sie, habe eben festgestellt, dass die erste Spitze durch ist (wo ist die zeit hin? Sie ist doch gerade erst zur Welt gekommen...), d.h., momentan mag es sein, dass ihr Verhalten darin begründet liegt. Aber s. o. - das Verhalten gab es auch vorher, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt.

Überwiegend macht sie es tatsächlich bei Müdigkeit. Da schläft sie dann im TT oder am Finger nuckelnd ein. Es gibt aber wiederum auch Situationen, in denen sie beim stillen einschläft. Heute war sie bei jeder Mahlzeit früher oder später so hektisch.

Hast du eine Vermutung oder einen Rat für mich? Oder müssen wir da einfach nur durch?

LG