So.
Eine nacht drüber geschlafen und heute morgen fleißig telefoniert. Danke Christiane für den Tipp

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Unser KiA ist auch für eine 2. Meinung auch gerne eine Orthopädische. Witzigerweise stimmten der Favorit des KiA und der Tipp von Christiane überein, sodass ich dort auch auf anraten des KiA angerufen habe.
Dort habe ich meine Situation und die meiner Tochter erklärt. Ich wurde dann weiter verbunden und habe noch einmal alles erklärt. Die Frau mit der ich dort sprach fragte dann, ob die Osteopathin behandelt hat und wenn ja wo. Ich sagte dann ja sie hat geguckt, und gesagt sie würde versuchen Blockaden zu lockern, ob das aber eine Behandlung ist kann ich nicht einschätzen. Die Frau fragte dann, ob sie einmal in der Praxis von gestern anrufen könne und solle, um das zu erfragen. Denn wenn behandelt worden ist, darf meine Lütte nicht nächste Woche zum nächsten Termin, das wäre einfach zu viel. Ich habe das bejaht, bin ja nicht ganz so eine Fachfrau, wie die Fachfrau am anderen Ende der Leitung.
Sie hat mich dann zurückgerufen und sich erst einmal entschuldigt, dass es über eine Stunde gedauert hab (ich fand's nicht schlimm, ich war froh um die prompte Hilfe) und sagte dann, dass das Gespräch sehr komisch war. Denn zu erst hatte man sie gar nicht zurückrufen wollen, dann hat es ewig gedauert und dann hat die gestrige Praxis auch nicht auf die Frage antworten wollen, ob behandelt wurde oder nicht. Alles dubios, komisch. Nach längerem bohren dann ein Ja, es wurde behandelt. Somit haben die neue Praxis und ich uns auf einen Termin Ende April geeinigt, damit genug Zeit zum "verdauen" für meine Tochter bleibt und da kein Anderer in die Behandlung fuhrwerkt. Finde ich richtig - sehe ich ein, kann ich nachvollziehen.
Dann habe ich mehrmals versucht die Praxis zu erreichen, um den Termin am 13.04. abzusagen und auch um einen Bericht über die Behandlung zu bitten. Denn von einer sachgemäßen Dokumentation der Behandlung und Diagnostik gehe ich aus! Ich bin aber leide mehrmals beim Anrufbeantworter gelandet, was komisch war. Dann habe ich meinen Mann gebeten von seinem Handy aus anzurufen, nach dem 3 Klingeln wurde abgenommen. Komisch. Dann sagte uns die Sprechstundenhilfe der gestrigen Praxis, es werde in dieser Praxis nicht dokumentiert und eine Diagnose gibt es nicht und die Kopie der Akte (die gestern beim Gespräch begonnen und notiert wurde) geben sie nicht raus. Und man hätte uns eh anrufen wollen, um den Termin abzusagen, denn eine vertrauensvolle Therapiebasis gäbe es ja schließlich nicht. Mein Mann ließ sich nicht abwimmeln, konnte aber leider auch mit Nachdruck nichts erreichen.
So habe ich dann noch einmal mit dem Handy dort angerufen eben grade und habe 1. noch einmal klargestellt, dass es sehr unprofessionell ist angeblich keine Dokumentation zu führen, ich 2. einen Bericht oder eine Kopie erwarte und nach dem der Einwand kam, man könne über alles sprechen 3. gesagt habe: Ja das versuchte ich gestern, da wurde ich abgeschmettert. Ich betonte dann noch einmal mein Recht als Erziehungberechtige wenigsten die Einsicht in die Akte haben zu dürfen und dass ich mich dazu gerne direkt auf den Weg zur Praxis machen würde. Darauf stapelte die dortige Sprechstundenhilfe deutlich tiefer und sagte die Chefin hätte gesagt sie würde einen Bericht an den KiA schicken, da sie ja sehr eng mit eben diesem zusammenarbeiten.
Da habe ich gesagt, das freut mich, dann werde ich den dort einsehen und falls etwas falsch sein sollte um Korrektur bitten. Und ich heute morgen schon mit meinem KiA telefoniert und ihm die Situation geschildert habe und er mich dann an eine zweite Praxis verwiesen hat.
Dann sagte ich ich möchte gerne konkrete aussagen, so wie sie gestern getroffen wurden, zählte eben diese noch einmal kurz auf.
Stille an der anderen Leitung, dann der Satz: Oh, das konnte ich ja gar nicht so schnell mitschreiben, sind sie vom Fach? Ich sagte: Gewissermaßen und sie brauchen das nicht aufschreiben, eine solche Diagnose sollte eine professionell arbeitende Praxis dokumentiert haben. BUMS - Klappe zu, Affe tot.
Ende vom Lied und des Telefonats, sie wünschten meiner Tochter nur das Beste und falls ich noch etwas anmerken wolle, solle ich mich melden. Gerne, sagte ich und wünschte einen schönen sonnigen Tag.
Das alles geschehen, als ich meine Tochter in unserem neuen DD-Fische mit Hanf trug und mir den ersten Spaziergang nach der Brustentzündung gönnte. Das laufen hat mich fit und klar im Kopf gemacht, das war das was ich gebraucht habe.
Ich bin jedem von euch so unendlich dankbar für den Zuspruch und die Unterstützung, ohne hätte ich das alles heute gar nicht so stemmen können! Danke!