Sowas ging mir auch durch den Kopf...Seerose hat geschrieben:Toleranz für Nazis....Zwiebelchen hat geschrieben: Trotzdem schreie ich nicht los, wenn ich auf Nazis, Linke, Veganer treffe.![]()
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So weit kommt's noch.
Dir geht's wohl zu gut, Nazis und Veganer in einen Topf zu werfen. Hast Du im Geschichtsunterricht gefehlt?
(So und jetzt geh ich wieder, reg mich sonst nur auf...)
Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Moderator: britje
- Toeffi143
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Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Liebe Grüße
Toeffi mit dem heißgeliebten Frechdachs (08/2013) und dem kleinen Kämpfer (02/2016)
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Zwiebelchen
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Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Beides in Extremausrichtung nur Menschen die andere in ihrem freien Leben beeinflussen. Ich sehe jetzt keinen Unterschied, ob ich angepöbelt werde, weil ich einen Schwarzen küsse, oder weil ich in der Metzgerei eingekauft habe.Seerose hat geschrieben: Dir geht's wohl zu gut, Nazis und Veganer in einen Topf zu werfen. Hast Du im Geschichtsunterricht gefehlt?
Es gibt bei beidem Extremisten. Aber ich kenne auch Leute mit eher rechter Gesinnung mit denen man sich unterhalten kann, die keine ausländisch aussehenden Menschen verprügeln o.ä. und ich kenne nette und umgängliche Veganer.
Extremisten sind grundsätzlich nichts was man in einer Gemeinschaft braucht. Egal welcher Ausprägung.
Aber jemand nur zu verurteilen, nur weil mir sein Lebensentwurf/seine Art zu denken nicht gefällt? Nö.
Liebe Grüße
Simone
noch ohne Krümelchen
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- Seerose
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Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Ich kenne eine rothaarige Mutter, die ihr Kind schlägt....
Nur mal so zum Nachdenken.
vom Handy getaptalkt..
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Liebe Grüße,
Seerose
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- Toeffi143
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Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Ich sitze hier gerade mit Schnappatmung und weiß gar nicht, was ich bei so verdrehtem Denken schreiben soll.
Und ich werde auch nicht viel schreiben, weil ich selbst vegan lebe und es am Ende heißt, ich rege mich nur auf weil die Aussage mich persönlich betrifft.
Aber Nazis und Menschen mit bestimmter Ernährungsweise in einen Topf zu werfen, haut mich echt um!
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Und ich werde auch nicht viel schreiben, weil ich selbst vegan lebe und es am Ende heißt, ich rege mich nur auf weil die Aussage mich persönlich betrifft.
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Toeffi mit dem heißgeliebten Frechdachs (08/2013) und dem kleinen Kämpfer (02/2016)
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Lösche Benutzer 14500
Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Der Unterschied ist, das hinter dem Nationalsozialismus eine bestimmte Denkweise steckt, die andere Menschen diskreditiert, ihre Rechte missachtet und grundsätzlich unvereinbar ist mit allem, was für mich Nächstenliebe, friedliches Miteinander, Demokratie und Toleranz ausmacht. Ich brauche gar keine konkreten HANDLUNGEN, ich lehne die HALTUNG ab. Grundsätzlich. (Und ich tue wenig grundsätzlich.)
Veganismus hingegen tut niemandem weh. (Den Tieren tut es sogar viel weniger weh.
) Ich teile die Geisteshaltung nicht, ich bin nicht mal vegetarisch, aber vegan zu sein schränkt niemand anderem in seinen Grundrechten ein bzw. spricht ihm welche ab. Insofern finde ich es grundsätzlich völlig ok, vegan zu sein (ausländerfeindlich zu sein hingegen nicht). Würde mich ein veganer anpöblen, weil ich Fleisch esse - ist noch nie vorgekommen - fände ich die HANDLUNG (das Pöbeln) mistig, die HALTUNG nicht.
Für mich hinkt der Vergleich daher ziemlich stark. Undabhängig davon ist er aber für die Frage, um die es in diesem Thread eigentlich geht, gar nicht zielführend. Ich schlage daher vor, wieder on topic zu kommen, d.h. auf die Frage zurück, wie mit dem problem der TE umgegangen werden könnte.
Veganismus hingegen tut niemandem weh. (Den Tieren tut es sogar viel weniger weh.
Für mich hinkt der Vergleich daher ziemlich stark. Undabhängig davon ist er aber für die Frage, um die es in diesem Thread eigentlich geht, gar nicht zielführend. Ich schlage daher vor, wieder on topic zu kommen, d.h. auf die Frage zurück, wie mit dem problem der TE umgegangen werden könnte.
- Nautilus
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1021
- Registriert: 10.08.2012, 19:30
Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Ach danke Miffi, das war mal wieder ein perfekter post!
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
(3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
- Mutterhenne
- Profi-SuTler
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- Registriert: 03.04.2014, 15:13
Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Ja, vielen Dank. Du hast es auf den Punkt gebracht.Nautilus hat geschrieben:Ach danke Miffi, das war mal wieder ein perfekter post!
"Die meisten Zitate im Internet sind falsch." (Aristoteles)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
Grüße von der Henne
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- Selina79
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- Beiträge: 5539
- Registriert: 28.01.2009, 08:49
Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Boa Miffi ich sass grad echt schon auf meinen Fingern. Du kannst das besser, ruhig und sachlich erklärt. Ich dachte grad ich les nicht richtig. 
-
dopa
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 21.12.2013, 19:25
Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Huhu
ich klinke mich mal wieder zum Essensthema ein
Obwohl, kurzer Hint noch zum Nazi: Ich bin da bei anirahtaK, dem Kind (vom Nazi) kann es nur gut tun, in einen, nennen wir es gesinnungsgemischten Kiga zu gehen. Zugegebener Maßen hätte ich aber auch keine Lust, diese Leute tagtäglich zu treffen.
Also ich bin total erstaunt, wie gut es viele hier anscheinend im Kiga haben. Wir sind kurz vor Kigastart umgezogen und weder in der ersten Stadt (ca. 500 000 Einwohner) noch in der jetzigen (ca. 100 000 Einwohner) ist es leicht, mittags vegetarisches Essen zu bekommen. Es gibt sogar wie bei der TE so viel Fleisch, dass es schon ein riesiger Fortschritt wäre, das auf einmal Fleisch und einmal Fisch die Woche runterbrechen zu können! Oft steht auch einfach die Mehrzahl der Eltern nicht dahinter, die wollen einfach so wenig wie möglich zahlen, egal, was das Kind zu essen bekommt. O-Ton: Es schmeckt den Kindern doch sooo gut, das Essen kann nicht schlecht sein (jup, Pommes mit Ketchup würden sie auch jeden Tag essen...*ironieaus*). Wir haben die Kita gewechselt, eigentlich aus anderen Gründen, aber beim Abschlussgespräch kam raus, dass die Leiterin mich schon gar nicht mehr leiden konnte (kurz gesagt), weil ich EINMAL im Elternbeirat gefragt habe, ob denn alle der Meinung sind, dass es so viel Fleisch geben müsse.
Im neuen Kiga halte ich mich nun erstmal sehr zurück. Es gibt eine andere Familie, die vegetarisches Essen für ihr Kind organisieren wollen und ich hänge mich vlt. mit dran. Aber das ist alles noch nicht spruchreif.
Mit Fleisch weglassen tue ich mich schwer und würde mich für eure Meinungen interessieren: Zum Einen gehe ich davon aus, dass es dann kein ausgewogenes Essen mehr ist, und das zu 5 Hauptmahlzeiten pro Woche. Zum anderen möchte ich mein Kind nicht als den Außenseiter, der immer was anderes bekommt, brandmarken. (Das klingt jetzt komisch, aber hier gibt es einfach keine Muslime/Vegetarier/Veganer im Kiga, höchstens halt mal einen Allergiker, der anders isst, aber nicht in unserer Gruppe.)
ich klinke mich mal wieder zum Essensthema ein
Also ich bin total erstaunt, wie gut es viele hier anscheinend im Kiga haben. Wir sind kurz vor Kigastart umgezogen und weder in der ersten Stadt (ca. 500 000 Einwohner) noch in der jetzigen (ca. 100 000 Einwohner) ist es leicht, mittags vegetarisches Essen zu bekommen. Es gibt sogar wie bei der TE so viel Fleisch, dass es schon ein riesiger Fortschritt wäre, das auf einmal Fleisch und einmal Fisch die Woche runterbrechen zu können! Oft steht auch einfach die Mehrzahl der Eltern nicht dahinter, die wollen einfach so wenig wie möglich zahlen, egal, was das Kind zu essen bekommt. O-Ton: Es schmeckt den Kindern doch sooo gut, das Essen kann nicht schlecht sein (jup, Pommes mit Ketchup würden sie auch jeden Tag essen...*ironieaus*). Wir haben die Kita gewechselt, eigentlich aus anderen Gründen, aber beim Abschlussgespräch kam raus, dass die Leiterin mich schon gar nicht mehr leiden konnte (kurz gesagt), weil ich EINMAL im Elternbeirat gefragt habe, ob denn alle der Meinung sind, dass es so viel Fleisch geben müsse.
Im neuen Kiga halte ich mich nun erstmal sehr zurück. Es gibt eine andere Familie, die vegetarisches Essen für ihr Kind organisieren wollen und ich hänge mich vlt. mit dran. Aber das ist alles noch nicht spruchreif.
Mit Fleisch weglassen tue ich mich schwer und würde mich für eure Meinungen interessieren: Zum Einen gehe ich davon aus, dass es dann kein ausgewogenes Essen mehr ist, und das zu 5 Hauptmahlzeiten pro Woche. Zum anderen möchte ich mein Kind nicht als den Außenseiter, der immer was anderes bekommt, brandmarken. (Das klingt jetzt komisch, aber hier gibt es einfach keine Muslime/Vegetarier/Veganer im Kiga, höchstens halt mal einen Allergiker, der anders isst, aber nicht in unserer Gruppe.)
mit kleinem Überraschungspaket und größtem Wunder geboren 09/2013
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dopa
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- Registriert: 21.12.2013, 19:25
Re: Vegetarisches Kind bekommt Fleisch im KiGA
Achso zum eigentlichen Thema wollte ich auch noch was schreiben: Ich finde auch, dass es absolut nicht geht, Absprachen nicht einzuhalten. Man verlässt sich als Eltern drauf, man gibt sein Kind in fremde Hände und da muss einfach eine feste Vertrauensbasis da sein. Wenn es um ein Thema geht, das mir als Mutter wichtig ist, dann kann ich auch nicht damit leben, wenn die Erzieher es "vergessen". Ich finde es schön, dass du das Gespräch gesucht hast und die Erzieher das auch nicht gleich abgekanzelt haben.
mit kleinem Überraschungspaket und größtem Wunder geboren 09/2013