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Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 12.04.2014, 01:51
von blueberry
Hallo Berenike,

es freut mich, wenn die Stillberaterin Dir weiterhelfen konnte - ist sie eine IBCLC?
Berenike hat geschrieben:Es gibt - wie ich jetzt weiß - einen Unterschied zwischen "ganz nah am Körper" (meine Interpretation) und "GANZ nah am Körper", bezogen auf die Position des Kindes.
:lol: Okay, das ist dann wohl der Moment, wo vor-Ort-Beratung einfach hilfreicher ist als "fernmündliche". Ich war immer davon ausgegangen, dass Dein Baby tendenziell "auf Dir drauf" liegt, so dass es die Schwerkraft an Dich drandrückt (auch in Wiegenhaltung, erst recht natürlich beim bäuchlings Stillen) - näher dran geht ja eigentlich nicht :wink: . Wie dem auch sei:
Schön, dass Du jetzt eine bessere Position gefunden hast! :D
Berenike hat geschrieben:Dann hat sie natürlich auch gesehen, wie das Berry-Baby immer schön mit spitzem Mündchen die Brust "einsaugt" - quasi als würde sie Spaghetti essen. Es gibt aber Burger! Das muss ich ihr nun noch beibringen. Leider hat das anlegen bis jetzt nicht noch mal so gut geklappt wie in dem Moment, wo die Stillberaterin da war...
[...]
Gibts irgendwo am Kind einen Knopf, der macht, dass es den Mund weit öffnet? :wink:


Welche Maßnahmen hat die IBCLC Dir denn diesbezüglich empfohlen? Hat Sie Dir Übungen gezeigt, die Du machen sollst? (Deinem Baby z.B. mit Ansage das weite Öffnen des Mundes vorzumachen)?
Berenike hat geschrieben:Abgesehen davon glaube ich, dass es jetzt mit einer Woche Schnuller-"Entzug" schon besser geworden ist. Allerdings hatte ich diese Schwankungen ja schon öfter und wage daher noch nicht wirklich zu hoffen, dass es ab jetzt nur noch besser wird.
Erstmal: toll, dass Ihr das jetzt so hinbekommen habt ohne Schnuller :D ! Es ist ja erstmal gar nicht so leicht, gewohnte Beruhigungsstrategien wieder zu ändern. Ich denke, das ist ein ganz entscheidender Schritt, bei Eurem Baby auf künstliche Sauger komplett zu verzichten! Ich drücke die Daumen, dass der Erfolg anhält.
Berenike hat geschrieben:Aber immerhin ist sonst alles mit meinen Brüsten in Ordnung (Infektionen, Vasospasmus etc.) - ich bin also wirklich einfach nur zu doof :lol: Das ist ja auch beruhigend.
Freut mich, dass Du da schonmal Dinge "abhaken" kannst :) . Wenn das Baby den Mund nicht weit genug aufmacht und man darum Schmerzen beim Stillen hat, hat das aber ganz gewiss nichts mit "zu doof" zu tun!!

Klappt das Stillen im Liegen inzwischen wieder?
Berenike hat geschrieben:Achso, dann meinte die Stillberaterin noch: ich solle nicht "als Nuckel herhalten" sondern dem Kind angewöhnen, ohne zu Nuckeln im Liegen (also nicht beim herumtragen etc.) einzuschlafen. Falls da jemand Tipps hat, wie das geht - gerne. Das längste was wir bis jetzt hatten, waren 45 Minuten im Beistellbett... Aber das wäre dann eher off-topic.
Hat sie Dir auch gesagt, wie sie diesen Erziehungstipp begründet? (Denn bei einem solchen Vorschlag geht es nicht primär um Stillberatung, sondern um eine bestimmte Vorstellung von Baby-Erziehung :wink: .)

1. Kannst Du natürlich nicht "als Nuckel herhalten", da der Nuckel ja ein Brustersatz ist, nicht umgekehrt :wink: ! Ein Baby an der Brust nuckeln zu lassen zur Beruhigung, zum Einschlafen, zum Befriedigen seines natürlichen Saugbedürfnisses ... ist das Original und der Nuckel der (für das Stillen leider oft nicht unproblematische) Ersatz.

2. Ob Ihr Euer Baby (wenn Du oder Papa es mit einer Alternative zum Einschlafstillen versucht) nun im Liegen oder beim Herumtragen zum Einschlafen bringt, hat ja nun beides NULL mit Stillen zu tun und ist folglich für die Behandlung von Saugproblemen und schmerzenden BW völlig irrelevant :lol:

(Klammerbemerkung:
3. Es ist überhaupt nicht ungewöhnlich (sondern im Gegenteil: angeborenes, instinktgeleitetes und evolutionär sinnvolles Verhalten), wenn ein Menschenbaby nur einschläft, wenn es sich des schützenden Körperkontaktes einer Bezugsperson ganz sicher ist. Für die meisten Babys funktionieren darum Einschlafstillen, Einschlaftragen, Einschlafkuscheln/-streicheln (eng an Mama oder Papa geschmiegt) - oder eine Kombination aus allen dreien - ganz hervorragend. (Und keine Sorge: diesem Bedürfnis entwachsen Kinder auch ganz von selbst mit der Zeit 8) )
Zu diesem Thema verweise ich gern nochmal auf den oben verlinkten Fachartikel von Dr. med. Herbert Renz-Polster: "Schlafprobleme aus Sicht der Evolution".

Jede Familie findet da letztlich ihren eigenen Weg mit den angeborenen Bedürfnissen ihres Babys umzugehen... - es macht es aber einfacher, die "eingebauten Grundschemata" von Babys zu kennen, um einzuschätzen, mit wieviel Aufwand/Kosten und Ersatz-Bemühungen man sich vom "Original" jeweils wegbewegen mag :wink: )

LG, blueberry

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 12.04.2014, 17:02
von Berenike
Liebe blueberry,
blueberry hat geschrieben:ist sie eine IBCLC?
Ja, Kinderkrankenschwester und IBCLC.
blueberry hat geschrieben:...dass Dein Baby tendenziell "auf Dir drauf" liegt...
Ja, tat sie auch, aber weiter unten am Bauch sozusagen. Jetzt liegt sie, wenn ich sie in der Wiege halte, quasi nur ganz knapp an der nicht benutzten Brust vorbei, relativ weit oben vorm Bauch. Und die Beine um mich rum. Aber ich merke jetzt schon, dass es eine ganze Weile dauern wird, bis sie die neue Position und das Mundöffnen akzeptieren wird. Jetzt nimmt sie so meistens die ersten zwei drei Schluck, lässt dann los und setzt neu an im "alten Muster".
blueberry hat geschrieben:Welche Maßnahmen hat die IBCLC Dir denn diesbezüglich empfohlen? Hat Sie Dir Übungen gezeigt, die Du machen sollst? (Deinem Baby z.B. mit Ansage das weite Öffnen des Mundes vorzumachen)?
Äh... Keine? Ich soll halt drauf achten. Sie KANN den Mund ja prima öffnen und macht es auch gerne - nur halt nicht beim Stillen ;-) Ich nehme mal an, ich hätte das von Anfang an nicht tolerieren dürfen, aber ich hatte halt noch keine Ahnung...
blueberry hat geschrieben:Klappt das Stillen im Liegen inzwischen wieder?
Ja, mit Kleckern zwar, aber das macht nix. Allerdings ist sie dabei auch eher falsch angelegt, also zu weit weg, mit zu wenig Brust im Mund. Ich hab halt echt nicht viel, was ich irgendwo hinschieben könnte - in der 75B vom Still-BH ist noch Platz... :roll:
blueberry hat geschrieben:Hat sie Dir auch gesagt, wie sie diesen Erziehungstipp begründet? (Denn bei einem solchen Vorschlag geht es nicht primär um Stillberatung, sondern um eine bestimmte Vorstellung von Baby-Erziehung :wink: .)
Natürlich nicht... Ziel/Zweck der Bemerkung war wohl generell meine Entlastung.

Ach, ich weiß auch nicht. Ich hab den Eindruck, meine Umgebung denkt, ich mache es mir alles schwerer und anstrengender als nötig (stille zu oft/zu lange, trage zu viel, bin zu besorgt wenn sie trotzdem schreit etc.) - und deswegen darf ich mich auch nicht beklagen. Das ist ein bisschen anstrengend grade...

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 13.04.2014, 21:19
von soda
Berenike hat geschrieben:
Ach, ich weiß auch nicht. Ich hab den Eindruck, meine Umgebung denkt, ich mache es mir alles schwerer und anstrengender als nötig (stille zu oft/zu lange, trage zu viel, bin zu besorgt wenn sie trotzdem schreit etc.) - und deswegen darf ich mich auch nicht beklagen. Das ist ein bisschen anstrengend grade...
Liebe Berenike,
So ähnlich habe ich es auch erlebt. Mein Umfeld hat versucht, mich mit vielen Ratschlägen zu entlasten. Ich habe mich schlecht gefühlt, wenn sie mich ungefragt damit überhäuft haben. Hin und wieder habe ich also (damit sie endlich mal still sind...) und weil es ja allermeistens Familienmitglieder waren, den Bevormundungen nachgegeben (die zugegeben meist gutgemeint waren).
NUR: manchmal habe ich noch Tage später ein schlechtes Gewissen ggü meiner Tochter gehabt, die auf dem Arm verschiedener Omas und Opas oder im Kinderwagen heulen musste, eh ich ihrem Bedürfnis, häufiger zu stillen und zu tragen, wieder nachgekommen bin. Während die geheult hat, habe ich mich natürlich trotzdem schlecht gefühlt. Also hat das gutgemeinte Bevormunden überhaupt nix gebracht...
Jetzt, nachdem ich monatelang (3,5 ca.) ständig und immer und überall und schon wieder und immer dann, wenn es den anderen nicht gepasst hat, gestillt habe, verlangt meine Tochter weniger oft/lange die Brust. Ganz von allein.
Mit dem Tragen genauso. Nachdem ich in meinem Egoismus (beschuldigt von SchwieMu...) das Kind immerzu selbst auf dem Arm oder in der Tragehilfe hatte, auch wenn der Besuch es gerne für sich gehabt hätte - nachdem ich Kinderwagenspaziergänge mit schreiendem Kind verboten habe ("aber dann lernt sie es doch nie! "), jetzt ist sie auch im KiWa oft zufrieden und lässt sich auch von anderen auf dem Arm herumtragen.

Ich kann dir nur Mut zusprechen. Mach alles so, wie dein Gefühl es dir sagt. (Von qualifizierten stillberaterischen Tips natürlich abgesehen. Die sollst du dir gerne anhören!)
Wenn dein Baby weint, nimm es in den Arm, wenn du siehst daß es das ist was sie gerade braucht oder wenn es dir hilft, ihr Weinen leichter auszuhalten

Alles Gute für euch!

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 14.04.2014, 23:57
von blueberry
Liebe Berenike,
Berenike hat geschrieben:Kinderkrankenschwester und IBCLC.
Gut.
Berenike hat geschrieben:
blueberry hat geschrieben:Welche Maßnahmen hat die IBCLC Dir denn diesbezüglich empfohlen? Hat Sie Dir Übungen gezeigt, die Du machen sollst? (Deinem Baby z.B. mit Ansage das weite Öffnen des Mundes vorzumachen)?
Äh... Keine? Ich soll halt drauf achten. Sie KANN den Mund ja prima öffnen und macht es auch gerne - nur halt nicht beim Stillen ;-) Ich nehme mal an, ich hätte das von Anfang an nicht tolerieren dürfen, aber ich hatte halt noch keine Ahnung..
Hm, ich muss gestehen, als ich Dir schrieb:
blueberry hat geschrieben: "Mund nicht richtig aufmachen" ist ja oft nur das, was man von außen sieht. Das kann aber auch mit falscher Zungenstellung etc. einhergehen.[...]
Bezüglich der Saugtechnik kann man durchaus noch einiges machen, wenn "so korrekt wie möglich anlegen + Weglassen künstlicher Sauger" nach einiger Zeit nicht von allein zum Erfolg führen. So fernmündlich ist das allerdings schwierig. Hast Du in Deiner Nähe eine IBCLC-Stillberaterin oder IBCLC-Frauenärztin, die Du zurate ziehen könntest?


hatte ich gehofft, die IBCLC würde da deutlich konkreter werden in ihren Vorschlägen :| .

"Darauf achten", dass der Mund weit offen ist und Dein Baby gut angelegt ist, das machst Du ja schon seit wir uns hier unterhalten :wink: - es ist in meinen Augen keineswegs so, als hättest Du da irgendwas "toleriert", kein Augenmerk drauf gelegt oder wärst da irgendwie nachlässig gewesen oder so.
Klar, die täglich mind. einstündige Verwendung eines Schnullers (bei dem ja das Baby den Mund fast zu hat beim Saugen) wird dem Saugverhalten Deines Babys nicht gut getan haben, aber BEVOR Du wieder zur Verwendung künstlicher Sauger zurückgekehrt warst (was ja auch nicht Deine Schuld war sondern an Fehlinformation seitens der Hebamme lag), hattest Du doch genau das versucht, was Dir die Stillberaterin jetzt vorschlägt und DENNOCH das Problem, dass Dein Baby den Mund nicht weit genug aufmachte?

Du schreibst jetzt:
Berenike hat geschrieben:Aber ich merke jetzt schon, dass es eine ganze Weile dauern wird, bis sie die neue Position und das Mundöffnen akzeptieren wird. Jetzt nimmt sie so meistens die ersten zwei drei Schluck, lässt dann los und setzt neu an im "alten Muster".
und Anfang März schriebst Du mir:
Berenike hat geschrieben:Ungefähr jedes zweite Mal habe ich versucht, den Warzenhof etwas Richtung Sandwich zu formen, damit er besser ins Schnäbelchen geht - sie schnappt dann zwar zu, aber lässt nach 2, 3 mal saugen wieder los und legt sich so an, wie sie meint dass es richtig ist :roll: Gleiches gilt für die Male, bei denen ich versucht habe, sie erst mal den Mund weit öffnen zu lassen und dann anzulegen: 2, 3 mal saugen, dann loslassen und neu machen, d.h. vorne ansetzen und sich "ransaugen".
Deshalb glaube ich nicht, dass da irgendeine Nachlässigkeit oder Schuld Deinerseits vorliegt, sondern dass sich bei Deinem Baby eine falsche Technik eingeschliffen hat, die mit "Schnullerentzug" und verbessertem Anlegen allein eben bisher nicht in den Griff zu bekommen war.

Ich drück die Daumen, dass das konsequente Weglassen künstlicher Sauger in Kombination mit der neuen Stillposition plus asymmetrischem Anlegen diesmal Erfolg hat :) .

Und evtl. ist ja auch das der entscheidende Punkt:
Berenike hat geschrieben:Gibts irgendwo am Kind einen Knopf, der macht, dass es den Mund weit öffnet? :wink: Vielleicht findet ja der Kinderosteopath den Knopf, der Termin ist allerdings erst Ende Mai.
Bis Ende Mai ist ja aber noch einiges an Zeit - wenn es nicht bald besser werden sollte, mag ich Dich ermutigen, die IBCLC (die Saugtraining ja beherrscht) nochmal zu kontaktieren, damit sie sich Dein Kind nochmal genau anschaut (Zungenstellung, Körperspannung, ...) und Dir über "drauf Achten" hinausgehende Vorgehensweisen für die Verbesserung der Saugtechnik vermitteln kann.
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Berenike hat geschrieben:
Klappt das Stillen im Liegen inzwischen wieder?
Ja, mit Kleckern zwar, aber das macht nix. Allerdings ist sie dabei auch eher falsch angelegt, also zu weit weg, mit zu wenig Brust im Mund. Ich hab halt echt nicht viel, was ich irgendwo hinschieben könnte - in der 75B vom Still-BH ist noch Platz... :roll:
Im Liegen war bei uns anfangs auch oft kleckerig - ich hab meist auf einer gefalteten Mullwindel oder einem Handtuch gestillt. Wegen des "zu weit weg" - hast Du eine Idee, woran es liegt? Rollt Dein Baby von Dir weg (oder Du vom Baby)? Oder ist der untere Babyarm im Weg? Oder ist die Brustwarze nicht auf der richtigen Höhe für den Babymund? ...?

Schön aber auf jeden Fall, dass Stillen im Liegen wieder klappt! :D Wird dadurch Dein Problem mit dem Einschlafstillen besser? Meine Babys konnte man viel eher "ablegen", wenn man sie nach dem Einschlafstillen im Liegen einfach hat liegen lassen. Dann konnte ich etwas wegrutschen - nur nicht so weit, dass ein ruderndes Babyärmchen ins Leere gegriffen hätte - sonst wären sie wieder aufgewacht :lol:

(Tagsüber hab ich darum manchmal mein festes Schaumstoffkissen, auf dem mein Kopf beim Stillen lag, schnell in Babyärmchenreichweite gelegt - wie in Juwelendieb-Filmen :lol: . Das Konturkissen war ja zudem schön "angewärmt" von meinem Kopf und roch nach mir - so konnte ich auch mal Aufstehen und mich paar Meter wegbewegen.

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Was bei uns auch Wunder wirkte, war eine Federwiege. Die Anschaffung war Gold wert (und ist es noch). Dazu gibt es hier auch Threads im Forum...

LG, blueberry

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 22.04.2014, 23:02
von Berenike
Liebe blueberry,
Um den aktuellen Stand zusammen zu fassen: es ist ein Auf und Ab. Letzte Woche hatte ich nochmal einen Milchstau, und durch das starke Saugen war die entsprechende Seite wieder ganz schön empfindlich. Dann wurde es aber schnell wieder besser.
Zur Mundöffnung: es muss besser geworden sein- auch wenn ich rein visuell keinen Unterschied erkennen kann. Es tut auf jeden Fall deutlich weniger weh. Ich hab den Eindruck, sie macht ab und zu irgendwas anders beim Saugen und dann schmerzt es wieder. Kann das sein?
Zur Stillberaterin: ich möchte nicht anzweifeln, dass sie kompetent ist, aber wir waren irgendwie nicht so ganz auf einer Wellenlänge. Sie war auch nur eine knappe halbe Stunde da und ich hatte den Eindruck, für sie war das Problem dann auch gelöst. Ich musste alles erfragen und wenn ich was von Saugtraining gewusst hätte, hätte ich danach gefragt und sie hätte mir es sicher erklärt. Aber so schien das kein Thema. Andererseits IST es ja schon besser geworden, also ist das Problem ja durch den einen Besuch vielleicht auch schon gelöst :wink:
Zu unseren Nächten: die sind eigentlich sehr entspannt. Seit ich nicht mehr versuche, das Kind ins Beistellbett zu legen, toleriert sie auch mal, dass ich mit dem Rücken zu ihr schlafe. Einschlafstillen klappt fast immer (heute nicht, mein Mann rennt grade mit ihr durch die Wohnung...) und dann schläft sie auch durch - bis auf die diversen Nachtmahlzeiten natürlich, die stören hier aber niemanden.
Und tagsüber: da schläft sie eigentlich nie so fest, dass ich mich wirklich wegstehlen könnte. Eine Federwiege befindet sich gerade in Anschaffung und ansonsten schläft sie eben an mir dran. Ich kann besser was erledigen, wenn sie wach unterm Spielbogen liegt :D
Zum liegend stillen: ich glaube, das Ärmchen ist im Weg. Sie muss den Kopf ein bisschen vor strecken, um richtig an mich ran zu kommen. Die Matratze ist weich, so dass wir eher zueinander kullern, als voneinander weg. Nachts ist auch noch ihr Schlafsack im Weg. Und meine Schulter wird ganz schön beansprucht, weil ich meinen unten liegenden Arm um sie rumlege, um sie mehr zu mir zu ziehen und so dann oft einschlafe. Aber sonst ist es prima!

Mein Mann sagt grade, er lässt sie jetzt wieder am Finger nuckeln, wenn er sie zum Schlafen legt. Das wusste ich gar nicht... Sollten wir das besser auch weglassen? Ich hab das nur neulich auf der Autobahn machen müssen, weil ich dachte, sie erstickt mir sonst vor Schreien... Zum Glück müssen wir fast nie Auto fahren.

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 26.04.2014, 00:41
von blueberry
Liebe Berenike,

ich komme kaum dazu, ins Forum zu gehen derzeit, bitte entschuldige ... :oops:
Berenike hat geschrieben:Zur Mundöffnung: es muss besser geworden sein- auch wenn ich rein visuell keinen Unterschied erkennen kann. Es tut auf jeden Fall deutlich weniger weh.
Freut mich, wenn es trotz aller Aufs und Abs doch grundsätzlich besser wird! :) Wie schonmal gesagt: Der Grad der Mundöffnung ist u.U. nur "die Spitze des Eisberges" - sozusagen der von außen sichtbare Teil der Stilltechnik Deines Babys. Ein Baby kann aber z.B. auch eine suboptimale Zungenhaltung haben usw. Das zu Beurteilen und Dir Hinweise und Techniken zu geben, wie man die Stilltechnik Deines Babys verbessern kann, wäre Aufgabe einer IBCLC.
Berenike hat geschrieben:Ich hab den Eindruck, sie macht ab und zu irgendwas anders beim Saugen und dann schmerzt es wieder. Kann das sein?
Ja, klar. Babys stillen nicht immer bei jeder Mahlzeit exakt gleich (manchmal erfassen sie z.B. die Brust nicht so gut wie bei anderen Mahlzeiten) und auch im Verlaufe einer Mahlzeit ändert sich das Saugmuster (manchmal rutscht dem Baby - z.B. wenn es eingeschlafen ist und noch weiternuckelt - die Brust ein bisschen aus dem Mund). Wenn das Stillen schmerzt, kann es dann helfen, das Baby nochmal von der Brust zu lösen und direkt - möglichst korrekt - neu andocken zu lassen. Das funktioniert oft auch bei schlafenden Babys gut.
Berenike hat geschrieben:Zur Stillberaterin: ich möchte nicht anzweifeln, dass sie kompetent ist, aber wir waren irgendwie nicht so ganz auf einer Wellenlänge. Sie war auch nur eine knappe halbe Stunde da und ich hatte den Eindruck, für sie war das Problem dann auch gelöst. Ich musste alles erfragen und wenn ich was von Saugtraining gewusst hätte, hätte ich danach gefragt und sie hätte mir es sicher erklärt. Aber so schien das kein Thema. Andererseits IST es ja schon besser geworden, also ist das Problem ja durch den einen Besuch vielleicht auch schon gelöst :wink:
Gibt es evtl. noch eine andere IBCLC in der Nähe?
Im Endeffekt musst Du selbst einschätzen, ob Du mit der Verbesserung bisher zufrieden bist (evtl. hat ja auch der Osteopathie-Termin noch Einfluss) oder ob Du Dich nochmal an diese /eine andere IBCLC wenden magst. Wusste sie, dass Du genau das, was sie Dir empfohlen hat, schon seit Wochen versuchst und inbesondere "darauf achten, dass das Baby den Mund weit aufmacht und viel Brust im Mund hat" keine nachhaltige Verbesserung bringt, weil Dein Baby korrektes Anlegen postwendend selbst wieder "korrigiert"?
Berenike hat geschrieben:Zu unseren Nächten: die sind eigentlich sehr entspannt. Seit ich nicht mehr versuche, das Kind ins Beistellbett zu legen, toleriert sie auch mal, dass ich mit dem Rücken zu ihr schlafe. Einschlafstillen klappt fast immer (heute nicht, mein Mann rennt grade mit ihr durch die Wohnung...) und dann schläft sie auch durch - bis auf die diversen Nachtmahlzeiten natürlich, die stören hier aber niemanden.
Klingt super! :)
Berenike hat geschrieben:Zum liegend stillen: ich glaube, das Ärmchen ist im Weg. Sie muss den Kopf ein bisschen vor strecken, um richtig an mich ran zu kommen.
Wie liegt der untere Babyarm denn? Neben der Brust (ein Arm unter, einer über der Brust)? Oder quer vor Babys Brustkorb? Oder an Babys Oberkörper anliegend zu Babys Hüfte runter gestreckt?
Berenike hat geschrieben: Die Matratze ist weich, so dass wir eher zueinander kullern, als voneinander weg. Nachts ist auch noch ihr Schlafsack im Weg. Und meine Schulter wird ganz schön beansprucht, weil ich meinen unten liegenden Arm um sie rumlege, um sie mehr zu mir zu ziehen und so dann oft einschlafe. Aber sonst ist es prima!
Wenn Du das Gefühl hast, Dein Baby an Dich ranziehen zu müssen: Hast Du es mal mit einer kleinen, festen (Handtuch-)Rolle im Rücken Deines Babys versucht?
Berenike hat geschrieben:Mein Mann sagt grade, er lässt sie jetzt wieder am Finger nuckeln, wenn er sie zum Schlafen legt. Das wusste ich gar nicht... Sollten wir das besser auch weglassen? Ich hab das nur neulich auf der Autobahn machen müssen, weil ich dachte, sie erstickt mir sonst vor Schreien... Zum Glück müssen wir fast nie Auto fahren.

Normalerweise ist Fingernuckeln weit weniger problematisch als Schnuller. Komplett ausschließen, dass es bei manchen Babys nicht doch Probleme macht, kann man aber nicht. Im Verdachtsfall hilft da nur Ausprobieren: Finger (von Ausahmen wie Autobahnfahrten abgesehen) möglichst komplett weglassen und dann mal einige Wochen lang schauen, wie es sich entwickelt... Wichtig: so ein Effekt zeigt sich meist schleichend über Tage, Wochen und evtl. auch Monate. Ein sofortiger Effekt wie "vor zwei Stunden am Finger genuckelt, prompt war die darauffolgende Mahlzeit schmerzhaft" ist nicht zu erwarten (genausowenig wie man umgekehrt einen Einfluss des Fingernuckelns aufs Stillen ausschließen kann, nur weil die Mahlzeit direkt danach vielleicht unproblematisch verlief...)

Evtl. tragen bei Deinem Baby sowohl die Verwendung eines Schnuller als auch Fingernuckeln maßgeblich zum "Auf und Ab" der Stilltechnik (und damit Deiner Schmerzen) bei.

LG, blueberry

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 26.04.2014, 00:57
von blueberry
etwas off topic, aber weil mich dieses Thema in einem anderen Kontext auch gerade beschäftigt:
Berenike hat geschrieben:Ach, ich weiß auch nicht. Ich hab den Eindruck, meine Umgebung denkt, ich mache es mir alles schwerer und anstrengender als nötig (stille zu oft/zu lange, trage zu viel, bin zu besorgt wenn sie trotzdem schreit etc.) - und deswegen darf ich mich auch nicht beklagen. Das ist ein bisschen anstrengend grade...
Das MÜSSEN sie doch denken, wenn sie selbst mit ihren Babys deutlich anders umgegangen sind als Du es machst :wink: . Sonst bliebe doch nur der Umkehrschluss übrig, dass sie selbst zu selten/zu kurz gestillt, zu wenig getragen, sich nicht genug gekümmert hätten, wenn das eigene Baby schrie etc. . Da die allermeisten Menschen ihre Kinder von Herzen lieben, wäre das kein wohltuender Gedankengang... (Unerwünschte) Kritik am Erziehungsstil anderer erfolgt darum oft nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". :|

(Und besonders die eigenen Eltern verstehen Abweichungen im Erziehungsstil oft - bewusst oder unbewusst - als Kritik daran, wie sie selbst uns seinerzeit aufgezogen haben. Und manchmal liegen sie damit ja auch nicht ganz falsch.)

Ein versöhnliches "Ihr habt es damals so gemacht, wie es nach damaligem Wissen das Beste für Eure Kinder/uns war und wir versuchen heute das Gleiche bei unseren Kindern" ist da manchmal hilfreicher als mit Sachargumenten die eigene Position zu verteidigen.

Das Großeltern-Faltblatt der AFS finde ich in dieser Hinsicht nicht nur für die Großeltern hilfreich sondern auch für die heutige Elterngeneration (die dortigen Gedanken zum Stillen lassen sich ja auch auf andere Bereiche des bedürfnisorientierten Umgangs mit Babys übertragen).

Achso: und Beklagen kann man sich hervorragend bei Leuten, die ebenfalls viel Tragen, Stillen, auf Weinen sofort reagieren, ... und die das alle selbstverständlich auch mal so richtig von Herzen anstregend und nervig finden :wink: . Hier im Forum z.B. 8)

LG, blueberry

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 28.04.2014, 01:01
von Berenike
Liebe blueberry,
Obwohl ich gestern schon wieder einen leichten Milchstau hatte und damit verbunden auch wieder Schmerzen, scheint es insgesamt doch deutlich besser zu werden. Dafür möchte ich mich bei dir bedanken. Auch wenn ich nicht genau weiss, was jetzt zur Besserung geführt hat, hätte ich ohne deine Motivation und deinen Zuspruch und Rat bestimmt schon aufgegeben. Ich habe keine Angst mehr vor dem Stillen wie noch vor ein paar Wochen und ich kann auch wieder Leute umarmen 8) Morgen gehen wir zur U4 und da wird sicher auch das Gewicht in Ordnung sein.
Zur Stillberaterin: wenn es noch mal deutlich schlechter wird, werde ich sie wieder anrufen... vielleicht hat sie ja noch ein paar Tipps, wenn ich noch konkreter nachfrage.
Zum im liegen stillen: ihr Arm liegt meist quer vor ihrer Brust. Den Schlafsack lassen wir inzwischen weg, ist warm genug im Familienbett. Wenn ich sie mir auf der richtigen Höhe und mit dem richtigen “Neigungswinkel“ zurecht lege, klappt es jetzt meist gut und schmerzfrei. Manchmal haben wir vielleicht auch einfach “blöd stillen“-Tag :roll:
Eine Frage hätte ich noch: das Kind rudert in letzter Zeit wieder verstärkt mit dem Arm beim Stillen und zwar immer auf die gleiche Weise. Sie holt aus, haut dann auf die Brust und zieht den Arm nach unten weg, und das immer im Kreis. Teilweise haut sie so schnell, dass ich sie gar nicht mehr abfangen kann und wenn sie das paar mal hintereinander macht, kriege ich an der Stelle den Milchstau. Ist das normal? Es kommt mir irgendwie so zwanghaft vor :oops: Hat das irgendwas zu bedeuten?
Ansonsten habe ich mir vorgenommen, wieder mehr Dinge geregelt zu kriegen, die nicht direkt was mit dem Kind sondern mehr mit mir zu tun haben, um auch insgesamt mal wieder besser drauf zu sein. Sie musste ihre Mutter jetzt schon oft genug heulen sehen. Ich hoffe, sie hat das inzwischen wieder vergessen... Dazu gehört auch, Kritik und Ratschläge noch gelassener entgegen zu nehmen.
Und schließlich rede ich mir ein, dass sie als Erstgeborene ihren Geschwistern quasi den Weg geebnet hat, damit die es dann leichter mit mir und meinen Brüsten haben :D Allerdings kann ich mir im Moment nicht wirklich vorstellen, das alles noch mal zu machen...
Muss ich eigentlich zwingend abpumpen, wenn ich ab September wieder arbeiten will und acht bis zehn Stunden nicht zu Hause sein kann oder geht das auch irgendwie ohne (und natürlich ohne gleich ganz abzustillen)?
Von Herzen liebe Grüße
Berenike

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 01.05.2014, 15:36
von blueberry
Liebe Berenike,

ich hab Dich nicht vergessen :oops: . Ich meld mich, sobald ich wieder fitter bin (hab mich bei meinem seit dem WoE spuckenden Sohn mit MD-Grippe angesteckt :( )

LG, blueberry

Re: Schmerzen beim Stillen (Körperhaltung, Anlegetechnik)

Verfasst: 02.05.2014, 23:24
von blueberry
Liebe Berenike,

so, ich bin wieder einigermaßen in der Aufrechten... .
Berenike hat geschrieben:Obwohl ich gestern schon wieder einen leichten Milchstau hatte und damit verbunden auch wieder Schmerzen, scheint es insgesamt doch deutlich besser zu werden. Dafür möchte ich mich bei dir bedanken. Auch wenn ich nicht genau weiss, was jetzt zur Besserung geführt hat, hätte ich ohne deine Motivation und deinen Zuspruch und Rat bestimmt schon aufgegeben. Ich habe keine Angst mehr vor dem Stillen wie noch vor ein paar Wochen und ich kann auch wieder Leute umarmen 8)
Danke für die Rückmeldung - das freut mich wirklich sehr! :D
(Was genau zur Besserung geführt hat, lässt sich in vielen Fällen nicht beantworten - dazu ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren oft viel zu komplex. Wichtig ist ja aber letztlich, DASS es besser wird :) .)
Berenike hat geschrieben:Morgen gehen wir zur U4 und da wird sicher auch das Gewicht in Ordnung sein.
Ich nehme an, das hat sich so bestätigt?
Berenike hat geschrieben:Zum im liegen stillen: ihr Arm liegt meist quer vor ihrer Brust. Den Schlafsack lassen wir inzwischen weg, ist warm genug im Familienbett. Wenn ich sie mir auf der richtigen Höhe und mit dem richtigen “Neigungswinkel“ zurecht lege, klappt es jetzt meist gut und schmerzfrei.
Prima! :D
Berenike hat geschrieben:Eine Frage hätte ich noch: das Kind rudert in letzter Zeit wieder verstärkt mit dem Arm beim Stillen und zwar immer auf die gleiche Weise. Sie holt aus, haut dann auf die Brust und zieht den Arm nach unten weg, und das immer im Kreis. Teilweise haut sie so schnell, dass ich sie gar nicht mehr abfangen kann und wenn sie das paar mal hintereinander macht, kriege ich an der Stelle den Milchstau. Ist das normal? Es kommt mir irgendwie so zwanghaft vor :oops: Hat das irgendwas zu bedeuten?
Trinkt und schluckt sie denn in dem Moment ruhig oder hast Du das Gefühl sie hat irgendwie Stress (verschluckt sich z.B. am MSR oder aber wartet ungeduldig drauf, dass der einsetzt)? Ist das bei jeder Mahlzeit so oder abhängig von der Stillposition?

Es ist aber nicht untypisch für Babys in diesem Alter mit irgendwelchen "Nebenbeibeschäftigungen" der freien Hand anzufangen :wink: . Solange Dein Kind dabei nicht gestresst wirkt, ist es eher ein Problem Deines Selbstschutzes, den Bewegungsdrang Deines Stillbabys in für Dich unschädliche Bahnen zu lenken - durch Händchenhalten, Händchendrücken, mit dem Ärmchen spielen, ... oder indem Du Deine flache Hand vor die Stelle der Brust hältst, an der Dein Baby treffen würde.

Wir haben immer wieder mal Threads zu diesem Thema. Ohrzupfen, Haareraufen etc. sind auch recht beliebt in dem Alter: Beispielthread.
Berenike hat geschrieben:Und schließlich rede ich mir ein, dass sie als Erstgeborene ihren Geschwistern quasi den Weg geebnet hat, damit die es dann leichter mit mir und meinen Brüsten haben :D Allerdings kann ich mir im Moment nicht wirklich vorstellen, das alles noch mal zu machen...
Erstgeborene müssen tatsächlich oft die meiste Geduld mit ihren "in Ausbildung befindlichen" Eltern haben :lol: .

Dass man normalerweise im ersten Lebensjahr (und oft noch gut darüber hinaus) keinen allzu großen Wunsch nach einer sofortigen nächsten Schwangerschaft hegt, hat die Natur aber eigentlich schlau eingerichtet 8) - schließlich sind Menschenkinder in der "Brutpflege" in den ersten zwei bis drei Jahren recht aufwendig und zudem sind sie auf eine Stilldauer von mindestens zwei Jahren ausgelegt. Da eine erneute Schwangerschaft meist mit einem erheblichen Rückgang (bis Ausbleiben) der Milchmenge einhergeht, wäre es biologisch gesehen nicht im Sinne des Kleinkindes, allzu bald Geschwisterchen zu haben.
Aber keine Sorge: Kommt Zeit, kommt Kinderwunsch 8)
Berenike hat geschrieben:Muss ich eigentlich zwingend abpumpen, wenn ich ab September wieder arbeiten will und acht bis zehn Stunden nicht zu Hause sein kann oder geht das auch irgendwie ohne (und natürlich ohne gleich ganz abzustillen)?
Dazu morgen, Baby braucht mich.

LG, blueberry