Der Pferde-Fred

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Bei mir gibt es übrigens auch Neuigkeiten. Ich bin in 4 Monaten mit meiner Ausbildung fertig :) Osteopathie und physiotherapeutisches Training. Ist schon spannend alles, jetzt wo es auf die Prüfung zugeht. Und dass ich ab Juli dann offiziell als Osteo arbeiten kann, ist natürlich mega schön aber auch aufregend :) Ein seit 10 Jahren gehegter Traum geht in Erfüllung. Liebe Grüße Sing
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage zum Reitunterricht für Kinder. Meine Kinder wollen beide wieder Unterricht nehmen und jetzt haben wir uns einen kleinen Stall mit sieben Pferden angeschaut und eine Probestunde genommen. Allerdings hat die Besitzerin sechs Spanier und nur ein Pony. Die Probestunde war auf dem pony und hat meiner großen gut gefallen. ich frage mich, ob es gut ist für die Kinder auf so großen und für sie eigentlich zu breiten Pferden zu reiten. Wie seht ihr das?

Der Reitunterricht ist mit vier Kindern in einer Gruppe und kostet 30 € pro Woche weil es zwei Zeitstunden sind. Es ist echt schon ordentlich für zwei Kinder zahle ich dann im Monat 210 €. Wg geschwisterrabatt. Wow, das ist viel Geld für mich.
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

Sind die Spanier denn so groß? Unsere Spanierin ist 1,55 groß und eher schmal und das perfekte Jugendpferd. Ab und zu sitzt auch mal ein Grundschulkind drauf, das passt ebenfalls super. Und auch nicht zu schwere Erwachsene können sie super reiten.

Ich bin jetzt keine medizinische Expertin, kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass 1-2 Stunden pro Woche in einer irgendwie unphysiologischen Haltung einem gesunden Kind irgendwie schaden könnten. Dann dürfte man sich ja niemals mehr aufs Sofa fläzen oder so. Gerade anfangs kommt es mach meinem Gefühl beim Reiten vor allem drauf an, sein Gleichgewicht zu finden, die Bewegungen des Tieres kennenzulernen und mitzugehen, seinen Sitz unter Kontrolle zu bringen. Oder reiten diene Kinder schon sicher und es geht jetzt eher um Feinheiten? Dann ist es natürlich schon gut, wenn man z.B. mit der ganzen Wade ans Pferd kommt und nicht nur mit dem Absatz. Ich denke, ich würde das versuchen.

Der Preis kommt mir nicht wahnsinnig hoch vor. Ja, es ist viel Geld. Reiten ist einfach ganz schön teuer, aber wenn man sich die gestiegenen Preise für Heu etc. anschaut und den Anspruch, die Pferde tierfreundlich zu halten, dann ist das wohl schon angemessen (in dem Sinne, dass die Betreiberin damit sicher nicht wahnsinnig reich wird).
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Doro31
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Doro31 »

Ich habe Spanier jetzt auch eher unter den kleineren Pferderassen abgespeichert. Und da mein Reitverein sich erst Ponys angeschafft hat, als ich 16 war, stellte sich mir (bzw. meinen Eltern) die Frage damals gar nicht - ich habe genommen, was da war :lol:

Vier Kinder in einer Gruppe ist eine super Größe, finde ich. Wenige genug, um viel Ansprache der Lehrerin zu erhalten, aber man ist nicht permanent im Fokus.
Mit dem Preis habe ich das nicht ganz verstanden: Pro Woche pro Kind 15 € für eine ganze Stunde Reitunterricht? Das ist absolut ok, aber dann komme ich auf 120 € im Monat und nicht auf 210. Oder sind das 2 Stunden pro Kind in jeder Woche? Das finde ich für den Anfang ganz schön oft. Aber natürlich macht man dann schnellere Fortschritte, nehme ich an.
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Apis
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Apis »

Ich bin da bei Elena, was die Größe der Pferde betrifft. Um Dir mal einen Preisvergleich zu ermöglichen:
Hier würden ich bei Reitunterricht auf Schulpferden, wie sie es lange beide gemacht haben, je Kind 85€ zahlen. Dafür hätten sie ca. 45 Minuten Reitzeit pro Woche.
Jetzt haben sie je eine Reitbeteiligung an (ehemaligen) Schulpferden auf einem Hof, der den Reitbetrieb eingestellt und die meisten Ponys und Pferde in Rente geschickt hat. Nur 2 werden noch 6x die Woche geritten. Das läuft dann über Reitbeteiligung. Dafür zahle ich je 60€. Da ich aber nicht fest die Reitlehrerin sein mag (hatten wir mal probiert, hat Konfliktpotential) haben sie (fast wöchentlich) für 15€ pro 30 Minuten eine Reitstunde. Auf dem Pferd sitzen beide so 1 Stunde. Fertig machen sie dann unter meiner Aufsicht. So zahle ich auch pro Kind 120€ im Monat für 1x pro Woche reiten.
Ein weiterer Hof den wir uns mit Schulpferdebetrieb angesehen haben nimmt pro Kind und Monat 100€. Da sind es aber auch keine 2 Zeitstunden.
Liebe Grüße von Apis
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Hi, Ich danke euch für eure Einschätzungen. Dass ich den Preis an sich zu hoch finde war ein Missverständnis. Ich weiß dass (gute) Pferdehaltung teuer ist. Es geht mir eher darum, dass es einfach viel Geld ist, was monatlich dazu kommt für unseren Haushalt :( durch teilzeit, Ausbildung und die allseits gestiegenen kosten... . Aber wenigstens ist bald meine Ausbildung zuende und dann startet die Osteopathie hoffentlich relativ schnell, so dass da geld rein kommt :)

Der Preis ist 130€ pro Monat für ein Kind bei 2 Std Unterricht inklusive vor und Nachbereitung einmal pro Woche. Bei Geschwistern gibt es einen Rabatt. Deshalb 210€ pro Monat.

Nochmal zum Umfang, es ist 1 x pro Woche für 2 Std. Da ist die komplette Vor- und Nachbereitung dabei. Reiten werden sie so 1 Std. Meine hauptsächlichen Bedenken lagen auch bei den großen Pferden. Spanier sind ja eher kleine Pferde. Aber meine Kinder sind auch klein und zierlich. die große hat grad mal Kleidergröße 128.

Eure Einschätzungen bekräftigen mich aber, es dort zu versuchen. Und ein kleines pony hat sie ja auch. Und vielleicht klappt es ja gut mit den Spaniern. Die andere Reitschule mit Ponys die mir gefällt ist deutlich günstiger mit 70€ monatlich für eine Longenstunde mit 3 Kindern pro Woche, aber die haben grad eh nix frei. Und die pferdehaltung ist zumindest im Winter schlechter.

Viele Grüße sing
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

SingtoMe hat geschrieben: 03.05.2025, 08:10 Hi, Ich danke euch für eure Einschätzungen. Dass ich den Preis an sich zu hoch finde war ein Missverständnis. Ich weiß dass (gute) Pferdehaltung teuer ist. Es geht mir eher darum, dass es einfach viel Geld ist, was monatlich dazu kommt für unseren Haushalt :( durch teilzeit, Ausbildung und die allseits gestiegenen kosten... . Aber wenigstens ist bald meine Ausbildung zuende und dann startet die Osteopathie hoffentlich relativ schnell, so dass da geld rein kommt :)
Ich habe das auch nicht so verstanden, als ob du den Preis irgendwie unverschämt findest. Ich wollte nur sagen, dass du ordentlichen Unterricht vermutlich nicht günstiger bekommen wirst. Wobei das natürlich auch sehr von der Gegend abhängt. Und ausführliche Vor- und Nachbereitung finde ich auch sinnvoll, denn Führen, Putzen, Satteln, das ganze Handling, Haltung, Futter etc. sind ja einfach wichtige Themen.
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SingtoMe
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

Das stimmt. Ich denke mir manchmal halt, dass wir eine Reitbeteiligung an einem Pony nehmen könnten und ich den Mädchen selbst Unterricht geben könnte. Das würde uns einen Bruchteil vom Ganzen kosten und ich hätte es auch in der Hand, wie der Unterricht abläuft, dass es pferdefreundlich und kinderfreundlich ist, etc. wir haben ja ein Pflegepferd, aber es ist 1,50m groß und daher kommen meine Kinder nicht so gut klar. und sie wollen gern mit anderen Kindern Unterricht haben. Kann ich ja auch verstehen.
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

Ihr könnt es ja mal eine Weile ausprobieren und schauen, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und wie ihr das stemmen könnt.

Ich persönlich finde es immer nicht so leicht, die eigenen Kinder zu unterrichten (egal, worin). :oops: Als wir unsere Stute bekommen haben, hatte besonders die Mittlere manchmal Probleme mit ihr, hat sich von mir aber nicht helfen lassen. Von der Reitlehrerin aber schon. :mrgreen: Und dann ist es sicher auch nicht so einfach, eine Reitbeteiligung zu finden, die sich als "Schulpferd" eignet. Ihr könnt ja trotzdem mal danach Ausschau halten.
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Apis
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Apis »

Hier bin ich ganz bei Elena.
Meine Mädels sind erst jahrelange in einem Ponystall mit wöchtentlichem Unterricht (plus manchmal am WE oder in den Ferien extra gebuchte Einzelstunden) geritten.
Dann hatten wir eine Reitbeteiligung an einem Pony, welches beide je 1x pro Woche geritten sind. Da gab es Unterricht durch mich. Das hatte zum Einen Konfliktpotential, zum Anderen habe ich für mich gemerkt, dass ich da nicht die passende Distanz hatte, wie ich sie zu „fremden“ Reitschülern (also nicht die eigenen Kinder, mit denen ich tagtäglich interagiere) hätte.
Jetzt haben sie zwar auch eine Reitbeteiligung, je an einem größenmäßig passenden Pony/Kleinpferd; doch dort besteht die Möglichkeit zusätzlich Reitunterricht für sie zu bekommen. Kostenmäßig sind wir jetzt natürlich deutlich teurer; aber es entlastet uns alle. Wenn die Reitlehrerin nicht kann, krank ist, was bei uns ist, die Mädels einen Pflegetag machen oder Ausreiten (ich führe bzw. Laufe mit, Schritt-Trab) wollen, dann nehmen wir die Stunde nicht. Das ist fast die ideale Lösung.
(Leider merke ich nach und nach, wo in der Pferdehaltung bzw. insbesondere Fütterung, gespart wird und muss abwägen, ob ich das aushalten kann oder ob wir doch wieder etwas Neues suchen. - Echt ein auch emotional sehr schwieriges Thema, wenn andere Lebewesen ins Hobby integriert sind.)
Liebe Grüße von Apis
mit großem Bruder (+* 8/09), kleiner Schwester (*9/11) und kleinster Schwester (*9/15)
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