Ich würde mich hier gerne ganz vorsichtig anschließen oder zumindest erst mal interessiert mitlesen.
Mein Weg kommt über das Clean Eating. Seit etwa drei Jahren befinde ich mich auf dem Weg. Zuerst kam der Konservierungs-, Farbstoff- und Geschmacksverstärkerverzicht (nach den Büchern von Grimm). Kurze Zeit später erzählte mir eine Freundin, wie gut es ihr ohne Zucker geht. Also kam Zuckerverzicht dazu.
Noch war es für mich unvorstellbar z.B. kein Weißmehl mehr zu essen (und jetzt ist es unvorstellbar, dass das damals unvorstellbar war...

).
Dann habe ich die 30Tage-Vegan-for-Fit-Challange gemacht. Dabei gefiel mir schon nicht, dass Tofu ja doch recht weit verarbeitet ist. Generell war doch zu viel Soja dabei (habe ich nicht so gut vertragen) und ich habe Zucker in Massen (ich meine wirklich Massen und nicht Maßen) durch Agavendicksaft, Datteln, etc. ersetzt. (Abgenommen habe ich nichts).
Leider bin ich dann wieder in alte Ernährungsmuster reingerutscht. Mal hier eine Ausnahme, mal da, dann starb mein Vater und die Ernährung war zweitrangig....
Seit Dezember bin ich wieder auf dem Weg. Ich begann mit dem Verzicht von Zucker. Dieses mal konsequenter und mir war das erste (!) mal klar geworden, dass ich nicht nur auf Zucker, sondern auch auf sämtliche Ersatzprodukte (auch die vermeintlich gesunden) verzichten muss. Danach habe ich wieder die Zusatzstoffe gestrichen und bin auf Vollkornprodukte umgestiegen. Diese möchte ich jetzt aber auch reduzieren. Das ist der nächste Schritt. Weitere Schritte sind noch nicht denkbar für mich (es ist eben ein Prozess und ich bin der Überzeugung, dass alles zu seiner Zeit kommt und ich bereit dafür sein werde).
Folgende Punkte betrifft dies (keine Reihenfolge):
Hülsenfrüchte kann ich mir noch nicht vorstellen zu streichen.
Milchprodukte konsumiere ich zu viel, das ist mir völlig klar (wir holen Rohmilch vom Hof, und die ist einfach so toll!).
Obst esse ich sehr viel (zu viel? Aber im Moment noch nicht anders vorstellbar).
Morgens kommt immer noch eine Handvoll Haferflocken in meinen Obstjoghurt (ich "tröste" mich damit, dass die Theorie ja sagt, dass man Kohlenhydrate morgens noch am besten verarbeiten kann).
Ich bin gespannt, wohin mich mein Weg bringt, aber im Moment fühle ich mich schon sehr gut (ich nehme allerdings grad nicht ab, aber da muss ich wahrscheinlich auch noch an der Bewegungsschraube drehen...)