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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2018, 17:44
von deidamaus
Ich schließe mich Mylas Arzt an. Solange dein Kind trinkt (Wasser reicht, Muttermilch ist natürlich super), reicht das. In akuten Krankheitsphase essen viele Kinder jnd auch Erwachsene nichts oder sehr wenig.

Gute Besserung

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2018, 18:42
von Louet
Danke für die Antworten!
Im Moment schläft er (seit fast zwei Stunden! :shock: Eigentlich ist gleich Bettchenzeit :lol: )
Ich bin mal gespannt, wie er die Abenddosis AB verträgt.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2018, 18:44
von LillyHH
Ich bräuchte Mal euren Rat: mein Sohn (knapp 6 Monate) hat gerade seine zwei ersten Zähne bekommen und mich an einer Brustwarze wund gebissen (die Haut ist an einer Stelle etwas aufgerissen). Jetzt schmerzt das stillen. Soll ich jetzt erstmal nur an der anderen Brust stillen? Und wie behandle ich die wunde Stelle?
Danke schon Mal
Lisa

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2018, 18:57
von ynnetch
Meine kleinere Tochter ist etwa im gleichen Alter, hat auch ihre ersten zwei Zähne und beißt. Allerdings ist es bei mir nicht so schlimm, dass ich Wunden habe, die Brustwarzen sind „nur“ gereizt. Zur Wundpflege kann ich daher nicht so viel beitragen, ich würde dir aber empfehlen, an beiden Seiten weiter zu stillen. Einfach damit die Produktion gleich bleibt. Es ist ja zum Glück nicht für immer schmerzhaft! Meistens geht das Beißen nach ein paar Tagen weg.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 29.03.2018, 19:43
von Snugglepot
LillyHH hat geschrieben: 29.03.2018, 18:44 Ich bräuchte Mal euren Rat: mein Sohn (knapp 6 Monate) hat gerade seine zwei ersten Zähne bekommen und mich an einer Brustwarze wund gebissen (die Haut ist an einer Stelle etwas aufgerissen). Jetzt schmerzt das stillen. Soll ich jetzt erstmal nur an der anderen Brust stillen? Und wie behandle ich die wunde Stelle?
Danke schon Mal
Lisa
Hallo LillyHH, schau mal in der Linksammlung Stillwissen, da gibt es diverse Grundinformationen zum Thema wunde Brustwarzen, auch speziell durch Beißen. Da ist bestimmt was dabei, was dir hilft.
Viele Grüße und einen schönen Abend

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2018, 09:23
von Pünktchen54
Hallo liebes Forum,
In den letzten Wochen lese ich verstärkt im Stillforum mit und vergleiche auch immer mal wieder mit unserem Stillstart. Der war nicht ganz komplikationslos auf Grund von Stillhütchen und so hat meine Tochter am Anfang nicht gut zugenommen. Der Knoten platzte erst, als ich die Stillhütchen konsequent wegließ.
Ich habe nun aber nochmal nachgerechnet und sie startete mit 3975g. Niedrigstes Gewicht war bei der U2 3685g. Mit 4 Wochen bei der U3 hatte sie dann 4180g. Das waren leider alles unterschiedliche Waagen und sicher nicht besonders gut zu vergleichen. Mehr Werte habe ich leider nicht, die Entwicklung war aber auch damals von der Hebamme so bestätigt worden.
Wenn man den Durchschnitt errechnet, kommen wir auf etwas über 120g pro Woche. Was bei 170-330g pro Woche für die ersten zwei Monate ja deutlich zu gering ist.

Trotz langen Eingangstextes nun die "kurze Frage": Wie sehr können die ersten vier ungünstigen Wochen mit wahrscheinlich Hunger (teilweise 12-14 Stunden pro Tag an der Brust) sich negativ auf die Gehirnentwicklung auswirken? Können vier Wochen vom Körper kompensiert werden oder geht das gerade in der Anfangszeit nicht?

Meine Tochter entwickelt sich toll, soweit ich das sagen kann. Motorisch schon immer sehr fit und sprachlich kommt jetzt auch langsam was. Nach dem Mitlesen in den ganzen Threads mache ich mir nun aber Vorwürfe, nicht früher reagiert zu haben.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2018, 10:01
von Angua
Pünktchen54 hat geschrieben: 30.03.2018, 09:23 Trotz langen Eingangstextes nun die "kurze Frage": Wie sehr können die ersten vier ungünstigen Wochen mit wahrscheinlich Hunger (teilweise 12-14 Stunden pro Tag an der Brust) sich negativ auf die Gehirnentwicklung auswirken? Können vier Wochen vom Körper kompensiert werden oder geht das gerade in der Anfangszeit nicht?

Meine Tochter entwickelt sich toll, soweit ich das sagen kann. Motorisch schon immer sehr fit und sprachlich kommt jetzt auch langsam was. Nach dem Mitlesen in den ganzen Threads mache ich mir nun aber Vorwürfe, nicht früher reagiert zu haben.
diese kleinen Wesen sind unfassbar resilient und wenn ich mich nicht ganz täusche ist eine echte (!) Hungerphase vor allem zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Schwangerschaft ungesund (Hungerwinter und epigenetics dürfte da ein paar Studien ausspucken). Es gibt bei "nicht ganz ideal" denke ich keinen Grund zur Sorge, vor allem wenn sie sich gut entwickelt.

Was Babygehirne kaum verkraften ist Lieblosigkeit ganz am Anfang und selbst da hat man festgestellt, dass wenn es nur vergleichsweise kurze Phasen sind, die Kinder sich trotzdem wie ihre Altersgenossen entwickeln. (Waisenhäuser im Ostblock war da glaub die Basis, gabs nen TED-Talk dazu).

Wenn sie also 12-14 Stunden an die Brust durfte und die Entwicklung währenddessen nicht zu Sorgen führte, dann muss es jetzt denke ich auch nicht zu Vorwürfen führen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2018, 11:11
von Pünktchen54
Oh, das tut gut, das zu hören. Vielen Dank für deine Antwort, Angua!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2018, 12:27
von Nerina
LillyHH hat geschrieben: 29.03.2018, 18:44 Ich bräuchte Mal euren Rat: mein Sohn (knapp 6 Monate) hat gerade seine zwei ersten Zähne bekommen und mich an einer Brustwarze wund gebissen (die Haut ist an einer Stelle etwas aufgerissen). Jetzt schmerzt das stillen. Soll ich jetzt erstmal nur an der anderen Brust stillen? Und wie behandle ich die wunde Stelle?
Danke schon Mal
Lisa
Bei mir haben bei wunden Brustwarzen immer super die Multimam-Kompressen geholfen. Einfach permanent drauf und nur zum Stillen abnehmen. Wenn man die Packung im Kühlschrank lagert, ist das nochmal sehr angenehm!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort

Verfasst: 30.03.2018, 17:17
von Lenja
Meine Nichte ist nun sieben Monate alt und wird tagsüber nicht mehr gestillt, alle Mahlzeiten wurden bereits mit Brei ersetzt. Sie wird noch abends zum Schlafen gestillt und dann meist 2x in der Nacht. Sie bekommt tagsüber auch keine PRE, zu trinken gibts Tee. (Toller Reim :roll: ) ich habe meiner Schwägerin zu erklären versucht dass im ersten Lebensjahr Milch die Hauptnahrungsquelle sein soll, sie findet dies jedoch übertrieben. Weiss jemand obs da konkrete Literatur bzw. Studien dazu gibt? Oder hat jemand grad etwas zur Hand?