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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 09:08
von FuFu
Ich fand den Denkansatz sich von dem "zu gut für Alltags", "nur für besondere Gelegenheiten" etc. zu lösen nicht schlecht.
Ob man im Ergebnis dann im Ballkleid putzt - wohl eher nicht. Ich mag zum Beispiel Jeans nicht so gerne Zuhause tragen, die kneifen tendenziell (selbst wenn sie passen, was allerdings auch noch eine andere Baustelle ist *hüstel*). Also trage ich gerne mal Schlumperklamotten. [emoji15] Mittlerweile aber nur noch solche, in denen ich auch dem Postboten öffnen kann, ohne vor Scham im Boden zu versinken.
Aber das war im Grunde auch der einzige Gedanke, den ich aus dem zweiten Buch mitgenommen habe.
Zu gut für irgendetwas bedeutet ja meist steht ungenutzt in der Ecke herum. Oder?
☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 09:08
von anirahtaK
ich hab mal ein paar Rezensionen gelesen...
ich werde das 2. Buch nicht lesen, mir reicht das erste zum Entmüllen.
Ansich finde ich den Gedanken ja nicht schlecht. Wenn ich ein Stück habe, dass mich glücklich macht, sollte ich es so hinstellen, dass ich es häufig sehen kann. Wenn es eben ein Kleidungsstück ist - naja das hängt im Schrank - und da hängt es und hängt es. Ich würde ein Ballkleid nun auch nicht grad zum Putzen anziehen - nette Idee, wenn dann grad der DHLer klingelt - aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Mann kann sich ja auch ein Stück Stoff raus schneiden und was anderes davon machen, das man dann wieder häufiger im Blick hat.
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 09:09
von Minchen
Ich hab übrigens jemanden für unsere Bücher gefunden: hier gib es eine Behinderteneinrichtung, die holen die sogar ab.
Ansonsten hab ich mir grad das ISG blockiert und kann mich schlecht bewegen. Doof. So viel noch zu tun.
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 09:10
von anirahtaK
FuFu hat geschrieben:
Zu gut für irgendetwas bedeutet ja meist steht ungenutzt in der Ecke herum. Oder?
DAS hat meine Mutter schon so gemacht mit dem "guten" Kaffeegeschirr von meiner Oma. Das wurde regelmäßig bei uns genutzt, und wenn mal was kaputt ging, dann wars schade, aber gut. Besser, als nur im Schrank wo man es eh nicht sieht.
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 09:10
von Minchen
FuFu hat geschrieben:Ich fand den Denkansatz sich von dem "zu gut für Alltags", "nur für besondere Gelegenheiten" etc. zu lösen nicht schlecht.
Ob man im Ergebnis dann im Ballkleid putzt - wohl eher nicht. Ich mag zum Beispiel Jeans nicht so gerne Zuhause tragen, die kneifen tendenziell (selbst wenn sie passen, was allerdings auch noch eine andere Baustelle ist *hüstel*). Also trage ich gerne mal Schlumperklamotten. [emoji15] Mittlerweile aber nur noch solche, in denen ich auch dem Postboten öffnen kann, ohne vor Scham im Boden zu versinken.
Aber das war im Grunde auch der einzige Gedanke, den ich aus dem zweiten Buch mitgenommen habe.
Zu gut für irgendetwas bedeutet ja meist steht ungenutzt in der Ecke herum. Oder?
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Aber wenn es dann doch die besonderen Gelegenheiten gibt? Jedesmal ein neues Kleid kaufen, nur weil man es mal ein paar Jahre nicht trägt? Also meine Ballkleider passen noch und ja, ich würde sie auch wieder anziehen. Noch sind halt die Kinder klein, so Phasen darf es doch geben ohne dass man alles entsorgt?

Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 09:11
von Minchen
anirahtaK hat geschrieben:FuFu hat geschrieben:
Zu gut für irgendetwas bedeutet ja meist steht ungenutzt in der Ecke herum. Oder?
DAS hat meine Mutter schon so gemacht mit dem "guten" Kaffeegeschirr von meiner Oma. Das wurde regelmäßig bei uns genutzt, und wenn mal was kaputt ging, dann wars schade, aber gut. Besser, als nur im Schrank wo man es eh nicht sieht.
Witzig, mein Mann ist auch so einer. Ich bin auch dazu übergegangen, alles zu nutzen. Dann geht halt was kaputt. Dafür wird es eben benutzt.
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 09:33
von Neuhier
Minchen hat geschrieben:FuFu hat geschrieben:Ich fand den Denkansatz sich von dem "zu gut für Alltags", "nur für besondere Gelegenheiten" etc. zu lösen nicht schlecht.
Ob man im Ergebnis dann im Ballkleid putzt - wohl eher nicht. Ich mag zum Beispiel Jeans nicht so gerne Zuhause tragen, die kneifen tendenziell (selbst wenn sie passen, was allerdings auch noch eine andere Baustelle ist *hüstel*). Also trage ich gerne mal Schlumperklamotten. [emoji15] Mittlerweile aber nur noch solche, in denen ich auch dem Postboten öffnen kann, ohne vor Scham im Boden zu versinken.
Aber das war im Grunde auch der einzige Gedanke, den ich aus dem zweiten Buch mitgenommen habe.
Zu gut für irgendetwas bedeutet ja meist steht ungenutzt in der Ecke herum. Oder?
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Aber wenn es dann doch die besonderen Gelegenheiten gibt? Jedesmal ein neues Kleid kaufen, nur weil man es mal ein paar Jahre nicht trägt? Also meine Ballkleider passen noch und ja, ich würde sie auch wieder anziehen. Noch sind halt die Kinder klein, so Phasen darf es doch geben ohne dass man alles entsorgt?

Das denke ich mir auch grad. Ich hab eine ordentliche ballkleidersammlung und gerade die bewirken, dass ich auch immer wieder reinpasse. Zu jeder ballsaison mussten nämlich die angefutterten extrakilos wieder runter.
Und nur weil ich grad kleine Kinder hab und eben nicht auf Bälle gehe sollen die Kleider weg? Ne. Da häng ich sie lieber 10 Jahre in den Schrank und warte bis tanzen wieder geht.
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 10:01
von FuFu
Meine Ballkleider (alle nicht teuer) waren alle zu eng und auch nicht mehr schön. Ich werde mir für den nächsten Anlass, so er denn kommt, ein Ballkleid leihen. [emoji4] Eine Freundin von mir hat ihr Hochzeitskleid geliehen, das fand ich genial. Und die Dame verleiht auch Ballkleider. Die hatten einfach eine völlig andere Qualität als meine billig Teile. Und die Auswahl war auch riesig.
Aber wenn man vor Kind häufiger solche Anlässe hatte und wahrgenommen hat und das später wieder tun möchte und noch rein passt und die Kleider mag, würde ich sie auch keinesfalls weg tun. Auf gar keinen Fall. [emoji1]
Ich hatte jetzt auch eher an Sachen gedacht, die man im Alltag benutzen kann, es aber nicht tut. Wie das berühmte Geschirrbeispiel.
Und bei Sachen, die man wahrscheinlich tatsächlich nie wieder braucht. Klar könnte es sein, dass ich in fünfzehn Jahren, wenn meine Tochter kaum noch zu hause ist, wieder mit Sprachen lernen anfange, und dann meine tollen Vokabelkärtchen gebrauchen könnte. Aber das war mit zu viel hätte würde wenn.
Oder meine Laufschuhe. Ich bin mal ne Zeit lang joggen gegangen. Da musste ich mir eingestehen, dass irgendwann = nie schon meistens stimmt. [emoji15]
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Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 10:18
von Nema
Ich habe ja alle meine Hosenanzüge etc. aus der Zeit vor der Großen aufgehoben, weil ich dachte, ich pass irgendwann wieder rein. Als ich dann letzten Sommer endlich wieder reinpasste, musste ich mir eingestehen, dass sie unmodern sind und ich sie nie wieder anziehen werde. Dann sind sie rausgeflogen.
Kann sein, dass Ballkleider da etwas zeitloser sind, aber es ist unwahrscheinlich wie ein schwarzer Hosenanzug innerhalb von 5 Jahren total unmodern und lächerlich wirken kann....

Hätte ich nicht gedacht.
Re: Magic Cleaning / Marie Kondo
Verfasst: 26.02.2016, 10:56
von merkaeserka
Ich habe meine Sammlung an Ball-und Abschlusskleidern auch aufgelöst, es sind noch 2 da, die ich nicht verkauft oder verändert bekommen habe. Mein Brautkleid lagert hier auch noch, ich möchte zur 1.Kommunion ein Kleid für die Große nähen. Was noch hier herum hängt ist das zu kleine Taufkleid der Großen. Ihre Taufe musste verschoben werden und dann passte sie nicht mehr rein. Es ist so wunderschön und selbst genäht aus reiner Seide, aber es hat eigentlich keinen emotionalen Wert.