Hallo und sorry für die Verspätung. Ich wollte Dir in Ruhe vom PC aus antworten und das hat sich als Herausforderung herausgestellt.
Was du schreibst ist definitiv einige Nummern heftiger als bei uns. Ich kann verstehen, dass Du etwas ändern möchtest - auch wenn ich Dir leider keine Tipps geben kann.
Ob das Nuckeln zu unruhigem Schlaf führt weiß ich nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht das in Leichtschlafphasen sehr viel genuckelt wird, wenn sie tief schläft (selten genug) dann dreht sie sich weg.
Die Schmerzen in der nächtlichen Seitenlage hatte ich auch am Anfang. Ein Kissen zwischen den Knien hilft und mit der Zeit lässt der Schmerz tatsächlich nach (dafür ist dann halt der Rücken dauerverspannt

)
Abdecken der Brust klappt nicht, die Hand gräbt sich schamlos überall ein. Wenn dann müsste ich abkleben aber das ist nichts. Schnuller und Kuscheltier werden gnadenlos weggeschmissen vom Kind - also halte ich weiterhin die Fingernägel kurz und versuche die Hand abzulenken. Aber leider braucht sie das knibbeln extrem zum runterkommen (

Problem)
Meine Ausgangslage ist Folgende:
Tagsüber schläft das Kind selten länger als 20 Minuten (

Problem). Sie schläft im Kinderwagen, selten im Tuch, früher in der Nonomo und halt wenn sie im Bett in den Schlaf stille.Das ganze dann ohne Theater.
Abends stille ich sie auch im Bett in den Schlaf - Problemlos.
Aber: Ohne Stille bekomme ich das Kind im Bett nicht in die Liege-Position.Es wird gekrabbelt, gespielt, geklettert, sich hochgezogen und was man sonst so alles machen kann im bett. Wenn ich mit mehr Nachdruck arbeite (ins liegen "zwingen") endet das in Gebrüll und sie dreht total auf. In ihrem eigenen Bett habe ich wach gar keine Chance. Umbetten klappt auch meistens nicht.
Wenn Sie beim stillen eingeschlafen ist und ich aufstehe wird sie nach 2-20 Minuten wach. Und da hilft dann auch kein Schnuller etc. sondern nur die Brust. Und wenn ich nicht sehr sehr schnell bin wird sie komplett wach und schläft so schnell nicht mehr ein. Auch ein Problem in diesem Zusammenhang: Sie meldet sich nicht wenn sie aufwacht sondern ist ruhig und klettert (stürzt) dann lieber aus dem Familienbett.
Das führt dazu das ich normalerweise ab 19 Uhr mit ihr im Bett liege. Schlafen mit dem Papa geht gar nicht.
Mein Wunsch wäre das sie tagsüber ihre Schläfchen alleine macht ohne das ich daneben liegen bleiben muss. Länger als 20 Minuten.
Abends dasselebe: Einschlafen am liebsten in ihrem Bett (weil absturzsicherer, aber sonst auch im FB) und ich kann wieder aufstehen.
Damit wären die Probleme vorallem das "Runterkommen und selber Hinlegen" zum Einschlafen und die Schlafdauer.
Und dazu habe im Buch wenig gefunden. (Deswegen auch kein Protokoll geführt).
Auf den Tagschlaf achte ich seit dem Lesen vermehrt. Das führt dazu das ich mich immer häufiger mit ihr tagsüber auch noch hinlege damit sie länger als 20 Minuten schläft. Klappt ca in 50% der Fälle. Im Kinderwagen sind es nur die kurzen Schläfchen. (Abgesehen davon das Kinderwagen = keine Bewegungsmöglichkeiten = Blöd)
Klar Tipps um ohne Brust einzuschlafen gibt es - aber diese sanfte entwöhnung führt nur dazu das mein Kind total wach wird und nicht schläft. Das bringt mich also auch nicht wirklich weiter. Außerdem hab ich Nachts das Problem das ich sie andocke und weiterschlafe. Wenn ich jetzt anfange wachzubleiben um sie rechtzeitig abzudocken werde ich ganz wach und schlafe nicht mehr ein.
Ich drehe mich im Kreis habe ich das Gefühl.
Für meine Hebamme gibt das alles Sinn. Tagsüber ein extrem aufgewecktes, aufgedrehtes Kind und Nachts extrem anhänglich. Wäre alles im normalen Rahmen.
Jetzt ist es so das wir in Kürze mit der Eingewöhnung bei der Tagesmutter starten und ich dann auch wieder Arbeiten 'darf'. Sprich es wird sich in den nächsten Monaten nochmal sehr sehr sehr sehr viel hier ändern. Wir haben eine Lösung die anstregend ist, mit der wir uns aber arrangiert haben. Im Moment ist der Plan abzuwarten bis wir wieder Rhythmus haben (Sommer?) und dann zu schauen wo wir stehen und wo wir hinmüssen / hinwollen.