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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 07:00
von Angua
Piratenmama hat geschrieben: 23.02.2018, 22:30
Neugeborenen und teilweise sogar ins Auge und eigentlich eh für alles.
Da ich es bisher nicht besser wusste hab ich das auch so gehandhabt, außer mit dem Auge und dem Bauchnabel, dass kam mir irgendwie sehr komisch vor. Alles andere habe ich bisher recht unreflektiert gemacht. Könnt ihr mir dazu mehr sagen?
das würde mich auch interessieren. Und meine Kinder haben als Neugeborene viel Muttermilch bestimmt auch in die Augen bekommen (bei Nr. 2 warte ich noch, dass er lernt richtig abzudocken), das schadet zumindest nicht, so weit wir das bislang beurteilen können

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 07:36
von Reike
Als Laie würde ich sagen, dass der Unterschied in entzündeten versus wunden BW liegt. In eine entzündete Wunde würde ich eher keine Mumi oder Ähnliches geben, sondern desinfizieren und entsprechende Salbe drauf. Wenn die BW nur gereizt und gerötet ist, ist das aber ja wahrscheinlich was anderes. Da soll man ja auch z.B. Lanolin drauf schmieren, aber in eine entzündete Wunde wohl auch besser nicht.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 07:56
von Katinka5
Piratenmama hat geschrieben: 23.02.2018, 22:30
Meine Hebamme, ein anderes Buch und andere Mamas rieten/raten zu Muttermilch auf die wunde Brustwarze, wunden Po, bei Schnupfen in die Nase, Bauchnabel beim Neugeborenen und teilweise sogar ins Auge und eigentlich eh für alles.
Mich interessiert das auch! Ich war immer ein Freund von Muttermilch-in-die-Schnupfennase, habe jetzt aber gehört, dass sie dort der perfekte Nährboden für "unerwünschte Keine" sei. Ist es nicht so, dass sie Lysozym enthält und dadurch eher das Gegenteil bewirkt? Bin gespannt auf eure Antworten!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 08:01
von Brombeere153
Raya hat geschrieben: 23.02.2018, 20:18
Brombeere, ich bin in der 21. Woche schwanger und habe schon seit Beginn der Schwangerschaft starke Vasospasmen, die sich zum Glück mit Magnesium in den Griff bekommen lassen. Das kenne ich noch aus der ersten Schwangerschaft.
Magnesium Verla hab ich noch da. Perfekt zum Testen. Wie viel nimmst Du? (Zur Orientierung für mich)
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 08:09
von Lösche Benutzer 16233
Neben enzymen enthält muttermilch halt auch sehr viel Zucker, und der verklebt Nasen oder Wunden und bietet auch einen guten Nährboden für Bakterien.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 09:32
von Lösche Benutzer 22277
Brombeere153 hat geschrieben: 24.02.2018, 08:01
Raya hat geschrieben: 23.02.2018, 20:18
Brombeere, ich bin in der 21. Woche schwanger und habe schon seit Beginn der Schwangerschaft starke Vasospasmen, die sich zum Glück mit Magnesium in den Griff bekommen lassen. Das kenne ich noch aus der ersten Schwangerschaft.
Magnesium Verla hab ich noch da. Perfekt zum Testen. Wie viel nimmst Du? (Zur Orientierung für mich)
Ich nehme 800mg am Tag

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 10:11
von Brombeere153
Danke Raya und alles gute!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 13:40
von Lösche Benutzer 22277
Gern geschehen und danke Dir (())
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 18:43
von Katinka5
Vronilein hat geschrieben: 24.02.2018, 08:09
Neben enzymen enthält muttermilch halt auch sehr viel Zucker, und der verklebt Nasen oder Wunden und bietet auch einen guten Nährboden für Bakterien.
Okay, also überwiegt die ZuckerProblematik den Lysozymeffekt...Schade

Dann machen wir hier mit Kochsalz weiter. Danke dir!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 24.02.2018, 21:34
von Mondenkind
Ich bin keine Expertin für wunde Pos oder verstopfte Nasen, ganz sicher nicht.
Auf wunden Brustwarzen soll man keine Milch antrocknen lassen, weil wir auf wunden Brustwarzen natürlich feuchte Wundheilung wollen und kein Eintrocknen. Muttermilch enthält keimtötende Substanzen, ja, aber auch Nährstoffe, die auch Pilze und Bakterien mögen würden. Mehr zur korrekten Pflege wunder Brustwarzen findet ihr in den
Linksammlung Stillwissen. Auf nicht wunden Brustwarzen darf auch Milch antrocken, es geht um die wunden.