Re: Vielleicht hatte mein Nicht-Stillen-Können doch einen Sinn..
Verfasst: 21.07.2009, 01:38
Habe diesen Strang jetzt erst entdeckt und bin sehr betroffen von euerm Schicksal. Ich muss auch sagen, dass du das sehr gut wegzustecken scheinst und sehr stark sein musst - Hut ab dafür! Ich würde dir auch ans Herz legen, dich, sobald der Umzugs- und Ämterstress vorüber ist und du die Trauer zu verarbeiten suchst, dich an eine Hospizgruppe zu wenden. Die Hebamme scheint ja bereits eine wunderbare Person zu sein... sicher weiß sie noch weitere gute Adressen, auch in deiner alten/neuen Heimat.
Ich bin selbst auch gläubig und habe einen Verlust hinter mir. Es hat mir damals sehr geholfen, dass mir eine sehr kluge Frau erklärt hat, dass der Sinn unseres Lebens auf Erden ist, unserer Seele die Möglichkeit zum Reifen zu geben. Er im reifen Zustand kann sie zurück zur Gemeinschaft der Seelen - und leider gehören nicht nur schöne sondern auch sehr bittere Erfahrungen zu diesem Lebensweg. Ich weiß nicht, ob das für dich ein Trost ist, aber mir hat es damals geholfen zu wissen, dass dieser Verlust nicht "umsonst" war, denn er relativiert auch alles andere, was wir gemeinsam erlebt hatten und hat mich im Endeffekt definitiv noch stärker gemacht - so hart es zu Beginn auch war.
Deine Gedanken zum möglichen "Sinn" deines bisherigen (Nicht-)Stillens kann ich sehr gut nachvollziehen. Meine Vorrednerinnen konnten das ja bereits bestätigen: Stillkinder sind wirklich sehr oft ausgesprochene Mamakinder. Auch mein Mann bedauert es sehr, dass er nur zweitwichtigste Bezugsperson für unseren Sohn ist...
Drücke dich unbekannterweise fest und wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit!
Ich bin selbst auch gläubig und habe einen Verlust hinter mir. Es hat mir damals sehr geholfen, dass mir eine sehr kluge Frau erklärt hat, dass der Sinn unseres Lebens auf Erden ist, unserer Seele die Möglichkeit zum Reifen zu geben. Er im reifen Zustand kann sie zurück zur Gemeinschaft der Seelen - und leider gehören nicht nur schöne sondern auch sehr bittere Erfahrungen zu diesem Lebensweg. Ich weiß nicht, ob das für dich ein Trost ist, aber mir hat es damals geholfen zu wissen, dass dieser Verlust nicht "umsonst" war, denn er relativiert auch alles andere, was wir gemeinsam erlebt hatten und hat mich im Endeffekt definitiv noch stärker gemacht - so hart es zu Beginn auch war.
Deine Gedanken zum möglichen "Sinn" deines bisherigen (Nicht-)Stillens kann ich sehr gut nachvollziehen. Meine Vorrednerinnen konnten das ja bereits bestätigen: Stillkinder sind wirklich sehr oft ausgesprochene Mamakinder. Auch mein Mann bedauert es sehr, dass er nur zweitwichtigste Bezugsperson für unseren Sohn ist...
Drücke dich unbekannterweise fest und wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit!