Hallo,
das hat sich doch prima von alleine ergeben, find ich klasse! Bei uns hier sieht das alles ziemlich ähnlich aus - naja, den alten Stand meine ich

- und über die Kommentare hier konnte ich teilweise echt nur den Kopf schütteln. Es ist extrem, wenn man bis 9 schläft? Ja nee, ist klar.
Wahr ist allerdings, dass sich die Kinder unserem Tagesrhythmus anzugleichen versuchen. Mein Mann und ich sind in der SS immer gegen 23 Uhr ins Bett gegangen. Als die Kleine dann da war, da hat sie immer gegen 23 Uhr ihre längste Schlafphase eingeläutet. Und heute kommt sie gegen 23 Uhr (mal 10 Minuten eher, mal ne halbe Stunde später) zu mir und verlangt nach dem Einschlafstillen.
Mein Mann kommt gegen 21 Uhr von der Arbeit, dann essen wir, er spielt noch ein bisschen mit ihr, macht sie bettfertig und dann gehen wir (bzw. mein Mann geht und ich lege das schlafende Kind dazu und bleibe noch ein bisschen zum Suten, Stricken oder Fernsehen auf und genieße die Ruhe) schlafen. Momentan stehen die Maus und ich so zwischen 9 und 10 auf, je nachdem wann wir von alleine wachwerden oder ob wir morgens einen Termin haben oder nicht. Unser Krabbelmäuse-Kurs beginnt übrigens um 11 und das LLL-Treffen einmal im Monat ist sogar erst um 15 Uhr - also alles kein Thema
Wenn ich zu einer bestimmten Uhrzeit beschließe, die Kleine zum Mittagsschlaf hinzulegen, dann hab ich zu 90 % Gebrüll und Kampf und am Ende stehen wir doch wieder auf. Deshalb hab ich mir das abgewöhnt. Wir machen hier unser Ding - entweder ich haushalte ein bisschen oder wir spielen zusammen was... - und irgendwann kommt sie zu mir, klettert auf meinen Schoß und will (Einschlaf-)Stillen. Und schwupp ist sie eingeschlafen und ich kann sie ins Bett legen. Klappt prima, und i.d.R. immer zwischen 13 und 14 Uhr. Und dann schläft sie ihre 1-2 Stunden, manchmal muss ich nochmal "nachstillen". Ja, und danach ist sie auch wieder ihre 8-8,5 Stunden wach.
So eine Phase, wo es bei ihr immer später wurde, hatten wir auch schon (ich weiß gar nicht mehr, hatte Männe Urlaub oder war das in seiner Elternzeit, jedenfalls sind wir selbst später ins Bett gegangen und sie hat sich wieder angepasst). Und ich fand 1 Uhr auch nicht machbar für uns. Früh wecken war bei uns nicht der Erfolg, denn dann hat sie zu früh den Mittagsschlaf gemacht und war dann am späten Nachmittag so müde, dass sie mir einfach weggepennt ist und dementsprechend war dann um 23 Uhr nicht an Schlaf zu denken. Und hier ist das genauso: wenn das liebe Kind vor 22 Uhr ins Bett geht - egal ob 20 oder 21 Uhr und ob ich daneben liege - dann schläft es 1 oder 2 Stunden und dann ist hier high life. Deshalb versuche ich es zu vermeiden, dass sie zwischen 16:30 und 22 Uhr einschläft, was im Normalfall aber auch nicht vorkommt.
Mit den Zeiten, wie sie momentan sind, bin ich absolut glücklich und zufrieden, und Mütter, die um 6 oder um 7 aufstehen müssen, die tun mir eher leid. Ich genieße die Zeit, in der ich morgens bis 9 oder 10 im Bett liegen kann, in vollen Zügen, denn wenn die Kleine in den Kindergarten muss und ich wieder arbeite, dann ist es damit vorbei. Und ich bin mir ganz sicher, dass sich dann die Schlafenszeit von ganz alleine regulieren wird. War bei mir auch immer so, dass ich zu der Uhrzeit von alleine wachwurde, zu der ich aufstehen musste. Und entsprechend eher war ich dann auch abends müde. Vielleicht ist die kleine dann mal ein paar Tage knatschiger, mag sein, aber das wird sich alles von alleine regeln. Und weshalb ich mir dann jetzt schon das Leben schwer machen sollte, mit Wecker stellen und Leben nach Zeitplan, wo ich es doch so schön haben könnte, das geht mir nicht in den Kopf.
In diesem Sinne wünsche ich allen Eulen noch einen schönen Abend und allen Lerchen einen schönen Sonnenaufgang
Liebe Grüße,
Sabsi, die sich jetzt zwischen Hund, Kind und Mann ein Eckchen im Bett sucht