Vielen Dank für die ganzen Anregungen hier! Ich hatte dieses Jahr auch überlegt, Säcke zu nähen, hatte aber kein ideales Zeitmanagement... Einen habe ich immerhin geschafft, aus einem Wachstuchrest mit weihnachtlichem Motiv, der genau für ein Buch reichte.
Lange habe ich mich auch gefragt, ob Stoffbeutel wirklich nachhaltiger sind als Papier. Bei Einkaufsbeuteln aus Stoff heißt es ja, dass man sie 100 mal benutzen muss, damit sie nachhaltiger sind als eine Plastiktüte. (Also nichts gegen Stoffbeutel, wir benutzen die auch seit Jahrzehnten, aber 100 mal ist echt viel, und sie verschleißen definitiv.) Selbst wenn es nur 50 mal wären, kriegt man das bei Weihnachtssäckchen, die man einmal jährlich benutzt, ja nicht so gut hin.
Aber wenn man näht, fallen ja viele Stoffreste an. Zumindest dann ist es ja nachhaltiger, diese auch zu verwenden.
Außerdem habe ich noch einen Stoffmarktcoupon mit weihnachtlichem Motiv von vor über 10 Jahren. Wenn der bei mir im Schrank liegt, ist das ja auch nicht nachhaltig...
Für mich persönlich sind Zugbandbeutel auch nicht sooo feierlich, auch deshalb hatte ich bisher gezögert (auch wenn mir Lauras Ansammlung unterm Weihnachtsbaum sehr gut gefällt). Daher vielen Dank für die Idee mit dem etwas längeren Beutel + Geschenkband drumbinden. Das wäre dann für mein persönliches Empfinden Auspackerlebnis genug

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Außerdem ist mir gerade eingefallen, dass ich (von Karnevalsprojekten und aus Restetüten) noch zahlreiche Pannesamtreste habe, die ich mal wieder nicht wegschmeißen konnte, für die ich aber auch so recht keine andere Idee hatte. Die glänzen schön und sind insofern weihnachtlich, aber auch neutral genug, wenn man sie an Geburtstagen benutzt.
Das gehe ich am besten direkt an, dann klappt es auch bis dieses Jahr Weihnachten

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Da die Kinder aus dem Spielzeugalter heraus sind und wir im Erwachsenenkreis nur Kleinigkeiten verschenken, brauchen wir hier meist die Größe von Büchern oder CDs.