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Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 12:01
von Maxmama
Ach so, das ist dann was anderes, hoffe das gibt sich bald!
3 h Abstände kommen mir lang vor. Hast du zuhause Unterstützung von deinem Mann, Family? Denn Anlegen, pumpen, zufüttern ist natürlich recht zeitaufwendig, jnd der Sonnenstrahl braucht ja auch Betreuung.
Nimmt sie die Brust denn gar nicht mehr in den Mund?
Ich würd mal schauen, was sich zuhause mit kuscheln und viel direktem Hautkontakt tut, dann kann sie/du mal die ersten Tage nachholen.
Wenn du längerfristig zufütterst würde ich echt das BES überlege. Es ist wirklich weniger kompliziert als es aussieht, und die Brist wird halt auch beim Zufüttern stimuliert, da hat aber deine Stillberaterin sicher bessere Tipps.
Fühl dich gedrückt!!!
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 12:05
von Maxmama
10-12x anlegen in 24h kenne ich noch.
Und nachts würd ich nicht zufüttern, da fliesst meist alles leichter.
Und beim Flasche zufüttern - ganz wichtig:
- kleinstes Loch!!
- paced bottle feeding!!
https://youtu.be/TuZXD1hIW8Q?si=S9G2c7E7xSz1fGQ-
https://www.still-lexikon.de/stillfreun ... ingsmilch/
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 13:12
von WuselSusl
Meeresbrise hat geschrieben: 09.06.2024, 11:35
Alle 3 Stunden, erst anlegen, dann abpumpen, mumi mit Flasche und dann noch Pre.
Damit ist sicherlich gemeint "SPÄTESTENS nach 3 Stunden Stillen und füttern", da die Meeresprinzessin ja schläfrig ist und sich nicht von alleine meldet, oder? Sollte sie sich eher von alleine melden, dann natürlich nach Bedarf... oder wurde das tatsächlich als Mindestabstand formuliert?

Und ja, der Abstand klingt erstmal sehr lang, ich kann mich aber noch lebhaft daran erinnern, dass das Stillen, Pumpen, Zufüttern bei einem so schläfrigen Baby EWIG dauern kann und die 3 Stunden da schnell rum sind...
Meeresbrise hat geschrieben: 09.06.2024, 11:35
vielleicht kurzfristig Stillhütchen, damit sie überhaupt mal wieder die Brust in den Mund nimmt.
Stillhütchen sind in Einzelfällen sicherlich hilfreich, werden (meiner Meinung nach) aber viel zu schnell und unnötig eingesetzt und verursachen dann mehr Probleme, als sie lösen sollen. Habe manchmal das Gefühl, die werden verteilt wie Bonbons

Also wenn, dann würde ich das nur unter Anleitung einer Stillberaterin machen, die sich auch wirklich damit auskennt, damit es auch wirklich bei einem "kurzfristig" bleibt...
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 13:36
von ShinyCheetah
Tatsächlich ist Rückführung von der Flasche an die Brust genau eine sinnvolle Indikation für Stillhütchen
Aber viel wichtiger ist: Keine Saugalternativen zur Brust. Also Zufüttern mit Becher, Spritze, Löffel oder direkt an der Brust. Keine Flasche. Kein Schnuller.
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 13:37
von Schnecke106
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt.
Ich bin nur Laie, daher kann ich in Sachen Gewicht und Zufütterungsmethode nichts raten, aber für mich klingt das wie der Stillstart mit der Großen.
Ich kenne es so, dass ab 7 % Gewichtsabnahme am Stillmanagement gearbeitet werden sollte und ab 10 % Zufütterungsbedarf ist. Alle 3 Stunden kommt mir aber auch wenig vor.
Außerdem habe ich noch die Info abgespeichert, dass die Abnahme des Babys nach Kaiserschnitt manchmal höher ist, weil man vor der OP oft so viele Infusionen bekommt, so dass die Babys Wasser einlagern und nach Geburt ausscheiden.
Nach dem Kaiserschnitt fand ich die Footballposition am besten, weil das Baby dadurch nicht die Narbe belastet hat. Seitlich liegen ging länger nicht.
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 13:37
von Brianna
Ich musste L auch wecken und wachhalten, da sie so schläfrig war und mit Brust im Mund sofort wieder geschlafen hat. Ich habe sie tagsüber alle 2 Stunden geweckt und wirklich zwanzig Minuten wach gehalten. Mit kräftiger Massage am Rücken und den Füßen und sehr häufigen Seitenwechseln. Beim ersten Mal hat mir die Stillberaterin geholfen, nachdem sie nach dem Wochenende, an dem alles blöd lief, endlich wieder Dienst hatte. Wir waren wirklich 20 Minuten am Baby wach halten. Ich kam mir wirklich fies vor. Es war aber zum Glück nicht lange nötig.
Stillhütchen waren vorher auch die einzige Station im Krankenhaus. Die hatte ich bei J nach der Frühgeburt und bin sie nie wieder losgeworden. Da L problemlos und richtig andockte und dann halt sofort schlief, sah ich den Sinn nicht und habe abgelehnt.
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 15:48
von Meeresbrise
Ich habe zuhause nun in Seitlage, wie bei meinem ersten Sohn stillen können. Ich werde wieder ab und zu Schmerzmittel nehmen. Die Meeresprinzessin ist sehr müde, wir halten sie möglichst wach beim Stillen.
Ungewohnt für mich. Der Sonnenstrahl hat ab seinem 2. Lebenstag sehr viel geweint und nur sehr wenig geschlafen. Bei ihm waren wir richtig froh, wenn er mal kurz einschlief, die Meeresprinzessin müssen wir richtig wach halten. Aber es wird!!! Zuhause und in Ruhe. Der Sonnenstrahl ist ein sehr happy großer Bruder.
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 16:43
von Maxmama
Meeresbrise, es freut mich, dass ihr gut daheim angekommen seid.
Alles Gute weiterhin

Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 17:33
von Valencia
Das freut mich für dich, Meeresbrise!
Meine beiden Töchter waren auch solche Brust-Schläferinnen. Ich weiß, wie zermürbend es sein kann, wenn sie (v.a. nachts) nicht mal durch Licht, wickeln usw. ordentlich wachzubekommen sind bzw. mit der Brustwarze im Mund sofort wieder weiter schlafen..
Manchmal hat ein feuchtes Tuch geholfen, mit dem ich dann die Füßchen berührt habe, oder auch mal die Wange..
Re: Stillen nach Kaiserschnitt bei schwierigem Start
Verfasst: 09.06.2024, 17:38
von ShinyCheetah
F hat auch sehr sehr viel geschlafen, er hat auch anfangs eigentlich nur im Halbschlaf gestillt und viel genuckelt. Er hat dabei aber super zugenommen - also habe ich auch nichts getan/tun müssen, um ihn zu wecken. Bei ihm hat es einfach gereicht den Schlaf zu beobachten. Sobald er unruhig wurde, anfing zu schmatzen oder die Augen zu bewegen (geschlossen), habe ich ihm einfach die Brust angeboten und er hat - weiterhin mit geschlossenen Augen - gestillt.
Also: Falls die Zunahme und die Ausscheidungen passen, darf ein Baby seeehr viel schlafen. Die Meeresprinzessin musste ja auch frühzeitig geholt werden, da finde ich es nicht prinzipiell besorgniserregend, wenn sie wenig wach ist.