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Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 28.10.2019, 16:34
von Xtina
Versuche erstmal, sie unter der warmen Dusche auszustreichen. Nur wenn das nicht klappt, dann versuche es mit der Pumpe. Danach kühl die Brust gut.

Du kannst versuchen, Deine Tochter mit dem Unterkiefer zum Stau hin anzulegen, ggf. im Vierfüßlerstand. Am Unterkiefer ist der Sog am größten.

Lass es nach Möglichkeit etwas ruhiger angehen. Der Stau löst sich sicher schnell.
Danke, Teazer! Das hat zwar geklappt und mir kurzzeitig Linderung verschafft, aber irgendwie scheint es an den selben Stellen wieder einen Milchstau zu geben, sobald sich die Brust füllt. Kann das sein? Fühlt sich ab wie knubbelige Milchgänge.

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 28.10.2019, 17:11
von koalina
Hier half es das Baby konsequent immer mit dem Kinn zu knubbeligen stellen abzulegen. Sieht teils echt kreativ aus. Oder wenn das nicht geht, ausstreichen unter der Dusche. Dazu gibt es ein nicht schlechtes Video auf u Tube "abdrücken von muttermilch".

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 28.10.2019, 17:52
von Erdnuss
Du kannst während des Stillens ein wenig Druck "von hinten" auf die Knubbel geben, also wenn dein Kind kräftig saugt, die Finger gezielt dahinter legen und sachte (!) Richtung Brustwarze drücken. So unterstützt du das Entleeren dieser Stellen.

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 28.10.2019, 20:38
von Xtina
Keine Flasche heute, aber ohne Nuckel ging‘s auch nicht. Ich krieg sie zu Hause nicht zum Schlafen ohne das Ding in ihrem Mund. Wenn ich ihr die Brust anbiete, dockt sie kurz an und lässt dann weinend wieder los. Ist das tatsächlich problematisch, Teazer? Abgesehen vom Einschlafen nutzt sie ihn nicht.

Was mich außerdem beunruhigt:
Jedes einzelne Stillen hat im oder nach dem Schlafen stattgefunden. Ist das normal so? Es läuft immer nach dem gleichen Muster ab: Sie schläft (mit dem Nuckel im Mund) ein und wenn sie wieder wach wird (spätestens nach 30Min.) kann ich stillen. Oder: Sie schläft mit dem Nuckel ein, spuckt ihn irgendwann aus, kaut unruhig auf ihren Fingern rum und lässt sie dann stillen. Wenn ich Glück habe, schläft sie danach noch mal ein. Meistens grinst sie mich aber an und ist wieder für anderthalb Stunden wach.
Einschlafstillen wird es bei uns jedenfalls so nie geben und ich frage mich, ob sie tagsüber nicht länger und besser schlafen würde, wenn sie sich VOR dem Schlafen füttern ließe...

Danke für die Tipps zum Milchstau! Leider kann ich ihr die rechte Brust nur nachts unterjubeln, tagsüber will sie sie nicht bzw. lässt schnell davon ab. Ich weiß vom Pumpen, dass die Milch dort deutlich langsamer fließt. Ich schätze, es liegt daran. Versuche es nachher noch mal. Bis dahin musste ich abpumpen.

Und Teazer, noch eine letze Frage: Ich habe ja schon erwähnt, das H. generell eher kurz trinkt. Aber manchmal sind es tagsüber tatsächlich nur 3, 4 Minuten. Kann das wirklich ausreichend sein? Zugegeben, sie schluckt dabei nahezu pausenlos, aber trotzdem erscheint mir das doch sehr kurz.

Heute gab es jede Menge 💩-Windeln...

04.07. 2890g, KH
06.07. 2650g, KH
02.08. 3740g, KiA
09.09. 4600g, Hebamme
03.10. 5180g, ab jetzt eigene Waage
06.10. 5250g
10.10. 5330g
19.10. 5450g
22.10. 5640g
23.10. xxxxg, 0x gestillt, 11x Flasche, 800ml MuMi, 60ml Pre
25.10. 5700g, 5x gestillt, 9x Flasche, 640ml MuMi, 5x Urin
26.10. 5710g, 7x gestillt, 5x Flasche, 250ml MuMi, 4x Urin, 1x Stuhl
27.10. 5640g, 11x gestillt, 1x Flasche, 80ml MuMi, 4xUrin, 1x Stuhl
28.10. 5680g, 10x gestillt, 3x Urin, 3x Stuhl (bisher)

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 28.10.2019, 20:48
von Nane85
Ich lese hier mit und finde es total toll, wie du das meisterst!

Wegen des Einschlafstillens: Bei meiner zweiten Tochter war es so, dass sie nie an der Brust eingeschlafen ist, sondern immer erst im Tuch. Wenn man sie dann abgelegt hat, wurde sie halb wach und ich konnte sie dann wieder in den Schlaf stillen. "Richtiges" Einschlafstillen ging erst, als sie schon viel älter war. Und auch bei meiner dritten Tochter geht es erst seit wenigen Wochen. Es kann also noch werden!

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 28.10.2019, 23:48
von Teazer
Xtina hat geschrieben: 28.10.2019, 16:34 Das hat zwar geklappt und mir kurzzeitig Linderung verschafft, aber irgendwie scheint es an den selben Stellen wieder einen Milchstau zu geben, sobald sich die Brust füllt. Kann das sein? Fühlt sich ab wie knubbelige Milchgänge.
Das kann schonmal sein, auch stressbedingt. Stillst Du,in unterschiedlichen Positionen?
Xtina hat geschrieben: 28.10.2019, 20:38 Keine Flasche heute, aber ohne Nuckel ging‘s auch nicht. Ich krieg sie zu Hause nicht zum Schlafen ohne das Ding in ihrem Mund. Wenn ich ihr die Brust anbiete, dockt sie kurz an und lässt dann weinend wieder los. Ist das tatsächlich problematisch, Teazer? Abgesehen vom Einschlafen nutzt sie ihn nicht.
Besser wäre es, ihn ganz los zu werden. Er stellt einen Eingriff in Eure Stillbeziehung dar. Aber Ihr habt ihn schon toll reduziert. In ein paar Tagen seid Ihr ihn wahrscheinlich los.
Was mich außerdem beunruhigt:
Jedes einzelne Stillen hat im oder nach dem Schlafen stattgefunden. Ist das normal so?
Schlaf und Stillen sind bei Menschenkindern so stark verbunden, dassves dafür sogar einen Fachbegriff gibt: Breastsleeping. Was Du beschreibst, liegt absolut im normalen Bereich.
Einschlafstillen wird es bei uns jedenfalls so nie geben
Vielleicht kommt das noch, vielleicht nicht. Es klingt etwas abgedroschen, aber "go with the flow".
und ich frage mich, ob sie tagsüber nicht länger und besser schlafen würde, wenn sie sich VOR dem Schlafen füttern ließe...
Aber sie will nunmal nicht. Was willst Du da machen? Denkst Du nicht, dass sie am besten weiß, wann sie Ruhe braucht und wann Nahrung, Nähe, etc.?
Ich habe ja schon erwähnt, das H. generell eher kurz trinkt. Aber manchmal sind es tagsüber tatsächlich nur 3, 4 Minuten. Kann das wirklich ausreichend sein?
Ja, absolut. Manche Babys sind wahre Druckbetanker.

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 29.10.2019, 05:41
von Serafin
Mein Kind stillt vor dem Tagschlaf. Wacht trotzdem ständig auf und will dann an meinem Finger nuckeln.

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 29.10.2019, 09:02
von Xtina
Nane85 hat geschrieben: 28.10.2019, 20:48 Ich lese hier mit und finde es total toll, wie du das meisterst!

Wegen des Einschlafstillens: Bei meiner zweiten Tochter war es so, dass sie nie an der Brust eingeschlafen ist, sondern immer erst im Tuch. Wenn man sie dann abgelegt hat, wurde sie halb wach und ich konnte sie dann wieder in den Schlaf stillen. "Richtiges" Einschlafstillen ging erst, als sie schon viel älter war. Und auch bei meiner dritten Tochter geht es erst seit wenigen Wochen. Es kann also noch werden!
Danke! Ja, im Grunde ist es hier ähnlich. Nur, dass eben der Nuckeln beim Einschlafen hilft. Sobald der raus ploppt, signalisiert sie: Still mich!

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 29.10.2019, 09:07
von Teazer
Guten Morgen! Wie geht es Deiner Brust?

Re: Von der Brust zur Flasche und zurück?

Verfasst: 29.10.2019, 09:11
von Alanna
Ich hüpf mal rein und sag was zur Stilldauer. Mein Sohn hat (außer als Neugeborener) nie länger als 3-5 Minuten gebraucht um satt zu werden. Da er reichlich gespuckt hat und bei der U5 über 9kg wog hat er offensichtlich genug bekommen. Mit ungefähr einem Jahr war er dann gefühlt in wenigen Sekunden fertig...

Vertrau deinem Kind, sie weiß was sie braucht. Sie kann stillen aber oft ist essen halt nicht die Lösung...