Die Blechtrommel fand ich gar nicht so mies.
In einem Ferienhaus war eine Reihe alter Bücher, die - lt. Einband - den Nobelpreis bekommen haben, darunter Nils Holgerson. Fand ich irgendwie lustig und habe ich in dem Urlaub auch gelesen.
In der Schweiz gab es immer zwei Lager, entweder man gehörte zu Frisch oder zu Dürrenmatt. Ich mag beide

Ich mag beide nicht (mehr). Goethe und Schiller auch nicht. Auch nicht Kant, Hegl, Lenz und vieles andere was man gelesen haben sollte. Habe ich gemacht als Jugendliche, fand ich toll damals, ist mir jetzt aber langweilig und anstrengend. Es passt nicht in mein Leben.
Gedichte kann ich gut lesen, wenn es was "Gutes" sein soll. Maxi und ich schaffen zusammen ein Buch / Woche, derzeit einen "Krimi" von Chidolue. Anspruchsvollere Sachen lese ich sowieso am liebsten mit und für Kinder. Komisch irgendwie.
Wenn ich irgendwann mal Zeit habe, fühlt sich mein Kopf so kaputt gedacht an, dass ich nicht mehr viel verkrafte. Vielleicht konnte ich deshalb auch Müller nicht ertragen?
Zu unterste Schublade darf es aber auch nicht sein.
Mit Begeisterung habe ich dieses Jahr das neue Poznanskibuch gelesen, wobei man schon gemerkt hat, dass es für Jugendliche ist und ich die Krimis eigentlich lieber mag.
Mit Grauen habe ich "Frau gönnt sich ja sonst nichts" gelesen, kannte aber - dies muss ich zu meiner Verteidigung sagen - die Autorin vorher nicht. Boah, war das schlecht. Lange nicht mehr so ein schlechtes Buch gelesen. Quasi das Gegenteil zu Atemschaukel.
Frau Obama interessiert mich jetzt nicht so. Ich mag sowieso nicht so gerne Biografien, außer von Musikern (keine Ahnung, warum von Musikern, ich steh gar nicht so auf Musik).
Will nicht Poznanski ne neue Serie rausbringen? Die würde ich auch lesen.
Ich hoffe auf leichtere Kost / Empfehlungen.