Re: Wieviel Platz braucht/will man wirklich?
Verfasst: 21.06.2017, 21:57
Ich glaube, es sind hier viele verschiedene Punkte vermischt.
Zum einen lese ich häufig "das geht nicht", "das brauche ich". Wie Sibi aber sehr treffend schrieb, wie ich finde, müssen diese Wünsche eben auch möglich sein. Verstehen kann ich sie trotzdem sehr gut.
Ich selbst liebe große Räume und große Häuser. Wir haben früher immer in freistehenden Einfamilienhäusern gelebt und ich hatte ein eigenes relativ großes Zimmer. Ich dachte auch immer, dass ich so später natürlich auch leben werde. (Noch dazu habe ich immer von einem riesigen Grundstück geträumt, auf dem ich einen Teil verwildern lasse, einen Teil als Anbaufläche nutze und natürlich ganz viele Tiere halte).
Mittlerweile haben sich für mich leider Realitäten entwickelt, die diese Möglichkeit in weite Ferne rücken lassen. Zum Einen habe ich begriffen, dass meine Eltern so nur leben konnten, weil sie selbst geerbt hatten (was uns aller Wahrscheinlichkeit nicht passieren wird) und sie sich darüber hinaus trotzdem immer wieder verschuldet hatten.
Wir leben im Berliner Speckgürtel und die Preise sind hier so exorbitant gestiegen in den letzten Jahren, dass wir uns voraussichtlich über kurz oder lang mit unserem Reihenmittelhaus (108qm) arrangieren werden müssen. Ursprünglich dachten wir immer, das ist so ein praktisches Übergangshaus und irgendwann kaufen wir uns was Größeres, mit mehr als handtuchgroßem Garten. Es sieht aber nicht so aus, als ob wir uns das mit unseren Gehältern jemals leisten können werden, wenn nicht irgendwie per Zufall uns mal ein enormes Schnäppchen in die Hände fällt.
Als wir uns dies nun in aller Deutlichkeit vor Augen geführt haben, haben wir versucht, uns damit abzufinden. Und tatsächlich geht es uns mittlerweile ganz gut damit. Wir mögen unser Haus an sich auch recht gerne. Nur ist es eben nicht sehr groß und hat neben den Haupträumlichkeiten unten nur drei Zimmer oben.
Wir hätten aber gerne vier Kinder. Und ich bin Lehrerin, sprich: benötige ein Arbeitszimmer...
Unsere neueste Idee ist nun, den Keller komplett zu entrümpeln und unser Zeug auf die Waschküche zu beschränken, so dass wir den anderen größeren Raum teilen und langfristig als Schlaf- und Arbeitszimmer nutzen können.
Dann wären oben eben drei Kinderzimmer möglich, wovon man ggf. das Dachzimmer noch teilen könnte, da es recht groß ist. Und plötzlich zeigt unser kleines Haus ganz neue Kapazitäten auf.
Zum Schlafen brauchen wir nicht viel Platz, aber zum Spielen (und sich aus dem Weg gehen) für die Kinder finde ich viel Platz schon wichtig und toll. WENN es möglich ist. Und manchmal bringt eben schon ein Zimmertausch was.
(Was ja aber z.B. für Sandküste vermutlich auch ein wichtiger Faktor ist, ist ja, dass sie im Verhältnis zu den heutigen Marktpreisen vermutlich relativ günstig leben. Ein Verkauf und Umzug würde demnach ja lediglich mögliche Probleme mit Exmann oder so vereinfachen. Aber eine neue Wohnung/Haus wäre dann ja im Verhältnis auch bei weniger Platz vermutlich teurer, spricht es müsste NOCH weniger Platz in Kauf genommen werden. Und selbstverständlich kann ich verstehen, dass das ziemlich be******en wäre! Total blöde Situation, ich wünsche euch das Allerbeste!)
Zum einen lese ich häufig "das geht nicht", "das brauche ich". Wie Sibi aber sehr treffend schrieb, wie ich finde, müssen diese Wünsche eben auch möglich sein. Verstehen kann ich sie trotzdem sehr gut.
Ich selbst liebe große Räume und große Häuser. Wir haben früher immer in freistehenden Einfamilienhäusern gelebt und ich hatte ein eigenes relativ großes Zimmer. Ich dachte auch immer, dass ich so später natürlich auch leben werde. (Noch dazu habe ich immer von einem riesigen Grundstück geträumt, auf dem ich einen Teil verwildern lasse, einen Teil als Anbaufläche nutze und natürlich ganz viele Tiere halte).
Mittlerweile haben sich für mich leider Realitäten entwickelt, die diese Möglichkeit in weite Ferne rücken lassen. Zum Einen habe ich begriffen, dass meine Eltern so nur leben konnten, weil sie selbst geerbt hatten (was uns aller Wahrscheinlichkeit nicht passieren wird) und sie sich darüber hinaus trotzdem immer wieder verschuldet hatten.
Wir leben im Berliner Speckgürtel und die Preise sind hier so exorbitant gestiegen in den letzten Jahren, dass wir uns voraussichtlich über kurz oder lang mit unserem Reihenmittelhaus (108qm) arrangieren werden müssen. Ursprünglich dachten wir immer, das ist so ein praktisches Übergangshaus und irgendwann kaufen wir uns was Größeres, mit mehr als handtuchgroßem Garten. Es sieht aber nicht so aus, als ob wir uns das mit unseren Gehältern jemals leisten können werden, wenn nicht irgendwie per Zufall uns mal ein enormes Schnäppchen in die Hände fällt.
Als wir uns dies nun in aller Deutlichkeit vor Augen geführt haben, haben wir versucht, uns damit abzufinden. Und tatsächlich geht es uns mittlerweile ganz gut damit. Wir mögen unser Haus an sich auch recht gerne. Nur ist es eben nicht sehr groß und hat neben den Haupträumlichkeiten unten nur drei Zimmer oben.
Wir hätten aber gerne vier Kinder. Und ich bin Lehrerin, sprich: benötige ein Arbeitszimmer...
Unsere neueste Idee ist nun, den Keller komplett zu entrümpeln und unser Zeug auf die Waschküche zu beschränken, so dass wir den anderen größeren Raum teilen und langfristig als Schlaf- und Arbeitszimmer nutzen können.
Dann wären oben eben drei Kinderzimmer möglich, wovon man ggf. das Dachzimmer noch teilen könnte, da es recht groß ist. Und plötzlich zeigt unser kleines Haus ganz neue Kapazitäten auf.
Zum Schlafen brauchen wir nicht viel Platz, aber zum Spielen (und sich aus dem Weg gehen) für die Kinder finde ich viel Platz schon wichtig und toll. WENN es möglich ist. Und manchmal bringt eben schon ein Zimmertausch was.
(Was ja aber z.B. für Sandküste vermutlich auch ein wichtiger Faktor ist, ist ja, dass sie im Verhältnis zu den heutigen Marktpreisen vermutlich relativ günstig leben. Ein Verkauf und Umzug würde demnach ja lediglich mögliche Probleme mit Exmann oder so vereinfachen. Aber eine neue Wohnung/Haus wäre dann ja im Verhältnis auch bei weniger Platz vermutlich teurer, spricht es müsste NOCH weniger Platz in Kauf genommen werden. Und selbstverständlich kann ich verstehen, dass das ziemlich be******en wäre! Total blöde Situation, ich wünsche euch das Allerbeste!)