Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das werden

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elamshin
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von elamshin »

@Almala: Das klingt nach einer ganz warmen, wertvollen Erinnerung. Meine Kinder haben/hatten beide wenn sie gerade emotional in Aufruhr waren und andockten, diesen ganz besonderen Blick. So wie du deine Gefühle beschreibst, hätte ich diesen Blick auch interpretiert.

@petra: Herzlichen Glückwunsch! :D
Deine Gefühle sind wichtig, egal ob positiv oder negativ. Es ist ja auch ein riesiges Abenteuer. Ich hatte auch Momente wo ich mich gefragt habe, wie das bitte mit zwei Kindern funktionieren soll. Es verändert die Beziehungen in der Familie, aber es bereichert sie auch ungemein.
Gib dir Zeit, reinzuwachsen. Du musst nicht von 0 auf 100 glücklich sein und alles problemlos wuppen.
2/2012, 8/2014 und 9/2019
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Schokoflocke
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von Schokoflocke »

@petra
Herzlichen Glückwunsch! Ich glaube auch dass du deinem Kind mit einem Geschwisterchen etwas tolles schenkst. Meine beiden lieben sich sehr!
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)
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almala2013
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von almala2013 »

Herzlichen Glückwunsch :)

So wie es elamshin sagt finde ich es echt super weil egal ob beim ersten, zweiten oder dritte (usw) muss man wirklich nicht so wie in den Filmen immer vor glückshormonen platzen! Sorge hat ja den großen nutzen sich auf eine neue Situation einzustellen :)
petra69
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von petra69 »

Ach, tut das gut, wenn man verstanden wird bzw. wenn man sieht, dass es auch anderen vielleicht ähnlich ging.
Eigentlich sagt mein Verstand mir ja auch, dass es irgendwie geht. Aber die Gefühle sind da eben oftmals anderer Meinung bzw. wollen sich nicht mit einem "irgendwie" zufrieden geben.

Ich finde es auch unheimlich schön von den tollen Kindheitserinnerungen/-erfahrungen zu hören. Schade, dass ich so etwas nicht habe. Aber andererseits ist es für mich um so spannender. Ich habe mich schon oft gefragt, was bei meiner Kleinen später mal "zurückbleibt" von unserer Stillbeziehung und dem Körperkontakt. Ich kann mich erinnern, dass ich als ich klein war, es irgendwie "komisch" fand, wenn ich meiner Mutter beim Anziehen zu sah und ihren Bauch gesehen habe (der war recht auffällig nach der Geburt von 3 Kindern). Da wir aber nie diese enge Stillbeziehung vielleicht auch dann normal.

So habe ich ja die grosse Hoffnung, dass meine Kleine andere Eindrücke und Gefühle mitnimmt. Das macht mich sehr froh!
petra69
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von petra69 »

Ich melde mich nochmals zurück hier:

Ich war heute bei der Gyn. Ich bin also ss 6+0!
Meine Gefühle sind immer noch eher zurückhaltend. Eigentlich habe ich die meiste Sorge um meine kleine, jetzt 1 1/2jährige Maus. Hoffentlich geht alles gut. Und irgendwie "zurücksetzen" möchte ich sie ja nicht.

Aber nun der Hammer: Die neue SS ist ja auch durch einen Kryotransfer entstanden. Als die Frage nach einen Geschwisterchen im Raum stand, kristalisierten sich für mich einige "Bedingungen" heraus:
Ich wollte nicht abstillen und meine Kleine weiterstillen und einfach schauen, ob sie sich selbst in der SS abstillt (was ich wahrscheinlich auch noch als schade empfinden würde :D ) oder ob ich vielleicht einmal Tandemstillen würde... (?). Schön stelle ich es mir zumindest vor. Wie es letztlich würde, ich weiss, das kann man ja nie genau sagen.
Dann kam hinzu, dass ich einen Kryotransfer ohne Medikamente brauchte. Meine Frauenärztin unterstützte mich da. Letztlich hat die Kinderwunschlinik auch mitgespielt und siehe da ich bin schwanger!

Heute zur Untersuchung fragte mich meine Frauenärztin plötzlich, wie ich es denn mit dem Stillen machen wollte. Ich könne ja schliesslich nicht stillen und ein Baby austragen. Das wäre für den Körper viel zu viel. Ich war wie vor den Kopf gestossen. Sie hatte doch gewusst, dass ich weiter stillen wollte. Wenn sie bedenken hat, wieso hat sie diese nicht gleich geäussert sondern mir noch geholfen einen Kryotransfer ohne Medis zu bekommen?
Ich bin wirklich total vor den Kopf gestossen und fühle mich so elend. Leider bin ich ja nun auch schon 46. Ich habe Angst, dass mein Alter dann doch eine Rolle spielen könnte. Bisher merke ich nicht, dass mir das Stillen in irgend einer Weise schwer fällt. Ich hatte nie den Eindruck, dass mein Körper dadurch ausgelaugt wird oder so. Ich fühlte mich immer klasse (ausser zwei dicke Erklältungen, die ich früher nie hatte).

Eigentlich hat mir die Ärztin heute damit grosse Angst gemacht. Und meine Kleine demnächst abzustillen, das war doch das, was ich absolut so nicht wollte :( .

Statt mich zu freuen, fühle ich mich gerade so richtig miess.... Sorry
(Hoffe ich habe auch nicht zu durcheinander geschrieben.)
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Sakura
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von Sakura »

Hi Petra,

herzlichen Glückwunsch zum kleinen Bauchwunder :D

Zu Stillen in der Schwangerschaft schau mal hier: http://www.afs-stillen.de/index.php/run ... ngerschaft

alles Liebe,
Sakura :D
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

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almala2013
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von almala2013 »

Ein vorsichtigen Glückwunsch erstmal.. :)

Man meint gar nicht was der weiblicher Körper alles schafft :) meine papa war in Nigeria im Urlaub und er hat gesagt er hat noch nie so viele Mütter gesehen die zwei kinder auf einmal stillen. Er hat sogar eine Mutter kennen gelernt die ein 5 jähriges, ein 2 jähriges Kind und ein 3 Monate altes Baby stillt. Ich kann mir nicht vorstellen ob die Frau sich jemals über das stillen solche Gedanken gemacht hat da es dort einfach normal ist :)
Ach ja und die Frau war wohl genährt :)
Vll kann mir mein Papa das Bild von ihr und den Kindern iwie auf den PC machen und ich kann es dir zeigen :)
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tania
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von tania »

es gibt bestimmte umstaende, in denen abstillen wichtig ist, damit die schwangerschaft intakt bleibt. grob gesagt: wenn deine frauenaerztin von sex abraet, dann solltest du auch nicht mehr stillen (vorzeitige wehen, verkuerzter gebaermutterhals). das ist aber natuerlich sehr selten! bei einer normalen schwangerschaft ist stillen absolut kein problem. und jetzt hast du halt drei sehr gute gruende, dich gesund und ausreichend zu ernaehren - bauchbaby, und du selbst :D

ich habe die schwangerschaft durchgestillt und ein kind mit 4800g geboren. und ich hatte gut kraft und energie die schwangerschaft hindurch.

ich freue mich fuer dich! und eines tages - ganz bestimmt - da gilt deine sorge (und liebe!) deinen beiden kindern. bei mir war es aber die ganze schwangerschaft durch eigentlich nur der grosse, um den ich mich gesorgt habe.
tania mit sohn *09 und sohn *12
elamshin
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von elamshin »

Liebe Petra, es wurde ja schon geschrieben das der Frauenkörper im Allgemeinen die Kraft hat ein großes Kind (das ja nun nicht mehr vollstillt) und ein Baby zu versorgen. Hör einfach auf dich und deinen Körper, iss gesund, tu was dich glücklich macht. Daher kommt die Kraft. Stillen laugt nicht aus, das tun andere Faktoren!
Mich hat das Stillen während schwieriger Phasen des Großen während der Schwangerschaft eher entlastet.
2/2012, 8/2014 und 9/2019
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tania
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Re: Langzeitstillen, Familienbett - 2. Kind, wie wird das we

Beitrag von tania »

und du kannst JEDERZEIT abstillen, wenn du merkst, dass es nicht mehr das richtige fuer eure familie ist. du musst dich nicht jetzt fuer die ganze schwangerschaft oder gar die zeit danach entscheiden!
tania mit sohn *09 und sohn *12
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