Re: Masernausbruch in Berlin
Verfasst: 09.02.2015, 15:00
@ Giraffchen: Ich bin absoluter Laie, aber mich persönlich würde das schon sehr beruhigen und vermutlich würde ich dann nicht zusätzlich impfen.
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da ist dann auch wieder die Frage, ob eine Hebamme eine Laboranforderung ausstellen darf? Weiß ich auch nicht. Normalerweise ist auch das eine ärztliche Aufgabe, die aber möglicherweise an Assistenzpersonal (Krankenpflege/Hebammen) deligiert werden kann.AnnaKatharina hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass Hebammen impfen dürfen, weiß es aber nicht genau.
Da Schwangere eh nicht MMR geimpft werden dürfen, wäre das in diesem Fall auch auch garnicht relevant.
Aber sie dürfen Blut abnehmen. Und dadurch den Titer bestimmen lassen.
Vergesst bitte den letzten Absatz. Das war keine Aussage vom RKI. Die haben nur darauf hingewiesen, das die nach 1970 Geborenen nicht zwei mal geimpft wurden...sweet-cherry-13 hat geschrieben:Das bestätigt die Aussage vom RKI. Ab 1980 wurde dann wohl zwei mal geimpft.Käthe hat geschrieben:Mein Mann und ich, Jahrgang 81 und 85, sind in der DDR 2 mal gegen Masern geimpft worden. Ziemlich zeitig auch. Da kam man eher nicht drum herum.
Und die vor '70 geborenen haben auch keine Garantie, weil damals oft "wegen ungeimpfter Geschwister" nicht geimpft wurde.sweet-cherry-13 hat geschrieben: Die haben nur darauf hingewiesen, das die nach 1970 Geborenen nicht zwei mal geimpft wurden...
Das wär mir total schnuppe. Ich glaub nicht, daß nur ein einziger jetzt weniger impft (der vorher impfen wollte) und nun wegen irgendwelcher Thesen abwartet bis er hoffentlich Masern bekommt, damit sein Krebsrisiko sinkt.Kattirina hat geschrieben:Ich bin ja eher von der Impffraktion. Habe aber gerade von einer Freundin (anti-MMR) gehört, dass überstandene Masern einer der besten Indikatoren für niedrigere KREBSanfälligkeit sind. Wisst Ihr, was da dran ist? Glaubenssache?
Also bei der Freundin schon, das Kind ist ansonsten geimpft, bis auf MMR eben. Die Freundin hat einen schlimmen Krebsfall mit durchgemacht. Wenn es wirklich wahr wäre, ist das doch ein gewichtiges Argument?Seerose hat geschrieben:Das wär mir total schnuppe. Ich glaub nicht, daß nur ein einziger jetzt weniger impft (der vorher impfen wollte) und nun wegen irgendwelcher Thesen abwartet bis er hoffentlich Masern bekommt, damit sein Krebsrisiko sinkt.Kattirina hat geschrieben:Ich bin ja eher von der Impffraktion. Habe aber gerade von einer Freundin (anti-MMR) gehört, dass überstandene Masern einer der besten Indikatoren für niedrigere KREBSanfälligkeit sind. Wisst Ihr, was da dran ist? Glaubenssache?![]()
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Findest Du?Kattirina hat geschrieben: Wenn es wirklich wahr wäre, ist das doch ein gewichtiges Argument?
Kenne mich nicht gut genug aus... ideal wäre natürlich wenn man die beiden Risiken genau kennen würde und gegeneinander abwägen... vielleicht im nächsten Jahrhundert.Seerose hat geschrieben:Ein Impfbefürworter würde jetzt sagen, ha, kein Krebs, aber das Risiko jetzt einer Hirnhautentzündung...