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Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 15:00
von sweet-cherry-13
@ Giraffchen: Ich bin absoluter Laie, aber mich persönlich würde das schon sehr beruhigen und vermutlich würde ich dann nicht zusätzlich impfen.

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 15:02
von suri
Hebammen dürfen prinzipiell i.m. spritzen. (Schmerzmittel im Zusammenhang mit der Geburt. So wie Pflegepersonal auch)
Aber sie dürfen sicher keine Impfindikation stellen und ohne ärztliche Supervision das Präparat verabreichen. Das ist eine ärztliche Aufgabe.

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 15:06
von suri
AnnaKatharina hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass Hebammen impfen dürfen, weiß es aber nicht genau.
Da Schwangere eh nicht MMR geimpft werden dürfen, wäre das in diesem Fall auch auch garnicht relevant.
Aber sie dürfen Blut abnehmen. Und dadurch den Titer bestimmen lassen.
da ist dann auch wieder die Frage, ob eine Hebamme eine Laboranforderung ausstellen darf? Weiß ich auch nicht. Normalerweise ist auch das eine ärztliche Aufgabe, die aber möglicherweise an Assistenzpersonal (Krankenpflege/Hebammen) deligiert werden kann.

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 15:38
von sweet-cherry-13
sweet-cherry-13 hat geschrieben:
Käthe hat geschrieben:Mein Mann und ich, Jahrgang 81 und 85, sind in der DDR 2 mal gegen Masern geimpft worden. Ziemlich zeitig auch. Da kam man eher nicht drum herum.
Das bestätigt die Aussage vom RKI. Ab 1980 wurde dann wohl zwei mal geimpft.
Vergesst bitte den letzten Absatz. Das war keine Aussage vom RKI. Die haben nur darauf hingewiesen, das die nach 1970 Geborenen nicht zwei mal geimpft wurden...

Scheinbar ab 1980 doch wieder oder nur in der DDR?

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 15:45
von Seerose
sweet-cherry-13 hat geschrieben: Die haben nur darauf hingewiesen, das die nach 1970 Geborenen nicht zwei mal geimpft wurden...
Und die vor '70 geborenen haben auch keine Garantie, weil damals oft "wegen ungeimpfter Geschwister" nicht geimpft wurde.

Was wieder heißen würde, daß Impfmasern doch ansteckend sind. Sind sie aber angeblich nicht.

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 16:51
von Kattirina
Ich bin ja eher von der Impffraktion. Habe aber gerade von einer Freundin (anti-MMR) gehört, dass überstandene Masern einer der besten Indikatoren für niedrigere KREBSanfälligkeit sind. Wisst Ihr, was da dran ist? Glaubenssache?

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 17:00
von Seerose
Kattirina hat geschrieben:Ich bin ja eher von der Impffraktion. Habe aber gerade von einer Freundin (anti-MMR) gehört, dass überstandene Masern einer der besten Indikatoren für niedrigere KREBSanfälligkeit sind. Wisst Ihr, was da dran ist? Glaubenssache?
Das wär mir total schnuppe. Ich glaub nicht, daß nur ein einziger jetzt weniger impft (der vorher impfen wollte) und nun wegen irgendwelcher Thesen abwartet bis er hoffentlich Masern bekommt, damit sein Krebsrisiko sinkt. :roll: :roll: :roll:

Meine Tochter wurde im Grundschulalter geimpft, ich 1x vor ein paar Jahren.

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 17:08
von Kattirina
Seerose hat geschrieben:
Kattirina hat geschrieben:Ich bin ja eher von der Impffraktion. Habe aber gerade von einer Freundin (anti-MMR) gehört, dass überstandene Masern einer der besten Indikatoren für niedrigere KREBSanfälligkeit sind. Wisst Ihr, was da dran ist? Glaubenssache?
Das wär mir total schnuppe. Ich glaub nicht, daß nur ein einziger jetzt weniger impft (der vorher impfen wollte) und nun wegen irgendwelcher Thesen abwartet bis er hoffentlich Masern bekommt, damit sein Krebsrisiko sinkt. :roll: :roll: :roll:
Also bei der Freundin schon, das Kind ist ansonsten geimpft, bis auf MMR eben. Die Freundin hat einen schlimmen Krebsfall mit durchgemacht. Wenn es wirklich wahr wäre, ist das doch ein gewichtiges Argument?

Ich habe davon noch nie gehört und bin einfach neugierig (und sowieso samt Kind geimpft), wie in der Natur manche Dinge geregelt sind bzw. sich gegenseitig beeinflussen, wo man bisher keinen Zusammenhang gesehen hat. Vermutlich sind doch aber früher (vorm Impf-Zeitalter) auch (genauso?) viele Leute an Krebs gestorben, nur dass es nicht so erkannt wurde vielleicht?

Mich würde einfach interessieren, wieviel Gehalt und Anhänger diese Vermutung hat. Irgendwo zwischen "komplett Hokuspokus" und "Masern-Therapie ist DIE Zukunft" würde ich gern dazulernen...

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 17:15
von Seerose
Kattirina hat geschrieben: Wenn es wirklich wahr wäre, ist das doch ein gewichtiges Argument?
Findest Du?

Ein Impfbefürworter würde jetzt sagen, ha, kein Krebs, aber das Risiko jetzt einer Hirnhautentzündung...

Ich hab schon soooo viele Thesen gehört, ich bin da skeptisch.

Aber dass es unglaublich große medizinische Fortschritte gibt, ja, das kann ich glauben. :wink:

(Für die Statistik: ich hab keine Angst vor Masern, aber möchte ungerne eine Kinderkrankheit als Erwachsene haben. Mir hat schon der Keuchhusten mit 7 gebrochenen Rippen gereicht.)

Re: Masernausbruch in Berlin

Verfasst: 09.02.2015, 17:19
von Kattirina
Seerose hat geschrieben:Ein Impfbefürworter würde jetzt sagen, ha, kein Krebs, aber das Risiko jetzt einer Hirnhautentzündung...
Kenne mich nicht gut genug aus... ideal wäre natürlich wenn man die beiden Risiken genau kennen würde und gegeneinander abwägen... vielleicht im nächsten Jahrhundert.