Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschafft?

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Puckimama
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von Puckimama »

Ich "will" auch schon eeeeewig Vegetarier werden, rein aus moralischen Gründen, aber ich schaffe es einfach nicht. Es schmeckt mir einfach zu gut! :oops:

Eine zeitlang hat mich dieses persönliche Versagen, es nicht zu schaffen, psychisch ganz schön fertig gemacht und ich hab jedes Stück Fleisch mit schlechtem Gewissen und scheiß Gefühl gegessen :cry: Verzichten konnte ich trotzdem nicht, ich kam mir regelrecht süchtig vor und je mehr ich verzichten wollte desto gieriger wurde ich danach.
Mittlerweile hab ich mich damit abgefunden, ein "Fleischfresser" zu sein und seit ich mich nicht mehr selbst ständig fertig mache deswegen, gelingt es mir viel besser, nur noch wenig und ganz bewusst Fleisch zu essen.

Ich koche ca. zu 75% vegetarisch und kaufe Fleisch ganz bewusst beim Bio-Metzger. Damit kann ich nun moralisch ganz gut leben.

Gruß Yvonne
"Pucki" 12/2011 und "Quietscherle" 04/2015
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Sweetpea
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von Sweetpea »

Huhu ich wollte mich mal wieder melden. Letztendlich brauchte ich noch eine ganze Weile, war immer wieder innerlich am Abwegen, fragte mich, was ich eigentlich will. Ich war schon wieder so weit, dass ganze Projekt sein zu lassen, aber dann vor 3 Wochen sagte ich mir: "Am Montag fängst du an. Und probierst es einfach mal ne Woche aus."

Ich aß von Montag bis Freitagnachmittag ausschließlich vegetarisch und am Wochenende gab es dann auch Fleisch. Jedoch ab Montag wieder nicht und das klappt bisher super. Ich mache mir aber auch keinen Druck. Wenn ich arg Appetit bekommen sollte ess ich eben etwas Fleisch, ähnlich wie man bei einer Diät auch mal was Süßes nascht. Bisher brauchte ich es nicht.

Gestern abend grillten wir bei Schwiegers. Ich hatte ein Steak. Es schmeckte okay, aber ich hatte die ganze Nacht Durchfall. :(

Klar bisher waren es erst 3 Wochen, für mich ist das aber schon was und es geht mir richtig gut damit, also werde ich weitermachen und euch ab und zu davon berichten.

Vorletzte Woche gab es übrigens Burger mit Haferflocken-Bratlingen und Big Mac-Soße, es war so so lecker und für mich ein Grund zuhause nie wieder Paddies aus Fleisch zu essen.

Lieben Gruß
Sweetpea

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Lil'B (11/12) & Minnie (5/14)
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Karinke
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von Karinke »

Hier meine Story, wie ich vom Low-Carb-Fleischfresser zum Vegi wurde:
Kohlenhydrate stellten sich bei mir schnell als DIE Verursacher von Übergewicht heraus. Die einzige Alternative die ich fand war: Fleisch und Käse. Damit konnte ich zügig Zwanzig Kilo Ballast abwerfen. Viel Gemüse - LowCarb halt eben.
Ich wurde Schwanger und mit der einen oder anderen Komplikation hatte ich meine Grosse Zuhause. Ich merkte, dass der Verzicht meinerseits auf Milchprodukte sich Positiv auf sie auswirkte. Die Lektüre von C. Gonzales war es auch, die mich sehr sensibel hielt in ihrem Essverhalten.
Tierische Produkte zu nutzen war für mich das Normalste der Welt. Ich habe auch schon mitgeholfen beim Schlachten und Wursten, und wusste darin, was vor sich geht und konnte gut dahinter stehen.
Ein erster "knacks" ergab sich mit dem ersten Schokokuchen den ich buk nach der Geburt der Grossen. Das eine Eigelb wollte und wollte sich nicht dem Mixer hingeben und wich mir immer aus. Da überkamen mich ein erstes mal Mütterliche Vegi-Hormone. Es begann zu arbeiten in mir.
So langsam konnte ich meinen Milchkonsum wieder aufnehmen, ohne, dass ich über das Stillen Veränderungen an meiner Tochter bemerkte.
Wir waren allerdings ab der ersten Impfung Stammgäste auf der Kinderstation des Spitals, da sie wiederkehrende Atemwegsinfekte hatte. erst, als sie etwa Zwei Jährig war, bemerkte ich einen direkten Zusammenhang zwischen ihren "Infekten" und Milchkonsum ihrerseits. Milch an sich verweigerte sie sowieso. Ans Abstillen war in keiner art zu denken, denn sie ass kaum was. Käse wollte sie auch nicht. einzig Fruchtquark und Joghurt war ein Thema für sie.
So stellten wir in der Familie die Beobachtung an, dass meine "Gesunde" Tochter innerhalb von 3-4h plötzlich wieder "Infektsymptome" zeigte, nach dem sie ein Joghurt hatte. Die Ärzte stritten den Zusammenhang ab. Unsere Beobachtungen sprachen jedoch sehr deutlich eine andere Sprache.
So begann ich mich mit Milchfreier Küche auseinander zu setzen. Gar nicht so einfach, als Überzeugte, gelernte Bäuerin und Frau eines gelernten Landwirten.
Ich kochte Vegane Saucen, um anschliessend das Fleisch hinzu zu geben. Das wurde mir irgendwann dann doch zu paradox.
Zeitgleich, in der Frage, wieso weshalb warum meine Tochter so auf Milch reagiert, und der Druck aus dem Umfeld, mein Kind doch EEEEEeeendlich abzustillen brachte mich dazu unser Konsumverhalten generell zu überdenken. So sehr, dass mir der Appetit auf das Fleisch, wie aber v.a. auch auf die Milch komplett verging. Einzig mit Käse hatte ich noch lange zu "kämpfen", aber auch da habe ich alternativen gefunden, die die Bedürfnisse stillen vermögen.
Schlussendlich gelang mir der Absprung vom Fleisch in dem Moment, wo ich Seitan, Soja und Kichererbsen als zuverlässige Proteinlieferaten für meine Küche entdeckt habe. Dies war auch die Bedingung von meinem Mann: Sorge für die Proteine auf meinem Teller. Als wir dieses Problem gelöst hatten, war der rest eine Kleinigkeit.
Vermissen tue ich es gar nicht.
Die Gedanken, die ich zuvor hatte über die teilweise relativ langen Listen der Inhaltsstoffe über den Vegi-produkten hat sich auf das Fleisch übertragen - wo es im vergleich zu den Vegi Sachen einfach nicht deklariert ist.

Joa, und es lebt sich sehr gut.
Wenn mal aus "anstand" was anderes dazwischen kommt, merke ich sofort, wie mein Körper sich davon "verunreinigt". Die Übersäuerung, mit der ich stets zu kämpfen hatte ist kein Thema mehr.
Die Sonnenempfindlichkeit die ich hatte, wo ich noch im tiefsten Schatten im Stand war, einen Sonnenstich zu kriegen ist passee.
Sonnencreme überflüssig :D

Die Vorteile überwiegen so deutlich, dass ein Zurück nicht in Frage kommt.

Übrigens: ich handhabe es mit den Kindern so, dass sie selber entscheiden dürfen, bzw verwehre ihnen auswärtiges Fleisch nicht. ABER: ich merke so extrem, wie sie nach fleischkonsum einfach so deutlich aggressiver werden, dass es mir meine Entscheidung einfach nochmals bestätigt.
Durch die vielen Infektepisoden hatten wir einige Blutwerte auf Lager. Ich habe das erste Jahr in vegan auch ärztlich begleiten lassen und die Blutwerte BEIDER Kinder sind deutlich besser als sie das zuvor unter Omnivorer Ernährung waren. (y)
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tania
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von tania »

toller bericht, danke karinke.

was sind deine liebsten rezepte mit soja, kichererbse und seitan?
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Karinke
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von Karinke »

Mein Vorzeigemenue ist je nach Saison "Zürigschnätzletzts an Rahmsauce" oder dann "Wild".
Das Geschnetzelte mache ich je nach Kapazität aus Soja-schnetzel in geschnetzelter Form, oder dann aus eigenem Seitan oder auch gekauftem Dinkel-Seitan.

Kichererbsen gibt's eigentlich immer als "Fastfleischbällchen" ala Blauer Schwede. Man würde das auch Falafel nennen, aber meine Familie und ich fürchten uns zu sehr vor neuem. Drum heisst es Fastfleisch.

Ich besitze auch einen Fleischwolf, mit welchem ich aus Seitan Hack selber machen kann.

Das "Wild" definiert sich übrigens aus einer Rotweinsauce mit Maronen. Dazu Sauerkraut oder Rosenkohl.
Spätzle dazu… Diese aus dem dem Kochbuch von P. H*chuli, Junge vegane Küche.

Also, wer es nicht weiss oder äusserst empfindlich ist, merkt es meiner Küche nicht an, dass sie vegan ist.

Rahmsaucen sind Weissweinsaucen mit Mandelmus. Der Weingehalt steigt und sinkt mit Kochzeit die mir zu Verfügung steht :)
Mandelmus und Frische champignons gebe ich erst zum Schluss bei, damit die Nährstoffe möglichst noch intakt bleiben.

Vom Orangen Riesen ist aus der Billiglinie der Kartoffelbreischnelldingsda grundlegend Vegan in der Verpackung. Den Bereite ich mit Hafermilch und Rapsöl zu. Für das gewisse etwas noch ein wenig Muskatnuss dazu - schon passts.

Und bei weiteren fragen - nur zu. Das einfach mal eine Kurzübersicht.
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tania
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von tania »

Karinke hat geschrieben:Mein Vorzeigemenue ist je nach Saison "Zürigschnätzletzts an Rahmsauce" oder dann "Wild".
Das Geschnetzelte mache ich je nach Kapazität aus Soja-schnetzel in geschnetzelter Form, oder dann aus eigenem Seitan oder auch gekauftem Dinkel-Seitan.

Kichererbsen gibt's eigentlich immer als "Fastfleischbällchen" ala Blauer Schwede. Man würde das auch Falafel nennen, aber meine Familie und ich fürchten uns zu sehr vor neuem. Drum heisst es Fastfleisch.

Ich besitze auch einen Fleischwolf, mit welchem ich aus Seitan Hack selber machen kann.

Das "Wild" definiert sich übrigens aus einer Rotweinsauce mit Maronen. Dazu Sauerkraut oder Rosenkohl.
Spätzle dazu… Diese aus dem dem Kochbuch von P. H*chuli, Junge vegane Küche.

Also, wer es nicht weiss oder äusserst empfindlich ist, merkt es meiner Küche nicht an, dass sie vegan ist.

Rahmsaucen sind Weissweinsaucen mit Mandelmus. Der Weingehalt steigt und sinkt mit Kochzeit die mir zu Verfügung steht :)
Mandelmus und Frische champignons gebe ich erst zum Schluss bei, damit die Nährstoffe möglichst noch intakt bleiben.

Vom Orangen Riesen ist aus der Billiglinie der Kartoffelbreischnelldingsda grundlegend Vegan in der Verpackung. Den Bereite ich mit Hafermilch und Rapsöl zu. Für das gewisse etwas noch ein wenig Muskatnuss dazu - schon passts.

Und bei weiteren fragen - nur zu. Das einfach mal eine Kurzübersicht.
kann ich dich fuer mein naechstes weihnachtsfest buchen? :D

das klingt wirklich toll! ich bin zur zeit sehr uninspiriert und hab meine standard fake-fleischgerichte ine bisschen uebergegessen. will was neues ;-)
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Karinke
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von Karinke »

Tortillas kannst du super machen. Ich entwässere jeweils ein Sojajoghurt um "Quark" zu erhalten um Saucen zu machen. Vegane mayo findest du einige Rezepte. Ich mache das, mit Öl, Wasser, Mandelmus, Senf, Essig und etwas Salz. Ketchup selber gemacht auf Apfel-Zwiebel-Basis, und die Saucen dann daraus gemischt.
Ob du da Dinkel, Weizen (-Seitan) oder Soya-hack nutzt ist deine Wahl.
Fladenbrote sind meist ohne Milch gemacht. Ansonsten findest du auch da einfache Rezepte. Ich mache da meist Matzen aus der Jüdischen Küche vom Rezept her.


Pizza - da verzichte ich jeweils auf Sojaprodukte, einfach, damit wir nicht täglich Soja essen. Ist mir mit der Ungewissen wissenslage dann doch zu unsicher. Schliesslich ist das Gift alles eine Frage des Masses. Die Proteine kommen dann in form von Bohnen drauf. Für Käse nehme ich Pizzaschmelz-Rezepte. Auch da ist Google dein Freund. Eigentlich - inspiriert vom Flammkuchen - geht es sogar ohne käse.

Auch flammkuchen ist übrigens keine Sache mit dem Entwässerten Joghurt. Schinkenwürfel mache ich aus Räuchertofu, je nach Qualität noch mariniert und ziehen gelassen.

Was darfs sonst noch sein?
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Zaubermaus
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von Zaubermaus »

Ich bin seit Anfang des Jahres Vegetarierin - noch nicht sehr lange, ja.
Aber es fällt mir NULL schwer.
Warum?
Weil ich seitdem viel Zeit damit verbringe, leckere Rezepte bei Ch*fk*ch zu durchforsten, auszudrucken, und mich schon lange nicht mehr so sehr auf die Zubereitung gefreut habe wie "früher"!
Es macht mir wieder richtig Spaß, zu kochen - gesunde Sachen, leckere Sachen, neue Sachen... habe 1000 Ideen und so viel schon im Ordner abgeheftet, da könnte ich nun 1 Jahr lang daraus kochen, jeden Tag was anderes :wink:
Es ist spannend, mit Sachen zu kochen, die ich früher gar nicht benutzt habe (diverse Getreidesachen, Hülsenfrüchte, Sojaschnetzel, verschiedene Gemüsesorten...). Könnte stundenlang im Netz neue Rezepte durchforsten und überlegen, ob das etwas für uns wäre.
Darum fällt es mir überhaupt nicht schwer.

Mit etwas Bedenken hatte ich nun an die bevorstehende Grillsaison gedacht. Putenschnitzel oder -spieße gehörten hier IMMER auf den Teller. Werden es auch nach wie vor für 4 von 6 Leuten (nur meine 12jährige Tochter ist noch vegetarisch, der Rest Fleischfresser).
Aber auch hier habe ich mich nun durchs Netz geklickt und schon ganz viele, neue Ideen, die ausprobiert werden wollen.
Schön ist, dass meine Familie nun mitzieht, seit es richtig gut schmeckt (die ersten Gerichte waren nicht so der Brüller, aber man wächst ja an seinen Aufgaben ;-)). In letzter Zeit gab es NUR leckere Sachen, alle haben zugelangt, keiner hat Fleisch vermisst *freu*

Das motiviert natürlich total, wenn sogar die "Fleischfresser" mit Gemüsegerichten zufrieden sind. Oder wenn sie sagen, dass die Haferflocken-Bratlinge besser schmecken als Fleischfrikadellen :D Oder wenn sie nicht glauben, dass die Lasagne wirklich fleischlos ist (Sojaschnetzel sind was tolles :wink: )
Oder letzte Woche, meine Mutter hat gekocht: am Schluss wollten alle das Valess-Schnitzel haben, weil (Originalton mein Mann): "Das Schweinefilet hat so nach..... SCHWEIN?? - geschmeckt......) :lol:

Achja, mittlerweile mache ich von fast allen Gerichten schnell ein Handy-Foto. Eine Kollegin kocht auch viel vegetarisch und so geben wir uns gegenseitig Input und Motivation und Rezepteaustausch. Selbst meine Mutter zieht irgendwie mit und sie haben ihren Fleischkonsum sehr heruntergeschraubt. Da wird schnell ein Mittagessen-Foto per Whatsapp geschickt und schon wird nach dem Rezept gefragt :P

Ich finde es (momentan vielleicht besonders, weil erst 3 Monate her) spannend, aus dem öden Koch-Einerlei herausgekommen zu sein, denn irgendwie gab es ja doch immer das selbe: viel Fleisch mit wenig Gemüse.
Achja, außerdem habe ich schon fast 4 Kilo abgenommen, wenn das keine Motivation ist! :idea:
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Sweetpea
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von Sweetpea »

So endlich habe ich einen Moment, um mich mal wieder zu melden. Mittlerweile lebe ich vegetarisch. Keinen Käse mehr mit tierischem Lab, keine Gelatine, wo es eindeutig ausgewiesen ist (soll heißen bei Fruchtsaft achte ich z.B. noch nicht darauf) usw. Ich hätte beim Eröffnen des Threads nicht gedacht, es wirklich zu schaffen. Mir hilft es am Meisten nicht mehr die Augen zu verschliessen. Ich schaue mir Berichte zur Massentierhaltung an, lese mir Erfahrungsberichte über Schlachthäuser durch, da vergeht einem von ganz alleine der Appetit. Und ich spiele mittlerweile mit dem Gedanken vegan zu leben. Aber auch diesem Ziel muss ich in kleinen Schritten näher kommen.

Liebste Grüße
Sweetpea.

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merkaeserka
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Re: Vom Fleischliebhaber zum Vegetarier, wer hat es geschaff

Beitrag von merkaeserka »

Das ist schön von dir zu hören, ich trage mich selbst mit dem Gedanken, weiß aber noch nicht wie ich es meiner Familie sagen soll. Zuhause gibt es immer mehr vegetarische Gerichte, auch haben wir 2 komplette vegetarische Tage. Für meinen Mann ist es Ok, er möchte aber nicht komplett verzichten. Aber ich weiß noch nicht wie meine Eltern oder meine Schwiegereltern reagieren. Besonders letztere kochen immer nur Fleisch mit Sättigungsbeilage, also Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Gemüse gibt es ganz selten und Salat nur in kleinen Menge. Da wir aber einmal die Woche im Durchschnitt dort essen, bin ich echt ratlos.
Wintermama '87 mit Herbstkind 09/10 und Frühlingsbaby 05/14 *08/17
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