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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 12.11.2014, 23:23
von Seerose
Meine Heringspause ist auch vorbei. Ich esse schon wieder täglich, seit Tagen. Freitag kommt ne Großbestellung im Laden nur für mich an.

Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 22.11.2014, 14:14
von Mutterhenne
Teazer hat geschrieben:Ich hatte in meiner ersten Sws Lust auf Kreide.

Tatsächlich stellte sich heraus, dass ich einen Kalziummangel hatte. Der Arzt war völlig begeistert, dass mein Körper das so deutlich kommunizierte.
Was mir in der zweiten Sws fehlte, weiß ich bis heute nicht: Ich hatte Lust in nasse Waschlappen zu beißen, getrunken habe ich aber genug.


Bei mir waren's 'nur' Kartoffeln mit Senf, Alnatura-Dosenlinsensuppe mit Unmengen an Essig und vegane Leberwurst...
Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 23.11.2014, 09:29
von alequito
intuitives essen
wieso soll das nciht so sein?
Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 23.11.2014, 12:12
von Puksie
Meine Tochter, 14 Monate alt, isst nur "Gläschen" (aber lange nicht alle) oder Fleisch.
Was genau kann man daran ablesen?
Mein Sohn (4,5 Jahre) isst am liebsten Brot und Nudeln (das Brot mit Zwiebelmettwurst).
Habt ihr Ideen, warum?
Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 23.11.2014, 12:28
von alequito
es gibt immer ganz unterschiedliche menschen, die einen probieren, die anderen verlassen sich auf das, was sie kennen
also bei gläschenkindern denke ich ist es einfach die konditionierung, sie sind es gewohnt und verändern nicht oder schwer ( denke da ist etwas ganz instinktives dabei, was ich gewohnt bin und mich leben lässt ist nicht giftig...)
bei speziellen herstellern geh ich auch davon aus, dass nicht alles deklariert ist, bzw auch gesüßt und nachgeholfen wird.
leider geht es da nciht darum was das kind wirklch ebkommt, sondern wie es sich besser verkaufen lässt.
wenn du deinem kind dann essen anbietest, was so schmeckt wie es eben schmeckt ( zb karotte oder so), dann ist das befremdlich...
nun ich denke hier kann sich jeder wiederfinden oder eben nicht.
hunde beginnen gras zu fressen wenn sie vitamine benötigen
ich denke man kann sehr wohl spüren, was der körper benötigt , dazu benötigt mensch einen guten sinn für sich selbst
ich denke, es gibt ernährungsweisen mit denen man das gefühl viel besser erlangen kann und es gibt ernährungsweisen /lebensmittel, die einem das komplett überdeckeln, weil es diverse inhaltsstoffe gibt, die einfach das verlangen nach mehr davon auslösen...
Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 23.11.2014, 13:09
von Nuala
alequito hat geschrieben:
ich denke, es gibt ernährungsweisen mit denen man das gefühl viel besser erlangen kann und es gibt ernährungsweisen /lebensmittel, die einem das komplett überdeckeln, weil es diverse inhaltsstoffe gibt, die einfach das verlangen nach mehr davon auslösen...
Sehr gut ausgedrückt!!! Und Menschen reagieren bei ein und derselben Ernährungsweise wiederum unterschiedlich.
Wenn so spezielle Gelüste sind, wie Kreide, fetter Kaltwasserfisch oder grünem Gemüse - das würde ich als Anzeichen sehen (den Waschlappen kann ich nicht einordnen

).
Aber bei vielen anderen Sachen bin ich misstrauisch/skeptisch - zB. gerade bei Kohlenhydraten. Diese können Heißhungerpotential haben, weil sie so schnelle Energie liefern. Quasi ein bisschen wie eine Droge. Ganz klar der Fall bei Schokolade. Aber auch bei Obst, das ja angeblich so gesund ist. Ich könnte grad 3 Äpfel am Tag essen! Ich glaube nicht dass ich irgendwas darin brauche, außer den Zuckerkick. Und deshalb bin ich bei vielen - auch vermeintlich gesunden - Sachen zurückhaltend...
Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 23.11.2014, 14:05
von chennai
also bei rote Beete oder Fisch würde ich meinem Appetit auch vertrauen, aber im Moment gelüstet es mich regelmäßig so dermaßen nach Eierlikör, keine Ahnung, was das soll...
Seerose, bei deiner Liste finde ich mich ganz gut wieder und in der Tat haben deine allgegenwärtigen Heringsposts in mir auch einen Appetit auf Hering ausgelöst - dummerweise vergess ich immer, das auf den Einkaufszettel zu schreiben. Da mein Mann einkauft, kann ich mich dann nicht im Laden inspirieren lassen

Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 24.11.2014, 11:49
von malandrinha
Während der SWS mag ich immer kein Leitungswasser - allerhöchstens gefiltertes. Am besten aber Sprudel mit viel Kohlensäure.
Und in dieser SWS verabscheue ich Fleisch - obwohl ich ansonsten wirklich sehr gerne (wenn auch nicht sehr oft, aber wenn, gerne) Fleisch esse. Dass ich am Anfang der SWS kein Gemüse mag und keinen Salat esse, kann ich nachvollziehen. Aber das mit dem Fleisch ist schon komisch. Könnte ich doch sicher als Eisenlieferant gebrauchen? Dafür schütte ich mir die Hefeflocken gerade kiloweise über den Salat. Schon komisch. Auch außerhalb der SWS scheint mein Körper oft zu wissen, was er braucht - aber jetzt ist es grad extremer.
Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 24.11.2014, 13:30
von Jia
malandrinha hat geschrieben:Dafür schütte ich mir die Hefeflocken gerade kiloweise über den Salat. Schon komisch.
Nicht komisch, sondern sehr sinnvoll: Hefeflocken enthalten viele B-Vitamine, inkl. Folsäure, also das, was dein Körper in der Schwangerschaft verstärkt braucht. Und vielleicht sind deine Eisenspeicher gerade voll? Ich hatte in der SWS auch nur dann Appetit auf Fleisch, wenn die Eisenwerte nicht so hoch waren, vor allem im 5. Monat.
Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?
Verfasst: 24.11.2014, 13:49
von Ginevere
Sehr interessant!
Ich hab das auch schon immer und denke dass ich öfter drauf hören sollte.
Momentan habe ich einen furchtbaren Heißhunger auf Fisch jeder Art. Ich stürme buchstäblich den Supermarkt nach der Arbeit. [emoji15]
Kann das mit dem Vitamin D Mangel zusammen hängen?
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