Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
Verfasst: 11.05.2014, 12:15
Kapitel 6-10
Ich finde die nüchterne Art der Beschreibung absolut ausreichend, gerade das nicht-ausschmückende lässt mich stärker überlegen, wie es sich anfühlt, anstatt Gefühle anderer erläutert zu bekommen, die für mich dann weiter weg sind.
In diesem Abschnitt fand ich es spannend zu sehen, wie unterschiedlich Sklavenhalter waren (auch wenn diese Unterschiede nicht verwundern sollten), von einem "fairen" Arbeitgeber zu einem hinterhältigen Tyrannen. Und traurig, aber schön fand ich, wie hoch angesehen die guten Herrn bei den Sklaven waren und dass auch hier galt, wenn der Chef gut ist, sind auch die Arbeiter motivierter. Traurig, weil ich glaube, dass gute Herren auch so gute und willige Arbeitskräfte gefunden hätten.
Northup ist weiterhin extrem mutig und willensstark, zeigt, wie sein Aufbegehren und seine Flucht zeigen. Dass ihn hier immer die Hoffnung trieb, seine Familie wiederzusehen und er sonst wohl aufgegeben hätte, schreibt er ja auch, und das merkt man seinem Verhalten an.
Der Abschnitt zeigt aber auch wieder sehr allgemeingültig, dass es überall Menschen gibt, die ihre Macht aufs Brutalste ausnutzen und Menschen, die Mitgefühl zeigen und ihre Macht nicht demonstrieren müssen, sondern sie damit zeigen, dass sie auch mit "menschlichem Besitz" menschlich umgehen.
Ich finde die nüchterne Art der Beschreibung absolut ausreichend, gerade das nicht-ausschmückende lässt mich stärker überlegen, wie es sich anfühlt, anstatt Gefühle anderer erläutert zu bekommen, die für mich dann weiter weg sind.
In diesem Abschnitt fand ich es spannend zu sehen, wie unterschiedlich Sklavenhalter waren (auch wenn diese Unterschiede nicht verwundern sollten), von einem "fairen" Arbeitgeber zu einem hinterhältigen Tyrannen. Und traurig, aber schön fand ich, wie hoch angesehen die guten Herrn bei den Sklaven waren und dass auch hier galt, wenn der Chef gut ist, sind auch die Arbeiter motivierter. Traurig, weil ich glaube, dass gute Herren auch so gute und willige Arbeitskräfte gefunden hätten.
Northup ist weiterhin extrem mutig und willensstark, zeigt, wie sein Aufbegehren und seine Flucht zeigen. Dass ihn hier immer die Hoffnung trieb, seine Familie wiederzusehen und er sonst wohl aufgegeben hätte, schreibt er ja auch, und das merkt man seinem Verhalten an.
Der Abschnitt zeigt aber auch wieder sehr allgemeingültig, dass es überall Menschen gibt, die ihre Macht aufs Brutalste ausnutzen und Menschen, die Mitgefühl zeigen und ihre Macht nicht demonstrieren müssen, sondern sie damit zeigen, dass sie auch mit "menschlichem Besitz" menschlich umgehen.