LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
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Shauni
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
Kapitel 6-10
Ich finde die nüchterne Art der Beschreibung absolut ausreichend, gerade das nicht-ausschmückende lässt mich stärker überlegen, wie es sich anfühlt, anstatt Gefühle anderer erläutert zu bekommen, die für mich dann weiter weg sind.
In diesem Abschnitt fand ich es spannend zu sehen, wie unterschiedlich Sklavenhalter waren (auch wenn diese Unterschiede nicht verwundern sollten), von einem "fairen" Arbeitgeber zu einem hinterhältigen Tyrannen. Und traurig, aber schön fand ich, wie hoch angesehen die guten Herrn bei den Sklaven waren und dass auch hier galt, wenn der Chef gut ist, sind auch die Arbeiter motivierter. Traurig, weil ich glaube, dass gute Herren auch so gute und willige Arbeitskräfte gefunden hätten.
Northup ist weiterhin extrem mutig und willensstark, zeigt, wie sein Aufbegehren und seine Flucht zeigen. Dass ihn hier immer die Hoffnung trieb, seine Familie wiederzusehen und er sonst wohl aufgegeben hätte, schreibt er ja auch, und das merkt man seinem Verhalten an.
Der Abschnitt zeigt aber auch wieder sehr allgemeingültig, dass es überall Menschen gibt, die ihre Macht aufs Brutalste ausnutzen und Menschen, die Mitgefühl zeigen und ihre Macht nicht demonstrieren müssen, sondern sie damit zeigen, dass sie auch mit "menschlichem Besitz" menschlich umgehen.
Ich finde die nüchterne Art der Beschreibung absolut ausreichend, gerade das nicht-ausschmückende lässt mich stärker überlegen, wie es sich anfühlt, anstatt Gefühle anderer erläutert zu bekommen, die für mich dann weiter weg sind.
In diesem Abschnitt fand ich es spannend zu sehen, wie unterschiedlich Sklavenhalter waren (auch wenn diese Unterschiede nicht verwundern sollten), von einem "fairen" Arbeitgeber zu einem hinterhältigen Tyrannen. Und traurig, aber schön fand ich, wie hoch angesehen die guten Herrn bei den Sklaven waren und dass auch hier galt, wenn der Chef gut ist, sind auch die Arbeiter motivierter. Traurig, weil ich glaube, dass gute Herren auch so gute und willige Arbeitskräfte gefunden hätten.
Northup ist weiterhin extrem mutig und willensstark, zeigt, wie sein Aufbegehren und seine Flucht zeigen. Dass ihn hier immer die Hoffnung trieb, seine Familie wiederzusehen und er sonst wohl aufgegeben hätte, schreibt er ja auch, und das merkt man seinem Verhalten an.
Der Abschnitt zeigt aber auch wieder sehr allgemeingültig, dass es überall Menschen gibt, die ihre Macht aufs Brutalste ausnutzen und Menschen, die Mitgefühl zeigen und ihre Macht nicht demonstrieren müssen, sondern sie damit zeigen, dass sie auch mit "menschlichem Besitz" menschlich umgehen.
Viele Grüße
Shauni mit dem großen M (01/14) und dem kleinen j (02/17)
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Sonnenblume278
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Re: AW: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Nor
Ich bin noch nicht ganz fertig. Ich hoffe ich schaffe es morgen.
mobil
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Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen, so wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben (Goethe)
Liebe Grüße Anke
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elfenblume
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
@Shauni: Ausreichend finde ich die Beschreibung auch aber ich würde mich besser hineinversetzen können, wenn etwas detaillierter beschrieben werden würde und vor allem sind die Übergänge immer sehr abrupt und abgehackt irgendwie. Aber wie gesagt, es geht ja mehr um die inhaltliche Thematik.
Sollen wir den nächsten Abschnitt bis Freitag lesen, wäre das für euch in Ordnung?
Sollen wir den nächsten Abschnitt bis Freitag lesen, wäre das für euch in Ordnung?
Das Leben ist so bunt, wie du es dir ausmalst!
- cn684
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
Ich fand es seltsam, das Platt sich um sein Leben zu schützen an seinen Vorbesitzer (mein Gott, wie das klingt, als wäre er ein Auto!) wendet aber nicht um wieder frei zu kommen. Klar, Ford wäre damit eine Menge Ärger und vielleicht auch finanzieller Schaden entstanden, aber so wie er beschrieben wird ist er doch ein ehrlicher Mann...
Elizia tut mir auch wahnsinnig leid. Ich kann sehr gut verstehen das sie sich aufgibt - ich hoffe einfach das die Kinder doch noch in gute Hände gekommen sind. Man mag sich das Leid und Elend von so einem Sklavenkind garnicht vorstellen...
Elizia tut mir auch wahnsinnig leid. Ich kann sehr gut verstehen das sie sich aufgibt - ich hoffe einfach das die Kinder doch noch in gute Hände gekommen sind. Man mag sich das Leid und Elend von so einem Sklavenkind garnicht vorstellen...
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Hasepup
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
hier "fehlen" noch einige kommentare zum 2. leseabschnitt
habt ihr es schon geschafft zu lesen, oder braucht ihr noch ein paar tage?
ich mag nämlich ungern weiter machen solange einige sich noch nicht zu wort gemeldet haben, und eine chance zum austausch da war.
(wenns frech klingt tuts mir leid, es war nett gemeint
)
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Lösche Benutzer 1828
Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
Ich kam die letzten Tage gar nicht zum Lesen 
- coccolone
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
Ich auch nicht. Hab' gerade glaub' eine Leseflaute...Sandküste hat geschrieben:Ich kam die letzten Tage gar nicht zum Lesen
"You can't start a new chapter in your life, if you keep re-reading the last one."
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elfenblume
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
@alle: Ich hab zwar selbst Freitag für den 3. Abschnitt vorsgeschlagen, aber bei uns ist leider eine Krankheitswelle ausgebrochen und daher schaffe ich es nicht, denke ich. Wollen wir Sonntag ausmachen oder überhaupt warten bis alle mit den den ersten beiden Abschnitten fertig sind?
LG!
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Hasepup
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
ich wäre für warten
ich hab da auch keine eile.
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Shauni
- alter SuT-Hase
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Re: LESERUNDE - "Zwölf Jahre ein Sklave" von Solomon Northup
Lieber warten und einen größeren Austausch und Diskussion ermöglichen.
Viele Grüße
Shauni mit dem großen M (01/14) und dem kleinen j (02/17)
Shauni mit dem großen M (01/14) und dem kleinen j (02/17)

