Re: Kinderlose: Wie haltet ihr das Warten aus?
Verfasst: 25.09.2012, 23:04
Hallo,
ich wollte nur mal kurz vom Bsp. meiner Freundin berichten, da sie auch Medizin studiert (hat) und eine Familie hat.
Ich denke man knn ruhig so hohe Ziele haben wie du es hast. Du schreibst ja selbst, dass du sie bei Bedarf immer noch runterbrechen kannst. Und vielleicht bekommst du ja doch alles so ungefähr hin wie geplant. Meine Freundin hat während des Medizin- Studiums 2 Kinder bekommen und ihr Studium trotzdem in Regelstudienzeit mit richtig guten Leistungen abgeschlossen und dabei "nebenbei" noch ihren Doktor gemacht. Inzwischen sind ihre Kids 5 und 3 und sie macht ihre Facharztausbildung (sie will Allgemeinmedinizerin werden mit späterer eigener Praxis auf dem Land - ihr Jugendtraum). Ob sie später mal noch weitere Kinder möchten lassen sie sich noch offen.
Sie ist jedenfalls immer noch überzeugt, dass dies die beste Entscheidung überhaupt war und kennt einige Kolleginnen, die es im späteren Verlauf der Facharztausbildung und danach schwer hatten mit der Familienplanung.
Wie das bei ihr alles geklappt hat? Sie hat einen Mann, der sie sehr unterstützt hat, sie haben sich in die Elternzeit gleichberechtigt reingeteilt, so dass sie z.B. bei der Kleinen nach 8 Wochen schon wieder einige Veranstaltungen belegt hat. Ihr Mann hat ihr die Kleine dann immer zum stillen gebracht und sie war jede freie Minute bei ihrem Kind (und sie hatte davon erstaunlich viele) und hat halt teils mit dem Kind gelernt. Sie hat die Zeit mit ihren Kids sehr genossen und meinte, so viel Zeit hat sie später nicht mehr. Sie hat bewusst auf ein Teilzeitkonzept verzichtet, weil sie fertig werden möchte. Das bedeutet natürlich einen hohen Arbeitsaufwand und man muss sehr organisiert sein, aber das ist sie. Wer Angst hat dass die Kids zu kurz kommen, dem muss ich sagen, dass sie die Zeit wirklich sehr intensiv mit den Kids verbringt, mit ihnen ständig auf den Spielplatz oder zum Fußball geht, etc. Sie nimmt sich jede freie Minute dafür. Und wie gesagt ihr Mann zieht absolut mit, sie sind da wirklich sehr gleichberechtigt und er nimmt ihr viel ab, anders ginge es nicht.
Das schafft sicherlich nicht jeder, ich frage mich ehrlich gesagt manchmal schon ob sie ein Mensch ist weil sie das so gut schafft.
Ich könnte und wöllte das nicht, aber machbar ist es definitiv.
Achso und zu dem Argument, dass das Leben mit Kind vorbei ist.
Meine Freundin hat während des Studiums nur für Familie und Studium gelebt und fand das damals gut und absolut richtig und sie hat nix vermisst. Jetzt nutzt sie ihre freien Abende gern mal um wegzugehen und zu feiern, man muss sich dann (wie überall) halt mit dem Partner reinteilen so dass einer zuhause bleibt oder man organisiert einen vertrauenswürdigen Babysitter, den die Kids kennen.
ich wollte nur mal kurz vom Bsp. meiner Freundin berichten, da sie auch Medizin studiert (hat) und eine Familie hat.
Ich denke man knn ruhig so hohe Ziele haben wie du es hast. Du schreibst ja selbst, dass du sie bei Bedarf immer noch runterbrechen kannst. Und vielleicht bekommst du ja doch alles so ungefähr hin wie geplant. Meine Freundin hat während des Medizin- Studiums 2 Kinder bekommen und ihr Studium trotzdem in Regelstudienzeit mit richtig guten Leistungen abgeschlossen und dabei "nebenbei" noch ihren Doktor gemacht. Inzwischen sind ihre Kids 5 und 3 und sie macht ihre Facharztausbildung (sie will Allgemeinmedinizerin werden mit späterer eigener Praxis auf dem Land - ihr Jugendtraum). Ob sie später mal noch weitere Kinder möchten lassen sie sich noch offen.
Sie ist jedenfalls immer noch überzeugt, dass dies die beste Entscheidung überhaupt war und kennt einige Kolleginnen, die es im späteren Verlauf der Facharztausbildung und danach schwer hatten mit der Familienplanung.
Wie das bei ihr alles geklappt hat? Sie hat einen Mann, der sie sehr unterstützt hat, sie haben sich in die Elternzeit gleichberechtigt reingeteilt, so dass sie z.B. bei der Kleinen nach 8 Wochen schon wieder einige Veranstaltungen belegt hat. Ihr Mann hat ihr die Kleine dann immer zum stillen gebracht und sie war jede freie Minute bei ihrem Kind (und sie hatte davon erstaunlich viele) und hat halt teils mit dem Kind gelernt. Sie hat die Zeit mit ihren Kids sehr genossen und meinte, so viel Zeit hat sie später nicht mehr. Sie hat bewusst auf ein Teilzeitkonzept verzichtet, weil sie fertig werden möchte. Das bedeutet natürlich einen hohen Arbeitsaufwand und man muss sehr organisiert sein, aber das ist sie. Wer Angst hat dass die Kids zu kurz kommen, dem muss ich sagen, dass sie die Zeit wirklich sehr intensiv mit den Kids verbringt, mit ihnen ständig auf den Spielplatz oder zum Fußball geht, etc. Sie nimmt sich jede freie Minute dafür. Und wie gesagt ihr Mann zieht absolut mit, sie sind da wirklich sehr gleichberechtigt und er nimmt ihr viel ab, anders ginge es nicht.
Das schafft sicherlich nicht jeder, ich frage mich ehrlich gesagt manchmal schon ob sie ein Mensch ist weil sie das so gut schafft.
Achso und zu dem Argument, dass das Leben mit Kind vorbei ist.