Re: Alkohol und Familienbett
Verfasst: 07.01.2014, 13:17
Auch für die Definiton von "Was ist betrunken?" gibt es Richtlinien, ich zitiere wieder das DSM-IV:
Alcohol Intoxication - Diagnostic Code 303.00
A. Recent ingestion of alcohol.
B. Clinically significant maladaptive behavioral or psychological changes (e.g., inappropriate sexual or aggressive behavior, mood lability, impaired judgment, impaired social or occupational functioning) that developed during, or shortly after, alcohol ingestion.
C. One (or more) of the following signs, developing during, or shortly after, alcohol use:
(1) slurred speech
(2) incoordination
(3) unsteady gait
(4) nystagmus
(5) impairment in attention or memory
(6) stupor or coma
D. The symptoms are not due to a general medical condition and are not better accounted for by another mental disorder.
Insgesamt ist das m.E. noch ein wenig mehr, als "angeschickert sein", es geht eher in Richtung "deutlich merkbar betrunken". Aber auch das ist recht schnell erreicht - wenn man die Hose nicht mehr ausziehen kann, ohne dabei halb umzufallen, ist die Diagnose nicht mehr weit.
Im Übrigen können Menschen, die regelmäßig Alkohol in größeren Mengen konsumieren und/oder süchtig sind, sehr vernünftig und "normal" wirken, haben aber einen Blutalkoholpegel, bei dem ich lallend im Bett liegen würde (Stichwort: Alkoholtoleranz). Und nein, ab einem gewissen Blutalkoholpegel reagiert man eben anders (und sei es nur verzögert...) auf seine Umwelt und ist mitnichten klar im Kopf. I
Alcohol Intoxication - Diagnostic Code 303.00
A. Recent ingestion of alcohol.
B. Clinically significant maladaptive behavioral or psychological changes (e.g., inappropriate sexual or aggressive behavior, mood lability, impaired judgment, impaired social or occupational functioning) that developed during, or shortly after, alcohol ingestion.
C. One (or more) of the following signs, developing during, or shortly after, alcohol use:
(1) slurred speech
(2) incoordination
(3) unsteady gait
(4) nystagmus
(5) impairment in attention or memory
(6) stupor or coma
D. The symptoms are not due to a general medical condition and are not better accounted for by another mental disorder.
Insgesamt ist das m.E. noch ein wenig mehr, als "angeschickert sein", es geht eher in Richtung "deutlich merkbar betrunken". Aber auch das ist recht schnell erreicht - wenn man die Hose nicht mehr ausziehen kann, ohne dabei halb umzufallen, ist die Diagnose nicht mehr weit.
Im Übrigen können Menschen, die regelmäßig Alkohol in größeren Mengen konsumieren und/oder süchtig sind, sehr vernünftig und "normal" wirken, haben aber einen Blutalkoholpegel, bei dem ich lallend im Bett liegen würde (Stichwort: Alkoholtoleranz). Und nein, ab einem gewissen Blutalkoholpegel reagiert man eben anders (und sei es nur verzögert...) auf seine Umwelt und ist mitnichten klar im Kopf. I